Wann Fliegen Die Starlink Satelliten Über Deutschland?

Wann Fliegen Die Starlink Satelliten Über Deutschland
heavens-above. com. Die Seite heavens-above. com zeigt die Starlink-Satelliten unter anderem nach den Startdaten an – anschließend kann man auf einer 3D-Darstellung der Erde ihren Vorbeiflug nachverfolgen. Die am 19. März 2022 gestarteten Satelliten etwa fliegen derzeit über Nordeuropa hinweg.

Wann ist Starlink über Deutschland zu sehen?

„Starlink”-Satelliten sind immer wieder als „Perlenkette” hell am Himmel zu sehen – Update vom Sonntag, 14. März 2021: Erneut hat das private Raumfahrtunternehmen SpaceX von Elon Musk 60 „Starlink”-Satelliten mit einer „Falcon 9″-Rakete ins All geschossen.

Damit sind deutlich mehr als 1. 200 „Starlink” -Satelliten in Umlaufbahnen um die Erde unterwegs, sie alle sollen dazu beitragen, das Internet aus dem All , das SpaceX anbieten will, in mehr Regionen verfügbar zu machen.

Doch wann kann man die „Starlinks” am dunklen Himmel sehen? Generell gilt: Die Satelliten sind meist in der Abenddämmerung oder Morgendämmerung zu sehen, da sie von der bereits untergegangenen oder noch nicht aufgegangenen Sonne angestrahlt werden und das Licht reflektieren. Die nächsten möglicherweise sichtbaren „Starlink”-Überflüge für den Standort Frankfurt :

  • 15. März 2021, ca. 50-5. 01 Uhr: Von Westen nach Osten fliegen „Starlink”-Satelliten über den frühen Morgenhimmel, die am 11. März 2021 gestartet sind. Die Satelliten dürften daher noch recht nahe beieinander fliegen und auch noch tiefer fliegen als Satelliten, die ihre Umlaufbahn bereits erreicht haben.
  • 15. März 2021, ca. 58-6. 05 Uhr: Eine Gruppe „Starlink”-Satelliten, die am 4. März 2021 von SpaceX ins All gestartet wurde, fliegt von Westen nach Südosten. Auch diese Satelliten haben ihre endgültige Umlaufbahn noch nicht erreicht.

Wann sind die Starlink-Satelliten über Deutschland zu sehen 2021?

Störung des Nachthimmels und der Astronomie [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] – Bis Mai 2021 haben schon einige Menschen, die sich in mittleren geographischen Breiten nachts im Freien aufhalten, Starlink-Satelliten als neuartige Himmelserscheinung wahrgenommen. Satelliten in einigen hundert Kilometern Höhe können in den Stunden vor der Morgen- und nach der Abend dämmerung sichtbar sein. Jeder Satellit kann nur dann einen sichtbaren Lichtpunkt bilden, wenn er von der Sonne beschienen ihr Licht reflektiert und der Himmel nächtlich dunkel ist.

  1. Da die Satelliten durchwegs in niedriger Bahnhöhe umlaufen, darf die Sonne noch nicht allzu tief unter dem Horizont stehen, damit die Satellitenbahn noch von Sonnenlicht erreicht wird;
  2. Auffällig werden Starlink-Satelliten, wenn sie als kurze Kette von Lichtpunkten – längs dieser Kette – über den Himmel ziehen;

Jeder einzelne Lichtpunkt ist im Vergleich zu Sternen schwach. Eine geradlinige Reihe von geschätzt 10-12 solcher Lichtpunkte innerhalb eines Gesamtwinkels von etwa 2 Daumenbreiten wird vom Sehsinn in seiner Gesamtheit als ein ausgedehntes Objekt interpretiert und ist in seiner Gesamtheit trotz der geringen Helligkeit der Einzelpunkte gut erkennbar.

Die „wandernde Lichterkette” läuft – als grobe Schätzung der Winkelgeschwindigkeit – binnen 60 Sekunden 60 Winkelgrade weit am Himmel. Die erste Serie von 60 Starlink-Prototypen erschien in den Tagen nach dem Start überraschend hell am Himmel.

Astronomen äußerten daraufhin die Befürchtung, dass große Konstellationen wie Starlink das Bild des Nachthimmels prägen und Beobachtungen mit optischen Teleskopen beeinträchtigen könnten. Außerdem könnten die zur Datenkommunikation eingesetzten Funksignale radioastronomische Beobachtungen stören.

In welchem Ausmaß solche Probleme tatsächlich auftreten werden, ist noch unklar. Nachdem Astronomieverbände wie die American Astronomical Society ihre Besorgnis geäußert hatten, begann SpaceX mit der Übermittlung von Bahndaten, damit die Auswirkungen besser untersucht werden können.

Beim Start Starlink L2 im Januar 2020 erhielt einer der Satelliten (Starlink-1130 “Darksat”) testweise eine dunklere Oberfläche, die aber zu Problemen im Thermomanagement des Satelliten führte. Beim Start Starlink L7 wurde ein Satellit (Starlink-1436 “VISOR”) mit einem Sonnenvisier ausgestattet, um das Sonnenlicht abzuschirmen und dadurch eine geringere Helligkeit des Satelliten am Nachthimmel zu erreichen.

Ab dem neunten Start (August 2020) sollten alle neuen Starlink-Satelliten wesentlich dunkler erscheinen. Außerdem möchte SpaceX auf ursprünglich geplante Bahnen der zweiten Ausbaustufe in 1100 bis 1325 km Höhe verzichten und alle Satelliten unterhalb von 600 km platzieren, was deren Sichtbarkeit in der Dämmerung verkürzt und die Verweildauer defekter Satelliten erheblich reduziert.

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Wo kann man Starlink sehen?

Wann sieht man Starlink in Deutschland 2022?

Die Seite heavens-above. com zeigt die Starlink -Satelliten unter anderem nach den Startdaten an – anschließend kann man auf einer 3D-Darstellung der Erde ihren Vorbeiflug nachverfolgen. Die am 19. März 2022 gestarteten Satelliten etwa fliegen derzeit über Nordeuropa hinweg.

Wann sind die Satelliten zu sehen?

Lust auf ein Lichtspektakel der besonderen Art? Je nachdem, auf welcher Umlaufbahn sie sich bewegen und aus welchen Materialien sie bestehen, lassen sich Satelliten von der Erde aus mit bloßem Auge beobachten – im Mai sowie im Juni und Juli gelingt dies sogar besonders gut.

Wann sieht man die Satelliten von Elon Musk?

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Erstellt: 20. 07. 2022 Aktualisiert: 20. 07. 2022, 11:56 Uhr Kommentare Teilen Wie eine „Lichterkette” oder „Perlenkette”: „Starlink”-Satelliten von SpaceX ziehen über den Nachthimmel. (Archivbild) © imago images/Belga SpaceX, das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk, schießt immer wieder „Starlink”-Satelliten ins All. Wer aufmerksam zum Himmel schaut, kann die „Perlenkette” sehen.

  • SpaceX , das private Raumfahrtunternehmen von Milliardär Elon Musk , betreibt die größte Satelliten-Flotte im Erdorbit.
  • Die „Starlink” -Satelliten sollen schnelles Internet in allen Winkeln der Erde ermöglichen, doch Forschende und die US-Raumfahrtorganisation Nasa sind besorgt.
  • Die „Starlinks” sind in der Abend- und Morgendämmerung häufig als „Perlenkette” oder „Lichterkette” am Himmel sichtbar.

Update vom Mittwoch, 18. Mai 2022: In nächster Zeit könnten die „Starlink”-Satelliten von SpaceX wieder deutlich am Himmel zu sehen sein. Im April und Mai hat das private Raumfahrtunternehmen von Elon Musk sechs Raketen mit jeweils 53 Internet-Satelliten gestartet, derzeit befinden sich 2405 SpaceX-Satelliten in der Erdumlaufbahn, von denen 2374 in Betrieb sind, wie der Astronom Jonathan McDowell auf seiner privaten Website aufführt.

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Alleine im Mai hat SpaceX bereits vier Raketen mit je 53 Satelliten ins All geschickt – vor allem die „Starlink”-Satelliten, die noch nicht lange im Erdorbit sind, könnten am Himmel zu sehen sein. Die letzten Raketenstarts fanden am 18.

, 14. und 13. Mai 2022 statt. Fachleute kritisieren die zahlreichen Raketenstarts und fürchten, dass die Raketen-Abgase Auswirkungen auf das Klima und die Erdatmosphäre haben können.

Was fliegt am Himmel heute?

Sternkarte Mitte August 2022 Der Sternenhimmel Mitte August Der Hochsommermonat August lockt Himmelsbeobachter mit warmen Nächten, die schon wieder lang genug sind, um zu einem Blick auf die Sterne einzuladen. Die Sonne geht Mitte des Monats über Bochum gegen 21 Uhr unter und um kurz nach 6 Uhr wieder auf, verbringt also immerhin wieder 9 Stunden unter dem Horizont. Etwa 1 ½ Stunden später ist die Dämmerung zu Ende und der Spaziergang am Sternenhimmel kann beginnen.

  1. Gegen 23 Uhr stehen die Sternbilder des Sommers perfekt sichtbar im Süden;
  2. Sogar mitten aus der Stadt ist das Sommerdreieck leicht zu sehen;
  3. Es besteht aus den hellsten Sternen der drei Sternbilder Schwan, Leier und Adler;

Wer einen dunklen Standort findet, sieht, dass sich durch Schwan und Adler das Band der sommerlichen Milchstraße zieht, das kombinierte Licht von Milliarden einzelner Sternen, die das Auge nicht voneinander trennen kann. Von sehr dunklen Orten kann man der Milchstraße bis zum südlichen Horizont folgen.

Dort liegen die Tierkreissternbilder Skorpion und Schütze, die aus Bochum allerdings nie ganz zu sehen sind. Der hellste Stern des Skorpion, Antares, ist aber vor Mitternacht ebenso sichtbar wie der nördliche Teil des Schützen.

An den Schützen schließt sich im Tierkreis das Sternbild Steinbock an. Dort befindet sich ein heller Punkt, den man nicht in jedem Jahr dort findet: Der Planet Saturn. Am 14. August steht er in „Opposition” zur Sonne. Das bedeutet aber nicht, dass der Saturn gegen die Sonne Widerstand leistet: Die „Gegnerschaft” besteht vielmehr darin, dass der Planet der Sonne von der Erde aus gesehen exakt gegenübersteht.

  1. Und das bedeutet, dass er aufgeht, wenn die Sonne untergeht und damit die gesamte Nacht zu sehen ist;
  2. Der Planet mit den schon im kleinen Fernrohr auffälligen Ringen klettert kurz nach Mitternacht immerhin bis auf eine Höhe von 23° Grad über dem Horizont und ist am Himmel recht auffällig;

Kurz nach 22:00 Uhr geht in den Fischen ein noch hellerer Planet auf: der Riesenplanet Jupiter. Gegen Mitternacht folgt der rötliche Mars, der durch das Sternbild Stier wandert. Erst kurz vor Beginn der Morgendämmerung taucht auch die helle Venus tief im Osten am Himmel auf.

  • Eigentlich ist der August als „Sternschnuppenmonat” bekannt, denn jedes Jahr Mitte August kreuzt die Erde ein Band aus kleinen Staubkörnern, die der Komet Swift-Tuttle auf seiner Bahn hinterlassen hat;

Mehrere Dutzend Meteore pro Stunde können unter günstigen Bedingungen zu sehen sein, wenn die Staubkörner hoch in der Erdatmosphäre verglühen. „Perseiden” nennt man diesen Sternschnuppenstrom nach dem Sternbild, aus dem Meteore zu kommen scheinen. Leider fällt aber in diesem Jahr das Maximum in der Nacht vom 12.

auf den 13. August genau mit dem Zeitpunkt des Vollmonds zusammen. Das Mondlicht hellt den Himmel so stark auf, dass sich nur wenige besonders helle Meteore sehen lassen. Highlight des Monats: Das Monster im Zentrum der Milchstraße Das Sternbild Schütze ist im August optimal zu beobachten: Sein aus Bochum sichtbarer Teil steht nach Dämmerungsende immerhin 15° über dem südlichen Horizont.

Charakteristisch ist ein Sternenmuster, das manchmal als „Teekanne” bezeichnet wird und in dem man tatsächlich mit nur wenig Übung eine solche Kanne mit Deckel, Griff und Ausguss erkennen kann. Wer den Schützen von einem sehr dunklen Beobachtungsort aus sieht, kann das Band der Milchstraße erkennen, das sich durch das Sternbild zieht.

  • Besonders von südlicheren Breiten aus, wo der Schütze viel höher über den Horizont klettert, fällt auf, dass die Milchstraße dort dicker und heller erscheint als anderswo;
  • Und richtig: Wenn wir zum Schützen blicken, sehen wir in Richtung des Zentrum unserer Milchstraße oder Galaxis;

Das genaue Zentrum liegt ein wenig westlich des Ausgusses der Teekanne. Allerdings: Dort ist es gar nicht besonders hell. Der Grund dafür sind dichte Staubwolken, die zwischen uns und dem Milchstraßenzentrum liegen. Sie schwächen das sichtbare Licht um einen Faktor von etwa einer Billion! Wenn man also das Zentrum der Galaxis beobachten will, ist man auf Licht angewiesen, das für unser Augen unsichtbar ist, aber den Staub durchdringen kann.

Dies gelingt mit infraroter Strahlung, also Wärmestrahlung. Auch für Radiostrahlung, deren Wellenlänge noch länger ist, ist der störende Staub durchsichtig. Schon seit Jahrzehnten beobachten Astronomen mit großen Teleskopen in Chile und auf Hawaii im Infraroten die Sterne, die in etwa 27.

000 Lichtjahren Entfernung sehr nah am genauen Milchstraßenzentrum liegen. Sie bilden einen dichten Sternhaufen – und sie kreisen um etwas Unsichtbares. Aus dieser Bewegung kann die Masse des zentralen Objekts abgeleitet werden. Es stellte sich heraus: Dort existiert ein wahres Monster, ein Objekt, das mehr als vier Millionen Mal so schwer wie unsere Sonne ist, und dabei kleiner als unser Sonnensystem. Schwarzes Loch im Zentrum der Milchstraße Foto: Europäische Südsternwarte ESO / S. Gillessen et al. , freies Pressebild Kann man dieses Schwarze Loch aber wirklich gar nicht sehen? Forscher aus der ganzen Welt unternahmen einen Versuch: Sie schalteten acht Radioteleskope mit Standorten vom Südpol über Chile und Hawaii bis nach Europa zu einem einzigen Instrument zusammen, so groß wie die Erde.

Schnell war klar, dass dieses Objekt ein supermassereiches Schwarzes Loch sein musste. Nach dem Sternbild Schütze – lateinisch „Sagittarius” – wird es Sagittarius A* genannt. Für seinen Nachweis erhielten der Deutsche Reinhard Genzel und Amerikanerin Andrea Ghez 2020 den Nobelpreis für Physik.

Die Auswertung der Daten war nicht einfach und dauerte beinahe fünf Jahre. Dann aber, im Mai 2022, war es so weit: Ein „Bild”, in Wirklichkeit eher eine komplexe Rekonstruktion aus den Daten, des Schwarzen Lochs im galaktischen Zentrum wurde der Öffentlichkeit vorgestellt.

Zu sehen ist ein Ring aus Gas um die Dunkelheit des zentralen Objekts: Der „Schatten” des Schwarzen Lochs wurde erfolgreich sichtbar gemacht. Uns gefährdet das Monster übrigens nicht: Selbst die Sterne, die sich ihm bis auf wenige Lichtstunden nähern, werden keineswegs verschlungen, sondern umkreisen es unbeschadet.

Und: Selbst wenn Sagittarius A* sich verbirgt – wer im August an einem dunklen Ort oder sogar im Süden unterwegs ist und ein Fernglas besitzt, kann im Schützen herrlich am Himmel „Spazierengehen” und auf dem Weg zum unsichtbaren Zentrum der Milchstraße Sternhaufen und Gasnebel entdecken.

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Wo befinden sich die Starlink Satelliten?

Wo sind die Starlink-Satelliten? – Die Position von Starlink-Satelliten kann in Echtzeit von mehreren Anbietern abgefragt werden. Alle Starlink-Satelliten befinden sich in niedrigen Erdumlaufbahnen in einer Höhe von rund 550 Kilometern über der Erdoberfläche. Das Unternehmen SpaceX plant künftig, auch Satelliten in Höhen von lediglich rund 340 Kilometern zu betreiben. Die aktuellen Positionen der Satelliten kann man beispielsweise bei satellitemap.

space oder space-track. org erfahren. Da sieht man sie allerdings aus dem All, quasi von oben. Die Website findastarlink. com verrät, ob, wann und wo von einer Position auf der Erde aus Starlink-Satelliten sichtbar sein sollten.

Einerseits garantieren diese niedrigen Umlaufbahnen eine kurze Signallaufzeit. Das ist von Vorteil, wenn man wie SpaceX schnelle Internetzugänge bereitstellen möchte. Allerdings ist in diesen Höhen der Luftwiderstand immer noch ein Faktor. Die Satelliten werden ständig ein wenig abgebremst.

Steuert man dem nicht mit Schub aus den Triebwerken entgegen, würde der Satellit immer weiter absinken, schließlich abstürzen und in der Erdatmosphäre verglühen. Das allerdings ist auch eine Art Vorteil.

Genau dieser Prozess ist es, durch den SpaceX seine manövrierunfähigen Satelliten entsorgen will.

Kann man Starlink überall nutzen?

Kann man Starlink auch unterwegs nutzen? – Musk teilte im April 2021 auf Twitter mit, dass der Dienst bereit sei, “vollständig mobil” zu werden. Bedenken Sie, dass Starlink-Kunden derzeit ihre bestehende Hardware nicht von einer Adresse zur anderen mitnehmen können.

  1. Musk gibt zu, dass die Starlink-Terminals zu groß für Tesla-Fahrzeuge sind, aber er sagte, dass sie in Flugzeugen, Wohnmobilen, Lastwagen und Schiffen funktionieren könnten;
  2. Wir können keine Tesla-Fahrzeuge an Starlink anschließen, da unser Terminal viel zu groß ist;

Das ist für Flugzeuge, Schiffe, große Lastwagen und Wohnmobile – Elon Musk (@elonmusk) March 8, 2021 Der SpaceX-CEO stellte später klar, dass Starlink “noch in diesem Jahr vollständig mobil sein soll, so dass man es überallhin mitnehmen oder in einem Wohnmobil oder einem fahrenden LKW verwenden kann”.

Er sagte jedoch, dass das Unternehmen noch einige weitere “Satellitenstarts benötigt, um eine [vollständige] Abdeckung zu erreichen, sowie einige wichtige Software-Upgrades”. Ja, es sollte noch in diesem Jahr vollständig mobil sein, so dass man es überallhin mitnehmen oder in einem fahrenden Wohnmobil oder Lkw verwenden kann.

Wir brauchen noch ein paar Satellitenstarts, um eine vollständige Abdeckung und einige wichtige Software-Upgrades zu erreichen – Elon Musk (@elonmusk) April 15, 2021 Mit anderen Worten, es klingt so, als ob Starlink bis Ende des Jahres aus der Beta-Phase heraus sein wird.

Kann man Starlink in Deutschland nutzen?

Satelliten-Internet von Starlink – Wann Fliegen Die Starlink Satelliten Über Deutschland Internet aus dem Äther: Starlink setzt auf eine wachsende Zahl von Satelliten. Das Satelliteninternet via Starlink ist noch recht neu und auch in Deutschland verfügbar. Falls Sie interessiert sind, erfahren Sie bei uns, wo Sie die Bestellung durchführen können.

Was fliegt am Himmel heute?

Sternkarte Mitte August 2022 Der Sternenhimmel Mitte August Der Hochsommermonat August lockt Himmelsbeobachter mit warmen Nächten, die schon wieder lang genug sind, um zu einem Blick auf die Sterne einzuladen. Die Sonne geht Mitte des Monats über Bochum gegen 21 Uhr unter und um kurz nach 6 Uhr wieder auf, verbringt also immerhin wieder 9 Stunden unter dem Horizont. Etwa 1 ½ Stunden später ist die Dämmerung zu Ende und der Spaziergang am Sternenhimmel kann beginnen.

Gegen 23 Uhr stehen die Sternbilder des Sommers perfekt sichtbar im Süden. Sogar mitten aus der Stadt ist das Sommerdreieck leicht zu sehen. Es besteht aus den hellsten Sternen der drei Sternbilder Schwan, Leier und Adler.

Wer einen dunklen Standort findet, sieht, dass sich durch Schwan und Adler das Band der sommerlichen Milchstraße zieht, das kombinierte Licht von Milliarden einzelner Sternen, die das Auge nicht voneinander trennen kann. Von sehr dunklen Orten kann man der Milchstraße bis zum südlichen Horizont folgen.

  • Dort liegen die Tierkreissternbilder Skorpion und Schütze, die aus Bochum allerdings nie ganz zu sehen sind;
  • Der hellste Stern des Skorpion, Antares, ist aber vor Mitternacht ebenso sichtbar wie der nördliche Teil des Schützen;
See also:  Wie Breit Ist Deutschland?

An den Schützen schließt sich im Tierkreis das Sternbild Steinbock an. Dort befindet sich ein heller Punkt, den man nicht in jedem Jahr dort findet: Der Planet Saturn. Am 14. August steht er in „Opposition” zur Sonne. Das bedeutet aber nicht, dass der Saturn gegen die Sonne Widerstand leistet: Die „Gegnerschaft” besteht vielmehr darin, dass der Planet der Sonne von der Erde aus gesehen exakt gegenübersteht.

Und das bedeutet, dass er aufgeht, wenn die Sonne untergeht und damit die gesamte Nacht zu sehen ist. Der Planet mit den schon im kleinen Fernrohr auffälligen Ringen klettert kurz nach Mitternacht immerhin bis auf eine Höhe von 23° Grad über dem Horizont und ist am Himmel recht auffällig.

Kurz nach 22:00 Uhr geht in den Fischen ein noch hellerer Planet auf: der Riesenplanet Jupiter. Gegen Mitternacht folgt der rötliche Mars, der durch das Sternbild Stier wandert. Erst kurz vor Beginn der Morgendämmerung taucht auch die helle Venus tief im Osten am Himmel auf.

  • Eigentlich ist der August als „Sternschnuppenmonat” bekannt, denn jedes Jahr Mitte August kreuzt die Erde ein Band aus kleinen Staubkörnern, die der Komet Swift-Tuttle auf seiner Bahn hinterlassen hat;

Mehrere Dutzend Meteore pro Stunde können unter günstigen Bedingungen zu sehen sein, wenn die Staubkörner hoch in der Erdatmosphäre verglühen. „Perseiden” nennt man diesen Sternschnuppenstrom nach dem Sternbild, aus dem Meteore zu kommen scheinen. Leider fällt aber in diesem Jahr das Maximum in der Nacht vom 12.

  1. auf den 13;
  2. August genau mit dem Zeitpunkt des Vollmonds zusammen;
  3. Das Mondlicht hellt den Himmel so stark auf, dass sich nur wenige besonders helle Meteore sehen lassen;
  4. Highlight des Monats: Das Monster im Zentrum der Milchstraße Das Sternbild Schütze ist im August optimal zu beobachten: Sein aus Bochum sichtbarer Teil steht nach Dämmerungsende immerhin 15° über dem südlichen Horizont;

Charakteristisch ist ein Sternenmuster, das manchmal als „Teekanne” bezeichnet wird und in dem man tatsächlich mit nur wenig Übung eine solche Kanne mit Deckel, Griff und Ausguss erkennen kann. Wer den Schützen von einem sehr dunklen Beobachtungsort aus sieht, kann das Band der Milchstraße erkennen, das sich durch das Sternbild zieht.

  1. Besonders von südlicheren Breiten aus, wo der Schütze viel höher über den Horizont klettert, fällt auf, dass die Milchstraße dort dicker und heller erscheint als anderswo;
  2. Und richtig: Wenn wir zum Schützen blicken, sehen wir in Richtung des Zentrum unserer Milchstraße oder Galaxis;

Das genaue Zentrum liegt ein wenig westlich des Ausgusses der Teekanne. Allerdings: Dort ist es gar nicht besonders hell. Der Grund dafür sind dichte Staubwolken, die zwischen uns und dem Milchstraßenzentrum liegen. Sie schwächen das sichtbare Licht um einen Faktor von etwa einer Billion! Wenn man also das Zentrum der Galaxis beobachten will, ist man auf Licht angewiesen, das für unser Augen unsichtbar ist, aber den Staub durchdringen kann.

  1. Dies gelingt mit infraroter Strahlung, also Wärmestrahlung;
  2. Auch für Radiostrahlung, deren Wellenlänge noch länger ist, ist der störende Staub durchsichtig;
  3. Schon seit Jahrzehnten beobachten Astronomen mit großen Teleskopen in Chile und auf Hawaii im Infraroten die Sterne, die in etwa 27;

000 Lichtjahren Entfernung sehr nah am genauen Milchstraßenzentrum liegen. Sie bilden einen dichten Sternhaufen – und sie kreisen um etwas Unsichtbares. Aus dieser Bewegung kann die Masse des zentralen Objekts abgeleitet werden. Es stellte sich heraus: Dort existiert ein wahres Monster, ein Objekt, das mehr als vier Millionen Mal so schwer wie unsere Sonne ist, und dabei kleiner als unser Sonnensystem. Schwarzes Loch im Zentrum der Milchstraße Foto: Europäische Südsternwarte ESO / S. Gillessen et al. , freies Pressebild Kann man dieses Schwarze Loch aber wirklich gar nicht sehen? Forscher aus der ganzen Welt unternahmen einen Versuch: Sie schalteten acht Radioteleskope mit Standorten vom Südpol über Chile und Hawaii bis nach Europa zu einem einzigen Instrument zusammen, so groß wie die Erde.

  1. Schnell war klar, dass dieses Objekt ein supermassereiches Schwarzes Loch sein musste;
  2. Nach dem Sternbild Schütze – lateinisch „Sagittarius” – wird es Sagittarius A* genannt;
  3. Für seinen Nachweis erhielten der Deutsche Reinhard Genzel und Amerikanerin Andrea Ghez 2020 den Nobelpreis für Physik;

Die Auswertung der Daten war nicht einfach und dauerte beinahe fünf Jahre. Dann aber, im Mai 2022, war es so weit: Ein „Bild”, in Wirklichkeit eher eine komplexe Rekonstruktion aus den Daten, des Schwarzen Lochs im galaktischen Zentrum wurde der Öffentlichkeit vorgestellt.

Zu sehen ist ein Ring aus Gas um die Dunkelheit des zentralen Objekts: Der „Schatten” des Schwarzen Lochs wurde erfolgreich sichtbar gemacht. Uns gefährdet das Monster übrigens nicht: Selbst die Sterne, die sich ihm bis auf wenige Lichtstunden nähern, werden keineswegs verschlungen, sondern umkreisen es unbeschadet.

Und: Selbst wenn Sagittarius A* sich verbirgt – wer im August an einem dunklen Ort oder sogar im Süden unterwegs ist und ein Fernglas besitzt, kann im Schützen herrlich am Himmel „Spazierengehen” und auf dem Weg zum unsichtbaren Zentrum der Milchstraße Sternhaufen und Gasnebel entdecken.