Wann War Der Kälteste Winter In Deutschland?

Wann War Der Kälteste Winter In Deutschland
Klimawandel Das waren die kältesten Winter in Deutschland – Eine Winterlandschaft bei Gelsenkrichen © Getty Images Am ersten Dezember war meteorologischer Winterbeginn. Bleibt zu hoffen, dass dieser Winter nicht mit rekordverdächtigen Minusgraden aufwartet. Hunderte Autofahrer:innen waren zu Jahresbeginn durch Tief Tristan auf der A2 nahe Bielefeld über mehr als 16 Stunden eingeschneit. Heftige Schneefälle und Eisregen hatten den Norden Deutschlands fest im Griff. Den bisher kältesten Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnung erlebte Deutschland in den Jahren 1962/63: Damals lag die mittlere Temperatur bundesweit von Dezember bis Februar bei minus 5,5 Grad Celsius. Der zweitkälteste Winter ereignete sich 1940 während des zweiten Weltkriegs, mit durchschnittlich -5,0 Grad Celsius. Die Winter der vergangenen Jahre kommen an diese Kälterekorde nicht mehr heran. Zuletzt erlebte Deutschland 1984/85 noch einen besonders frostigen Winter (-2,5 Grad Celsius). Tendenziell werden Winter in Deutschland durch den Klimawandel immer wärmer. Im Dezember 2020 lag der deutschlandweite Temperaturdurchschnitt laut dem Deutschen Wetterdienst bei 3,0 Grad Celsius und im Januar 2021 bei 0,6 Grad Celsius. Beide Werte lagen über der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. tis / Statista #Themen

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Wann war der letzte Kälte Winter in Deutschland?

Frostiges NRW: Die kältesten Winter der letzten 80 Jahre – Aktualisiert: 16. 02. 2022, 13:05 | Lesedauer: 3 Minuten Eiszapfen in Winterberg-Neuastenberg. (Symbolbild) Foto: Bernd Thissen/dpa NRW. Seit 2010 sind Nordrhein-Westafelens Winter stetig milder geworden. Vorher war es schon erheblich kälter. Hier die Kälterekorde aus NRW.

  • Der Winter in NRW konnte 2022 noch nicht überzeugen. Ein Trend: Seit 2010 steigen die durchschnittlichen winterlichen Temperaturen in NRW.
  • Der NRW-Winter 2021 war sogar der Zweitwärmste unter den Bundesländern.
  • Zu den kältesten Wintern zählen die Kriegswinter 1942 und 1945. Rekordschneedecken gab es aber auch im Dezember 2010.
  • Hier gibt es die aktuellen Wetter-Aussichten für NRW.

Bislang verlief der Winter 2022 in NRW eher wechselhaft: im Bergland schneit es an manchen Orten, in vielen Gebieten aber regnet es vorwiegend. Das Klima ist insgesamt mild im Vergleich zu den langjährigen Durchschnittstemperaturen. „Es zuckert mal ganz kurz an, aber es taut wieder schnell weg”, fasst David Bötzel, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Essen am Freitagmorgen (7. Januar) die Wetterlage zusammen. Doch das Bundesland verzeichnet auch viele Kälterekorde : Wir haben die kältesten und schneereichsten Winter in NRW gesammelt, nach Auswertungen des Deutschen Wetterdiensts:

  • Zu den kältesten Wintern in NRW zählen die Kriegswinter 1942 und 1945. Die niedrigste Temperatur von -31,2 Grad wurde 1942 im sauerländischen Eslohe gemessen.
  • In den Sechzigern gab es ebenfalls erstaunlich kalte und schneereiche Winter: Viele Orte in NRW waren im Winter 1962/1963 unter einer wochenlangen Schneedecke begraben und erlebten in den drei Monaten Dezember, Januar und Februar fast 50 Tage Dauerfrost. Im Winter 1960/1970 waren es sogar über 60 Frosttage.
  • Viele sprechen vom sogenannten Jahrhundertwinter , wenn sie an den Dezember 2010 zurückdenken – denn er war mit einer durchschnittlichen Temperatur von -2,6 Grad einer der kältesten Monate seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Viele Städte lagen fast den kompletten Monat unter einer Schneedecke, so dick, wie vor über 100 Jahren nicht mehr. Damit hat das Tief Petra den Menschen in NRW einen großen Wunsch erfüllt: flächendeckende Weiße Weihnacht.
  • Die Winter danach fielen bislang deutlich milder aus. Bis 2021 gab es nur noch einen, bei dem die Temperatur unter dem langjährigen Durchschnitt lag: Winter 2012/2013. Alle übrigen Winter verliefen in NRW milder als der Temperaturschnitt.

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Wann war der schlimmste Winter in Deutschland?

Opfer und Schäden [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] – Über die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts liegen wenig Daten über gesamtwirtschaftliche wie auch Versicherungsschäden vor. Die Behinderung im Verkehr wie auch der Gesamtwirtschaft dürften enorm gewesen sein, aber angesichts der meteorologischen wie wirtschaftlichen Lage der Vorjahrzehnte kein Ausnahmeereignis.

  • Große Frostschäden an Fahrbahnen sind bekannt;
  • Auch die Abschätzung der Mortalität (abgesehen von direkten Erfrierungsopfern) ist wenig gesichert;
  • Für Hamburg wurden zeitgenössisch die Sterbefälle im Februar 1963 um 46 % gegenüber dem (normalen) Februar 1961 erhöht ermittelt, im Ruhrgebiet für 6;

Februar um 152 % höher als im Vorjahr. Die europäische Landwirtschaft war nicht so stark betroffen wie beim Kälteeinbruch 1956, weil die Felder bei Frostbeginn unter Schnee lagen. Die Phänologie des Frühjahrs war aber um 14 Tage hinter normal, was sich auf die europaweite Obsternte auswirkte, für den Sommer sind aber keine Benachteiligungen mehr nachgewiesen.

Als erstaunlich wird bemerkt, dass im Raum Süddeutschland/Schweiz die Schattlagen des Obstes vor den Sonnlagen reiften, wohl, weil sonnseitig die Böden in der langen Schönwetterperiode Januar/Februar ausaperten und die Spätfröste viel tiefer eindrangen.

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Wie kalt war der Winter 1980?

Hoch im Norden Europas, wie hier auf dem Bild in Finnland, schneit es in jedem Winter viel länger und viel mehr als bei uns hier im Münsterland. Ab Oktober fällt in Finnland der erste Schnee, der erst ab Ende März wieder schmilzt. Ein halbes Jahr Winter mit Schnee? Das ist ein bisschen viel, oder?Foto: Anneli Salo / Wikipedia Wenn eure Eltern oder eure Großeltern sich an die Winter ihrer Kindheit hier im Müns­terland erinnern, dann erzählen sie euch oft von wochenlanger bitterer Kälte und von dick mit Schnee bedeckter Landschaft.

  • Und dass sie den ganzen Winter lang jeden Tag mit ihren Schlitten zum Rodeln gehen konnten;
  • Dass sie einen Schneemann nach dem anderen gebaut haben;
  • Dass früher in den Wintern die Teiche und Seen und manchmal sogar die Ems zugefroren waren, sodass man fast in jedem Winter draußen Schlittschuhlaufen gehen konnte;

Aber war das wirklich so? Hatten unsere Eltern und Großeltern in ihrer Kindheit die schöneren Winter mit Schnee, Rodeln und Schlittschuhlaufen? Um das herauszufinden, müssen wir ein wenig Wissenschaftler spielen: Dazu bietet es sich zum Beispiel an, dass wir uns die durchschnittlichen Wintertemperaturen der letzten Jahrzehnte einmal anschauen.

Als „Winter” gelten hierbei die kompletten drei Monate Dezember, Januar und Februar. So gab es in den Jahren von 2001 bis 2010 vier kalte und lange Winter, in denen die durchschnittliche Temperatur dieser drei Monate zusammen unter 0° C lagen.

Schauen wir uns jetzt einmal die Jahrzehnte an, in denen unsere Eltern jung waren. Beginnen wir mit den Jahren von 1971 bis 1980: Da gab es tatsächlich nur einen einzigen Winter, der eine durchschnittliche Temperatur unter 0° C aufwies. Insgesamt waren die Winter der 70er Jahre durch besonders milde Temperaturen gekennzeichnet.

Etwas kälter als in den 70er Jahren waren die Winter der Jahre von 1961 bis 1970: Aber auch hier gab es nur vier Winter mit durchschnittlichen Temperaturen unter 0°C. Langsam nähern wir uns jetzt der Kindheit unserer Großeltern: Aber selbst hier, in den beiden Jahrzehnten von 1941 bis 1950 und von 1951 bis 1960 gab es jeweils nur vier Winter mit Temperaturen unter 0°C.

Genauso sah es auch in den 1930er Jahren mit vier Wintern und den 1920er Jahren mit drei Wintern unter 0°C aus. Von 1911 bis 1920 schaffte es sogar nur ein einziger Winter unter 0°C. Aber woran liegt es, dass unsere Eltern und Großeltern sich an vermeintlich so viele, kalte und wochenlang verschneite Winter ihrer Kindheit zu erinnern glauben? Wissenschaftler vermuten, dass sich die Menschen ganz besonders gut an extreme und ungewöhnliche Wetterereignisse erinnern: So war zum Beispiel der Winter 1962/63 der kälteste Winter seit dem Jahr 1901 und der Schnee blieb damals viele Wochen, sogar monatelang liegen.

Daran können sich vielleicht eure Großeltern noch besonders gut erinnern und haben darüber vielleicht die vielen anderen, milden Winter des Jahrzehntes vergessen. Auch 1979 gab es im Januar einen Kälteeinbruch mit sehr viel Schnee, der ebenfalls viele Wochen lang liegen geblieben war.

Daran werden eure Eltern sich vielleicht erinnern – und vergessen haben, dass die übrigen Winter der 1970er Jahre sogar viel milder und wärmer waren als die Winter der Jahre von 2001 bis 2010.

Wie kalt war es im Winter 1982?

Jahr Wintermittel °C Abweichung K Art d. Winters
1982 /83 -0,7 / +0,1 mäßig warm
1983/84 -1,8 / -1,0 mäßig kalt
1984/85 -4,5 / -3,7 sehr streng
1985/86 -1,8 / -1,0 streng
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Wie kalt war der Winter 1985?

Winter 1978/79: Silvester ohne Strom – Mit einem schlagartigen Schneegriesel begann der Winter 1978/79 am 29. Dezember um 19 Uhr. Am 30. und 31 Dezember fielen rund 25 Zentimeter Schnee, strenger Frost stellte sich ein und noch mehr Schnee. Stromabschaltungen ließen die meisten Kölziger Silvester im Dunkeln sitzen.

Am Neujahrstag gab es zweimal für je 30 Minuten Strom. Noch bis 3. Januar musste immer wieder auf Strom verzichtet werden. Die Leute kauften Talglichter auf. Die Betriebe lagen still. In Stadtwohnungen stellten sich Frostschäden ein.

Die Kohleförderung stockte. Aus der Bundesrepublik kamen Steinkohlelieferungen. Erst Anfang März nahm das Tauwetter den Schnee weg. Im Winter 1982/83 blieben der Dezember und Januar ohne Frost in Mitteleuropa, es war mild wie nie. Erst ab 4. Februar fand der Winter in Kölzig mit viel Schnee und Frost statt.

  1. Der Winter 1984/85 setzte genau am 24;
  2. Dezember mit Frost ein, der bis zum 21;
  3. Januar andauerte;
  4. Damit machen 28 Eistage hintereinander mit Frösten bis minus 20 Grad am 7;
  5. Januar den Winter zu einem sehr kalten;

Spät kam der Winter 1985/86 mit etwas Schnee am 27. Januar der Frost sank am 8. Februar auf annähernd minus 20 Grad und schwächte sich in Kölzig bis zum 4. März mit minus 13 Grad kaum ab. .

Welcher Winter war kälter?

Klimawandel Das waren die kältesten Winter in Deutschland – Eine Winterlandschaft bei Gelsenkrichen © Getty Images Am ersten Dezember war meteorologischer Winterbeginn. Bleibt zu hoffen, dass dieser Winter nicht mit rekordverdächtigen Minusgraden aufwartet. Hunderte Autofahrer:innen waren zu Jahresbeginn durch Tief Tristan auf der A2 nahe Bielefeld über mehr als 16 Stunden eingeschneit. Heftige Schneefälle und Eisregen hatten den Norden Deutschlands fest im Griff. Den bisher kältesten Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnung erlebte Deutschland in den Jahren 1962/63: Damals lag die mittlere Temperatur bundesweit von Dezember bis Februar bei minus 5,5 Grad Celsius. Der zweitkälteste Winter ereignete sich 1940 während des zweiten Weltkriegs, mit durchschnittlich -5,0 Grad Celsius. Die Winter der vergangenen Jahre kommen an diese Kälterekorde nicht mehr heran. Zuletzt erlebte Deutschland 1984/85 noch einen besonders frostigen Winter (-2,5 Grad Celsius). Tendenziell werden Winter in Deutschland durch den Klimawandel immer wärmer. Im Dezember 2020 lag der deutschlandweite Temperaturdurchschnitt laut dem Deutschen Wetterdienst bei 3,0 Grad Celsius und im Januar 2021 bei 0,6 Grad Celsius. Beide Werte lagen über der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. tis / Statista #Themen

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Wie kalt war es im Winter 78 79?

Winter 1978/79 – Spezial Mit einem extremen Temperatursturz von plus 10 auf bis zu minus 20 Grad ist zum Jahreswechsel 1978/79 die schlimmste Schneesturmkatastrophe der vergangenen 100 Jahre über Mitteleuropa hereingebrochen. Weite Teile Norddeutschlands erstarrten unter meterhohen Schneeverwehungen.

Wie kalt war es im Winter 1986?

Werte im zweistelligen Minusbereich, die Nase friert ab, die Autobatterie streikt. Und Sachsen-Anhalt schimpft: So ein Sch. -Wetter! Wer braucht denn jetzt, wo wir längst auf Frühling eingestellt sind, noch einen Winter? Okay, es ist Anfang Februar. Da soll es auch in früheren Jahren schon mal Winter gegeben haben.

Aber trotzdem. Es ist viel zu frostig, um das, was Kälte-Hoch “Cooper” da anstellt, wirklich zu wollen. Da gibt es eigentlich nur eins, was uns trösten kann: Wir haben wahrlich schon schlimmere Winter überstanden.

Denken wir einfach ein, zwei Jahre zurück. Wie war das noch Weihnachten 2010? Die Bahn versinkt im Schnee-Chaos und wer seine Reisepläne nicht vorsorglich ad acta gelegt hat, der bereut es spätestens am ersten Feiertag: Zumindest, wenn er im ICE von Oldenburg nach Dresden sitzt.

Der bleibt bei Niemberg (Saalekreis) in einer Schneewehe stecken. Fünf Stunden dauert es, ehe die Reise weitergeht. In der Altmark müssen sich die Menschen derweil mit Stulle im Bett statt mit einem Festmahl begnügen: Beim mehrtägigen Stromausfall wird es ungemütlich.

Und überhaupt: Wie hat uns der viele Schnee in jenem Winter genervt! Schon seit Anfang Dezember, Flocken über Flocken, Eisregen, Glätte und das ewige Durchdrehen der Reifen beim verzweifelten Jonglieren aus der Parklücke. Von den 80 Lkw, die im Kreis Mansfeld-Südharz eine Nacht lang an einer Steigung feststeckten, oder den in ihrer Querfurter Schule festsitzenden Elf- und Zwölfjährigen gar nicht zu reden.

Dabei hatte es doch erst im Winter zuvor gut Schnee und Frost gegeben – mit arktischen Nachttemperaturen um die minus 20 Grad Ende Januar. Winter 1986/87: Bibbern ohne Heizung An einen anderen Winter können sich vor allem viele Hallenser gut erinnern: Im Januar 1987, genauer gesagt am 13.

und 14. , gab es es mit minus 20,2 und minus 24,2 Grad nicht nur sibirische Kälte. Zeitgleich fielen dummerweise auch noch die Fernheizungen in den Neubaublöcken aus. Die Freiheit titelte damals vom “selbstlosen Kampf der Werktätigen bei der ungewöhnlichen Kälte”, während in 14.

  • 000 Wohnungen die Menschen bibberten;
  • “Natürlich waren wir erstmal sauer”, sagte damals einer der Schlosser, die den Schaden bei minus 23 Grad beheben mussten;
  • Das Leck an einer Heißwassertrasse zu stopfen, stellte sich zu allem Übel noch als schwieriger heraus als zunächst gedacht;

Auch in Dessau wurde es frisch, als sich wenig später eine Fernwärmeleitung dem Frost ergab: Vorsorglich wurden die Temperaturen für tausende Wohnungen um acht beziehungsweise fünf Grad gesenkt. Und die Bahn kapitulierte gleich ganz: Auf Hauptstrecken wie Leipzig-Dessau und Halle-Leipzig wurde ab dem 16.

  1. Januar der Betrieb für 24 Stunden eingestellt;
  2. Der Katastrophenwinter 1978/79 Kein Vergleich freilich zum Katastrophenwinter 1978/79, als zum Jahreswechsel binnen weniger Stunden die Temperatur von plus zehn auf minus 20 Grad fiel;

Die Energieversorgung drohte komplett zu kollabieren, im Bergbau begann die Materialschlacht gegen Eis und Schnee. “Dieser Winter damals, der hat uns kalt erwischt”, erinnerte sich ein Bergmann aus dem Braunkohlewerk Röblingen (Mansfeld-Südharz) später.

Abraum hart wie Beton, in Waggons fror die Kohle sofort wieder fest. Tausende Studenten, Landwirte und Soldaten mussten helfen, mit Düsentriebwerken wurden Gleise und Waggons aufgetaut. “Es war ein Wettlauf mit der Zeit”, so der Bergmann – und mit der Parteiführung im Nacken, nachdem im Regierungsviertel das Licht ausgegangen war.

Im Raum Halle fuhr nicht einmal die Hälfte der Busse, Geschäfte blieben zu, ohne Strom. Noch schlimmer hatte es den Norden getroffen: Auf Rügen, nach einem 78-stündigen Blizzard von der Außenwelt abgeschnitten, spielten sich dramatische Szenen ab. In der DDR starben mindestens fünf Menschen, im Westen 17.

  1. Winter 1946/47: Hunger und Kälte Er geht als “Hungerwinter” in die Geschichte ein: der Winter 1946/47;
  2. Nachkriegs-Deutschland leidet unter einer Ernährungskrise und eisiger Kälte von unter 20 Grad minus;

In Köln entsteht der Begriff “fringsen”, nachdem Erzbischof Josef Kardinal Frings in der Not den Diebstahl von Kohle der Alliierten rechtfertigte. In Halle sitzen Landtagsabgeordnete mit Mänteln im ungeheizten Stadtschützenhaus und beraten die erste Verfassung Sachsen-Anhalts – eines Landes, in dem gerade eine Million Flüchtlinge ein Domizil suchen und akuter Kohlemangel herrscht.

Wann war der kälteste Februar in Deutschland?

–> Deutschland Niedrigste Temperatur: – 37. 8°C am 12. 02. 1929 in Hüll, Ortsteil von Wolnzach/Kreis Pfaffenhofen/Ilm Oberbayern

Ort/Station Höhe über NN in m Temperatur Datum Zeitreihe seit
Aachen 202 -20,4°C 11. Januar 1945 1891
Arkona/Rügen 42 -18,9°C 01. Februar 1954 1947
Berlin/Alexanderplatz 37 -18,7°C 14. Januar 1987 1981
Berlin/Dahlem 58 -26,0°C 11. Februar 1929 1876
Bremen 5 -23,6°C 13. Februar 1940 1890
Bremerhaven 7 -18,6°C 25. Februar 1956 1949
Brocken/Harz 1142 -28,4°C 01. Februar 1954 1947
Dresden (Flughafen) 227 -25,3°C 13. Januar 1987 1967
Düsseldorf (Flughafen) 37 -20,8°C 02. Januar 1997 1969
Emden 0 -17,1°C 04. März 2005 1997
Erfurt (Flughafen) 316 -25,0°C 11. Januar 1982 1951
Essen 161 -24,0°C 27. Januar 1942 1935
Feldberg/Schwarzwald 1486 -30,7°C 10. Februar 1956 1945
Fichtelberg/Erzgebirge 1213 -30,4°C 09. Februar 1956 1947
Frankfurt/M. (Flughafen) 112 -21. 6°C 13. Januar 1968 1949
Freiburg im Breisgau 269 -22,4°C 10. Februar 1956 1949
Passau / Fürstenzell 476 -29,1°C 10. Februar 1956 1948
Garmisch-Partenkirchen 719 -29,3°C 10. Februar 1956 1936
Gießen 186 -26,6°C 19. Januar 1940 1939
Görlitz 238 -30,8°C 09. Februar 1956 1947
Hamburg (Flughafen) 11 -29,1°C 13. Februar 1940 1891
Hannover (Flughafen) 55 -24,8°C 22. Januar 1940 1936
Helgoland 4 -11,2°C 15. Februar 1956 1952
Hof-Hohensaas 567 -27,0°C 10. Februar 1956 1947
Hohenpeißenberg 977 -29,1°C 11. Februar 1929 1879
Hüll (Ortsteil v. Wolznach/Kr. Pfaffenhofen) 438 -37,8°C 12. Februar 1929 1926
Kahler Asten/Rothaargebirge 839 -26,0°C 1. Februar 1956 1955
Karlsruhe 112 -25,4°C 18. Januar 1940 1876
Kassel 231 -22,4°C 17. Februar 1956 1951
Kiel 27 -24,8°C 13. Februar 1940 1940
Köln/Wahn 92 -23,4°C 14. Januar 1985 1957
Konstanz 443 -22,0°C 10. Februar 1956 1947
Leipzig (Flughafen) 144 -27,6°C 14. Januar 1987 1972
List/Sylt 26 -21,2°C 26. Januar 1942 1937
Lübeck 13 -27,2°C 04. Februar 1912 1890
Magdeburg 76 -25,4°C 24. Februar 1956 1947
Mannheim 96 -21,1°C 21. Februar 1956 1936
Meiningen 450 -21,0°C 01. Januar 1979 1979
München (Flughafen) 446 -30,5°C 21. Januar 1942 1941
Münster-Osnabrück (Flugh. ) 48 -29,7°C 27. Januar 1942 1891
Neuruppin 38 -23,8°C 27. Februar 1986 1961
Nürburg-Barweiler/Eifel 485 -22,8°C 01. Februar 1956 1947
Nürnberg (Flughafen) 314 -30,2°C 10. Februar 1956 1955
Offenbach-Wetterpark 121 -17,5°C 07. Januar 2009 2009
Potsdam 81 -26,8°C 11. Februar 1929 1893
Regensburg 366 -25,8°C 10. Februar 1956 1949
Rostock-Warnemünde 4 -18,4°C 16. Februar 1956 1947
Saarbrücken (Flughafen) 319 -20,8°C 02. Februar 1956 1951
Schleswig 43 -19,7°C 16. Februar 1956 1947
Schwerin 59 -27,0°C 05. Februar 1912 1890
Stuttgart (Flughafen) 371 -25,6°C 10. Februar 1956 1953
Trier (Petrisberg) 265 -19,3°C 02. Februar 1956 1948
Ueckermünde 1 -28,2°C 15. Februar 1956 1947
Ulm 567 -25,5°C 10. Februar 1956 1944
Westermarkelsdorf/Fehmarn 3 -18,3°C 01. Februar 1972 1948
Würzburg 268 -24,0°C 10. Februar 1956 1947
Zugspitze 2960 -35,6°C 14. Februar 1940 1900
         
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Hinweis: Wird an einer Station mehrfach derselbe Extremwert erreicht, wird jeweils nur das aktuellste Datum angezeigt, an dem der Wert erreicht wurde.

Wie kalt war der Winter 1996?

Durch die Ausstrahlung über der Schneedecke wurden zum Teil sehr tiefe Temperaturen gemessen (Straubing am 18. 12. -26. 4 Grad C in 2m Höhe und -28 Grad C 5cm über dem Boden).

Wie war der Winter 1995?

Nach landläufiger Meinung, verdienen die Monate Dezember bis Februar nach langer Zeit wieder den Namen ‘ Winter ‘. Tatsächlich unterbrach der Winter 1995 /96 mit deutlich negativen Abweichungen vom vieljährigen Mittel (1961-1990) der Lufttemperatur die Folge der milden Winter der letzten Jahre.

Wie war der Winter 1987 88?

Winter 87 in Dessau: Temperaturen für tausende Wohnungen gesenkt – Auch in Dessau wurde es frisch, als sich wenig später eine Fernwärmeleitung dem Frost ergab: Vorsorglich wurden die Temperaturen für tausende Wohnungen um acht beziehungsweise fünf Grad gesenkt.

Wie war der Winter 2005 auf 2006?

Geringe Niederschläge fielen vor allem als Schnee – Im Winter 2005/2006 fielen laut dem DWD im deutschlandweiten Mittel 134 Liter pro Quadratmeter (l/m²). Das entsprach 74 Prozent des in Deutschland üblichen Winter-Niederschlags von 181 l/m². Verhältnismäßig nass – präziser gesagt verschneit – zeigte sich der Februar.

Der Dezember und der Januar waren dagegen nach Angaben der Wetterfrösche deutlich zu trocken. Immer wieder fiel der Niederschlag als Schnee, so dass zeitweilig ganz Deutschland unter einer Schneedecke lag.

In einigen Regionen, so die Ergebnisse des DWD, blieb der Schnee den ganzen Winter liegen, wie zum Beispiel im Berchtesgadener Land.

War der letzte Winter kalt?

Offenbach, 26. Februar 2021 – Der Winter 2020/21 war in Deutschland bei durchschnittlichem Niederschlag und einem deutlichen Sonnenscheinplus wieder zu warm. Das Klimaarchiv des Deutschen Wetterdienstes ( DWD ) zeigt: Es war hierzulande der zehnte zu warme Winter in Folge.

Zahlreiche Sturmtiefs, die über Nordeuropa ostwärts zogen, brachten im Dezember und Januar sehr feuchte, oft nasskalte Luftmassen. Das führte im Dezember vor allem in den Alpen, ab Januar häufig auch in den Mittelgebirgen, zu herrlichem Winterwetter.

Anfang Februar stellten sich den nordeuropäischen Sturmtiefs Hochdruckgebiete in den Weg. Über Mitteleuropa bildete sich eine Luftmassengrenze, die kalte Luft aus dem Norden von milder im Süden trennte und nur langsam südwärts vorankam. An ihrem Übergangsbereich traten ungewöhnlich starke Schneefälle mit gebietsweise enormen Schneeverwehungen auf.

Klare Nächte führten dort zu sehr strengen Frösten. Ab Mitte Februar gab es landesweit schon frühlingshafte Temperaturen. Das meldet der DWD nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.

Besonders im Februar extreme Temperaturunterschiede Mit 1,8 Grad Celsius ( °C ) lag der Temperaturdurchschnitt im Winter 2020/21 um 1,6 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 betrug die Abweichung immer noch +0,4 Grad.

Im Dezember und Januar wechselten sehr milde und nasskalte Witterungsabschnitte häufig einander ab. Von Anfang bis Mitte Februar gelangte vor allem der Norden, später auch das gesamte Land in den Einflussbereich skandinavischer Hochdruckgebiete, die es vorübergehend unter eisiger Kälte erstarren ließen.

Gebietsweise trat sehr strenger Frost von unter -20 °C auf. Mühlhausen-Görmar, nordwestlich von Erfurt, registrierte am 10. Februar mit -26,7 °C den tiefsten Wert des Winters. Zwei Wochen später schnellten die Temperaturen deutlich in die Höhe und erreichten das andere Extrem.

Am höchsten kletterte das Quecksilber am 25. Februar in Ohlsbach bei Offenburg auf außergewöhnliche 22,0 °C. In Deutschland stieg das Thermometer an 6 Tagen in Folge auf über 20 °C. Seit Messbeginn 1881 hatte es dies in einem Winter maximal nur 3 Tage am Stück gegeben, wie zuletzt vom 26.

bis 28. 2019. Ein außergewöhnlich schneereicher Winter Der Winter 2020/21 erreichte mit knapp 180 Litern pro Quadratmeter ( l/m² ) fast genau seinen Klimawert (1961-1990) von 181 l/m². Verglichen mit der Periode 1991 bis 2020 gab es ein Defizit von knapp 10 l/m².

Bereits gefallene Schneemengen in den Alpen und später auch den Mittelgebirgen führten Ende Januar mit einsetzendem Tauwetter und kräftigen Regenfällen im Westen und Süden zu großem Hochwasser. Am 28. Januar fiel in Bernau-Goldbach im Südschwarzwald mit 87,4 l/m² die größte Tagesmenge.

Im Schwarzwald wurde auch mit lokal um die 585 l/m² die deutschlandweit größte Gesamtsumme gemessen. In Teilen von Sachsen, Thüringen und Brandenburg blieb es im ganzen Winter dagegen bei kaum 50 l/m². An einer Luftmassengrenze fielen am 7. und 8. Februar vom Münsterland bis nach Thüringen verbreitet große Schneemengen, die durch den Ostwind gebietsweise zu enormen Schneeverwehungen führten.

Verbreitet sehr sonnig, der Süden deutlich im Vorteil Mit über 175 Stunden überschritt die Sonnenscheindauer im Winter 2020/21 ihr Soll von 153 Stunden (Periode 1961 bis 1990) deutlich. Im Vergleich zur Periode 1991 bis 2020 lag sie geringfügig über dem Klimawert von 170 Stunden.

Am meisten zeigte sich die Sonne am Alpenrand mit bis zu 285 Stunden, am wenigsten im äußersten Norden, dem Taunus sowie dem Sauerland mit teils weniger als 125 Stunden. Das Wetter in den Bundesländern im Winter 2020/21 (In Klammern finden Sie die vieljährigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990.

Der Vergleich aktueller mit diesen vieljährigen Werten ermöglicht eine Einschätzung des längerfristigen Klimawandels) Baden-Württemberg: Hier lag die Mitteltemperatur bei 2,1 °C (0,0 °C ). Mit annähernd 225 l/m² (224 l/m² ) und nahezu 195 Sonnenstunden (169 Stunden) war Baden-Württemberg sowohl das zweitniederschlagsreichste als auch das zweitsonnenscheinreichste Bundesland.

Ohlsbach, südöstlich von Offenburg, meldete am 25. Februar mit außergewöhnlich frühen und frühlingshaften 22,0 °C den bundesweit höchsten Winterwert. Bernau-Goldbach im Südschwarzwald verzeichnete am 28. Januar mit 87,4 l/m² die deutschlandweit größte Tagesmenge.

  • Aufsummiert fiel im Südschwarzwald mit teils über 585 l/m² der meiste Niederschlag;
  • Ende Januar setzte besonders hier und dem Allgäu starkes Tauwetter ein, das die vorhandene Schneedecke spürbar reduzierte;

Die großen Abflussmengen ließen die Pegel der Flüsse deutlich ansteigen. Bayern: Der Freistaat präsentierte sich im Winter mit knapp 0,8 °C (-1,0 °C ) als die kälteste Region Deutschlands. Die Niederschlagssumme lag bei rund 165 l/m² (200 l/m² ). Bayern war mit gut 200 Stunden (171 Stunden) das sonnenscheinreichste Bundesland.

  • Am Morgen des 13;
  • Februar meldete Bad Königshofen, nordöstlich von Schweinfurt, eisige -22,9 °C;
  • Mitte Januar türmte sich die Schneedecke im Allgäu und den Chiemgauer Alpen örtlich bis zu 100 cm hoch;
  • Hier schien die Sonne im Winter 2020/21 mit bis zu 285 Stunden bundesweit am meisten;
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Berlin: Die Hauptstadt erreichte eine Mitteltemperatur von 1,9 °C (0,5 °C ) und die Sonne schien gut 170 Stunden (147 Stunden). Berlin war im Winter 2020/21 mit rund 95 l/m² (131 l/m² ) das niederschlagsärmste Gebiet Deutschlands. Brandenburg: Brandenburg gehörte mit einer Durchschnittstemperatur von 1,3 °C (0,1 °C ) zu den kälteren Bundesländern.

Doberlug-Kirchhain und Lübben-Blumenfelde, beide im Spreewald, verzeichneten am Morgen des 15. Februars jeweils -20,2 °C. Mit abgerundet 105 l/m² (123 l/m² ) war es die zweitniederschlagsärmste Region. Die Sonne zeigte sich hier annähernd 175 Stunden (149 Stunden).

Bremen: Die Stadt an der Weser erreichte im Winter 2020/21 im Monatsmittel 3,1 °C (1,5 °C ), abgerundet 160 l/m² (165 l/m² ) und nahezu 165 Sonnenstunden (140 Stunden). Hamburg: Für die Hansestadt verzeichnete der DWD 2,9 °C (1,2 °C ). Sie zählte damit zu den wärmeren Bundesländern.

Subtropikluft führte am 22. Februar in Hamburg-Neuwiedenthal mit 21,1 °C zu ungewöhnlich früher Frühlingswärme. Für Hamburg ermittelten die Klimaexperten annähernd 155 l/m² (174 l/m² ) und knapp 155 Sonnenstunden (134 Stunden).

Hessen: Hessen erreichte eine Mitteltemperatur von 1,9 °C (0,3 °C ) und der Niederschlag akkumulierte sich auf gut 210 l/m² (193 l/m² ). Eine Luftmassengrenze sorgte am 7. Februar in der Nordhälfte gebietsweise für stundenlangen gefrierenden Regen, der eine mehrere Millimeter dicke Eisschicht hinterließ.

  1. Im äußersten Norden fiel durchweg Schnee und so meldete Wesertal-Lippoldsberg am 8;
  2. 40 cm;
  3. Hierbei kam es verbreitet zu enormen Einschränkungen;
  4. Die Sonne schien gut 150 Stunden (136 Stunden);
  5. Mecklenburg-Vorpommern: Für das nordöstlichste Bundesland errechneten die DWD -Meteorologen eine Durchschnittstemperatur von 1,8 °C (0,2 °C ) sowie eine Niederschlagsmenge von nahezu 135 l/m² (130 l/m² );

Der Lake-Effect, bei dem kalte Luft über die vergleichsweise warme Ostsee weht, sorgte durch immer wiederkehrende Schauerstraßen an der vorpommerschen Küste für große Schneemengen. Am 12. Februar registrierte Ribnitz-Damgarten, nordöstlich von Rostock, 42 cm.

Im Winter 2020/21 präsentierte sich Mecklenburg-Vorpommern mit gerade 150 Stunden (144 Stunden) als das zweitsonnenscheinärmste Gebiet Deutschlands. Niedersachsen: Für Niedersachsen ermittelten die Wetterexperten 2,6 °C (1,2 °C ), fast 170 l/m² (177 l/m² ) und annähernd 155 Sonnenstunden (135 Stunden).

In Göttingen registrierte der DWD am 14. Februar -23,8 °C ; in diesem Monat traten hier 5 Nächte mit unter -20 °C auf. Am 7. und 8. Februar sorgten große Temperaturgegensätze in der Südhälfte zu sehr kräftigen Schneefällen, der anhaltende Ostwind führte zu enormen Verwehungen.

  1. Verbreitet erreichte die Schneedecke 35 -55 cm ; Langelsheim im Harz meldete 54 cm;
  2. Die Infrastruktur kam verbreitet zum Erliegen;
  3. Nordrhein-Westfalen: Nordrhein-Westfalen war im Länderranking mit einer Mitteltemperatur von knapp 3,3 °C (1,7 °C ) das zweitwärmste Bundesland;

Mit abgerundet 220 l/m² (223 l/m² ) gehörte es zu den niederschlagsreichen Gebieten. An einer Luftmassengrenze entwickelten sich am 7. und 8. Februar besonders im Norden und Osten sehr kräftige Schneefälle; Bielefeld-Deppendorf meldete hierbei 43 cm. Die Sonne zeigte sich hier annähernd 160 Stunden (151 Stunden).

  • Rheinland-Pfalz: Der Winter 2020/21 brachte Rheinland-Pfalz durchschnittlich 2,8 °C (0,9 °C ), knapp 220 l/m² (206 l/m² ) und fast 165 Sonnenstunden (152 Stunden);
  • Saarland: Das Saarland übertraf mit einer mittleren Temperatur von 3,3 °C (1,2 °C ) und einer Niederschlagsbilanz von über 315 l/m² (255 l/m² ) alle anderen Bundesländer;

Die Sonne schien gut 170 Stunden (155 Stunden). Sachsen: Der Freistaat zählte im Winter 2020/21 mit gut 0,8 °C (-0,4 °C ) zu den kälteren und mit nahezu 195 Stunden (161 Stunden) zu den sonnenscheinreichen Regionen. Die Niederschlagsmenge summierte sich auf fast 140 l/m² (152 l/m² ).

Sachsen-Anhalt: Für Sachsen-Anhalt errechneten die DWD -Meteorologen durchschnittlich 1,5 °C (0,4 °C ) und annähernd 175 Sonnenstunden (145 Stunden). Querfurt, nordöstlich von Erfurt, verzeichnete am Morgen des 14.

Februar eisige -24,8 °C. Im Winter 2020/21 präsentierte sich Sachsen- Anhalt mit fast 120 l/m² (119 l/m² ) als ein niederschlagsarmes Bundesland. Zu enormen Einschränkungen führten am 7. und 8. Februar verbreitet kräftige Schneefälle; Bad Bibra, südwestlichen von Leipzig, meldete hierbei eine Schneehöhe von 48 cm.

Schleswig-Holstein: Hier lag die Mitteltemperatur im Winter bei 2,6 °C (0,9 °C ) und der Niederschlag akkumulierte sich auf knapp 160 l/m² (180 l/m² ). Im Februar verzeichnete Lübeck-Blankensee 12 Eistage, bei den die höchste Temperatur unter 0 °C liegt.

Der Lake-Effect sorgte durch immer wiederkehrende Schauerstraßen in Wagrien innerhalb von Stunden für große Schneemengen. Oldenburg in Holstein meldete am 10. Februar 31 cm Neuschnee. Schleswig-Holstein war mit aufgerundet 150 Stunden (144 Stunden) das sonnenscheinärmste Gebiet.

  1. Thüringen: Der Freistaat repräsentierte sich im Winter 2020/21 mit etwa 0,8 °C (-0,6 °C ) als das zweitkälteste Bundesland;
  2. Für Thüringen kalkulierte der DWD gut 160 l/m² (159 l/m² ) und nahezu 160 Sonnenstunden (148 Stunden);

Den deutschlandweit tiefsten Winterwert verzeichnete Mühlhausen-Görmar, nordwestlich von Erfurt, am 10. Februar mit -26,7 °C. Große Temperaturgegensätze sorgten am 7. und 8. Februar für sehr starke Schneefälle, die durch den eisigen Ostwind gebietsweise zu enormen Verwehungen führten.

  • Hierbei meldete Mühlhausen-Windeberg eine Schneedecke von 55 cm;
  • In Jena lagen 48 cm , davon fielen innerhalb von 24 Stunden 40 cm;
  • Alle in dieser Pressemitteilung genannten Monatswerte sind vorläufige Werte;

Die für die letzten drei Tage des Monats Februar verwendeten Daten basieren auf Prognosen. Bis Redaktionsschluss standen nicht alle Messungen des Stationsnetzes des DWD zur Verfügung. Hinweis: Die bundesweiten Spitzenreiter bei Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer finden Sie jeweils am zweiten Tag des Folgemonats als „Thema des Tages” unter www.

Wann war der kälteste Februar in Deutschland?

Heftige Schneefälle und Eisregen haben am Wochenende für Verkehrschaos gesorgt: Tief Tristan hat zurzeit weite Teile Mittel- und Norddeutschlands im Griff. Nach den letzten beiden vergleichsweise milden Wintern bekommt Deutschland erstmals wieder eine Kältewelle zu spüren.

Im historischen Vergleich ist der Winter 2020/21 bisher jedoch harmlos, wie die Statista-Grafik auf Basis von Daten des Deutschen Wetterdienstes zeigt. Den bisher kältesten Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnung erlebte Deutschland in den Jahren 1962/63: Damals lag die mittlere Temperatur bundesweit von Dezember bis Februar bei minus 5,5 Grad Celsius.

Der zweitkälteste Winter ereignete sich 1940 während des zweiten Weltkriegs, mit durchschnittlich -5,0 Grad Celsius. Die Winter der vergangenen Jahre kommen an diese Kälterekorde nicht mehr heran. Zuletzt erlebte Deutschland 1984/85 noch einen besonders frostigen Winter (-2,5 Grad Celsius).

Tendenziell werden Winter in Deutschland durch den Klimawandel immer wärmer. Im Dezember 2020 lag der deutschlandweite Temperaturdurchschnitt laut dem Deutschen Wetterdienst bei 3,0 Grad Celsius und im Januar 2021 bei 0,6 Grad Celsius.

Beide Werte lagen über der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Die Daten für den Februar stehen noch aus. Beschreibung Die Grafik zeigt die historisch kältesten Winter in Deutschland nach der mittleren Temperatur von Dezember bis Februar, seit 1881. Melden URL für Referenzlink :.

Wann war der starke Winter?

Klimatologische Einordnung des Schneewinters 1978/1979 [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] – Mitte März 1979 gab es eine dritte Schneewelle, Ende März und Anfang April beträchtliche Tauhochwässer. In Husum lag bis zum 20. Mai 1979 Schnee. Der Winter gehört zu den zehn härtesten Wintern der Nachkriegszeit in Norddeutschland.

Mit 67 Tagen geschlossener Schneedecke (28. Dezember 1978 – 4. März 1979) stellte die Saison einen Rekord seit dem Hungerwinter 1946/47 auf. Bei den mittleren Schneehöhen wurde sie nur von den Wintern 1984/85 und 1986/87 übertroffen.

In Bezug auf die Temperaturen ( Kältesumme – addierte negative Tagesmitteltemperaturen – von 258 Kelvin) waren aber die Winter 1962/63 (398), 1969/70 (327), 1995/96 (293), 1984/85 (279) und 1986/87 (259) noch härter; die vier Kriegs- und Nachkriegswinter verzeichneten 1946/47 (506 Kelvin), 1939/40 (504), 1941/42 (425) und 1940/41 (282).

Wie kalt war es jemals in Deutschland?

Temperaturrekorde in Deutschland – Die höchste Temperatur, die bislang in Deutschland gemessen wurde, betrug 41 2° Celsius. Gemessen in: Duisburg-Baerl und Tönisvorst (25. 2019) Die niedrigste Temperatur, die bislang in Deutschland gemessen wurde, betrug -37,8° Celisus.