Wann Kommen Die Kraniche Zurück Nach Deutschland?

Infos zum Frühjahrszug der „Vögel des Glücks” – Ende Februar/Anfang März kehren die ersten Zugvögel aus dem Süden zurück nach Deutschland. Ein besonderer Höhepunkt am Himmel sind dabei die Kraniche. Lautes Trompeten aus der Höhe macht auf die Keilformation der Vögel aufmerksam. Kraniche – Foto: Frank Derer Ende Februar/Anfang März kehren die ersten Zugvögel aus dem Süden zurück nach Deutschland. Ein besonderer Höhepunkt am Himmel sind dabei die Kraniche. Lautes Trompeten aus der Höhe macht auf die Keilformation der großen, grauen Vögel aufmerksam und lässt auf längere und sonnige Tage hoffen.

  • Kranichbeobachtungen im NABU-Naturgucker melden

Wenn der Winter kalt und die Schneedecke dicht ist, verbringen nur wenige Kraniche den Winter bei uns. Am Schaalsee an der Grenze zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern harrten im Winter 2010 immerhin rund 500 Vögel aus und suchten tagsüber auf den umliegenden Äckern unter dem Schnee nach Nahrung. Der Großteil unserer Kraniche aber überwintert in milderen Gegenden, vor allem in Frankreich und in Spanien. Kranich – Foto: Frank Derer Vom französischen Lac du Der in der Champagne kommend, fliegen kleine Trupps ab Mitte Februar nach Deutschland ein. Bei günstigem Flugwetter ziehen mehrere Tausend Kraniche entlang der westlichen Route via Eifel, Moseltal, Bonn, Siegerland, Ruhrgebiet und Weserbergland oder alternativ vom Saarland und Rheinland-Pfalz via Frankfurt am Main, den Taunus und die Wetterau Richtung Norden.

Dort sammeln sich an den großen Rastplätzen nun wieder Zehntausende zum Abflug nach Nordosten. Manche Zugketten zählen über 1. 500 Vögel. Die Vögel verbringen die Wintermonate überwiegend im sonnigen Spanien oder in Frankreich.

Ihr wichtigstes Überwinterungsgebiet liegt in der Extremadura im Westen Spaniens. Dort suchen die Vögel traditionell in den lichten mediterranen Eichenwäldern nach den Früchten der Stein- und Korkeichen. Zählungen izeigen aber, dass die Vögel sich dort zunehmend auch auf Mais- und Reisäckern aufhalten.

  • Auf dem Rückweg in ihre Brutgebiete durchqueren die Kraniche Deutschland auf einem recht schmalen Korridor in Richtung vorpommersche Boddenlandschaft;
  • Von dort begeben sich die Vögel auf die letzte Etappe ihrer anstrengenden Reise nach Skandinavien, nach Polen, in die baltischen Staaten oder nach Weißrussland;

Ein Teil verbleibt auch hier in Deutschland, wo dank intensiver Schutzbemühungen heute wieder rund 8. 000 Kranichpaare brüten. Der europäische Gesamtbestand liegt bei mehr als 250. 000 Brutpaaren. (elg)

  • Aktuelle Kranichbeobachtungen und Bilder sehen
  • Mehr über den Kranichzug beim Kranich-Zentrum Groß-Mohrdorf
  • Kraniche in der Diepholzer Moorniederung

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Wann kommen die Kraniche Zurück 2022?

Beliebter „Vogel des Glücks” – Mit ihren lauten, trompetenartigen Rufen, der spektakulären Balz und massenhaften Versammlungen im Herbst ziehen Kraniche viel Aufmerksamkeit auf sich. Erfahren Sie mehr über das Aussehen, die Lebensweise und das Zugverhalten dieser besonderen Vögel.

  • Mehr → 05;
  • Februar 2022 – Seit den Weihnachtstagen meldeten die französischen Vogelkundler*innen vom Lac du Der in der Champagne beständig zwischen 20;
  • 000 und 25;
  • 000 überwinternde Kraniche;
  • Bei der nächsten Zählung wird diese Zahl wohl deutlich niedriger ausfallen, denn mehr und mehr der Vögel machen sich auf den Weg zurück in die Brutregionen;

Bereits Ende Januar nahmen die Meldungen von Kranichen mit Flugrichtung Nordost deutlich zu. Nachdem es einige Tage recht ruhig war, sind am Freitag erneut größere Trupps aufgebrochen. Vor allem auf der Route vom Saarland über Rheinland-Pfalz, Hessen und Südost-Niedersachsen wurden Hunderte Kraniche gesehen, vereinzelt auch in Nordhrein-Westfalen über dem Rheinland und dem Ruhrgebiet. Kranichbeobachtungen am 5. Februar, links unten der Stausee Lac du Der. – Quelle: www. naturgucker. de, Kartengrundlage: Google Maps Wie viele Kraniche genau unterwegs sind, lässt sich schwer sagen, denn der Frühjahrszug – auch wenn er mitten im Winter startet – ist diffuser als der Herbstzug.

  1. Am Samstag zeigten sich ab dem späten Vormittag erneut Kraniche über dem Saarland, die weiter über den Pfälzerwald und das Nordpfälzer Bergland nach Rheinhessen und den Ballungsraum Rhein-Main flogen;
  2. Zur Fußballbundesligazeit wurde dann von der Eifel ausgehend auch die NRW-Route beflogen;

Die Kraniche haben es beim Weg in die Brutreviere grundsätzlich recht eilig. Während sie im Herbst oft mehrere Wochen an den großen Rastplätzen pausieren, wird jetzt durchgezogen. Im Havelluch oder an der Boddenküste finden daher nun auch keine der sehr aufwändigen Synchronzählungen statt.

Schließlich wartet am Ziel der Rückreise kein großes friedliches Happening, bei dem sich sowieso wieder alle treffen. Es geht um geeignete Brutreviere für jeweils ein Kranichpaar, wo es im Frühling und Sommer Nachwuchs aufziehen kann.

Andere Kraniche in zu großer Nähe stören dabei. Im Unterschied zu Störchen oder Reihern sind Kraniche keine Koloniebrüter. Ihre Nester befinden sich auch nicht einigermaßen vor Fressfeinden sicher in Baumkronen oder auf Hausdächern, sondern direkt am Boden, geschützt nur durch eine möglichst versteckte Lage und umgeben von möglichst knietiefem Wasser.

  1. 21;
  2. Januar 2022 – Zwar hat der kräftige Frost über Weihnachten in Norddeutschland viele zunächst noch unentschlossene Kraniche Richtung Frankreich und Spanien getrieben;
  3. Doch längst nicht alle;
  4. Vor allem von Niedersachsen bis Thüringen und Brandenburg haben tausende Kraniche weiter ausgehalten;

So ergab eine Zählung in der Diepholzer Moorniederung am 16. Januar noch fast 4. 400 Kraniche. Gleichzeitig hielten sich am Lac du Der in der Champagne 24. 000 Kraniche auf, von dort ist es nur ein Tagesflug bis nach Deutschland. Wenn jetzt Kraniche beobachtet werden, ist nicht immer klar, ob es sich um Überwinterer oder vielleicht schon Rückkehrer handelt.

Wo sind die Kraniche jetzt?

Ab Oktober ziehen die Kraniche in ihre Winterquartiere – Alljährlich im Oktober und November können Naturfreunde an vielen Orten Deutschlands das großartige Schauspiel ziehender Kraniche am Himmel beobachten. Einer der größten Kranich-Rastplätze Europas befindet sich bei Linum in Brandenburg. Kraniche am Schlafplatz – Foto: NABU/Thomas Krumenacker

  • Übersicht Exkursions-Anbieter

Die größten Kranichsammelplätze vor dem gemeinsamen Flug ins Winterquartier liegen in der Rügen-Bock-Region am vorpommerschen Bodden, außerdem an der unteren Oder, an der Mecklenburgischen Seenplatte, im Rhinluch und im Havelländischem Luch sowie seit einigen Jahren auch in der Oberlausitz. Bei günstiger Witterung brechen die Kranichschwärme von ihren Sammelplätzen in den frühen Morgenstunden auf, ziehen beiderseits am Harz vorbei (in Niedersachsen liegt die Nordgrenze des Kranichzugs auf der Linie Bremen-Meppen; der Hauptzug lässt sich dort im Süden beobachten, so zum Beispiel in Osnabrück, Hannover und Göttingen), erreichen dann das Weserbergland, Thüringen und Oberhessen.

–> In den Nachmittags- und Abendstunden überfliegen die Kraniche Rheinland-Pfalz und Hessen. Schwerpunkte des rheinland-pfälzischen Duchzuges sind das Ahrtal, der Raum Koblenz – von wo aus die Kraniche der Mosel folgen –, das Nahetal, der Raum Worms/Kaiserslautern und der Raum Speyer/Landau/Neustadt/Bad Bergzabern.

Schwerpunkte des hessischen Durchzuges sind die Auensysteme Ober- und Mittelhessens, wo ein Teil der Tiere Rastplätze im Amöneburger Becken sowie an Ohm und Lahn aufsucht. Beim Weiterflug mit rund 80 Stundenkilometern erreichen die über Hessen ziehenden Kraniche Main und Rhein und fliegen schließlich über Frankreich weiter nach Südwesten.

  • Im Flug bilden Kraniche eine V-förmige Formation mit kräftigen, erfahrenen Tieren an der Spitze;
  • Es folgen Familien mit durchschnittlich zwei Jungtieren;
  • Bei konstanten Flugbedingungen könnten die Tiere ohne Halt bis nach Südeuropa fliegen;

Sie legen aber oft eine Pause ein und manches Mal hält sie schlechtes Wetter und Nebel tagelang am Boden. Den westeuropäischen Zugweg nutzen Kraniche aus Mitteleuropa, Skandinavien sowie in den letzten beiden Jahrzehnten zunehmend auch aus den baltischen Staaten, aus Finnland und Weißrussland.

Ihre Überwinterungsgebiete liegen in Frankreich, Spanien und zu einem geringen Teil in Nordafrika. Auf der westeuropäischen Zugroute überwintern heute rund 250. 000 Kraniche in Spanien, 130. 000 in Frankreich sowie jeweils wenige tausend Vögel in Portugal und Nordwestafrika (Zahlen aus dem Winter 2016/17).

Zudem bleiben mehrere Tausend Kraniche in Deutschland. Kranich – Foto: Frank Derer Hauptüberwinterungsregion ist zur Zeit mit etwa 130. 000 Kranichen die Extremadura in Westspanien. Dort suchen die Vögel in den „Dehesas”, den lichten mediterranen Eichenwäldern, nach den Früchten der Stein- und Korkeichen. Das Kranich-Informationszentrum des NABU sammelt bundesweit Angaben über den Kranichzug.

Von großem Interesse sind auch rastende Kraniche und andere besondere Vorkommnisse. Außerdem freuen sich die Kranichforscher besonders über Informationen zu beobachteten beringten Kranichen. Die Ringablesung erfolgt von oben nach unten.

Auf dem linken Bein findet sich die Landeskennung, auf dem rechten Bein eine Individualkennung.

  • Kranichbeobachtungsplätze und -führungen im Kreis Rotenburg (Niedersachsen)
  • Kraniche an der Boddenküste: Kranich-Zentrum Groß Mohrdorf
  • www. kranichzug. de: Folgen Sie besenderten Kranichen per Internet

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Wo ziehen die Kraniche jetzt hin?

Zugwege über Deutschland – Über Deutschland ziehen ausschließlich Vögel des westeuropäischen Zugweges. Dennoch haben sich je nach Brutherkunft und Wahl der Zwischenrastgebiete verschiedene Zugkorridore herausgebildet, die auf dem Weg von oder zu den Überwinterungsgebieten genutzt werden.

Vögel aus Schweden und Norwegen ziehen im Herbst meist über Südschweden nach Süden über die Ostsee zu Rastplätzen in der Rastregion Darß-Zingster Boddenkette und Rügen. Von hier aus ziehen dann die meisten Vögel Richtung Südwesten, um nochmals in Nordwest-Deutschland an Rastplätzen der Diepholzer Moorniederung einen Zwischenstopp einzulegen.

Anschließend erfolgt der Zug im Normalfall nonstopp quer über das Ruhrgebiet, das westliche Rheinland-Pfalz und Luxemburg zu Rastplätzen in Nordost-Frankreich (v. zum Lac du Der). Brutvögel aus dem Westen und Norden Mecklenburg-Vorpommerns nutzen ebenfalls diese Zugstrasse.

In der Müritzregion sowie in Nordwest-Brandenburg rastende Kraniche ziehen oft auch in einem Korridor zwischen Hannover und Göttingen  weiter über Nordhessen und das nördliche Rheinland-Pfalz und queren dann das Saarland und Luxemburg auf dem Weg zu den Rastplätzen in Nordost-Frankreich.

Vögel der Rastregion Rhin-Havelluch (u. mit dem Rastplatz Linum) und weiterer Rastplätze rund um Berlin ziehen nach Südwest ab und machen oft noch einmal einen kurzen Stopp im Bereich des Helmestausees Berga-Kelbra in der Nähe des Kyffhäuser-Gebirges, um von dort über Hessen, das östliche Rheinland-Pfalz und das Saarland nach Frankreich zu ziehen.

Neben Vögeln der Brutpopulation in Brandenburg und aus dem Binnenland von Vorpommern sind in erheblichem Umfang auch Brutkraniche aus Polen, dem Baltikum und Finnland beteiligt. In Südbrandenburg und Sachsen rastende Kraniche ziehen vermutlich über das in Thüringen gelegene Rückhaltebecken Straußfurt weiter in Richtung Hessen und Rheinland-Pfalz.

Hier sind dann auch Vögel der kleinen tschechischen Brutpopulation beteiligt, die zuvor Zwischenrastgebiete in der sächsischen Oberlausitz und im äußersten Süden von Brandenburg aufsuchen. Erst seit wenigen Jahren entwickelt sich zudem eine neue Zugstraße in Süddeutschland (Bayern, Baden-Württemberg), wo bereits mehrere hundert Kraniche im nördlichen Alpen-Vorland nach West in Richtung Frankreich ziehen.

Auf dem Rückzug von den Überwinterungsgebieten in Richtung der Brutgebiete werden oft ähnliche Zugstraßen genutzt. Überflug im Herbst lässt sich vor allem in den Monaten Oktober und November, im Frühjahr im Februar und März über vielen Teilen Deutschlands beobachten.

Meist erfolgt der Zug aber an wenigen Zugtagen mit optimalen Bedingungen für einen sogenannten Massenzug. Hochdruckwetterlagen und Rückenwind begünstigen solche Massenzugtage.

Welche Vögel kommen als erste zurück?

Die ersten Zugvögel, die im Frühjahr aus ihren Winterquartieren nach Norddeutschland zurückkehren sind die Störche, sowie die Kraniche und die Stare. Die Stare sind wahrscheinlich die auffälligsten, da sie in großen Schwärmen ziehen und beeindruckende Flugformationen bilden.

Welche Vögel kommen im März zurück?

Vögel werben um Brutpartner – Wenn die Tage länger werden und die ersten Blumen blühen, beginnen auch die Vögel zu singen. Am intensivsten schon früh morgens in der Dämmerung und so laut, dass es selbst Menschen auffällt, die sich sonst nicht speziell für die Vogelwelt interessieren.

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Zu den ersten Sängern im Februar und März zählt die Amsel. Schon vor Sonnenaufgang beginnen die Männchen mit ihren melodiösen Strophen den Tag. Gerne singen sie von hohen exponierten Stellen wie Dachgiebeln und Baumkronen, damit ihr Gesang weithin hörbar ist.

Manchmal kann man die Reviergrenzen genau sehen, wenn sie beispielsweise entlang einer Straße verlaufen und sich die Amsel-Männchen an der unsichtbaren Grenzlinie auch kleine Raufereien in der Luft liefern. Flatternd steigen sie dann gegeneinander hoch, um die Grenzlinie klar zu machen.

Der morgendliche Vogelgesang im Frühjahr dient in erster Linie der Revierabgrenzung und der Werbung um einen Brutpartner. Männchen mit einem Revier zeigen mit ihrem Gesang benachbarten Männchen: wo ich singe ist mein Revier! Und singende Männchen zeigen den Weibchen, dass sie bereit sind, hier in ihrem Revier eine Familie zu gründen, ein Nest zu bauen und Nachwuchs aufzuziehen.

Weibchen können am Aussehen und am Gesang eines Männchens erkennen, ob es ein guter Brutpartner ist, mit dem man erfolgreich eine Familie gründen kann. Reviergesang ist auch eine Liebesbezeugung – bei der Goldammer passt das sogar genau, denn ihre Strophe klingt in unserer Menschensprache etwa wie „wie-wie-hab-ich-dich-lieb”.

Auslöser für das Balzverhalten sind die länger werdenden Tage, die Einfluss auf den Hormonhaushalt nehmen und die Vögel zu diesen Aktivitäten animieren. Manche Vogelmännchen präsentieren interessierten Weibchen sogar schon Brutplätze.

Zaunkönige stellen im Unterholz gut versteckt mehrere Nestkugeln aus Moos im Rohbau fertig und das Weibchen darf sich eines davon aussuchen. Immerhin muss das Weibchen darin auch fast drei Wochen brüten, das heißt bis auf kurze Pausen unentwegt auf den Eiern sitzen – dabei muss man sich wohl und sicher fühlen! Der Gartenrotschwanz zeigt dem Weibchen passende Bruthöhlen in Obstbäumen oder Nistkästen. Stieglitz (Distelfink) – Foto: Frank Derer Zugvögel kehren zurück Neben dem Gesang wie bei Kohl-und Blaumeisen, Haus- und Gartenrotschanz oder dem Zaunkönig spielen andere Vögel auch Instrumente: Buntspechte trommeln auf hohlen Ästen, um ihr Revier anzuzeigen und Weibchen anzulocken. Vom Grünspecht hört man im Frühjahr ein lautes Lachen auf Waldlichtungen und Obstbaumwiesen. Manche Vogelarten vollführen spektakuläre Singflüge, bei denen sie singend über ihrem Brutrevier fliegen. Grünfink, Girlitz oder die immer seltener werdende Feldlerche machen das so.

  1. Auch hier trifft das Weibchen die endgültige Auswahl;
  2. Auch Greifvögel wie der Mäusebussard kreisen im März hoch in der Luft um ihre Territoriumsansprüche deutlich zu machen;
  3. Manchmal gibt es dabei auch kleine Scharmützel mit Reviernachbarn;

Bereits ab Februar kehren zu den bereits anwesenden Amseln, Meisen, Buchfinken, Zaunkönigen und Rotkehlchen weitere Vogelarten aus ihren Überwinterungsgebieten zu uns zurück und bereichern das Vogelkonzert zusätzlich. Im Februar sind es Stare und Singdrosseln, im März Zilpzalp, Haus- und Gartenrotschwanz, im April der Kuckuck und erst im Mai treffen Mauersegler, Nachtigall, Pirol und Grauer Fliegenschnäpper bei uns ein.

Wenn also Meisen und Finken bereits auf den Eiern sitzen oder gerade die Jungen geschlüpft sind, kommen andere Vogelarten erst zu uns zurück und beginnen mit dem Balz- und Brutgeschäft. Der Vogelgesang ebbt im Laufe des Jahres ab und erlischt mit Ende der Fortpflanzungsperiode im Juni und Juli völlig.

Dann sind die meisten Jungvögel ausgeflogen und selbstständig und viele Vögel legen eine Ruhepause ein, in der sie in der Mauser ihr Gefieder erneuern. Aber zwischen März und Juni kann man jeden Tag Vögel singen hören, manche sogar zu einer bestimmten Tageszeit.

  • Das liegt an den Aktivitätsmustern der einzelnen Arten;
  • Manche sind Frühaufsteher, die schon vor Sonnenaufgang lauthals zu singen beginnen (wie Amsel, Feldlerche), manche melden sich erst lange nach Sonnenaufgang (Buntspecht);

Manche Vögel singen auch nachts, wie beispielsweise Feldschwirl, Ziegenmelker und natürlich viele Eulenarten. Auch wenn der Name anderes suggeriert, die Nachtigall lässt ihre schluchzenden Strophen von Pausen unterbrochen rund um die Uhr hören. Einige Vögel haben übrigens lautmalerische Namen, das bedeutet, sie heißen so ähnlich wie ihr Ruf.

Warum schreien die Kraniche beim Fliegen?

Schmetternde Trompetenrufe, Knurren und Fiepen – Der althochdeutsche Name des Vogels „cranuh” ahmt lautmalerisch seine trompetenartigen Rufe nach. Das laute „Trompeten” ist ein unverwechselbares Merkmal des Kranichs. Im offenen Gelände und je nach Witterung sind rufende Altvögel zwei Kilometer und weiter zu hören.

  1. Ihr gewaltiges Stimmvolumen verdanken sie dem besonderen Bau und der enormen Länge ihrer Luftröhre, die das Brustbein als Doppelschlinge durchzieht;
  2. Sie kann bis zu 130 cm messen;
  3. Da diese lange Luftröhre sich bei Jungvögeln erst entwickeln muss, lassen sie anfänglich nur ein hohes Fiepen hören;

Kraniche haben aber ein weitaus größeres Rufrepertoire, das für die innerartliche Kommunikation und das Sozialverhalten von großer Bedeutung ist. Neben dem trompetenartigen Ruf, der im Flug als auch als Warnruf geäußert wird, lassen sich unter anderem auch der Duett- sowie ein spezieller Warnruf deutlich unterscheiden. © Dr. Günter Nowald Beim Duett-Ruf handelt es sich um eine zeitlich koordinierte Tonfolge beider Partner eines Paares. Das Männchen beginnt in der Regel z. mit ein bis zwei Tönen, und das Weibchen gibt zwei, drei oder vier höhere Töne dazu. Beim Rufen nehmen die Partner dabei eine typische Haltung ein, indem sie Kopf und Schnabel aufwärts richten.

Zudem stehen beide eng beieinander oder bewegen sich während der Rufreihen langsam nebeneinander fort. Das Duett ertönt besonders zur Brutzeit, wird aber auch bei verschiedenen Situationen der Erregung an Sammel- und Rastplätzen vorgetragen.

Bei Gefahr ertönt dagegen ein Warnruf, der von einem Paar oder auch von mehreren Vögeln geäußert wird. Bei Paaren ruft ein Partner mit nach vorn gestrecktem Hals, der zweite folgt mit einem tieferen (Männchen) oder höheren (Weibchen) Laut, worauf der erstere wieder einstimmt.

Dadurch kommt es zu einem Doppelruf, der bei Störungen in den Brutrevieren häufig und über weite Distanzen zu hören ist. Ausschließlich im Brutrevier äußern die Altvögel zudem scharfe vokallose Töne, die einem Knurren nahe kommen.

Diese werden bei Gefahr vom Boden her oder aus der Luft ausgestoßen, um die Jungen zu warnen und zur Flucht oder zum Hinducken zu veranlassen. © Dr. Günter Nowald.

Wann starten Kraniche morgens?

Wie überall, so auch in Linum zur Kranichbeobachtung! Denken Sie bitte an die Corona-Abstandsregeln! Rund um Linum kann man Kraniche besonders gut beobachten (das Kartenmaterial finden Sie ebenfalls auf dieser Seite). Das liegt daran, dass sehr viele Kraniche den Rastplatz nutzen und dadurch dort zuverlässig anzutreffen sind. Dabei gibt es zwei verschiedene Arten, Kraniche zu beobachten: Morgens bzw. abends kann man die Kraniche beim Ausflug bzw. Einflug von ihrem Schlafplatz sehen.

Da fliegen sie in Scharen über einen hinweg. Dazwischen kann man Kraniche auf den Feldern sehen. Dabei kann man – am besten mit einem Fernglas – die Kraniche beim Fressen beobachten. Beides ist eindrucksvoll, dazwischen gibt es allerlei Hofläden und Restaurants, die einen Besuch wert sind.

Linum bietet sich daher wunderbar für einen Halb- bzw. Ganztagesausflug an. Auch wenn regelmäßig die Kranichrastzahlen veröffentlicht werden, heißt das nicht, dass Kraniche nur dann gut zu sehen sind, wenn besonders viele Kraniche da sind. Ganz im Gegenteil, gerade zu Beginn der Kranichsaison besuchen weniger Touristen die Vögel und sie lassen sich noch leichter beobachten.

Auch unter der Woche ist die Kranichbeobachtung besser als am Wochenende. Kranichbeobachtung beim abendlichen oder morgendlichen Flug: Der Kranicheinflug findet grob gesagt immer mit Beginn der Dämmerung statt.

Die genaue Uhrzeit variiert jeden Tag. Vor der Zeitumstellung ist das so ab 17 Uhr, nach der Zeitumstellung also schon etwa 16 Uhr. Aber: Die Kraniche stellen sich keine Uhr, also immer mal hochschauen und selber schauen, wie es aussieht. Bei der Beobachtung zum Ausflug und Einflug ist recht wenig zu beachten, da die Kraniche über die Menschen hinwegfliegen. Es gibt mehrere Punkte, an denen der Einflug gut zu sehen ist (rot markiert):

  • am Schöpfwerk (viele Kraniche, meist aber auch sehr viele Menschen) – bitte nutzen Sie besonders in diesem Jahr den Koppelweg, der davon abzweigt. Die Kraniche fliegen in diesem Jahr toll drüber und Sie können Abstand zu Ihren Mitmenschen halten.
  • hinter der Kirche (mit Weitblick, dafür aber Beobachtung neben parkenden Autos)
  •  das Teichgebiet (kein Weitblick, dafür schöne Landschaft, die Kraniche landen übrigens nicht in den Teichen…)

Vollbildanzeige Kranichbeobachtung tagsüber: Tagsüber sind die Kraniche auf den Feldern, sie fressen, putzen sich oder nehmen ein kleines Bad in den vielen Gräben. Um Kraniche auf den Feldern gut zu sehen, sind eine Handvoll Regeln zu beachten. Denn wenn Sie die Kraniche stören, haben Sie auch kein schönes Beobachtungserlebnis. Woran Sie sich also unbedingt halten sollten:

  • Betreten Sie bitte keine landwirtschaftlichen Flächen oder Feldwege, egal, wie weit die Kraniche weg stehen (Kraniche merken, wenn jemand “ihr” Territorium, also das Feld, betritt). Der Mensch ist der Feind, vor dem Kraniche am meisten Angst haben. Also gehen Sie nicht auf die Kraniche zu, sondern bleiben für den Kranich nicht sichtbar am Straßenrand, dann nähern sich die Kraniche mit etwas Glück ganz von alleine. Der Kranich entscheidet, wie nah er herankommt, nicht der Mensch!
  •  Bleiben Sie immer in Deckung! Am besten bleiben Sie einfach im Auto sitzen – das ist wie ein Tarnzelt. Wer unbedingt aussteigen muss: Es gibt viel Schilf und Büsche, hinter denen man sich verstecken kann.
  • Kraniche zeigen den Menschen, wann sie sich gestört fühlen: Mindestens ein Tier hält immer Wache. Wenn sich dieses bedroht fühlt, gibt es den anderen ein Signal und alle Kraniche schauen auf (“Hälse recken”). Wenn Sie das sehen, fragen Sie sich, liegt es an Ihnen? Wenn ja oder wenn Sie sich unsicher sind, einfach ein paar Schritte zurückgehen, am besten Deckung aufsuchen und schauen, ob die Kraniche sich wieder entspannen.
  • Störungsfreies Kranichbeobachten? Kranichbeobachtung ist fast nie störungsfrei für die Tiere, sondern höchstens störungsarm. Denn schon ein anhaltendes Auto kann die Tiere dazu bringen, ihre aktuelle Fressstelle zu verlassen.
  • Wer Kraniche nah sehen will, der verwende ein Fernglas oder Spektiv. Wer beides nicht hat, kann an einer Kranichführung teilnehmen, da wird entsprechende Optik zur Verfügung gestellt (z. bei entdeckungshungrig. de ).

Nicht nur die Kraniche wollen nicht gestört werden, auch die Menschen (manches klingt logisch oder eigenartig – glauben Sie uns, wir schreiben aus Erfahrung):

  •  Bitte behindern Sie landwirtschaftliche Arbeiten nicht! Ohne sie würden die Kraniche nicht in Linum rasten.
  •  Denken Sie an den nachfolgenden Verkehr: Halten Sie nicht abrupt an, immer zuerst Blinken dann an die Seite fahren. Nicht an für den Verkehr gefährlichen Stellen anhalten. Und: Halten auf Vorfahrtsstraßen außerorts ist laut StVO nicht erlaubt, wenn Sie es dennoch tun, fahren Sie bitte ganz auf den Seitenstreifen (beide Räder rechts von der weißen Fahrbahnlinie), nur so kann der fließende Verkehr ungehindert weiterfahren.
  • Und zu guter letzt: Landstraßen sind nichts für Fußgänger! Also bitte immer ganz am Rand (auf der Wiese) stehen und nicht auf dem Asphalt!

Die Linumer Kraniche haben ihre Hauptäsungsflächen entlang des Kuhhorster Wegs (im Dorf links in Richtung Kuhhorst abbiegen). Dort befindet sich ein Parkplatz (gekennzeichnet mit blauem Parkplatzschild). Der Parkplatz ist auch nicht so gut zu erkennen, da (aus Richtung Linum) kurz davor ein landwirtschaftlicher Weg abbiegt. Bitte erst die (zweite) Einfahrt direkt am Parkplatzschild nehmen.

Bitte aber unbedingt alle Absperrungen und Betretensverbote beachten. Besonders das Naturschutzgebiet (gekennzeichnet mit der gelben Eule) darf nicht betreten werden. Die Kraniche brauchen absolute Ungestörtheit an ihren Schlafplätzen – sie wollen doch auch nicht im Schlafzimmer überrascht werden, oder? – aber auf ihrem Weg dorthin fliegen sie in Massen über die Besucher hinüber.

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Die Kenner unter Ihnen wissen, dass dort immer eine Aussichtsplattform war (die auf dem Beitragsfoto), die ist beim Sturm im Jahr 2017 leider kaputt gegangen und nicht mehr vorhanden. Dennoch eignet sich die Stelle sehr gut zur Kranichbeobachtung. Bitte beachten Sie die Absperrungen. Wenn die Kranichrast Mitte / Ende Oktober ihren Höhepunkt erreicht hat, sind Kraniche meist nicht mehr so gut auf den Feldern zu sehen. Bis dahin gab es bereits so viele Störungen, dass sie sich weiter verteilen, eher vereinzelt stehen und sich in wirklich ungestörte Bereiche zurückziehen. Deswegen stehen sie zu der Zeit oftmals direkt neben der Autobahn. Dass man dort nicht anhalten darf, müssen wir nicht erwähnen, oder? Viele Menschen fahren aber langsamer, das gibt dann oft unseren berühmten “Kranichstau”.

Können Kraniche auch nachts fliegen?

Fotoessay: Abflug der Kraniche – Keine andere Vogelart lässt Menschen das Naturwunder Vogelzug so hautnah erleben. Eine Gruppe Kraniche im Abendlicht Jetzt sind sie wieder unterwegs, zu Zehntausenden. Der Zug der Kraniche ist in vollem Gang. Ihre melancholischen Trompetenrufe lassen Menschen in Großstädten ebenso wie auf dem Land in den Himmel blicken, auf der Suche nach den Vögeln, die sich meist in keilförmigen Formationen auf den Weg nach Südwesten machen. Im Herbst sammeln sich Kraniche an Schlafplätzen, um sich für die große Reise in den Süden vorzubereiten. Während viele Vogelarten nur nachts oder einzeln ziehen und allenfalls ihr plötzliches Fehlen einen Hinweis auf ihren Abzug gibt, spielt sich das Schauspiel des Vogelzugs ausgerechnet bei einem der anmutigsten und schönsten Vögel, dem Kranich, vor aller Augen ab. Ein Kranich bricht zum Weiterzug auf, während seine Artgenossen noch unentschlossen sind. Laut rufend machen sie auf sich aufmerksam, sie ziehen in großen Trupps und sie rasten an traditionellen Plätzen in spektakulären Konzentrationen von oft mehreren Zehntausend Vögeln. Kein Wunder, dass sich in den Regionen Deutschlands, die im Zentrum des Kranichzugs liegen, in den vergangenen Jahren ein regelrechter Kranichtourismus entwickelt hat. Kraniche ziehen im Familienverband. Die Jungtiere werden stets von ihren Eltern flankiert. Ihren Rastplatz teilen die Kraniche im Herbst mit Gänsen und Enten. *** In vielen Ländern werden Kraniche als Symbole des Glücks verehrt. Auch ich kann mich dem Bann dieser Vogelart nicht entziehen. Trotz ihrer Größe ziehen Kraniche nicht wie etwa Störche im energiesparenden Thermikflug, sondern aktiv und selbst bei Nacht. Immer wieder berührend ist es, zu sehen und zu hören, wie Eltern und ihre Jungvögel gemeinsam die Reise in das Winterquartier antreten und dabei durch Kontaktrufe sich immer der Nähe versichern; die Jungvögel noch mit hoher Heranwachsenden-Stimme. Gut geschützt verbringen die Kraniche die Nacht. Hier fliegt noch ein Trupp Silberreiher ein, der sich unter die anderen Vögel mischt. *** *** Brüteten in Deutschland Ende der 1970er Jahre nur rund 700 Paare, stieg die Zahl auf heute mehr als 8000 Brutpaare an. Kraniche haben auch innerhalb Deutschlands ihr Brutgebiet ausgedehnt. Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern bleiben aber mit weitem Abstand die wichtigsten Länder für Kraniche in Deutschland. *** Kraniche ziehen bei Nacht und bei Tag – wenn sich ihr Ruf mit dem Anblick des Vollmonds verbindet, kommt eine ganz besondere Stimmung auf. *** Ihr langer Weg in den Süden führt die Tiere auch über Gebirge, wie hier in Israel. Der Abflug der Kraniche macht wehmütig. Ich freue mich schon auf den nebelverhangenen menschenleeren kalten Frühjahrsmorgen, an dem ich den ersten Ruf eines Rückkehrers hören werde. Der perfekte Sound unbeschwerten Naturerlebens… Kraniche sind aktive Flieger. Anders als andere Großvögel legen sie nur gelegentlich Gleitstrecken ein. *** Kraniche streben im Abendrot ihrem Schlafplatz entgegen – kurz vor dem Abschied ins Winterquartier.

Wo überwintern Kraniche in Deutschland?

Als Hauptüberwinterungsgebiete in Deutschland haben sich die Diepholzer Moorniederung zwischen Osnabrück und Bremen sowie der Raum Berlin (Rhin-Havelluch, Mittlere Havel zwischen Potsdam und Brandenburg/Havel, Notte-Niederung südlich Berlin) entwickelt, wobei in beiden Räumen jeweils 5-10.

Wie lange bleiben Kraniche in Deutschland?

Ich bekomme häufig die Anfragen „Wo kann ich Kraniche in Deutschland beobachten”? Seit Jahren brüten Kraniche in Norddeutschland, z. in Hamburg, in Niedersachsen und in Mecklenburg-Vorpommern. Kraniche beobachtet man am besten während des Vogelzuges. Viele wissen nicht, dass man Kraniche auch auf dem Frühjahrszug sehr gut beobachten kann, wenn sie aus ihrem Winterquartier kommen.

Die meisten Leute beobachten Kraniche, wenn sie im Herbst aus ihrem Brutgebiet in Skandinavien gen Süden ziehen. Viele Menschen zieht es dann zu den Kranich Rast- und Schlafplätzen. Sie alle wollen den „Vogel des Glücks” live beobachten.

Im Frühjahr kann man die Kraniche bei ihrer Balz, Tanz der Kraniche, beobachten. Wie so ein Tanz von Kranichen aussieht, dazu könnt Ihr Euch einige Fotos auf meiner Seite, Kraniche Günzer See 2 ansehen. Kraniche beobachten in der Natur Ich zeige Euch erstmal ein Foto wie es bei der Kranich Beobachtung zugeht. Beim Kranichzug 2019 und Frühjahr 2020. Vor lauter Fotografen sieht man keine Kraniche. Der Frühjahrszug findet von Februar bis März statt und der Herbstzug von September bis November statt. Die Flugrouten der Kraniche könnt Ihr auf Karten verfolgen. Fotografen bei den Kranichen in Mecklenburg-Vorpommern Ab wann ziehen Kraniche? Die meisten Kraniche ziehen im März und im Oktober in Deutschland. Ihr wollt ja wissen, wo Ihr die Kraniche im Frühjahr und Herbst in Deutschland beobachten könnt. Wenn die Kraniche auf dem Vogelzug sind, sieht man sie in fast ganz Deutschland. Sie haben in einigen Bundesländern feste Flugrouten, Rast- und Ruheplätze. Man sieht sie dann in Niedersachsen z.

im Diepholzer Moor, im Wendland und im Naturschutzgebiet „Großes Moor bei Wistedt” (Heidenau, Tostedt). In Hamburg sieht man sie im Duvenstedter Brook, in Mecklenburg-Vorpommern in der Lewitz , am Schaalsee, am Darß, am Günzer See, auf Rügen, auf Usedom und in Brandenburg an den Linumer Fischteichen bei Fehrbellin.

Die größten Rastplätze der Kraniche in Deutschland findet Ihr in Brandenburg an den Linumer Fischteichen und in Mecklenburg-Vorpommern am Günzer See. Dort halten sich zur Vogelzugzeit, wenn die Kraniche ziehen, über 70. 000 Kraniche auf. Oktober 2018: Es sind viele Kraniche in Deutschland auf den Vogelzug.

Wie lange können Kraniche fliegen?

Kraniche sind ausdauernde Flieger und können bis zu 2000 Kilometer nonstop zurücklegen, wobei kürzere Tagesetappen von 10 bis 100 km eher die Regel sind.

Was sind die Feinde der Kraniche?

Unterschied Altvogel Jungvogel – Auf den nächsten Bildern seht Ihr den Unterschied zwischen Altvogel und Jungvogel. Wollt Ihr den Unterschied zwischen Kranich, Graureiher und Storch sehen, dann besucht die Seite:

  • Schreitvögel bestimmen

Die Spannweite eines Kranichs beträgt in etwa 2,20m. Flugbild vom Kranich bestimmen und erkennen Die jungen Kraniche haben noch im Herbst ihr hellbraunes Gefieder und können schon wie die Alten durch die Luft gleiten. Vogelart Aussehen: Ein junger Kranich im Flug erkennen Wie man sieht wird hier das typische Kranichtrompeten geübt. Lebensweise: Kraniche beim Trompeten beobachten Hier sieht man die Vogelart – Kraniche in der Abenddämmerung auf dem Weg zum Schlafplatz. Flugbilder: Kraniche ziehen in der Abenddämmerung in Mecklenburg-Vorpommern Früh morgens bei Sonnenaufgang fliegen die Kraniche zu ihren Futterplätzen. Flugbilder: Kraniche ziehen am Morgen in Mecklenburg-Vorpommern Hier kann man mal das typische Herabschweben der Kraniche 2020 sehen. Abbildungen/Flugbilder: Kraniche beim Herabschweben 2021 Wo schlafen Kraniche? Kraniche sammeln sich zu tausenden zum Schlafen in flachen Gewässern (zum Schutz vor ihren Feinden) sobald die Sonne untergeht. Die Feinde lauern überall. Die Wildschweine, die Marderhunde, die Dachse und die Füchse zerstören die Nester. Auch der Seeadler und die Rabenvögel gehören zu ihren Feinden. Foto von Kraniche am Schlafplatz in ihrem Lebensraum Wenn Kraniche im Frühjahr Richtung Norden ziehen und eine Zwischenstation einlegen, dann kann man sie häufig beim Hochzeitstanz beobachten. Lebensweise: Kraniche beim Hochzeitstanz beobachten Wenn man wie wir häufig Kraniche beobachtet, sieht man auch einige beringte Kraniche. Linkes Bein rot-weiß-rot steht für Norwegen/Schweden. Am rechten Bein gibt es einen Dreifarben Code aus dem man erkennen kann in welcher Region er beringt wurde, wie alt er ist und welchem Geschlecht der Kranich angehört. Fast alle Länder haben ihre eigenen Farben, die man beim Kranich-Informationszentrum nachlesen kann. Foto: Beringter Kranich erkennen und bestimmen.

Welcher Vögel kommt sehr früh nach Deutschland zurück?

Welche Kurzstreckenzieher kommen eher heim? – Für Kurzstreckenziehern ist es allerdings leichter ihr Verhalten zügig an die Klimaveränderungen anzupassen. Da Kurzstreckenzieher eine kürzere Distanz zurücklegen spüren die Vögel die Klimaveränderungen in der Luft, also treten sie die Heimreise an.

Im Durchschnitt kehren Frühheimkehrer eine Woche früher zurück als noch vor 50 Jahren. Zu den Frühheimkehrern zählen Vogelarten wie die Mehlschwalbe , Grauschnäpper , Mönchsgrasmücken , Weißstörche und einige mehr.

Schätzungsweise 24 Vogelarten kehren früher zurück, oder lassen den Zug sogar ganz ausfallen!.

Woher wissen Vögel wann sie zurückfliegen müssen?

Im Herbst fliegen viele Vögel in den Süden und im Frühjahr kehren sie zurück. Mittlerweile steht fest, dass die Zugvögel zum Navigieren das Magnetfeld der Erde benutzen. Dieses nehmen sie mit ihrem Magnetsinn wahr. Viele Fragen sind noch offen, aber einen Kandidaten für den inneren Kompass haben die Wissenschaftler: Ein Molekül auf der Netzhaut der Tiere.

  • Jedes Jahr, wenn es anfängt kalt zu werden, lässt sich am Himmel der Zug der Vögel beobachten;
  • Viele der Tiere legen enorme Strecken zurück, um in wärmeren Gegenden zu überwintern;
  • Die Küstenseeschwalbe hält den Rekord;

Sie fliegt einmal im Jahr von arktischen in antarktische Regionen – und legt dabei etwa 15 000 Kilometer zurück. Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich Zugvögel am Stand der Sonne orientieren. Viele der Tiere legen jedoch große Teile ihrer Reise in der Nacht zurück. Das Erdmagnetfeld „Zum Navigieren braucht man immer zwei Dinge: eine Karte sowie einen Kompass”, erklärt Ilia Solov’yov von der Süddänischen Universität in Odense. Der Magnetsinn der Vögel setzt sich deshalb aus zwei Komponenten zusammen: Die Tiere können zum einen die Stärke des Erdmagnetfelds und zum anderen dessen Ausrichtung erfassen. Beide Fähigkeiten sind gleichermaßen wichtig. Indem die Zugvögel auf ihrer inneren Magnetfeldkarte die magnetischen Feldstärken verschiedener Regionen verzeichnen, können sie erkennen, an welchen Orten sie schon einmal waren.

Um dennoch den richtigen Weg zu finden, nutzen sie offenbar das Magnetfeld der Erde. „Bewegen wir uns zum Beispiel in Richtung Äquator, so ändert sich die Magnetfeldintensität etwas. Auch in der Nähe einer Großstadt gibt es Anomalien im Magnetfeld.

” Ist der Standort bekannt, hilft ein innerer Kompass den Vögeln, die Flugrichtung festzulegen. Wo im Körper der Tiere der Magnetsinn verankert ist, untersuchen Wissenschaftler bereits seit vielen Jahren. Den inneren Kompass vermuten sie im Auge der Vögel.

  1. „Wir denken, dass es auf der Netzhaut ein bestimmtes Protein gibt”, so Solov’yov;
  2. „Bringt man dieses Protein in ein Magnetfeld, dann verändern sich seine chemischen Eigenschaften;
  3. ” Dieses Verhalten führen die Forscher auf einzelne Molekülpaare in dem Protein zurück;

Die beteiligten Moleküle verfügen jeweils über ein überschüssiges Elektron, das sich wie ein kleiner Stabmagnet verhält. Wie sich die beiden winzigen Magneten innerhalb eines Paares ausrichten – parallel oder antiparallel – hängt stark von der Richtung des Erdmagnetfelds ab.

Und je nachdem wie viele der Molekülpaare in der Netzhaut den einen oder anderen Zustand einnehmen, laufen die chemischen Reaktionen im Auge geringfügig anders ab. Auf diese Weise kann der Vogel die Himmelsrichtungen unterscheiden.

Über den Mechanismus sind sich die Forscher einig. Welches Protein jedoch die Rolle des Magnetsensors im Auge übernimmt, ist noch nicht ganz klar. Der bisher beste Kandidat ist ein Protein namens Cryptochrom, das Biologen in der Netzhaut des Vogelauges fanden.

Theoretische Physiker berechneten anschließend, wie sich das Protein in einem Magnetfeld verhalten müsste. „Wir haben gezeigt, dass Cryptochrom wirklich viele tolle Eigenschaften hat, die den Kompassmagnetsinn erklären können”, erläutert Solov’yov.

See also:  Welche Folgen Hat Der Krieg In Der Ukraine Für Deutschland?

„Einen endgültigen Beweis gibt es bislang jedoch nicht. ” Hierzu fehlt noch ein Experiment, mit dem die Forscher zeigen können, dass sich Cryptochrom im Vogelauge tatsächlich wie theoretisch vorhergesagt verhält – und dem Tier die Richtung weist. Magnetsensor im Vogelauge Die zur Navigation nötige Magnetfeldkarte zeichnen Zugvögel vermutlich mithilfe ihres Schnabels auf. Hier stießen Wissenschaftler auf eisenhaltige Partikel, die sich wie kleine Kompassnadeln im Magnetfeld der Erde ausrichten und somit als Magnetsensoren infrage kommen könnten. Mittlerweile wies man die Eisenteilchen aber an unerwarteter Stelle im Schnabel nach – in sogenannten Fresszellen des Immunsystems.

„Diese Zellen sind dafür verantwortlich, den Abfall aus dem Organismus fortzuschaffen”, so Solov’yov. „Sie können auf keinen Fall zu einem Magnetsinn führen. ” Ob die Eisenteilchen dennoch eine Rolle spielen, ist ungewiss.

„Irgendetwas Wichtiges passiert im Schnabel. Wir wissen nur nicht was”, so Solov’yov. Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete – Quantenphysiker, Biologen und Vogelkundler – suchen gemeinsam nach neuen Erkenntnissen. Relevant ist die Forschung nicht nur für Zugvögel.

Welche Zugvögel kommen jetzt schon zurück?

Klimawandel : Die Stare sind schon da – 21. Februar 2020, 5:20 Uhr Manche Vogelarten fliegen aufgrund der milderen Winter gleich gar nicht mehr weg aus Deutschland. (Foto: Armin Weigel/dpa)

  • Ein bis zwei Wochen früher als üblich kommen Zugvögel zurück nach Deutschland.
  • Durch frühes Losfliegen haben die Vögel bessere Chancen, Brutplätze zu finden.
  • Der Klimawandel sorgt dafür, dass viele Vogelarten kürzere Strecken zurücklegen, um zu überwintern.

Von Tina Baier Der europaweit milde Winter hat offenbar zur Folge, dass viele Zugvögel früher als sonst nach Deutschland zurückkehren. Stare beispielsweise, die im Mittelmeerraum überwintern, sind schon seit gut einer Woche wieder zu beobachten. Auch Kiebitze und Feldlerchen sind bereits da. “Diese Arten sind teils ein bis zwei Wochen eher dran als letztes Jahr”, sagt Thomas Rödl, Ornithologe beim Landesbund für Vogelschutz.

  • Die meisten Zugvögel kommen im März nach Deutschland zurück;
  • Bei den Frührückkehrern, die jetzt schon zu beobachten sind, handelt es sich meist um Kurzstreckenzieher, deren Winterquartier nicht weiter als 2000 Kilometer entfernt liegt;

“Wie genau sie die Entscheidung treffen, loszufliegen, ist noch nicht bekannt, aber wahrscheinlich spielen Temperatur und Nahrungsangebot eine Rolle”, sagt Rödl. Wenn die Tiere feststellen, dass ihre Entscheidung falsch war, etwa weil sie auf eine Kaltfront stoßen, unterbrechen sie ihre Reise und warten ab.

Wann starten Kraniche morgens?

Wie überall, so auch in Linum zur Kranichbeobachtung! Denken Sie bitte an die Corona-Abstandsregeln! Rund um Linum kann man Kraniche besonders gut beobachten (das Kartenmaterial finden Sie ebenfalls auf dieser Seite). Das liegt daran, dass sehr viele Kraniche den Rastplatz nutzen und dadurch dort zuverlässig anzutreffen sind. Dabei gibt es zwei verschiedene Arten, Kraniche zu beobachten: Morgens bzw. abends kann man die Kraniche beim Ausflug bzw. Einflug von ihrem Schlafplatz sehen.

  • Da fliegen sie in Scharen über einen hinweg;
  • Dazwischen kann man Kraniche auf den Feldern sehen;
  • Dabei kann man – am besten mit einem Fernglas – die Kraniche beim Fressen beobachten;
  • Beides ist eindrucksvoll, dazwischen gibt es allerlei Hofläden und Restaurants, die einen Besuch wert sind;

Linum bietet sich daher wunderbar für einen Halb- bzw. Ganztagesausflug an. Auch wenn regelmäßig die Kranichrastzahlen veröffentlicht werden, heißt das nicht, dass Kraniche nur dann gut zu sehen sind, wenn besonders viele Kraniche da sind. Ganz im Gegenteil, gerade zu Beginn der Kranichsaison besuchen weniger Touristen die Vögel und sie lassen sich noch leichter beobachten.

Auch unter der Woche ist die Kranichbeobachtung besser als am Wochenende. Kranichbeobachtung beim abendlichen oder morgendlichen Flug: Der Kranicheinflug findet grob gesagt immer mit Beginn der Dämmerung statt.

Die genaue Uhrzeit variiert jeden Tag. Vor der Zeitumstellung ist das so ab 17 Uhr, nach der Zeitumstellung also schon etwa 16 Uhr. Aber: Die Kraniche stellen sich keine Uhr, also immer mal hochschauen und selber schauen, wie es aussieht. Bei der Beobachtung zum Ausflug und Einflug ist recht wenig zu beachten, da die Kraniche über die Menschen hinwegfliegen. Es gibt mehrere Punkte, an denen der Einflug gut zu sehen ist (rot markiert):

  • am Schöpfwerk (viele Kraniche, meist aber auch sehr viele Menschen) – bitte nutzen Sie besonders in diesem Jahr den Koppelweg, der davon abzweigt. Die Kraniche fliegen in diesem Jahr toll drüber und Sie können Abstand zu Ihren Mitmenschen halten.
  • hinter der Kirche (mit Weitblick, dafür aber Beobachtung neben parkenden Autos)
  •  das Teichgebiet (kein Weitblick, dafür schöne Landschaft, die Kraniche landen übrigens nicht in den Teichen…)

Vollbildanzeige Kranichbeobachtung tagsüber: Tagsüber sind die Kraniche auf den Feldern, sie fressen, putzen sich oder nehmen ein kleines Bad in den vielen Gräben. Um Kraniche auf den Feldern gut zu sehen, sind eine Handvoll Regeln zu beachten. Denn wenn Sie die Kraniche stören, haben Sie auch kein schönes Beobachtungserlebnis. Woran Sie sich also unbedingt halten sollten:

  • Betreten Sie bitte keine landwirtschaftlichen Flächen oder Feldwege, egal, wie weit die Kraniche weg stehen (Kraniche merken, wenn jemand “ihr” Territorium, also das Feld, betritt). Der Mensch ist der Feind, vor dem Kraniche am meisten Angst haben. Also gehen Sie nicht auf die Kraniche zu, sondern bleiben für den Kranich nicht sichtbar am Straßenrand, dann nähern sich die Kraniche mit etwas Glück ganz von alleine. Der Kranich entscheidet, wie nah er herankommt, nicht der Mensch!
  •  Bleiben Sie immer in Deckung! Am besten bleiben Sie einfach im Auto sitzen – das ist wie ein Tarnzelt. Wer unbedingt aussteigen muss: Es gibt viel Schilf und Büsche, hinter denen man sich verstecken kann.
  • Kraniche zeigen den Menschen, wann sie sich gestört fühlen: Mindestens ein Tier hält immer Wache. Wenn sich dieses bedroht fühlt, gibt es den anderen ein Signal und alle Kraniche schauen auf (“Hälse recken”). Wenn Sie das sehen, fragen Sie sich, liegt es an Ihnen? Wenn ja oder wenn Sie sich unsicher sind, einfach ein paar Schritte zurückgehen, am besten Deckung aufsuchen und schauen, ob die Kraniche sich wieder entspannen.
  • Störungsfreies Kranichbeobachten? Kranichbeobachtung ist fast nie störungsfrei für die Tiere, sondern höchstens störungsarm. Denn schon ein anhaltendes Auto kann die Tiere dazu bringen, ihre aktuelle Fressstelle zu verlassen.
  • Wer Kraniche nah sehen will, der verwende ein Fernglas oder Spektiv. Wer beides nicht hat, kann an einer Kranichführung teilnehmen, da wird entsprechende Optik zur Verfügung gestellt (z. bei entdeckungshungrig. de ).

Nicht nur die Kraniche wollen nicht gestört werden, auch die Menschen (manches klingt logisch oder eigenartig – glauben Sie uns, wir schreiben aus Erfahrung):

  •  Bitte behindern Sie landwirtschaftliche Arbeiten nicht! Ohne sie würden die Kraniche nicht in Linum rasten.
  •  Denken Sie an den nachfolgenden Verkehr: Halten Sie nicht abrupt an, immer zuerst Blinken dann an die Seite fahren. Nicht an für den Verkehr gefährlichen Stellen anhalten. Und: Halten auf Vorfahrtsstraßen außerorts ist laut StVO nicht erlaubt, wenn Sie es dennoch tun, fahren Sie bitte ganz auf den Seitenstreifen (beide Räder rechts von der weißen Fahrbahnlinie), nur so kann der fließende Verkehr ungehindert weiterfahren.
  • Und zu guter letzt: Landstraßen sind nichts für Fußgänger! Also bitte immer ganz am Rand (auf der Wiese) stehen und nicht auf dem Asphalt!

Die Linumer Kraniche haben ihre Hauptäsungsflächen entlang des Kuhhorster Wegs (im Dorf links in Richtung Kuhhorst abbiegen). Dort befindet sich ein Parkplatz (gekennzeichnet mit blauem Parkplatzschild). Der Parkplatz ist auch nicht so gut zu erkennen, da (aus Richtung Linum) kurz davor ein landwirtschaftlicher Weg abbiegt. Bitte erst die (zweite) Einfahrt direkt am Parkplatzschild nehmen.

Bitte aber unbedingt alle Absperrungen und Betretensverbote beachten. Besonders das Naturschutzgebiet (gekennzeichnet mit der gelben Eule) darf nicht betreten werden. Die Kraniche brauchen absolute Ungestörtheit an ihren Schlafplätzen – sie wollen doch auch nicht im Schlafzimmer überrascht werden, oder? – aber auf ihrem Weg dorthin fliegen sie in Massen über die Besucher hinüber.

Die Kenner unter Ihnen wissen, dass dort immer eine Aussichtsplattform war (die auf dem Beitragsfoto), die ist beim Sturm im Jahr 2017 leider kaputt gegangen und nicht mehr vorhanden. Dennoch eignet sich die Stelle sehr gut zur Kranichbeobachtung. Bitte beachten Sie die Absperrungen. Wenn die Kranichrast Mitte / Ende Oktober ihren Höhepunkt erreicht hat, sind Kraniche meist nicht mehr so gut auf den Feldern zu sehen. Bis dahin gab es bereits so viele Störungen, dass sie sich weiter verteilen, eher vereinzelt stehen und sich in wirklich ungestörte Bereiche zurückziehen. Deswegen stehen sie zu der Zeit oftmals direkt neben der Autobahn. Dass man dort nicht anhalten darf, müssen wir nicht erwähnen, oder? Viele Menschen fahren aber langsamer, das gibt dann oft unseren berühmten “Kranichstau”.

Wann ist die Balzzeit der Kraniche?

Mitteleuropäische Kraniche beginnen Mitte März oder Anfang April mit der Eiablage. Im Abstand von ein bis drei Tagen legt das Weibchen in der Regel zwei Eier. Beide Partner brüten durchschnittlich 30 bis 31 Tage. Die Jungen schlüpfen meist im eintägigen Abstand.

Wann ziehen die Kraniche über NRW?

Rastplätze in Norddeutschland füllen sich | NABU ruft wieder zu Meldungen auf – Tausende Kraniche queren im Oktober auf ihrem Weg nach Süden auch Nordrhein-Westfalen. Bei besten Flugbedingungen starten sie früh morgens von ihren Sammelplätzen. Am späten Nachmittag lohnt sich dann in NRW der Blick nach oben. Melden Sie uns Ihre Beobachtungen! Kraniche am Rastplatz – Foto: NABU/Thomas Krumenacker Tausenden Kraniche machen sich jedes Jahr im Oktober – meist bei bestem Sonnenwetter – auf den Weg in ihre Überwinterungsquartiere. Zuvor sammeln sich die Tiere an immer wieder genutzten Hauptrastplätzen in Norddeutschland. In den letzten Jahren sind die Zahlen dabei kontinuierlich angestiegen. So kamen fast 200. 000 Kraniche allein an den drei größten Rastplätzen zusammen: Im Rhin- und Havelluch zählte man über 90.

  1. 000 Kraniche, an der Boddenküste über 50;
  2. 000 und in der Diepholzer Moorniederung über 40;
  3. 000 Tiere;
  4. Auf ihrem Flug in den Süden queren die Kraniche auch Nordrhein-Westfalen;
  5. Der Gesamtbestand auf dem westlichen Zugweg nach Frankreich und Spanien liegt derzeit bei rund 350;

000 Kranichen. Erste Zugbewegungen werden meist schon Anfang Oktober über NRW gemeldet. Bis Mitte November ist der Hauptdurchzug der Kraniche abgeschlossen. Bei günstiger Witterung brechen die Kranichschwärme von ihren nördlichen Sammelplätzen in den frühen Morgenstunden auf und ziehen beiderseits am Harz vorbei.

Der Hauptzug überfliegt dabei Osnabrück, Hannover und Göttingen, erreicht dann das Weserbergland, um beim Weiterflug mit 80 Stundenkilometer das östliche Ruhrgebiet zu streifen und entlang des Rheins nach Bonn zu gelangen.

Eine etwas westlichere Zugroute ermöglicht Beobachtungen am Niederrhein und in der Eifel. Von hier aus geht es weiter über den größten französischen Rastplatz, dem Lac du Der Chantecoq in der Champagne, bis in die Überwinterungsgebiete in Spanien und Portugal.

  1. Der NABU ruft dazu auf, Kranichbeobachtungen unter www;
  2. naturbeobachter-nrw;
  3. de online zu melden, um die weitere Entwicklung der Kranichbestände und auch mögliche Veränderungen der Zugrouten zu dokumentieren;

Unter Naturgucker. de finden sich zudem umfangreiche Informationen zum aktuellen Zuggeschehen sowie Bilder und Auswertungen speziell für NRW, aber auch bundesweit. ”, ‘flexcoco_calltoaction’ => ”, ‘flexcoco_calltoaction_news’ => ”, ‘flexcoco_calltoaction_wissen’ => ”, ‘flexcoco_calltoaction_ap’ => ”, ‘flexcoco_calltoaction_tipps’ => ”, ‘flexcoco_calltoaction_newstext’ => ”, ‘flexcoco_calltoaction_wissentext’ => ”, ‘flexcoco_calltoaction_aptext’ => ”, ‘flexcoco_calltoaction_tippstext’ => ”, ‘flexcoco_clear’ => ‘j’, ‘flexcoco_calltoaction_ziel’ => ”, ‘flexcoco_automatik_anzahl’ => ”, ‘flexcoco_automatik_tagword’ => ”, ‘flexcoco_automatik_node’ => ”, ‘flexcoco_automatik_nodetype’ => ‘multi’, )) –>.

Wo überwintern Kraniche in Deutschland?

Als Hauptüberwinterungsgebiete in Deutschland haben sich die Diepholzer Moorniederung zwischen Osnabrück und Bremen sowie der Raum Berlin (Rhin-Havelluch, Mittlere Havel zwischen Potsdam und Brandenburg/Havel, Notte-Niederung südlich Berlin) entwickelt, wobei in beiden Räumen jeweils 5-10.