Seit Wann Benutzt Man In Deutschland Das Telefon?

Seit Wann Benutzt Man In Deutschland Das Telefon
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Am 26. Oktober 1861 präsentierte der 27jährige Physiklehrer Philipp Reis (1834-1874) im Physikalischen Verein zu Frankfurt am Main erstmals einen Apparat, der Sprache mit Hilfe des elektrischen Stromes in die Ferne übertragen konnte – er nannte ihn “Telephon”.

  1. Da die Tonübertragung noch erhebliche Schwankungen aufwies, wurde seine Erfindung zunächst unterschätzt;
  2. So meldete 15 Jahre später Alexander Graham Bell (1847-1922) in den USA das erste Telefon zum Patent an;

1881 wurden in Berlin und Mülhausen im Elsass erste Ortsvermittlungsstellen für Telefongespräche eingerichtet. Zur Veranschaulichung seines Unterrichts baute Reis einfache Modelle für seine Schüler. Der Nachbau einer Ohrmuschel regte ihn zur Erfindung des Telefons an: “Durch meinen Physikunterricht dazu veranlasst, griff ich im Jahre 1860 eine schon früher begonnene Arbeit über die Gehörwerkzeuge wieder auf und hatte bald die Freude, meine Mühen durch Erfolg belohnt zu sehen, indem es mir gelang, einen Apparat zu erfinden, durch welchen es möglich wird, die Funktionen der Gehörwerkzeuge klar und anschaulich zu machen; mit welchem man aber auch Töne aller Art durch den galvanischen Strom in beliebiger Entfernung reproducieren kann.

– Ich nannte das Instrument Telephon”, berichtete Reis in seinen Lebenserinnerungen. Den Namen “Telephon” leitete er aus den griechischen Begriffen “tele” (deutsch: fern) und “phonae” (deutsch: Ton, Stimme) ab.

Reis gestaltete sein Telefon in Anlehnung an das menschliche Ohr: Über die Ausgangsöffnung einer aus Holz geschnitzten Ohrmuschel spannte er eine Membran aus Schweinsdarm, die als Trommelfell diente. Das auf der Membran befestigte Platinplättchen und ein Platinstift simulierten die Gehörknöchelchen.

  1. Dieser Platinkontakt war Teil eines durch eine Batterie betriebenen Stromkreises;
  2. Sprach man in dieses Ohr hinein, geriet die Membran in Schwingungen und erzeugte eine Modulation des Stromes;
  3. Die so erzeugten akustischen Schwingungen wurden in Stromimpulse übertragen und über eine Spule und einen Stab empfangen;

“Das Pferd frisst keinen Gurkensalat” gilt als erster telefonisch gesprochener Satz von Philipp Reis bei Versuchen in seinem Haus. Mit solch skurrilen spontan gesprochenen Sätzen wollte er dem Verdacht begegnen, die Texte zur Übertragung seien abgesprochen oder auswendig gelernt.

  • “Über Telephonie durch galvanischen Strom” lautete der Vortrag, den Reis im Oktober 1861 vor dem Physikalischen Verein in Frankfurt am Main hielt und den er auch in der Vereinszeitschrift publizierte;
  • Bei dieser ersten öffentlichen Vorführung seiner Erfindung übertrug er neben Stimmproben den damaligen Gassenhauer “Muss i denn zum Städtele hinaus;

“, da er bei seinen häuslichen Versuchen festgestellt hatte, dass sich instrumentale Musik wesentlich leichter übertragen ließ als die menschliche Stimme. Dennoch: Der Apparat übertrug zwar einige Töne, aber es traten erhebliche Schwankungen auf. Aufgrund der Unzuverlässigkeit seines Telefons wurde die Erfindung insgesamt unterschätzt und der Apparat mehr oder weniger als Spielzeug betrachtet, das bestenfalls zur Übertragung von Musik geeignet sei.

  • Zwischen 1861 und 1863 verbesserte Reis zwar sein Telefon, und verkaufte nach seinen Entwürfen gefertigte Apparate an Physikalische Sammlungen und Institute in aller Welt;
  • Aber ein durchschlagender Erfolg blieb ihm zu Lebzeiten verwehrt;

Am 14. Januar 1874 starb Philipp Reis an Tuberkulose. Die Weiterentwicklung des Telefons verlagerte sich nach Übersee. Am 14. Februar 1876 meldete der schottische Taubstummenlehrer Bell in Boston seinen Telefonapparat zum Patent an. Am selben Tag, nur zwei Stunden später, ging der Patentanspruch von Elisha Gray (1835-1901) ein, dem leitenden Mitarbeiter und Anteilseigner des größten Herstellers von telegraphischem Gerät in den USA, der Western Electric Manufacturing Company.

  1. Bell trug nicht zuletzt deswegen den Sieg bei diesem Wettlauf um das Telefon-Patent davon, weil er fest an die kommerziellen Nutzungsmöglichkeiten der sprachlichen Kommunikation glaubte;
  2. Und er sollte recht behalten: Bereits 1879 bestanden weltweit in 20 Städten Fernsprechvermittlungseinrichtungen;

Erst 1881, als in den USA bereits fast alle Städte über 15. 000 Einwohner ein Telephonnetz besaßen, wurde in Berlin die erste Fernsprechvermittlungsstelle in Deutschland mit acht Teilnehmern versuchsweise in Betrieb genommen. Von da an ging die Entwicklung auch in Deutschland rasant voran.

Im Jahr 1910 waren weltweit 10 Millionen Fernsprecher an die Vermittlungsstellen angeschlossen, davon allein in Deutschland 941. 000. 1930 gab es in Deutschland rund 3,2 Millionen Telefonanschlüsse. Das erste schnurlose Mobiltelefon kam im Juni 1983 auf den Markt.

Es war über 20cm lang und der Akku nach einer halben Stunde Sprechzeit leer. Heute bestehen allein in Deutschland rund 100 Millionen Handy-Verträge und 39 Millionen Festnetzanschlüsse. Dorlis Blume © Deutsches Historisches Museum, Berlin Oktober 2011 lo.

Wann konnte man das erste mal telefonieren?

„Das Pferd frisst keinen Gurkensalat. ” Das sind historische Worte. Es ist der erste Satz, der jemals über ein Telefon gesprochen worden ist. So geschehen am 26. Oktober 1861 in Frankfurt am Main, als der deutsche Tüftler Johann Philipp Reis seinen frisch konstruierten Fernsprecher den Mitgliedern des Physikalischen Vereins vorführte.

  1. Gemeinhin gilt der Amerikaner Alexander Graham Bell als der Erfinder des Telefons;
  2. In den USA wird jedoch bis heute immer wieder darüber diskutiert, ob Bell tatsächlich als der wahre Erfinder des Telefons angesehen werden kann;

Nein, es geht dort nicht etwa darum, die Verdienste von Philipp Reis zu würdigen. Den hat man in den USA gar nicht im Blick. Seit Wann Benutzt Man In Deutschland Das Telefon So war der Fernsprechapparat von Johann Philipp Reis aufgebaut Quelle: picture-alliance / Picture-Allia Es sind vielmehr Amerikaner italienischer Abstammung, die den aus Florenz in die USA eingewanderten Antonio Meucci als den eigentlichen Erfinder des Telefons sehen. Tatsächlich würdigte im Jahr 2002 der US-Kongress, 113 Jahre nach dem Tod von Meucci, die Verdienste des Italo-Amerikaners bei der Entwicklung des Telefons. Wer also ist nun wirklich der Erfinder des Telefons? Das hängt entscheidend von der Frage ab, wie man „Erfinder” definiert.

Wann kam das Festnetz?

Geschichte des Telefons [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] – Bevor sich die Sprachübertragung mittels elektrischer Signale durchsetzte, gab es mehr oder weniger erfolgreiche Versuche für nicht elektrisches Fernsprechen. Um 1670 stellte Samuel Morland in London Versuche an, Sprache mit Instrumenten zu übertragen, die einer Trompete ähnelten.

Die Idee wurde etwa 100 Jahre später von Johann Heinrich Lambert nochmals aufgegriffen. 1783 erschien in Paris anonym ein Prospekt unter dem Titel Über die Fortpflanzung des Schalls und der Stimme in Röhren […].

Damit sollten Mittel für einen Großversuch eingeworben werden. Das Projekt kam bei einem geschätzten Stationsabstand von vier Kilometer und wegen der damit verbundenen hohen Störanfälligkeit nicht zum Tragen. Im 19. Jahrhundert wurden Sprechrohrleitungen dann für lange Zeit in der Dampfschifffahrt z.

  1. für die Verbindung der Kommandobrücke mit dem Maschinenraum eingesetzt;
  2. Die Geschichte des Telefons beginnt 1837, als der US-Amerikaner Samuel F;
  3. Morse den Morsetelegraphen konstruierte;
  4. Damit wurde die für das Telefon wichtige Vorbedingung der Übermittlung von Signalen durch elektrische Leitungen bereits in die Praxis umgesetzt;

1854 legte der Pariser Telegraphenbeamte Charles Bourseul (1829–1912) ein Referat über mögliche Techniken der elektrischen Sprachübertragung vor. Dem folgten praktische Entwicklungen von prinzipiell funktionierenden Telefonapparaten unter anderem von Innocenzo Manzetti , Antonio Meucci , Tivadar Puskás , Philipp Reis , Elisha Gray und Alexander Graham Bell.

  • Von diesen frühen Erfindern hatte jedoch nur Bell die organisatorischen Fähigkeiten, das Telefon über die Labor -Versuchsapparatur hinaus als Gesamtsystem zur Marktreife zu bringen;
  • So brachte Bell 1876 in Boston das Telefon erstmals zur praktischen Anwendung;

Bells Gerät bestand aus einem Wandler, der abwechselnd als Mikrofon und als Fernhörer benutzt wurde. Es besaß eine biegsame Metallmembran, einen Stab magneten und eine den Magneten umschließende Drahtspule. Die beim Besprechen erzeugten unterschiedlich starken Schallwellen versetzten die Membran in Schwingung.

Durch den geänderten Magnetfluss wurden in der Spule elektrische Spannungen induziert. Die auf diese Weise in elektrische Signale umgewandelten Schallwellen wurden über eine Drahtverbindung zum Empfängertelefon weitergeleitet.

In dessen Wandler fand nun der umgekehrte Prozess statt. Der ankommende modulierte Strom erzeugte ein veränderliches magnetisches Feld, das die Membran in Schwingungen versetzte, wodurch wieder Schallwellen entstanden. Mit Geräten dieser Art wurden am 26.

  • Oktober 1877 in Berlin unter der Regie von Generalpostmeister Heinrich von Stephan und Generaltelegraphendirektor Budde erfolgreiche Übertragungsversuche über zunächst 6 km, dann 26 km und zuletzt 61 km durchgeführt;

Stephan ließ nach diesen ersten Versuchen weitere Bell-Telefone von der Firma Siemens & Halske anfertigen. Diese Ereignisse kennzeichneten den Beginn der einsatzfähigen Telefonie in Deutschland. Mit der Erfindung des Kohlemikrofons 1878 durch David Edward Hughes in Verbindung mit der Verbesserung des Hörers durch Werner von Siemens wurde eine wesentlich lautere Übertragung und damit Gespräche über größere Entfernungen möglich (Demonstration auf der Internationalen Elektrischen Ausstellung 1883.

  • ) Für den Aufbau von Telefonverbindungen wurde zunächst die sogenannte Handvermittlung durch das „ Fräulein vom Amt ” eingesetzt;
  • Um dem Anwender die Möglichkeit zu geben, selbst seine Verbindung aufzubauen ( Selbstwähldienst ) , begann Almon Strowger 1888 mit der Entwicklung eines automatischen Telefonvermittlungssystems;

Am 10. März 1891 patentierte Strowger, der von Beruf eigentlich Bestatter war, dieses Vermittlungssystem (Automatic Telephone Exchange) unter der US Patent No. 447,918. Überlieferungen zufolge wurde Strowger zu der Entwicklung eines automatischen Vermittlungssystems angeregt, weil ihm ein konkurrierendes Bestattungsunternehmen gemeinsam mit dem örtlichen „Fräulein vom Amt” die eingehenden Kundenaufträge wegnahm.

  1. Bei diesem System waren im Telefon für die Einer-, Zehner- und Hunderterstelle der zu wählenden Rufnummer je eine Taste montiert, die der Ziffer entsprechend oft gedrückt werden musste;
  2. Die Bedienung war entsprechend umständlich und fehleranfällig und der Installationsaufwand hoch, da jede Taste über eine eigene Leitung mit der Vermittlungsstelle verbunden war;

Weitere Selbstwahleinrichtungen für das Telefon folgten, wie der am 11. Januar 1898 von A. Keith und den Brüdern John und Charles J. Erickson, die Mitarbeiter der Strowger Automatic Telephone Exchange Company waren, unter der US patent No. 597,062 patentierte Strowger finger-wheel sub station dial.

Durch dieses Gerät wurde die Anzahl der Leitungsadern zur Übertragung der Wahlinformationen auf zwei reduziert. Am 29. April 1913 patentierte die Firma Siemens & Halske den über lange Zeit in Telefonen gebräuchlichen Nummernschalter , der nach dem Impulswahlverfahren arbeitete.

Der Einsatz von Nummernschaltern in Telefonen ist in Deutschland für das Jahr 1908 und in den USA mindestens ab 1907 dokumentiert. 1955 wurde von den Bell Telephone Laboratories das Mehrfrequenzwahlverfahren (MFV) entwickelt. Diese Art der Anwahl über Tasten ist heute die gebräuchlichste bei analogen Telefonen.

Mit der modernen Elektronik und Computertechnologie konnten die elektromechanischen Elemente durch Halbleiter -Bauteile ersetzt werden, die wesentliche Verkleinerungen des Gerätes und die Ausstattung mit immer mehr zusätzlichen Funktionen erlaubten und sowohl die Bedienung vereinfachen als auch andere Nutzungsmöglichkeiten – beispielsweise die akustische Raumüberwachung – bieten.

Während beispielsweise die Anrufsignalisierung zunächst über einen elektromechanischen Wecker erfolgte, ist dieser jetzt durch einen elektronischen, meist einstellbaren Signalton ersetzt. Zusätzliche Merkmale sind unter anderem Rufnummernübermittlung abgehender und ankommender Rufe, Nummernspeicher ( Telefonbuch , Kurz- oder Direktwahl), Anrufweiterleitung, Konferenzschaltungen, Anrufliste und Freisprechen.

Darüber hinaus ist das Telefon selbst mittlerweile gelegentlich als Geräteeinheit mit weiteren Endgeräten wie Anrufbeantworter (meist mit Fernabfrage) und Fax -Gerät kombiniert. Neben seiner primären Funktion für die Sprachkommunikation ist das Telefon mitsamt der dafür notwendigen Übertragungs- und Vermittlungstechnik wesentlicher Bestandteil eines weltweiten Nachrichtennetzes, über das neben der Sprache Informationen jeder Art übertragen werden können.

Die Entwicklung des Mobiltelefons begann 1926 mit einem Telefondienst in Zügen der Deutschen Reichsbahn und Reichspost auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin. Seit der Jahrtausendwende werden Mobiltelefone flächendeckend eingesetzt. Die wichtigsten und bekanntesten Telefonapparate in der Geschichte der deutschen Telekommunikationstechnik waren die Modelle W28 (ab 1928), W38 und W48 (ab 1938 bzw.

1948), sowie der FeTAp 611 (ab 1963). Im Jahr 1964 wurde das erste in Deutschland entwickelte Tastentelefon vorgestellt: das Siemens Etafon. Es besaß zehn Zifferntasten, die in zwei Reihen versetzt angeordnet waren (1 3 5 7 9/ 2 4 6 8 0), vier Tasten (heute als Zielwahltasten bezeichnet), auf denen Telefonnummern abgespeichert werden konnten, sowie eine Freisprecheinrichtung.

Das Gerät war als Machbarkeitsstudie konzipiert, da die Komponenten für eine Serienproduktion zu teuer waren. Als erstes in der Bundesrepublik Deutschland verfügbare Festnetz-Tastentelefon war der FeTAp 751 ab November 1976 erhältlich. Die seit vielen Jahren üblichen schnurlosen Telefone erreichten Ende der 1980er Jahre den deutschen Markt.

  1. Als erstes Modell deutschlandweit gilt das Stabo ST930, welches 1988 durch die Deutsche Bundespost genehmigt wurde;
  2. In der Schweiz wurde nach dem Modell 29 (1929) das weit verbreitete Modell 50 (1950, über zwei Millionen Exemplare) als schwarzes Wand- und Tischmodell, letzteres später auch crèmefarben und in grau eingeführt;

Das Modell 70 (1970) hat ein etwas moderneres Aussehen und war zunächst nur in grau, ab 1978 gegen Aufpreis in anderen Farben und ab 1976 auch mit Tasten (jedoch weiterhin Impulswahl) erhältlich. Es waren nur die PTT-geprüften Apparate erlaubt, die man bei der Fernmeldedirektion nur mieten konnte (respektive musste).

Wann kamen die Telefone?

1861: Am 26. Oktober stellt Johann Philipp Reis sein ‘Telephon’ erstmals der Öffentlichkeit vor. 1876: Alexander Graham Bell meldet sein Telefon, eine Weiterentwicklung des Reis’schen ‘Telephons’, zum Patent an. 1877: In Deutschland wird das erste Gespräch mit einem Bell-Apparat geführt.

Was war der erste Satz eines Menschen am Telefon?

Test mit einem sinnlosen Satz – Einen ersten Test wagte Reis an seiner Schule. Um die Tonqualität zu prüfen, sprach ein Kollege sinnlose Sätze, die Reis in einem anderen Raum verstehen sollte. Geklungen haben mag das so: “Das Pferd frisst keinen Gurkensalat.

  1. ” “Das Pferd frisst keinen Gurkensalat” – so soll der erste Satz gelautet haben, der über ein Telefon gesprochen wurde;
  2. Reis verstand zwar nur die Hälfte, fühlte sich aber angespornt, das Gerät weiter zu verbessern;

Er ersetzte die Ohrmuschel durch einen Trichter und verstärkte die Schwingungen der Stricknadel durch den Korpus einer Geige. Am 26. Oktober 1861 demonstrierte er seine Apparatur erstmals öffentlich, vor den Mitgliedern des Physikalischen Vereins in Frankfurt.

Wie konnte man früher telefonieren?

Das Leben damals – Seit Wann Benutzt Man In Deutschland Das Telefon So sahen Telefone vor 110 Jahren aus – also im Jahr 1906. (Foto: dpa) Wie du jetzt weißt, gibt es Handys zwar schon seit einigen Jahrzehnten, doch noch vor 20 Jahren zum Beispiel hatten nur wenige Erwachsene ein mobiles Telefon. Mobil bedeutet, dass ein Gegenstand herumgetragen werden kann. Damals hatte man pro Haus normalerweise einen Festnetzanschluss, bei vielen  Telefonen war der Hörer sogar noch durch ein Kabel mit dem Apparat verbunden.

  1. Man musste also, wenn man telefonieren wollte, an ein und derselben Stelle stehen bleiben;
  2. Wollte man sich nachmittags mit einem Freund oder einer Freundin verabreden, musste man also das Telefon im Haus benutzen;

Problematisch wurde es nur, wenn gerade jemand anderes telefonierte. Dann musste man warten bis derjenige fertig war oder eben rausgehen und ganz klassisch am Freundeshaus klingeln.

Wie teuer war das erste Handy?

Es war klobig, schwer und nicht besonders ausdauernd: Vor 30 Jahren kam das erste handliche Mobiltelefon heraus. Doch Hersteller Motorola, heute eine Tochter von Google, setzte damit eine Revolution in Gang. Das Motorola DynaTAC 8000x sah aus wie ein dicker Knochen, wog fast ein Kilo und man konnte damit gerade einmal eine halbe Stunde telefonieren. Dennoch war es eine Revolution: Das erste handliche Mobiltelefon, das man kaufen konnte. (Foto: dpa) Berlin/New York Apples neues Spitzen-Smartphone iPhone 5s ist zu einem denkwürdigen Jubiläum auf den Markt gekommen: Fast auf den Tag genau vor 30 Jahren begann die Handy-Ära.

Am 21. September 1983 bekam der US-Konzern Motorola die Zulassung für ein Gerät mit dem Namen DynaTAC 8000x – das erste kommerziell vertriebene Mobiltelefon der Welt, dessen markante „Knochen”-Form zum Design-Klassiker wurde.

Es dauerte noch bis 1984, ehe die ersten Kunden das DynaTAC 8000x in der Hand hielten. Mit einem Gewicht von knapp 800 Gramm und einer Höhe von 25 Zentimeter – ohne die schwarze Antenne – war es nicht für die Hosentasche geeignet. Und der stolze Preis von 3995 Dollar schloss eine Ausbreitung im Massenmarkt aus.

Dafür bekam man rund eine halbe Stunde Gesprächszeit und einen Speicher für 30 Telefonnummern. War der Akku alle, musste er zehn Stunden lang aufgeladen werden. Im schmalen Display leuchteten nur rot die gewählten Ziffern auf.

Dennoch war es eine Revolution: Die bisherigen „Mobiltelefone” waren fest in Autos verbaut oder mussten wie ein Koffer getragen werden. Es war vor allem das Werk eines Mannes: Martin Cooper, der für Motorola die Technik des DynaTAC entwickelt und schon zehn Jahre zuvor den ersten mobilen Test-Anruf gemacht hatte.

  • Der Sohn ukrainischer Einwanderer wuchs zu Zeiten der Großen Depression in Chicago auf und sprengte im Korea-Krieg Eisenbahn-Gleise, bevor er 1954 zu Motorola kam;
  • Wie Computer wurden, was sie sind Das erste Handy war keine leichte Geburt: Die „Erbsenzähler” bei Motorola hätten ihm ein Jahrzehnt lang im Nacken gesessen, beschwerte sich Cooper einst in einem Interview mit dem „Economist”;

Sie hätten gefragt, wann er endlich damit aufhören würde, so viel Geld in sein Lieblingsprojekt zu stecken, und es endlich mal Geld abwerfen würde. „Es kostete so viel und dauerte so lange”, räumte Cooper ein. Top-Jobs des Tages Jetzt die besten Jobs finden und per E-Mail benachrichtigt werden.

  • Coopers Weitsicht wurde belohnt: Motorola wurde auf Jahre zum weltgrößten Handy-Hersteller;
  • Erst 1998 stieß der finnische Aufsteiger Nokia die Amerikaner vom Thron, nachdem der weltweite Vormarsch des GSM-Funkstandards europäischen Rivalen Rückenwind gab;

Doch zuletzt verpassten beide Handy-Schwergewichte den Anschluss an die Smartphone-Ära. Nokia verkauft sein Mobiltelefon-Geschäft gerade an Microsoft. Motorola gehört jetzt Google , das dem Handy-Pionier gerade mit dem Modell Moto X neues Leben einhauchen will.

Das in Texas statt Asien montierte Smartphone soll unter anderem mit einer Vielfalt an Design-Varianten punkten. Heute gibt es weltweit mehr als sechs Milliarden Mobilfunk-Anschlüsse und mehr als eine Milliarde Smartphones im Markt.

Bei den boomenden Computer-Handys geben Samsung und Apple den Ton an. Die technischen Daten des neuen iPhone machen noch einmal deutlich, was für einen Sprung die Technik in den vergangenen 30 Jahren gemacht hat. Es hat einen Chip mit einer Rechenleistung, die vor zehn Jahren Desktop-Rechnern vorbehalten war, sowie einen Fingerabdruck-Scanner und wiegt dabei nur etwas mehr als 100 Gramm.

  • Der heute 84-jährige „Handy-Vater” Cooper wurde selbst vom Siegeszug seiner Erfindung überrascht;
  • „Wir wussten, dass eines Tages jeder ein Telefon haben würde, aber es war schwer, sich vorzustellen, dass es zu meinen Lebzeiten passieren würde;

” Zugleich findet er die Bedienung heutiger Mobiltelefone zu kompliziert, wie er 2010 dem Nachrichtensender CNN erzählte. Deshalb entwarf er mit seiner Frau das Handy „Jitterbug” – nur zum Telefonieren.

Wann wurde das schnurlose Telefon eingeführt?

Endlich kabellos telefonieren – Wenn Sie sich an die Zeit erinnern, bei der Sie beim Telefonieren immer wieder einen kleinen „Kampf” mit dem Telefonkabel hatten, werden Sie die Vorzüge von einem Schnurlostelefon zu schätzen wissen. Bis eine kabellose Telefonie jedoch möglich war, mussten wir uns bis zum Jahr 1987 gedulden. Bundespostminister Christian Schwarz, präsentiert 1987 das erste Schnurlostelefon. Der Siegeszug war von diesem Moment eigentlich kaum noch aufzuhalten. Was damals eine absolute Revolution war, ist heute Alltag.

Die Geschichte des Telefons geht jedoch bis in das Jahr 1871 zurück. Die damaligen Telefone können mit den heutigen Ausführungen jedoch keinesfalls verglichen werden. Der Weg zu den ersten Telefonzellen und Telefonen für den Hausgebrauch war hart und steinig.

Heute prägen Telefone in den verschiedensten Ausführungen unseren Alltag und sind kaum noch wegzudenken. Seit der ersten Präsentation hat sich bei den Schnurlostelefonen selbstverständlich ebenfalls sehr viel getan. Heute verfügen die modernen Apparate über ein Farbdisplay, einen integrierten Anrufbeantworter und es können mehrere Telefone an die Basisstation verbunden werden.

Warum gibt es Telefone?

Seit wann gibt es das Telefon? – Auf die Frage nach dem Erfinder des Telefons wird meist der Schotte Alexander Graham Bell genannt. Das ist jedoch nicht korrekt.

  • Bell hat das Telefon im Prinzip nur vermarktet und die Erfindung populär gemacht. Der Vater des Telefons ist jedoch ein Deutscher: Am 26. Oktober 1861 stellte der Physiklehrer Philipp Reis seinen selbst gebauten Apparat zur Sprachübertragung vor – und telefonierte von einem Zimmer aus in einen Nebenraum.
  • Die ersten Sätze, die telefoniert wurden, waren nicht hochphilosophisch oder dem historischen Moment wirklich würdig. Überliefert sind “Die Sonne ist von Kupfer” und “Das Pferd frisst keinen Gurkensalat”.
  • 1874 starb Reis mit nur 40 Jahren an Tuberkulose. Er selbst erlebte den Siegeszug seiner Erfindung nicht mehr und war übrigens auch nicht der Einzige, der an der elektronischen Übertragung des gesprochenen Wortes forschte.
  • Das Patent sicherte sich 1876 einer seiner Konkurrenten, eben dieser Schotte Alexander Graham Bell. Bereits im Jahr 1877 gründete Bell dann die Bell Telephone Company. Dieses Unternehmen ging später in die bisher weltweit größte Telekommunikationsgesellschaft AT&T über.
  • In Deutschland erschien das erste Telefonbuch im Jahr 1881 in Berlin. Es hieß “Verzeichniss der bei der Fernsprecheinrichtung Betheiligten”. So dick wie die Telefonbücher, die später auf der Suche nach einer Nummer gewälzt wurden, war dieses noch nicht. Es enthielt gerade mal 187 Einträge zu 94 Personen.

Auch das ist ein Telefon (Bild: Pixabay).

Bis wann gab es Telefon mit Wählscheibe?

Lade dein Handy nicht mehr über Nacht – Hier ist warum

Seit 1961 war der “Fernsprechtischapparat 61”, abgekürzt FeTAp 61, auf dem Markt. Einziger Anbieter für Telefonanschlüsse war damals (und noch bis 1989) die Deutsche Bundespost. Bekam man einen Anschluss, wurde das Telefon mitgeliefert. Es blieb aber Eigentum der Post.

Ist Telefon ein deutsches Wort?

Jahrhundert bezeugten Neubildung (Neologismus) zu griechischem φωνή (phōnḗ) → el ‚Klang, Stimme, Ton’ und tele-, einem Lehn-Affixoid, das 1796 eingeführt wurde, vornehmlich in neoklassischen Bildungen verwendet wird (vergleiche »Telegraf«) und auf griechisches τῆλε (tḗle) → el ‚fern, weit’ zurückgeht.

Wie heißt das Telefon?

Zusammenfassung: Den Namen Deines Android-Smartphones ermitteln –

  • Alle wichti­gen Infor­ma­tio­nen zu Deinem Android-Handy wie Mod­ell­name und Seri­en­num­mer sind auf dem Orig­i­nalka­r­ton abge­bildet.
  • Zusät­zlich gibt es einen Code, der Dir die Mod­ell­num­mer ver­rät: Tippe dafür in der Tele­fon-App *#1111# ein.
  • Du kannst für Mod­ell­num­mer und -namen alter­na­tiv auch in den Android-Ein­stel­lun­gen Deines Handys nach­se­hen.
  • Der Weg dort vari­iert von Her­steller zu Her­steller: Schaue nach Menüpunk­ten wie „Tele­fon­in­fo”, „Über das Tele­fon” oder „Mein Gerät”.

Hat Dir der Tipp geholfen und Du kennst nun die genaue Beze­ich­nung Deines Android-Handys? Schreibe uns dazu gerne einen Kom­men­tar.

Hat ein Deutscher das Telefon erfunden?

l e m o Lebendiges Museum Online

Am 26. Oktober 1861 präsentierte der 27jährige Physiklehrer Philipp Reis (1834-1874) im Physikalischen Verein zu Frankfurt am Main erstmals einen Apparat, der Sprache mit Hilfe des elektrischen Stromes in die Ferne übertragen konnte – er nannte ihn “Telephon”.

  1. Da die Tonübertragung noch erhebliche Schwankungen aufwies, wurde seine Erfindung zunächst unterschätzt;
  2. So meldete 15 Jahre später Alexander Graham Bell (1847-1922) in den USA das erste Telefon zum Patent an;

1881 wurden in Berlin und Mülhausen im Elsass erste Ortsvermittlungsstellen für Telefongespräche eingerichtet. Zur Veranschaulichung seines Unterrichts baute Reis einfache Modelle für seine Schüler. Der Nachbau einer Ohrmuschel regte ihn zur Erfindung des Telefons an: “Durch meinen Physikunterricht dazu veranlasst, griff ich im Jahre 1860 eine schon früher begonnene Arbeit über die Gehörwerkzeuge wieder auf und hatte bald die Freude, meine Mühen durch Erfolg belohnt zu sehen, indem es mir gelang, einen Apparat zu erfinden, durch welchen es möglich wird, die Funktionen der Gehörwerkzeuge klar und anschaulich zu machen; mit welchem man aber auch Töne aller Art durch den galvanischen Strom in beliebiger Entfernung reproducieren kann.

  • – Ich nannte das Instrument Telephon”, berichtete Reis in seinen Lebenserinnerungen;
  • Den Namen “Telephon” leitete er aus den griechischen Begriffen “tele” (deutsch: fern) und “phonae” (deutsch: Ton, Stimme) ab;

Reis gestaltete sein Telefon in Anlehnung an das menschliche Ohr: Über die Ausgangsöffnung einer aus Holz geschnitzten Ohrmuschel spannte er eine Membran aus Schweinsdarm, die als Trommelfell diente. Das auf der Membran befestigte Platinplättchen und ein Platinstift simulierten die Gehörknöchelchen.

Dieser Platinkontakt war Teil eines durch eine Batterie betriebenen Stromkreises. Sprach man in dieses Ohr hinein, geriet die Membran in Schwingungen und erzeugte eine Modulation des Stromes. Die so erzeugten akustischen Schwingungen wurden in Stromimpulse übertragen und über eine Spule und einen Stab empfangen.

“Das Pferd frisst keinen Gurkensalat” gilt als erster telefonisch gesprochener Satz von Philipp Reis bei Versuchen in seinem Haus. Mit solch skurrilen spontan gesprochenen Sätzen wollte er dem Verdacht begegnen, die Texte zur Übertragung seien abgesprochen oder auswendig gelernt.

  • “Über Telephonie durch galvanischen Strom” lautete der Vortrag, den Reis im Oktober 1861 vor dem Physikalischen Verein in Frankfurt am Main hielt und den er auch in der Vereinszeitschrift publizierte;
  • Bei dieser ersten öffentlichen Vorführung seiner Erfindung übertrug er neben Stimmproben den damaligen Gassenhauer “Muss i denn zum Städtele hinaus;

“, da er bei seinen häuslichen Versuchen festgestellt hatte, dass sich instrumentale Musik wesentlich leichter übertragen ließ als die menschliche Stimme. Dennoch: Der Apparat übertrug zwar einige Töne, aber es traten erhebliche Schwankungen auf. Aufgrund der Unzuverlässigkeit seines Telefons wurde die Erfindung insgesamt unterschätzt und der Apparat mehr oder weniger als Spielzeug betrachtet, das bestenfalls zur Übertragung von Musik geeignet sei.

Zwischen 1861 und 1863 verbesserte Reis zwar sein Telefon, und verkaufte nach seinen Entwürfen gefertigte Apparate an Physikalische Sammlungen und Institute in aller Welt. Aber ein durchschlagender Erfolg blieb ihm zu Lebzeiten verwehrt.

Am 14. Januar 1874 starb Philipp Reis an Tuberkulose. Die Weiterentwicklung des Telefons verlagerte sich nach Übersee. Am 14. Februar 1876 meldete der schottische Taubstummenlehrer Bell in Boston seinen Telefonapparat zum Patent an. Am selben Tag, nur zwei Stunden später, ging der Patentanspruch von Elisha Gray (1835-1901) ein, dem leitenden Mitarbeiter und Anteilseigner des größten Herstellers von telegraphischem Gerät in den USA, der Western Electric Manufacturing Company.

  • Bell trug nicht zuletzt deswegen den Sieg bei diesem Wettlauf um das Telefon-Patent davon, weil er fest an die kommerziellen Nutzungsmöglichkeiten der sprachlichen Kommunikation glaubte;
  • Und er sollte recht behalten: Bereits 1879 bestanden weltweit in 20 Städten Fernsprechvermittlungseinrichtungen;

Erst 1881, als in den USA bereits fast alle Städte über 15. 000 Einwohner ein Telephonnetz besaßen, wurde in Berlin die erste Fernsprechvermittlungsstelle in Deutschland mit acht Teilnehmern versuchsweise in Betrieb genommen. Von da an ging die Entwicklung auch in Deutschland rasant voran.

  1. Im Jahr 1910 waren weltweit 10 Millionen Fernsprecher an die Vermittlungsstellen angeschlossen, davon allein in Deutschland 941;
  2. 000;
  3. 1930 gab es in Deutschland rund 3,2 Millionen Telefonanschlüsse;
  4. Das erste schnurlose Mobiltelefon kam im Juni 1983 auf den Markt;

Es war über 20cm lang und der Akku nach einer halben Stunde Sprechzeit leer. Heute bestehen allein in Deutschland rund 100 Millionen Handy-Verträge und 39 Millionen Festnetzanschlüsse. Dorlis Blume © Deutsches Historisches Museum, Berlin Oktober 2011 lo.

Welches Jahr war vor 160 Jahren?

15. 11. Gerhart Hauptmann † – Gerhart Hauptmann (Gerhart Johann Robert Hauptmann) war ein deutscher Dramatiker, Schriftsteller (u. „Bahnwärter Thiel” 1888, „Die Ratten” 1911), bedeutender Vertreter des Naturalismus und Träger des Nobelpreises für Literatur 1912 „vornehmlich für seine reiche, vielseitige, hervorragende Wirksamkeit auf dem Gebiete der dramatischen Dichtung”. Er wurde am 15.

  • Literaturnobelpreis (1912)

Wie sieht das erste Telefon aus?

Das erste Telefon sah überhaupt nicht aus wie das Telefon heute – Seit Wann Benutzt Man In Deutschland Das Telefon So sah ein erstes Modell des Erfinders Philipp Reis aus. (Foto: dpa) So nannte der deutsche Lehrer Philipp Reis seine Erfindung. Er hatte lange Zeit daran herumgetüftelt. Bis er schließlich vor rund 150 Jahren sein Telefon das erste Mal testete. Es sah natürlich nicht so aus wie die Telefone heute. Es bestand aus einer Art hölzernen Ohrmuschel.

Darüber spannte Philipp Reis ein Stück Tierhaut. Außerdem gehörten zu seinem Telefon unter anderem noch eine Batterie und eine Stricknadel. Klingt ziemlich verrückt, aber man konnte damit tatsächlich Wörter auf die Reise schicken.

Die Konstruktion von Philipp Reis verwandelte das Gesprochene in elektrische Signale. Das ging dann durch einen Draht und wurden am anderen Ende wieder zu gesprochenen Worten.

Wie lange sollte das erste Telefonat dauern?

Wann erfolgt der erste Anruf? – Wie viel Zeit zwischen der ersten E-Mail und dem ersten Telefonat liegt, ist von Paar zu Paar verschieden. Während einige schon nach zwei Tagen miteinander telefonieren, bevorzugen andere ein gemäßigteres Tempo und tauschen erst nach ein paar Wochen ihre Telefonnummern aus.

  1. Eine gute Richtlinie dafür, wann der erste Anruf erfolgen sollte, ist Ihre Zufriedenheit mit dem Status Quo;
  2. Solange Sie den schriftlichen Austausch einfach genießen und nicht das Verlangen haben, Ihre Beziehung über gelegentliche E-Mails hinausgehen zu lassen, bleiben Sie ruhig dabei;

Stellen Sie jedoch fest, dass Ihnen der Sinn nach mehr als einer Brieffreundschaft steht, warten Sie nicht, sondern erlauben Sie sich zu ergründen, ob Ihr Partnervorschlag es auch vermag, Sie im persönlichen Gespräch zu faszinieren. Wenn Sie das Gefühl haben, einen Partnervorschlag näher kennenlernen zu wollen, zögern Sie den ersten Anruf nicht zu lange hinaus.

Was schreibt man nach dem ersten Telefonat?

Schreib ihm, wie geraten, dass du weiter Interesse hast. Frag ihn offen, wie er das sieht. Hier haben wohl regelmäßig Fragesteller das Problem, darüber nachzusinnen, ob der andere vielleicht denken könnte, man dächte, ob man dächte, So gibt das nichts.

Wann sollte man eine Frau anrufen?

Zu welcher Tageszeit soll ich anrufen bzw. ihr eine Nachricht schreiben? – Bei einer SMS oder WhatsApp-Nachricht spielt die Uhrzeit keine Rolle. Beim Flirten am Telefon ist zu bedenken, dass ein Anruf am Abend eher besser ist. Denn abends sind die Ladies weniger gestresst und haben mehr Zeit für Dich.

Sollte man vor dem ersten Date telefonieren?

Home > Magazin > Dating Tipps > Erstes Date > Telefonieren vor dem ersten Date? Das Kennenlernen verläuft beim Online-Dating quasi rückwärts. Noch bevor Sie einer Person das erste Mal in die Augen sehen, kennen Sie ihre Hobbys, das Lieblingsessen oder die Vorstellung einer perfekten Beziehung.

  • Auf dem Weg vom virtuellen zum realen Kontakt gilt es dann herauszufinden, ob Sie sich auch tatsächlich „hören” und „riechen” können;
  • Aber sollte man vor dem ersten Date lieber erst einmal telefonieren oder sich nach dem Online-Flirt besser gleich persönlich treffen? Unsere beiden Redakteure Laura und Florian diskutieren;

Und was denken Sie? Ein Thema – zwei Meinungen. Was meinen Sie?

Florian „Vertrautheit schaffen!” Laura „Spannung und Geheimnis erwünscht”
Wenn Sie nach einigem Hin- und Herschreiben oder Chatten merken, dass Sie sich gut genug mit ihrem Flirtpartner verstehen, um ein Date zu wagen, stellt sich irgendwann die Frage: Sollen wir vorher telefonieren oder nicht? Die Antwort darauf ist für mich ganz einfach: Ja, unbedingt! Klar, ein Telefonat kann Ihnen keine Absicherung für ein tolles Date geben. Aber Sie können auf jeden Fall herausfinden, wie es um die Chemie zwischen Ihnen beiden steht. Die Stimme des Anderen zu hören schafft außerdem eine Vertrautheit, die Ihnen hilft, beim ersten Treffen nicht in Nervosität zu versinken. Außerdem bietet Ihnen ein Telefonat die Möglichkeit, schon einmal einen Probedurchlauf für das Treffen durchzuführen: etwa Gesprächsthemen finden, die Sie dann wieder aufgreifen können und so nicht in Verlegenheitssituationen kommen. Daher steht meine Meinung fest: Telefonieren ist ein Muss vor jedem ersten Date! Mit einem fremden Menschen zu schreiben ist eine Sache, zu telefonieren eine andere. Aufgrund von Stimme und Gesagtem beziehungsweise nicht Gesagtem können sich Menschen schnell falsch einschätzen. Dabei liegt Telefonieren vielen einfach nicht. Es fällt ihnen schwer, offen und frei zu sprechen, ohne dem Gesprächspartner in die Augen zu sehen.

  1. Der eine oder andere vielversprechende Online-Flirt kann so schnell ein Ende finden;
  2. Doch davon einmal abgesehen: Sie haben bereits einiges übereinander erfahren und möchten sich nun endlich persönlich kennenlernen? Warum damit also lange warten – schließlich gehören ein bisschen Spannung und Geheimnis zum ersten Date dazu;

Und worüber wollen Sie reden, wenn Sie bereits am Telefon alle Themen ausführlich besprochen haben? Deshalb sage ich: Nach einem Online-Flirt lieber gleich treffen, statt erst zu telefonieren.

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