Seit Wann Gibt Es Halloween In Deutschland?

Seit Wann Gibt Es Halloween In Deutschland
Also eigentlich ist Halloween somit zutiefst Europäisch und kommt aus der zusammensetzung von All Hallows Eve, was nichts anderes als Allerheiligen heißt! Hier in Deutschland ist Halloween das erste mal richtig 1986 aufgetaucht als der erste ganzjährige Halloween Laden, der Halloween Gore Store aufgemacht hat.

Wie lange gibt es schon Halloween in Deutschland?

Das Halloween-Fest in Deutschland – Seit Wann Gibt Es Halloween In Deutschland © GEOlino Extra Im Jahr 1991 kam das Halloween-Fest zu uns nach Deutschland. Im Irak herrschte damals Krieg. Und weil man es unpassend fand, ausgelassen zu feiern, fiel Karneval aus. Die Lager der Spielwarengeschäfte waren aber voll mit Kostümen. Ein anderes Verkleidungsfest musste her. Findige Geschäftsleute kamen auf Halloween, machten es in den Folgejahren in Deutschland bekannt und beliebt. Seit Wann Gibt Es Halloween In Deutschland Hier findet ihr eine Sammlung voll gespenstischer Halloween-Deko mit Spinnen und Kürbissen, gruseligen Halloween-Rezepten und Geister-Kostümen! Viel Spaß beim Basteln zu Halloween, Stöbern und Gruseln. #Themen

  • Halloween
  • Grusel
  • Angst

Wie hieß Halloween früher in Deutschland?

Gedenktage im November – Allerheiligen : Gesetzlicher Feiertag in fünf Bundesländern am 1. November. Gedenktag der katholischen Kirche für alle vom Papst heilig gesprochenen Menschen und jene, die ihren Glauben konsequent leben. Allerseelen: Gedenktag der katholischen Kirche für alle Verstorbenen und ihre Seelen am 2.

November. Kein gesetzlicher und kein “stiller” Feiertag. Volkstrauertag : Gesetzlicher Feiertag am vorletzten Sonntag des evangelischen Kirchenjahres. 1919 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zum Gedenken an die Toten des Ersten Weltkriegs eingeführt.

Buß- und Bettag: Evangelischer Feiertag, der der Besinnung und kritischen Lebensbilanz dienen soll. Als gesetzlicher Feiertag 1995 zur Finanzierung der Pflegeversicherung abgeschafft (Ausnahme: Sachsen). Termin: mittwochs zwischen Volkstrauertag und Totensonntag.

Wann war das erste Halloween-Fest?

Wie wird Halloween gefeiert? – Halloween wird nicht nur von Erwachsenen gefeiert, vor allem Kinder und Jugendliche haben Gefallen daran gefunden. Einmal im Jahr verkleiden sich die Halloweenfans und verwandeln sich in blutrünstige und gruselige Kreaturen.

  1. Ein besonders beliebter Brauch, vor allem in den USA, ist „Trick or treat”;
  2. Der Brauch besteht darin, dass verkleidete Kinder und Jugendliche in der Nachbarschaft von Haus zu Haus gehen und um Süßigkeiten betteln;

Meist fällt dabei der Spruch „Süßes, sonst gibts Saures!” ( „Trick or treat!” ). Bekommen die Kinder keine Süßigkeiten von ihrem Nachbarn, muss dieser mit einem Streich der Kinder rechnen. Der Ursprung dieses Brauchs und die Bedeutung von Halloween in diesem Sinne geht bis ins neunte Jahrhundert zurück.

  1. Christen zogen am Tag der „Allerseelen” , dem 2;
  2. November, durch die Dörfer, um sogenannten „Seelenkuchen” zu erbetteln;
  3. Bei diesem Leckerbissen handelt es sich um ein spezielles Brot mit süßsauren Johannisbeeren;

Ein Brauch, der an Halloween am verbreitetsten und beliebtesten ist, ist die Verwandlung in meist gruselige Gestalten. Ob Hexe, Vampir oder Gespenst, Teufel oder Zombie: Der Fantasie bei den Verkleidungen sind hier keine Grenzen gesetzt. Nicht nur Kinder lieben es, sich zu verkleiden.

In welchem Land ist Halloween entstanden?

Halloween – Halloween oder auch All Hallows Eve hat einen irischen Ursprung und geht auf eines der vier grossen keltischen Feste zurück: Samhain. Samhain bedeutet soviel wie das “Ende des Sommers” und wurde beginnend am Vorabend des 01. Novembers gefeiert.

  1. Es war das keltische Neujahrsfest, markierte den Beginn des Winters und stellte auch eine Art Erntefest dar;
  2. Die Kelten glaubten, dass an diesem Abend die Tore zur Unterwelt offenstehen;
  3. Was in dieser Nacht dann passierte;

darüber herrscht bis heute Uneinigkeit Geschichten aber gibt es viele: Version 1: Auf den Hügeln sollen dabei gewaltige Feuer gebrannt haben. Diese wurden entzündet um böse Geister zu vertreiben. Version 2 (ähnelt Version 1): Die Menschen fürchteten, dass sich die Toten an ihnen rächen wollten und verkleideten sich daher totenähnlich und unheimlich, um böse Geister abzuwehren.

  1. Version 3 (die Wohlwollende): Die Toten sollten in dieser Nacht wieder auf der Erde wandeln, um ihre Verwandten zu besuchen;
  2. Also wurden sie mit Süssigkeiten und Lichtern willkommen geheissen;
  3. In die USA kam Halloween erst im 19;

Jahrhundert mit den irischen Einwanderern, die ihre Bräuche mitbrachten und pflegten. Die Tradition mit der Kürbislaterne und den Süssigkeiten hat sich bis heute durchgesetzt (also Version 3). Und dann gibt es da noch die Legende von Jack oLantern. Diese schafft den Brückenschlag zwischen Allerheiligen und dem weit verbreiteten Brauch, im Herbst Kürbisse oder Rüben auszuhöhlen und diese in schauerliche Fratzen zu schnitzen. Seit Wann Gibt Es Halloween In Deutschland.

Warum feiert man in Deutschland Halloween?

Der Bezug von Halloween ergibt sich aus dem der Feier des Hochfestes Allerheiligen folgenden Gedächtnis Allerseelen, an dem die Katholiken ihrer Verstorbenen und aller Armen Seelen im Fegefeuer durch Gebet und Ablässe gedenken.

Warum wird in Deutschland kein Halloween gefeiert?

Ist Halloween 2021 ein Feiertag in Deutschland? – Halloween ist in Deutschland kein gesetzlicher Feiertag. In manchen Bundesländern ist an diesem Tag allerdings dennoch frei. Das liegt an der Überschneidung mit dem Reformationstag , denn dieser Tag ist in insgesamt neun Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag. Das sind:

  • Brandenburg
  • Bremen
  • Hamburg
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen

In fünf anderen, hauptsächlich katholisch geprägten Bundesländern ist zwar nicht der 31. Oktober frei, dafür aber Allerheiligen am 1. November. Das sind: 

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland

Da der Reformationstag 2021 jedoch auf einen Sonntag und der 1. November auf einen Montag fällt, hat nur Allerheiligen in diesem Jahr Auswirkungen für Berufstätige und Schüler. Allerheiligen hat auch Auswirkungen auf die Halloween-Feiern in diesen Gebieten. Bei Allerheiligen handelt es sich nämlich um einen sogenannten „stillen Feiertag”.

Das bedeutet, dass öffentliche Unterhaltungsveranstaltungen, die nicht dem ernsten Charakter des Feiertags entsprechen, sowie laute Musik verboten sind. Demnach müssen öffentliche Halloweenfeiern am 31. Oktober oft vorzeitig enden.

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Das Tanzverbot an Allerheiligen führt zum Beispiel in Bayern immer wieder zu Diskussionen, wie Merkur. de* berichtet. sch *Merkur. de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Wer hat Halloween nach Deutschland gebracht?

Halloween: Alles fing ganz harmlos an – Der Brauch ist mittlerweile auch nach Deutschland geschwappt. Halloween tauchte hierzulande verstärkt Ende der 90er Jahre auf, wie Walter Grünzweig, Professor für Amerikanistik an der TU Dortmund , erläutert. Es fing zunächst harmlos an: Zeitschriften und Magazine veröffentlichten erste kurze Artikel über das neue Phänomen. Seit Wann Gibt Es Halloween In Deutschland Doch wie genau kam es, dass dieser amerikanische Brauch in Deutschland so populär werden konnte? Die “Fachgruppe Karneval im Deutschen Verband der Spielwarenindustrie (DVSI)” erhebt für sich den Anspruch, Halloween im Alleingang nach Deutschland gebracht zu haben. Die Fachgruppe entstand, nachdem 1991 wegen des Golfkriegs der Karneval abgesagt wurde, was den Kostümherstellern brutale Einbußen bescherte. Um neue Anlässe zu schaffen, startete die Gruppe 1994 eine Kampagne zur Einführung des amerikanischen Brauchs. In einer Presseerklärung von 2009 heißt es dazu: “Angespornt durch die Öffentlichkeitsarbeit der Fachgruppe Karneval im Deutschen Verband der Spielwarenindustrie wurde Anfang der 90er Jahre der Grundstein für eine neue Tradition in Deutschland gelegt: Halloween.

Dann rollte Halloween wie eine Lawine übers Land, sagt Grünzweig im Gespräch mit dem stern. Immer mehr Kneipen und Süßwaren-Hersteller hätten sich auf diesen Trend eingestellt. Die breite Masse feiert Halloween in Deutschland aber erst seit dem neuen Jahrtausend.

” Die Kampagne war offenbar erfolgreich: Nach Angaben der “Fachgruppe Karneval” wurden 2009 mit Halloween-Artikeln knapp 30 Millionen Euro umgesetzt. Für die Süßwaren-Branche ist das Gruselfest nach Auskunft des Bundesverbandes das drittwichtigste Ereignis des Jahres nach Weihnachten und Ostern.

Warum stellt man einen Kürbis vor die Tür?

Wenn der Sommer um ist und die dunkle Jahreszeit beginnt, dann kommen die Seelen der Toten aus dem Jenseits auf die Erde und besuchen uns – das haben zumindest die Kelten geglaubt. Zum Empfang der Seelen wurden Kürbis-Laternen aufgestellt. – Der 31. Oktober als Termin für Halloween ist kein Zufall.

Halloween hat seine Wurzeln bei den Kelten. Die haben in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November ihren Jahreswechsel “Samhain” gefeiert. Jahreswechsel bedeutete auch gleichzeitig eine Art des Umbruchs: etwas Altes war beendet, etwas Neues fing an und in so einer Zeit des Umbruchs war auch Platz für Übersinnliches.

Die Toten besuchten die Erde. Halloween selbst ist ein heidnisches Fest, es vereint aber viele Aspekte christlicher Feste: Schon seit über 1. 000 Jahren feiern die Christen Allerheiligen, das Fest zu Ehren aller Heiligen, das im 8. Jahrhundert auf den 1. November gelegt wurde.

  1. Von dem Fest hat Halloween seinen Namen: “All Hallows Eve” – “Der Abend vor Allerheiligen”;
  2. Im 10;
  3. Jahrhundert ist Allerheiligen noch um einen Tag erweitert worden;
  4. Der zweite Tag heißt Allerseelen und ist seit dem 14;

Jahrhundert offiziell vom Vatikan anerkannt worden. Hier gedenken die Katholiken nicht nur den Heiligen, sondern allen verstorbenen Seelen. Die verstorbenen Seelen spielen auch an Halloween eine große Rolle. Ein weiteres Fest, das Halloween beeinflusst hat, ist das Erntedankfest, das meistens im Oktober gefeiert wird.

  • Ebenso wird nämlich an Halloween gefeiert, dass die letzte Ernte eingeholt ist und dass die Tiere nun in ihren Stall ziehen;
  • Auch die Rüben und Kürbisse sind endlich reif und werden zu Suppen oder anderen leckeren Gerichten verarbeitet;

Da bei den meisten Kürbis-Arten die Schale nicht gegessen werden darf, wird sie an Halloween, statt im Müll zu landen, einfach als Laterne umfunktioniert und vors Haus oder in die Fenster gestellt. Diese Tradition hat auch einen guten Grund, beziehungsweise zwei: 1.

Die Menschen hatten die Vorstellung, dass uns an Halloween Seelen von Toten besuchen und zwar die unserer Freunde und Verwandten. Und damit die auch gut den Weg ins Haus finden, wurden Laternen rausgestellt, die ihnen den Weg erleuchtet haben.

Die Menschen hatten Angst vor den Geistern der Toten, die an Halloween die Erde besuchten. Und damit die Geister ihnen nicht zu nahe kommen konnten, haben sie gruselige Kürbis-Fratzen mit Kerzen darin vors Haus gestellt. Welche der zwei Theorien “stimmt”, ist nicht ganz klar.

Warum schnitzt man Gesichter in den Kürbissen?

Zur Vertreibung von Bösen Geistern schnitzte man damals gruselige Gesichter in Rüben und beleuchtete die ausgehöhlten Exemplare. Später breitete sich der Brauch bis nach Amerika aus. Hier fand man statt Rüben überwiegend Kürbisse vor, so verwendete man diese für die Schnitzerei.

Auf Grund ihrer Beschaffenheit und Größe eigneten sich die Kürbisse viel besser als Rüben, für die Halloween Schnitzerei. Bis zum heutigen Tage ist der Brauch der Kürbisschnitzerei bei jung und alt beliebt.

Daher findet man die gruseligen Kürbisgesichter in der herbstlichen Jahreszeit auf zahlreichen Terrassen, in Gärten und an Haus- und Hofeingängen.

Wer hat Halloween erfunden?

Der Ursprung des Klingelns – Auch bei uns werden längst überall ausgehöhlte und mit Gruselgesichtern versehene Kürbisse aufgestellt. Nicht um die Vorbeilaufenden zu erschrecken, sondern um Monster, Tote und sonstige Gruselgestalten vom Wohnsitz fernzuhalten.

  1. Es gibt eine irische Geschichte, in der ein Bösewicht namens Jack einen schlechten Pakt mit dem Teufel einging;
  2. Denn nach seinem Tod kam Jack weder in den Himmel noch in die Hölle, da selbst der Teufel ihn dort nicht haben wollte;

Damit sich der verlorene Jack in der Dunkelheit zurechtfinden konnte, gab ihm der Teufel glühende, leuchtende Kohlen und eine Rübe. Die Überlieferungen machten über die Jahre wahrscheinlich aus der Rübe einen Kürbis, der von innen beleuchtet wird. Seitdem wird dieser leuchtende Kürbis auch gern „Jack O’Lantern” genannt und in den USA auf den Terrassen und Veranden aufgestellt.

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Unser Spruch „Süßes, sonst gibt’s Saures!” heißt in den USA „Trick or treat”, dort verläuft ähnlich. Verkleidete Kinder und Jugendliche gehen in der Nachbarschaft von Haus zu Haus und betteln um Süßigkeiten.

So kann es sein, dass man sich am Abend des 31. Oktober einer Hexe, einem Vampir, einem Gespenst, dem Teufel oder gar einem sprechenden, lebenden Toten, einem Zombie gegenübersteht. Können die Nachbarn nicht für die gewünschte Zuckerzufuhr sorgen, müssen diese mit einem Streich der Kinder rechnen.

Der Ursprung dieses Brauchs und die Bedeutung von Halloween geht bis ins neunte Jahrhundert zurück. Christen zogen am Tag der „Allerseelen”, dem 2. November, durch die Dörfer, um sogenannten „Seelenkuchen” zu erbetteln.

Dabei handelt es sich um ein spezielles Brot mit süßsauren Johannisbeeren. Vielleicht wäre das ja mal etwas für ein coronafreies Halloween. Selbst etwas Genießbares backen, dann verwandeln sich die Gruselkinder ganz schnell in Schleckermäuler.

Wer hat Halloween nach Amerika gebracht?

Halloween in den USA – Die ersten Einwanderer aus Irland und Großbritannien brachten die Halloween-Traditionen nach Amerika. Dort vermischten sich die alten keltischen Traditionen mit indianischen Bräuchen zum Erntedank. Allerdings wurde es zunächst nur im Süden der USA gefeiert, da die streng puritanische Gesellschaft der Neu England Staaten einer solchen Festivität nicht freundlich gegenüber war.

  • In der zweiten Hälfte des 19;
  • Jahrhunderts kam ein riesiger Strom an Einwanderern aus allen Teilen der Welt nach Amerika;
  • Diese neuen Einwanderer, besonders die Millionen Menschen aus Irland, die der großen Hungersnot im Jahre 1846 entfliehen wollten, verbreiteten die Halloween-Tradition über das ganze Land;

Um die Jahrhundertwende wurden überall im ganzen Land Halloweenparties für Kinder und Erwachsene gefeiert, bei denen sich die Menschen verkleideten und feierten. Waren diese Parties zunächst eher große Feste für die ganze Stadt auf kommunaler Ebene, verlagerten sie sich allmählich in die Familien und Nachbarschaften.

  • Eine amerikanische Tradition war geboren, die seit den späten 80er Jahren auch nach Mitteleuropa herüberschwappt;
  • Heute ist Halloween nach Weihnachten der “Feiertag” mit der größten wirtschaftlichen Bedeutung;

Jedes Jahr werden in den USA zu Halloween ca. sieben Milliarden US-Dollar umgesetzt.

Was für eine Bedeutung hat Halloween?

Kelten: “Grenze zwischen Welten” – Die Kelten glaubten, dass an diesem Abend die “Grenze zwischen den Welten” offen sei und die Toten auf die Erde zurückkommen, um ihre Verwandten zu besuchen. Mit Lichtern wiesen sie den Geistern der Verstorbenen den Weg.

Das “Samhain”-Fest überlebte die Kelten. Die Iren wandelten den Brauch ab. Sie hatten Angst vor den Toten und verkleideten sich mit grausigen Masken, um die Geister abzuschrecken. Im Mittelalter wurde die heidnische Tradition christianisiert: Papst Gregor IV.

setzte im Jahre 837 den 1. November als Allerheiligen an. Jetzt konnten auch die Christen das heidnische Fest Samhain feiern, ohne zu sündigen. Später wurde aus dem englischen “All Hallows Evening” (Abend vor Allerheiligen) die Halloween-Nacht. Irische Auswanderer brachten das Fest im 19.

Sind bei Halloween Kinder geopfert worden?

Flugblätter verbreiten Angst – Jetzt aber zu den Flugblättern. Alle sind ähnlich, die Überschriften heißen z. „Halloween ein harmloser Spaß”, dann folgt ein Zitat eines angeblichen Okkultismus-Forschers. Der Mann, es gibt ihn wirklich, gehört einer streng christlichen Randgruppe an, die man fast schon als Sekte bezeichnen könnte.

Weiter, so liest man, wäre Halloween ein Einstiegsfest zum Satanismus, das auch heute noch vorwiegend von Satanisten gefeiert würde. Es stammte aus dem irischen und früher seien von Druiden Kinder geopfert worden.

Die Druiden hätten die Opfer ausgesucht und die Häuser mit Rübenlichtern markiert. Hätten sich die Bewohner geweigert, wären sie alle hingerichtet worden. Auf anderen Blättern liest man, auch heute würden noch Kinder und Menschen oder zumindest Tiere geopfert werden, es fänden reihenweise satanistische Verbrechen statt.

Was hat es mit den Kürbissen auf sich Halloween?

Alltagsfrage | Was hat der Kürbis mit Halloween zu tun? – Foto: James Thew – Fotolia ” data-zoom-src=”https://bilder. bild. de/fotos/was-haben-kuerbisse-mit-halloween-zu-tun–35259191-48417066/Bild/3. bild. jpg”> Halloween steht ganz im Zeichen des Grusels – dazu gehören auch Kürbisse mit fieser Fratze Foto: James Thew – Fotolia In den USA ist es schon lange Tradition, dass in der Nacht zum 31.

Oktober kleine und größere Geister durch die Straßen irren, Menschen erschrecken und an fremden Haustüren nach Süßigkeiten fragen. Aber auch der Brauch, fiese Fratzen in Kürbisse zu schnitzen, gehört zu Halloween einfach dazu.

Aber wie kam es eigentlich zu dieser Tradition? BILD weiß Bescheid. Dieses Ritual geht auf eine irische Sage zurück – wie übrigens das ganze Halloween-Spektakel. Demnach hat ein Betrüger und Säufer namens Jack O. sein Leben lang anderen Menschen nur Böses angetan.

  1. Als dann sein Stündchen geschlagen hatte und er vor die Himmelspforte trat, wurde ihm der Zutritt verweigert;
  2. Aber auch in der Hölle war er nicht willkommen, da er selbst einmal den Teufel übers Ohr gehauen hatte;

Doch der Teufel hatte trotzdem Mitleid mit Jack O. Damit er den Weg zurück auf die Erde fand, gab ihm der Teufel laut der Sage ein Stück glühende Höllenkohle, die er in eine Rübe steckte. Dieses Licht sollte Geister auf seinem Weg zwischen Himmel und Hölle abschrecken.

Als sich der Brauch in den USA verbreitete, wurde die Rübe durch einen Kürbis ersetzt – und zur zusätzlichen Abschreckung eine böse Fratze hinein geschnitten. Seitdem wird die Laterne in den USA auch „Jack o’lantern” („Jack mit der Laterne”) genannt.

BILD Vergleich: Nie wieder lästige Wasserkästen schleppen! Hier gibt’s die besten Sodastreams!.

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Wer hat Halloween nach Amerika gebracht?

Halloween in den USA – Die ersten Einwanderer aus Irland und Großbritannien brachten die Halloween-Traditionen nach Amerika. Dort vermischten sich die alten keltischen Traditionen mit indianischen Bräuchen zum Erntedank. Allerdings wurde es zunächst nur im Süden der USA gefeiert, da die streng puritanische Gesellschaft der Neu England Staaten einer solchen Festivität nicht freundlich gegenüber war.

  1. In der zweiten Hälfte des 19;
  2. Jahrhunderts kam ein riesiger Strom an Einwanderern aus allen Teilen der Welt nach Amerika;
  3. Diese neuen Einwanderer, besonders die Millionen Menschen aus Irland, die der großen Hungersnot im Jahre 1846 entfliehen wollten, verbreiteten die Halloween-Tradition über das ganze Land;

Um die Jahrhundertwende wurden überall im ganzen Land Halloweenparties für Kinder und Erwachsene gefeiert, bei denen sich die Menschen verkleideten und feierten. Waren diese Parties zunächst eher große Feste für die ganze Stadt auf kommunaler Ebene, verlagerten sie sich allmählich in die Familien und Nachbarschaften.

  • Eine amerikanische Tradition war geboren, die seit den späten 80er Jahren auch nach Mitteleuropa herüberschwappt;
  • Heute ist Halloween nach Weihnachten der “Feiertag” mit der größten wirtschaftlichen Bedeutung;

Jedes Jahr werden in den USA zu Halloween ca. sieben Milliarden US-Dollar umgesetzt.

Ist Halloween ein christliches Fest?

Veröffentlicht am 31. 10. 2007 | Lesedauer: 3 Minuten Fest gilt als heidnischer Brauch oder bloßer Konsumterror. Ein Wissenschaftler sieht das ganz anders Bonn – Jetzt kommen sie wieder, die Gruselgestalten, halbhoch, mit hellen Stimmchen, aber gewaltigen, überdimensionierten Köpfen – Hohlköpfen, Kürbisköpfen.

Die kleinen Hände fordernd ausgestreckt: “Süßes oder Saures!” Halloween naht, und niemand wagt zu widersprechen. Amerikas jüngster Export ergreift jedes Jahr Scharen kleiner Anhänger und zieht nicht nur deren Eltern in den Bann, sondern genauso Wissenschaftler und Theologen.

Unter ihnen eskaliert der Streit über die Herkunft des Events, das am 31. Oktober gefeiert wird. Zur Freude der Kleinen – unter süßsaurem Lächeln der evangelischen Kirche. Der 31. Oktober ist auch der Reformationstag. Schlägt Halloween Martin Luther? Das genau ist für den Halloween-Forscher aus Deutschland, den Völkerkundler Prof.

Alois Döring aus Bonn, reiner Zufall. Er bestreitet die schädlichen Nebenwirkungen für die evangelische Kirche nicht, hält sie aber für irrelevant. Der Halloween-Brauch leite sich schon deshalb nicht vom Reformationstag ab, weil er rund 700 Jahre älter sei.

Womit Döring der herrschenden Meinung widerspricht, die den Ursprung dieses gruseligen Festes noch einmal um 800 Jahre in die Zeit der Kelten zurückverlegt. Dieser dem Dunkel der Geschichte bis heute kaum entronnene Stamm hätte schon immer den 31. Oktober als Tag des Winterbeginns gefeiert, mit Masken, Tänzen und Totenkult, bis dieser Tag rund 2000 Jahre später als merkantile Idee in den USA wieder zum Leben erweckt wurde.

Alles Unsinn, behauptet Döring. Nie hätten die Kelten den 31. Oktober als Tag des Totenkults begangen. Dafür gebe es keinerlei Beweise. In Wahrheit sei Halloween christlichen Ursprungs, leite sich vom “All Hallows Evening” ab, vom Allerheiligen-Tag, den Papst Gregor im Jahr 835 auf den 1.

November gelegt habe. Also christlich-katholisch, wenn auch nicht christlich-evangelisch. Auf jeden Fall sei es der christliche Kalender gewesen, der dem Fest seinen Namen gab und auch sein Thema, das Gedenken an die Toten. Dörings Meinung zum Trotz beharren die Halloween-Bücher auf dem heidnischen Totenkult, wie der Titel eines der wichtigsten Werke ausweist: Es heißt “Halloween – Kelten-Revival”.

Naturgemäß hat die evangelische Kirche mehr Probleme mit der Doppelbelegung des 31. Oktobers als die katholische Fakultät, die in Halloween inoffiziell mittlerweile schon so etwas wie die Vorverlegung des Karnevals sieht.

Die evangelische Kirche hingegen begreift den amerikanischen Vormarsch als ernsthafte Konkurrenz für den Luther-Tag und scheint von Jahr zu Jahr hoffnungsloser zu unterliegen. Versuche, dem Vormarsch Paroli zu bieten mit groß angelegten “Church Nights”, Jugendgottesdiensten, Gospelkonzerten und Luther-Filmen, werden es schwer haben mitzuhalten – mit gruseligen Verkleidungen, Pappsärgen, ekligen Kakerlaken zu 15 Cent das Stück und Mänteln von Monster-Zombies.

  1. Es wirkt wie der Versuch, mit Rittersagen Harry Potter zu schlagen;
  2. Für Döring ist das Faszinierende, wie der Brauch von Europa den Atlantik überquerte und völlig verändert zurückschwappte: Was in Irland als christliches Totengedenken begann, kehrte als Horrorshow zurück;

Nun “veredelt” der Brauch im Rheinland den Karneval. Die Polizei sieht es noch etwas anders: Unter dem Halloween-Gewand komme ein gefährlicher Trend auf: zerkratzte Autos, zerstörte Vorgärten, beschmierte Wände – Saures für den, der nichts Süßes besitzt.

Wann kam Halloween in die USA?

Kommt Halloween wirklich aus den USA? – Nicht direkt. Moderne Bräuche so wie „Süßes oder Saures!” („trick-or-treat”) und das Verkleiden, wie wir sie kennen, stammen aus dem Amerika der 1930er-Jahre. Dieses Fest der Toten am 31. Oktober geht aber auf die Kelten zurück, zwischen 800 und 25 v. Seit Wann Gibt Es Halloween In Deutschland.

Warum schnitzt man Gesichter in den Kürbissen?

Zur Vertreibung von Bösen Geistern schnitzte man damals gruselige Gesichter in Rüben und beleuchtete die ausgehöhlten Exemplare. Später breitete sich der Brauch bis nach Amerika aus. Hier fand man statt Rüben überwiegend Kürbisse vor, so verwendete man diese für die Schnitzerei.

Auf Grund ihrer Beschaffenheit und Größe eigneten sich die Kürbisse viel besser als Rüben, für die Halloween Schnitzerei. Bis zum heutigen Tage ist der Brauch der Kürbisschnitzerei bei jung und alt beliebt.

Daher findet man die gruseligen Kürbisgesichter in der herbstlichen Jahreszeit auf zahlreichen Terrassen, in Gärten und an Haus- und Hofeingängen.