Seit Wann Gibt Es Kindergeld In Deutschland?

Seit Wann Gibt Es Kindergeld In Deutschland
Geld ab dem dritten Kind – Interner Link: Als 1953 das erste Familienministerium gegründet wurde, war es in der Bundesrepublik noch umstritten, ob der Staat überhaupt in Familienangelegenheiten eingreifen sollte. Zu frisch waren die Erinnerungen an die NS-Zeit, Interner Link: in der Familien uneingeschränkt für die bevölkerungs- und rassepolitischen Absichten instrumentalisiert wurden.

  1. Die prekären Lebensumstände vieler Familien in der Nachkriegszeit ließen Forderungen nach finanziellen Beihilfen für Familien lauter werden;
  2. Das erste Kindergeld der Bundesrepublik Deutschland setzten CDU und CSU am 14;

Oktober 1954 im Bundestag knapp durch – gegen die Stimmen der Abgeordneten der anderen Parteien im Bundestag. “Arbeitslose gehen leer aus”, fasste der “Spiegel” vom 27. Oktober 1954 die Kritik am neuen Gesetz zusammen. Die Arbeitgeber mussten einen nach Branchen unterschiedlichen Prozentsatz an Berufsgenossenschaften abführen.

Diese zahlten das Kindergeld an registrierte Arbeitnehmer aus. Damit war es de facto eine Ergänzung des Lohns. Ab Januar 1955 trat das neue Kindergeld in Kraft und wurde nur ab dem dritten Kind mit monatlich 25 DM ausgezahlt.

Familienpolitische Leistungen: Kindergeld Familienpolitische Leistungen: Elterngeld Familienpolitische Leistungen: Ehegattensplitting Familienpolitische Leistungen: Kindertagesbetreuung Ab 1961 gab es Kindergeld ab dem zweiten Kind, seit 1975 bereits ab dem ersten Kind.

Wie viel Kindergeld gab es 1970?

Historische Entwicklung

Gültig ab 1. Kind 3. Kind
1961 40 DM (94 Euro)
1964 50 DM (108 Euro)
1970 60 DM (112 Euro)
1975 50 DM (69 Euro) 120 DM (166 Euro)

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Wie lange gibt es schon Kindergeld?

Montag, 18. Juli Kindergeld schon ab zwei Kindern, 1961 – Deine Eltern bekommen vom Staat Geld, das sie für dich und deine Geschwister (falls du welche hast) verwenden sollen. Damit sollen sie euch zum Beispiel eine gute Bildung ermöglichen. Kindergeld gibt es in Deutschland seit der Zeit des Nationalsozialismus.

Damals hieß es aber nicht Kindergeld, sondern „Kinderbeihilfe” und war nur für “arische” Familien vorgesehen. Ab 1936 bekamen Arbeiter- und Angestelltenfamilien mit einem sehr geringen Einkommen und mehr als fünf Kindern eine monatliche Kinderbeihilfe, von 1938 an bereits ab dem dritten Kind.

Heute vor 61 Jahren, am 18. Juli 1961, wurde ein neues Gesetz verabschiedet, das veranlasste, dass auch schon Familien mit zwei Kindern Geld erhielten, wenn sie nur über ein geringes Jahreseinkommen verfügten. Außerdem wurden die Kindergeldkassen eingerichtet, die für die Auszahlung zuständig waren.

Wie hoch war das Kindergeld 1964?

Familienpolitik Seit Wann Gibt Es Kindergeld In Deutschland In diesem Haus wohnen auch Kinder: Der Staat zahlt dafür Bares. © dpa / picture alliance / Julian Stratenschulte Stefan Sell im Gespräch mit Katrin Heise  ·  14. 04. 2014 Der Sozialwissenschaftler Stefan Sell erinnert daran, dass das 1964 erstmals gezahlte Kindergeld zunächst von den Arbeitgebern bezahlt wurde. Die heutige “Infantilisierung der Armut” könne es nicht verhindern.

Katrin Heise: In den Jahren vor 1964, also vor dem Bundeskindergeldgesetz, hatte man auch schon eine soziale Verpflichtung gegenüber kinderreichen Familien gespürt und ab dem dritten Kind 25 Mark pro Monat gezahlt, und zwar aus Arbeitgeberbeiträgen.

Ab ’64 kam dann die grundsätzliche Änderung, Kindergeld wird aus Steuermitteln aufgebracht, und zwar ab dem zweiten Kind. Heute gibt es ab dem ersten Kind 184 Euro im Monat, und ab Kind Nummer drei noch etwas mehr. Kurz vor der Sendung sprach ich mit dem Sozialwissenschaftler Stefan Sell über das Kindergeld.

Herr Sell, was war eigentlich ’64 der Grund, das Kindergeld als Staatsleistung aus Steuermitteln zu zahlen? Demografisch hatte man ja eigentlich keinen Grund dazu, Kinder gab es so viel wie nie! Stefan Sell: Ja, um das nachvollziehen zu können, müssen wir vielleicht noch einen Schritt weiter zurück auf der Zeitschiene.

Denn das erste Kindergeld – in Anführungszeichen – gab es bereits in der Zeit des Nationalsozialismus. Damals hieß das “Kinderbeihilfe”, die nur “arische” Familien bekamen, das wurde 1935 eingeführt, war zunächst eine einmalige Beihilfe und ab 1936 dann eine monatliche Kinderbeihilfe.

  1. Das bekam man ab dem fünften Kind, und 1938 bereits ab dem dritten;
  2. Und warum hat man das damals in der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft eingeführt: Schon damals gab es zwei Begründungsstränge;

Zum einen war es eine sozialpolitische Dimension, man wollte diese Familien, die stark belastet waren, ein Stück weit unterstützen finanziell, aber das war immer eingebettet natürlich in die Bevölkerungspolitik der Nationalsozialisten, die Kinderreichtum fördern wollten.

  • Heise: Und jetzt springen wir mal 30 Jahre weiter, nämlich in die 60er-Jahre, wo ja diese “arische” Begründung, diese Art von Förderungswillen natürlich überhaupt keine Rolle mehr spielte;
  • Was hatte man da als Argumente? Sell: Na ja, als Argumente wieder offiziell sozusagen als die quasi amtliche Linie eine sozialpolitische Begründung, eben die Unterstützung von kinderreichen Familien;
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Vielleicht, um das zu verstehen, wie sich das auch gewandelt hat, muss man sich klar machen: Das Kindergeld wurde ja 1954 in Deutschland eingeführt, damals allerdings noch ganz anders. Sie hatten es bereits erwähnt, man bekam damals diese 25 DM für das dritte und jedes weitere Kind, und das wurde durch Arbeitgeberbeiträge finanziert.

“Am Anfang stand Lohnpolitik” Jetzt fragt sich der ein oder andere vielleicht, warum durch Arbeitgeberbeiträge? Weil man damals eine ausdrücklich lohnpolitische Philosophie hatte. Denn der Lohn sollte damals, so war das ganz explizit, ja eine Familie versorgen können, und man hat gesagt: Der alleinverdienende Mann, der zum Beispiel drei oder mehr Kinder zu versorgen hat neben seiner Ehefrau, der verdient dann relativ gesehen so wenig, dass der Staat einen Grund hat, ihn zu unterstützen.

Aber weil es ja sozusagen ein Lohnzusatz war, hat man damals – eigentlich konsequent, wie ich finde – gesagt, dann muss man das über Arbeitgeberbeiträge finanzieren. Aber das wurde dann schon relativ schnell wieder umgewandelt und ab 1964 haben wir eben diese Familienkassen, wo über Bundesmittel dann diese entsprechenden Beiträge also aus Steuermitteln finanziert werden.

Also, am Anfang stand Lohnpolitik. Heise: Und dann sagten Sie, soziale Argumente. Also, die vielen Kinder brauchen eben Unterstützung. Die Werteorientierung, wann kam die denn dazu, also Familie als Wert unterstreichen? Sell: Also, es gibt da sozusagen zwei Antworten auf diese Frage.

Ich könnte jetzt formal antworten und sagen, sozusagen diese explizite Werteorientierung, was Kinder und Kinderzahl angeht, die ist eigentlich interessanterweise erst wieder neueren Datums. Im Zuge der Diskussion, die wir durch den Abfall der Geburtenrate seit Beginn der 70er-Jahre hatten, hat sich ja irgendwann diese ganze Demografiediskussion ein Stück weit verselbstständigt und spätestens seit den 90er-Jahren werden sogenannte familienpolitische Leistungen immer auch unter dem entweder offen oder versteckt mitlaufenden Begründungsstrang, damit könne man also die Kinderzahl erhöhen, fördern. Seit Wann Gibt Es Kindergeld In Deutschland Stefan Sell © dpa / picture alliance / Horst Galuschka Inoffiziell schwang das natürlich immer mit bei der Frage, unterstütze ich Familien, um damit auch die Kinderzahl anzuregen. Das war aber wie gesagt in den 60er-Jahren noch nicht so das Problem, da hatten wir die geburtenstarken Jahrgänge. Sondern wir haben eigentlich dann einen Zwischenschritt. Und dieser Zwischenschritt ist die Tatsache, dass wir in den 70er-Jahren dann eine klare Ausrichtung hatten, wo es darum ging, dass das Bundesverfassungsgericht auch durch verschiedene Urteile – das Wichtigste war dann 1990, wo man dort in Karlsruhe sagte, das Existenzminimum darf nicht besteuert werden –, wir bekamen auf einmal eine finanzpolitische, eine steuerpolitische Dimension in dieses Thema hinein.

Das wäre die offizielle Antwort. Und das vermischt sich. Also, es sind immer mehrere mitlaufende Linien. Heise: Die Art der Förderung der Familien, Herr Sell, ist ja ein heiß debattiertes Feld bis heute immer wieder.

Deutschland hat sich entschieden, die Familien vor allem direkt zu fördern, ihnen das Geld also quasi in die Hand zu geben und sich nicht weiter einzumischen, das stand jedenfalls ganz häufig so über allem. Andere Länder stecken das Geld eher beispielsweise in Tagesstätten, in die Bildung und so weiter.

  1. Beschreiben Sie doch mal den Debattenverlauf, wie war die Argumentation für Deutschland? Sell: Ja, die Argumentation für Deutschland, und das ist, glaube ich, ganz, ganz wichtig für die Zuhörer, weil das immer vermischt wird: Sie lesen oder hören oft, wir geben soundso viel Hundert Milliarden aus für Familienförderung, und dann denken die Leute, damit werden die Familien gefördert;

Und in diesen Beträgen sind zum Beispiel die fast 40 Milliarden Euro, die wir derzeit für Kindergeld ausgeben drin, die werden da reingeschmissen als Familienförderung. Nur muss man aber wissen: Zwei Drittel dieses Kindergeldes von fast 40 Milliarden sind keine Förderung der Familien, sondern sie gehen zurück auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 1990, wo die Verfassungsrichter gesagt haben, jeder Bürger darf mit seinem Existenzminimum nicht besteuert werden.

Und wenn der Staat das trotzdem tut – und zu den Bürgern gehören ja auch die Kinder bei einer Familie –, dann muss er wenigstens sozusagen hinterher das, was er zu viel der Familie weggenommen hat, in Form von Kindergeld – und früher und jetzt wieder Kinderfreibeträge in der Einkommenssteuer – wieder zurückgeben.

Und deswegen müssen wir wissen, dass zwei Drittel des Kindergeldes bei den Familien sozusagen nur die Rückerstattung zu viel verlangter Steuern sind. Höchstens ein Drittel bei denen, die gar keine Steuern zahlen, könnte man als Familienförderung bezeichnen.

“Man fördert bestimmte Kinder besser” Heise: Dann ist die Familienförderung, direkt geschehen, eigentlich gar nicht so hoch in Deutschland? Sell: So ist das. Und das ist ganz, ganz wichtig. Weil, mit diesen Zahlen, die man immer hier zu hören bekommt – wir geben am meisten Geld aus für direkte Zahlung an die Familien, die 220 Milliarden, die dann da immer kolportiert werden –, da müssen Sie schon mal einen ordentlichen Batzen wegnehmen, weil sozusagen das hier einfach nur die Rückgabe von vorher versteuertem Einkommen ist, was nicht hätte versteuert werden dürfen.

Und jetzt sind wir bei dem Problem: Natürlich geben die Deutschen sehr viel für Einkommensleistung aus in Form zum Beispiel von Kindergeld, aber ja nicht für alle, sondern wir haben zwei Probleme: Wir haben das Problem bei diesen Einkommensersatzleistungen, man fördert nicht alle Kinder gleich, sondern man fördert bestimmte Kinder besser – fördert in Anführungszeichen –, nämlich die Kinder verheirateter Familien werden sozusagen dann besser gestellt und Kinder von Familien mit höheren Einkommen.

  • Denn dadurch, dass man statt dem Kindergeld die Kinderfreibeträge wieder eingeführt hat – das war dann im Jahr 1983, hat man die Kinderfreibeträge im Steuerrecht wieder eingeführt –, bekommen, lassen Sie es mich so deutlich sagen, die Kinder von Familien, die hohes Einkommen haben, mehr über die Steuer zurück als zum Beispiel so ein kleiner Arbeitnehmer, der so wenig verdient, dass er gar keine Steuern zahlt und nur Kindergeld bekommt;
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Heise: Gleichzeitig haben wir noch zwei andere Probleme: Wir haben steigende Kinderarmut und wir haben sinkende oder auf jeden Fall stagnierende Geburtenraten. Die Wirksamkeit des Kindergelds scheint ja nicht sehr groß zu sein Sell: Ja! Aber hier kommen wir wieder auf Ihre Ausgangsfrage: Es wird ja auch in der heutigen Diskussion immer wieder ein Entweder-Oder gerne aufgemacht.

Entweder Zahlungen, monetäre Transferleistungen an die Familien, oder Infrastruktur in Form zum Beispiel von Kindertageseinrichtungen. Wie so oft im Leben liegt die Wahrheit in der Mitte. Das bedeutet also, wir brauchen eigentlich – das wissen wir aus der Forschung – einen vernünftigen Mix zwischen materieller Sicherung der Familien und einer ermöglichenden Infrastruktur.

Denn Kindertagesstätten zum Beispiel oder Ganztagsschulen ermöglichen ja nur – aber das ist sehr wichtig – dann Erwerbstätigkeit zum Beispiel von beiden Eltern. Und hier haben wir bisher ein klares Ungleichgewicht gehabt. Wobei ich daran erinnern möchte, dass wir natürlich in den letzten Jahren hier schon Fortschritte gemacht haben, wenn Sie an den Kita-Ausbau denken, an den Ausbau der Ganztagsschulen, das hätte alles viel schneller und mehr und besser passieren können, aber man beginnt jetzt umzusteuern.

  1. Nichtsdestotrotz haben Sie den Finger auf die Wunde gelegt, wenn Sie sagen – und das muss man sich mal klarmachen –, dass wir heute, wenn wir von Armut reden, von einer Infantilisierung der Armut reden, das heißt, am stärksten betroffen sind die Kinder von tatsächlicher Einkommensarmut in Deutschland;

Das war noch in den 60er-Jahren anders. Damals war nur jedes 75. Kind von Sozialhilfe betroffen, während wir heute, schauen Sie nach Berlin beispielsweise: Fast jedes dritte Kind wächst in einem sogenannten Hartz-IV-Haushalt auf. Und warum das so ist: Das ist aber weniger ein Versagen des Kindergeldes, sondern die Tatsache, dass die Veränderung in unserer Wirtschaft auf den Arbeitsmärkten sich jetzt hier brutal niederschlagen.

  • Denn tatsächlich, auch auf viel niedrigerem Niveau, aber konnten Sie in den 60er- und 70er-Jahren mit den Arbeitseinkommen, die Sie dort erwirtschaftet haben damals, konnten Sie leben oberhalb der damaligen Armutsgrenze, und Sie konnten auch teilweise gut Ihre Familie versorgen;

Und das ist heute leider in vielen Fällen nicht mehr der Fall. Heise: 50 Jahre Familienpolitik unter anderem durchs Kindergeld. Wir schauten darauf zurück, zusammen mit dem Sozialwissenschaftler Stefan Sell. Herr Sell, ich danke Ihnen ganz herzlich und wünsche Ihnen einen schönen Tag.

Wie viel Kindergeld gab es 1950?

Kindergeld – Der Erklärfilm

Ursprung des Kindergeldes – Kindergeld gibt es in Deutschland bereits seit der Zeit des Nationalsozialismus. Das Kindergeld wurde zunächst unter dem Namen “Kinderbeihilfe” eingeführt. Die Zahlung erhielten damals jedoch nur die als “arisch” ausgewiesenen Familien.

  • Kinderreiche Familien erhielten im September 1935 zunächst eine einmalige “Kinderbeihilfe”, ab April 1936 gab es dann eine monatliche Zahlung.
  • Damals erhielten diese “Kinderbeihilfe” jedoch nur Familien, die monatlich unter 185 Reichsmark verdienten. Zudem galt die Zahlung erst ab dem fünften Kind. Als Ausgleich für die Ausgaben, die Eltern wegen ihrer Kinder hatten, erhielten die Familien monatlich 10 Reichsmark. Ab 1938 gab es diese Zahlung dann bereits ab dem dritten Kind.
  • Ab 1954 gab es ab dem dritten Kind monatlich ein Kindergeld von 25 DM. Finanziert wurde dieses durch Arbeitgeberbeiträge in Familienausgleichskassen.
  • Ab 1961 wurde das Kindergeld vom Bund finanziert. Zudem bekamen Familien nicht erst ab dem dritten, sondern ab dem zweiten Kind 25 DM Kindergeld. Es gab jedoch Ausnahmen: Familien mit einem Jahreseinkommen über 7. 200 DM und Beschäftigte im öffentlichen Dienst erhielten die Zahlung nicht.
  • Im Jahr 1970 wurde die Einkommensgrenze angehoben: Nur wer mehr als 13. 200 DM im Jahr verdiente, bekam kein Kindergeld.
  • Seit 1975 wird das Kindergeld auch für das erste Kind gezahlt. Ausgeschlossen von der monatlichen Zahlung sind jedoch Familien, die durch eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst bereits einen Familienzuschlag erhalten.
  • Seit dem Jahr 2012 können eigene Einkünfte und Bezüge eines volljährigen Kindes nicht mehr zum Verlust des Kindergeldanspruchs führen.
  • Die genauen Beträge sind von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Im Jahr 2018 erhalten Familien beispielsweise 194 Euro für das erste Kind, 194 Euro für das zweite, 200 Euro für das dritte und für jedes weitere Kind 225 Euro.
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Wer hat Kindergeld in Deutschland eingeführt?

Das Kindergeld von 1954 bis heute – 1954: Der Bundestag verabschiedet erstmals ein Gesetz über die Zahlung von Kindergeld. Dieses wird erst ab dem dritten Kind ausgezahlt. Es wird nicht aus Steuermitteln, sondern aus Arbeitgeberbeiträgen finanziert. 1961: Ab dem zweiten Kind gibt es Kindergeld.

1964: Mit der Verabschiedung eines neuen Bundeskindergeldgesetzes wird das Kindergeld fortan ausschließlich aus Steuermitteln gezahlt. 1975: Ab dem ersten Kind gibt es Kindergeld, es beträgt 50 DM für das erste Kind.

1992: Anhebung des Kindergeldes für das erste Kind auf 70 DM. 1996: Deutliche Anhebung des Kindergeldes: für das erste und zweite Kind auf 200 DM, für das dritte Kind 300 DM, für das vierte und jedes weitere Kind 350 DM; in den Folgejahren weitere Erhöhungen.

Wie viel Kindergeld gab es in den 80er Jahren?

Kindergeld bis 31. 12. 2001

Zeitraum 1. Kind 4. und jedes weitere Kind
01. 07. 1979bis31. 01. 1981 50 200
01. 02. 1981bis31. 12. 1981 50 240
01. 01. 1982bis31. 12. 1982 50 240
01. 01. 1983bis30. 06. 1990 50 240

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Wie viel Kindergeld gab es 1990?

§10 Höhe des Kindergeldes (1) Das Kindergeld beträgt für das 1. Kind 50 Deutsche Mark, für das 2. Kind 100 Deutsche Mark (ab 1. Juli 1990 : 130 Deutsche Mark), für das 3. Kind 220 Deutsche Mark und für das 4.

Wie war das mit Kindergeld in der DDR?

Auch in der DDR wurde Kindergeld gezahlt – “Die Familie ist die kleinste Zelle der Gesellschaft. Sie beruht auf der für das Leben geschlossenen Ehe und auf den besonders engen Bindungen, die sich aus den Gefühlsbeziehungen zwischen Mann und Frau und den Beziehungen gegenseitiger Liebe, Achtung und gegenseitigen Vertrauens zwischen allen Familienmitgliedern ergeben.

” Dieses Hohelied auf Ehe und Familie stammt aus dem Familiengesetzbuch der DDR. Und so wurden in der DDR neben anderen sozialpolitischen Leistungen, die auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zielten, seit 1972 auch eine staatliche Geburtenhilfe in Höhe von zuletzt 1.

000 Mark und später auch ein Kindergeld ausgezahlt. Die Kindergeld-Verordnung trat 1975 in Kraft. Die monatliche staatliche Leistung betrug für das erste und zweite Kind jeweils 20 Mark. Für das dritte Kind wurden bereits 50 Mark gezahlt, für das vierte Kind 60 Mark.

Wie viel Kindergeld gab es 1990?

§10 Höhe des Kindergeldes (1) Das Kindergeld beträgt für das 1. Kind 50 Deutsche Mark, für das 2. Kind 100 Deutsche Mark (ab 1. Juli 1990 : 130 Deutsche Mark), für das 3. Kind 220 Deutsche Mark und für das 4.

Wie hoch war das Kindergeld 1986?

Höhe des Kindergeldes pro Monat – Freibeträge pro Kind und Jahr
1986 50 DM 240 DM
1989 50 DM 240 DM
1. 1990 50 DM 240 DM
1991 50 DM 240 DM

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