Was Exportiert Deutschland Am Meisten?

Was Exportiert Deutschland Am Meisten
Kraftwagen und Kraftwagenteile waren im Jahr 2021 mit 210,3 Milliarden Euro und einem Anteil von 15,3 % an den deutschen Gesamtexporten wie schon in den vergangenen Jahren Deutschlands wichtigste Exportgüter.

Was wird alles aus Deutschland exportiert?

#10 Nahrungs- und Futtermittel – In Punkto Süßwaren, Käse und Schweinefleisch ist Deutschland Exportweltmeister. Aber auch Getreide, Getreideerzeugnisse und Backwaren genauso wie Kakao und Kakaoerzeugnisse werden exportiert. Ihr Gesamtwert betrug 2018 rund 53,19 Mrd. Mehr 2 von 10 Was Exportiert Deutschland Am Meisten © Pixabay.

Was exportiert und importiert Deutschland am meisten?

Im Jahr 2021 wurden nach vorläufigen Angaben Kraftwagen und Kraftwagenteile im Wert von rund 113,8 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Der Gesamtwert der importierten Waren und Güter summierte sich im Jahr 2021 auf rund 1,2 Billionen Euro. Der größte Handelspartner gemessen am Wert der Importe war China.

Was stellt Deutschland am meisten her?

Begriffe, methodische Anmerkungen oder Lesehilfen – Investitionsgüter: Güter, die nicht zum unmittelbaren Endverbrauch bestimmt sind, sondern zur Güterherstellung eingesetzt werden wie Maschinen, technische Anlagen oder Fahrzeuge. Sie dienen der Erhaltung, Verbesserung oder Erweiterung der Produktionsausrüstung von Unternehmen.

Ist Deutschland immer noch Exportweltmeister?

Fakten – Im Jahr 2021 exportierte Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Waren im Wert von 1. 375 Milliarden Euro und importierte im Gegenzug Waren im Wert von 1. 203 Milliarden Euro – nie zuvor war der Wert der Ex- und Importe höher. Insgesamt erhöhte sich der Warenexport beziehungsweise der Warenimport in den Jahren 1980 bis 2021 jährlich um 5,1 beziehungsweise 4,8 Prozent.

  • Im Jahr 2020 wurden – bezogen auf den Wert aller Waren – 32,7 Prozent der Inlandsnachfrage Deutschlands durch Importe abgedeckt;
  • Wie hoch die Bedeutung des Außenhandels für Deutschland ist, zeigt auch die Außenhandelsquote;

Die Außenhandelsquote entspricht dem prozentualen Anteil des Warenexports und -imports eines Staates/einer Region am jeweiligen Bruttoinlandsprodukt (BIP). Nach Angaben der United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) stieg die Außenhandelsquote Deutschlands von 43,8 Prozent im Jahr 1990 auf 70,5 Prozent im Jahr 2008.

Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise führte zu einem deutlichen Rückgang der Außenhandelsquote auf 60,2 Prozent im Jahr 2009. Allerdings wurde mit 72,9 Prozent bereits 2011 das Vorkrisenniveau übertroffen.

Im Jahr 2019 lag die Außenhandelsquote Deutschlands bei 70,5 Prozent, 2020 sank sie aufgrund der Corona-Pandemie auf 67,3 Prozent. Im Jahr 2008 konnte Deutschland seinen Titel als “Exportweltmeister” noch knapp gegen China verteidigen – sechsmal in Folge exportierte Deutschland mehr Waren als jedes andere Land.

  1. 2009 wurde Deutschland jedoch klar von China abgelöst;
  2. Nach Angaben der UNCTAD konnte China seinen Vorsprung gegenüber Deutschland immer weiter ausbauen, auf gut 1;
  3. 200 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020;
  4. Zudem lagen in den Jahren 2010 bis 2020 auch die USA wieder vor Deutschland – 2020 lag die Differenz bei 51 Milliarden US-Dollar;

Eine ganz andere Rangfolge ergibt sich, wenn der Warenexport pro Kopf verglichen wird: Bei dieser Betrachtungsweise lagen im Jahr 2020 die Handelsdrehscheiben Hongkong und Singapur an vorderster Stelle. Darauf folgten die Niederlande, die Schweiz, Irland und Belgien.

Deutschland kam nach dieser Rechnung noch in die Top 20 von 190 Staaten/Gebieten mit mehr als 100. 000 Einwohnern (Rang 14) und lag damit weit vor den USA (Rang 46) und China (Rang 75). Entsprechend entfielen auf Deutschland von den weltweit getätigten Warenexporten des Jahres 2020 überdurchschnittliche 7,8 Prozent – bei einem Anteil von 1,1 Prozent an der Weltbevölkerung.

In allen Jahren seit 1952 wurden mehr Waren aus Deutschland ausgeführt als eingeführt. In den achtzehn Jahren 2004 bis 2021 lag der Handelsbilanzüberschuss dabei siebzehnmal bei mehr als 150 Milliarden Euro. Und auch 2009 war die Handelsbilanz trotz der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise und der hohen Exportabhängigkeit Deutschlands positiv (139 Mrd.

Euro). Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurde 2016 mit 248,9 Milliarden Euro der bisher höchste Handelsbilanzüberschuss erzielt. Auf die Jahre 2017 und 2015 entfielen der zweit- und dritthöchste Überschuss (2017: 248 Mrd.

Euro / 2015: 244 Mrd. Euro). Durch die Corona-Pandemie sank der Außenhandelssaldo von 2019 bis 2021 von 224 auf 173 Milliarden Euro (minus 22,8 Prozent). Die hohen Handelsbilanzüberschüsse tragen maßgeblich dazu bei, dass auch die Leistungsbilanz Deutschlands seit einschließlich 2002 durchgehend positiv ist.

  1. Die Leistungsbilanz fasst verschiedene Bilanzen zusammen – unter anderem die Handels- und die Dienstleistungsbilanz;
  2. Der Leistungsbilanzüberschuss Deutschlands stieg zwischen 2003 und 2007 von 31,3 auf 171,5 Milliarden Euro;

Auch in den Krisenjahren 2008 und 2009 konnten mit 145,0 beziehungsweise 142,7 Milliarden Euro hohe Überschüsse erzielt werden. In den Folgejahren sind die Leistungsbilanzüberschüsse erneut gestiegen und erreichten 2016 mit 266,7 Milliarden Euro ihren bisherigen Höchstwert.

  1. In sechs von sieben Jahren seit 2015 lagen die Leistungsbilanzüberschüsse bei mehr als 255 Milliarden Euro;
  2. Nur 2020 fiel der Überschuss – bedingt durch die Corona-Pandemie – etwas niedriger aus (239 Mrd;

Euro). Im Jahr 2021 lag der Leistungsbilanzüberschuss bei 265,3 Milliarden Euro. Dabei betrug der Überschuss der Warenhandelsbilanz nach Angaben der Deutschen Bundesbank 192,4 Milliarden Euro. Die Bilanz der Primäreinkommen war im Jahr 2021 ebenfalls positiv (plus 126,6 Mrd.

Euro). Entgegen der vorangehenden Jahre, in denen die Dienstleistungsbilanz deutlich negativ war, lag sie 2020 und 2021 leicht im Plus (2,7 bzw. 0,3 Mrd. Euro). Die Bilanz der Sekundäreinkommen fiel, wie in den Jahren zuvor, auch 2021 negativ aus (minus 54,1 Mrd.

Euro).

In was ist Deutschland führend?

Handelskonflikt und Großbritanniens Austritt aus der EU sind für deutsche Unternehmen zu meisternde Herausforderungen. Sie sind gleich in mehreren Bereichen vorn Wie viele Deutsche braucht es, um eine Glühlampe zu wechseln? Nur einen! Wir sind effizient und haben keinen Humor.

Humor, den überlässt der Deutsche besser anderen Nationen. In einer arbeitsteiligen und globalisierten Gesellschaft soll ja jeder tun, was er am besten kann. Vielleicht den Briten , denen ja gemeinhin eine besonders subtile und feinsinnige Art des Humors bescheinigt wird.

Die Briten haben dieser Tage ob des geplanten Austritts aus der EU ohnehin wenig zu lachen. Und überhaupt: Wo einst eine stolze Stahl- und blühende Automobilindustrie beheimatet war, ist ein stark deindustrialisierter Standort übrig geblieben. Und nun droht im Rahmen des EU-Austritts auch noch der Exodus der mächtigen Finanzindustrie.

  • Ja, jenseits des Ärmelkanals flieht die heimische Industrie in die Welt;
  • Diesseits wird sie in die Welt exportiert, beziehungsweise ihr Know-how;
  • Das verwundert nicht, denn Deutschland ist einfach spitze;
  • German Jobwunder Deutschland ist in ökonomischer und wissenschaftlicher Hinsicht gleich in vielen Bereichen spitze;

In der Automobilindustrie, beim Maschinenbau und der Automatisierung, der Chemie, der Bahntechnik, der Medizintechnik und so weiter und so fort. Unternehmen beweisen das Tag für Tag, nicht nur Konzerne vom Schlage VW , SAP oder Siemens, sondern gerade auch solche aus dem Mittelstand, wo viele Weltmarktführer zu Hause sind.

  • Ihre Produkte, ihre Innovationskraft und, daraus resultierend, ihr Erfolg sprechen für sich;
  • Erst jüngst schraubte der Internationale Währungsfonds an seiner Wachstumsprognose;
  • Nach 3,6 Prozent globalem Wirtschaftswachstum im Jahr 2018 sollen es für die Jahre 2019 und 2020 nun 3,3 Prozent und 3,6 Prozent sein;

Auch in Deutschland ist eine Dämpfung des Wachstumstempos zu verzeichnen. War die Bundesregierung in ihrer Herbstprognose noch von 1,5 Prozent Expansionsrate ausgegangen, kassierte Wirtschaftsminister Peter Altmaier im Januar seinen Ausblick. Nun rechnet sein Ministerium noch mit einem Prozent Zuwachs für das Jahr 2019.

Ist jetzt Katerstimmung angesagt, und die Unternehmen stecken den Kopf in den Sand? Nein! Von einer Dämpfung der Konjunktur lässt sich in Deutschland niemand beeindrucken. Zudem zeigt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland weiterhin von seiner besten Seite.

Die Zahl der Arbeitslosen ist im März auf 2,3 Millionen Personen gesunken. Das ist der niedrigste Wert zum Frühlingsbeginn seit März 1991. Und trotz der Konjunkturschwäche zum Jahresende 2018 suchen die deutschen Unternehmen weiterhin nach Arbeitskräften.

  • Laut IAB-Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit ist die Zahl der offenen Stellen mit 1,46 Millionen auf ein Rekordhoch gestiegen;
  • Erstmals kommen auf 150 Arbeitslose rund 100 offene Stellen;
  • Exportweltmeister der Herzen Dass die Unternehmen tendenziell optimistisch gestimmt sind und der Arbeitsmarkt weiter intakt ist, hat gleich mehrere Gründe;
See also:  Esc Von Wem Hat Deutschland Punkte Bekommen?

Zwar stellte sich konjunkturell das zweite Halbjahr 2018 nicht derart prächtig dar wie erwartet, dennoch verzeichnete der Exportweltmeister der Herzen ein weiteres Rekordjahr bei den Ausfuhren. Es war bereits das fünfte in Folge. Insgesamt führten die Unternehmen 2018 laut Statistischem Bundesamt Waren im Wert von knapp 1,32 Billionen Euro aus.

  1. Und das, obwohl die Warnungen vor den Folgen der Sanktionspolitik von US-Präsident Trump und den drohenden Verwerfungen durch einen Brexit immer lauter werden;
  2. Auch die Importe nach Deutschland stiegen im Vorjahresvergleich an, und zwar um 5,7 Prozent auf 1,09 Billionen Euro;

Damit übertrafen Exporte und Importe die bisherigen Höchstwerte aus dem Jahr 2017. Damals waren Güter im Wert von 1,279 Billionen Euro exportiert und Waren im Wert von 1,031 Billionen Euro importiert worden. Der Außenhandelsüberschuss, für den die Bundesrepublik international immer wieder aufs Neue kritisiert wird, sank 2018: Er summierte sich auf 227,8 Milliarden Euro nach 247,9 Milliarden Euro im Jahr zuvor.

  1. Warenkreditversicherer Euler Hermes sieht die deutsche Wirtschaft allerdings insgesamt vor allem dank der hohen Exportstärke auch im bereits laufenden Jahr 2019 weiterhin auf der Gewinnerseite;
  2. Im internationalen Vergleich kommt die Bundesrepublik auf Platz vier bei möglichen Exportgewinnen;

So gehen die Euler-Hermes-Experten von Zuwächsen von bis zu 64 Milliarden US-Dollar aus. Natürlich nur, wenn sich das konjunkturelle Klima nicht weiter verfinstert. Auch wenn niemandem ernsthaft an Importzöllen und einer Verschärfung von Handelskonflikten gelegen sein kann, Deutschland ist gewappnet.

  1. Wer einen ambitionierten Wettbewerb will, bekommt ihn;
  2. Basis dafür ist die hohe Innovationskraft der deutschen Unternehmen;
  3. Auch dort ist Deutschland spitze und zeigt der internationalen Konkurrenz eindeutig die Rücklichter;

Wer hat’s erfunden? Im aktuellen „Globalen Wettbewerbsbericht” 2018 kommen die Experten des Weltwirtschaftsforums zu dem Schluss, dass in Sachen Innovationsfähigkeit Deutschland nicht zu toppen sei. Die Bundesrepublik belegt bei den Innovationen Rang eins.

  • Selbst die USA mit ihren zahlreichen strahlenden Silicon-Valley- und Web-2;
  • 0-Unternehmen kommen gegen das Know-how und die Findigkeit deutscher Maschinen- und Automobilbauer sowie Chemie- und Pharma-Unternehmen nicht an;

Während das Weltwirtschaftsforum die Patentanmeldungen seit dem vergangenen Jahr 2018 lediglich als Teilbereich einer größeren Betrachtung mit insgesamt zwölf Punkten zum Stand der Wettbewerbsfähigkeit auswertet, gibt’s tiefere Einblicke vom Europäischen Patentamt (EPA).

Insgesamt stiegen die Patentanmeldungen um 4,6 Prozent auf einen neuen Höchstwert von 174317. Wenn Deutschland in der Welt schon die Nummer eins ist, dann natürlich auch in Europa. So zeichnete die Bundesrepublik maßgeblich für den stärksten Zuwachs aus den 38 EPA-Mitgliedstaaten verantwortlich.

Das Plus betrug 1195 Anmeldungen auf 26734 europäische Patentanmeldungen. Damit aber nicht genug. Die Zunahme ist zugleich das stärkste Anmeldewachstum in acht Jahren. Und welcher Industriebereich war beim Erfindungsreichtum am weitesten vorn? Der Automobilsektor.

  1. Produzenten und Zulieferindustrie beweisen wieder einmal, wie wendig und flexibel sie sind;
  2. Insbesondere Radar-, Lidar- und Sensortechnik erfuhren im vergangenen Jahr erneut Innovationssprünge;
  3. Der Megatrend Elektromobilität ist die Triebfeder der Schaffenskraft deutscher Automobilingenieure;

Im Bereich Elektrofahrzeuge gab es 71 Prozent mehr Patentanmeldungen. Offensichtlich wurde der Abgesang auf die deutsche Automobilindustrie mal wieder viel zu früh angestimmt. Es mag ja zutreffen, dass einige ausländische Anbieter in Sachen Elektromobilität womöglich weiter vorn liegen.

Dafür verfügen BMW , Daimler und Volkswagen über einen langjährigen Erfahrungsschatz im Autobau selbst und werden mehr und mehr zum Innovationstreiber. Beim absoluten Zukunftsthema, dem autonomen Fahren, ist Deutschland sogar führend.

Während mit Roboterautos häufig US-Tech-Firmen wie Apple , Google oder Automobilhersteller wie Tesla oder BYD aus China in Verbindung gebracht werden, wird nur allzu häufig vergessen, dass die Technik in den meisten Fällen aus Deutschland stammt. Allein im Zeitraum von 2010 bis 2017 meldeten deutsche Automobilbauer und die Zulieferindustrie wie Volkswagen, Audi , Porsche , Daimler, Bosch und Continental etwa 3500 Patente an.

Fünf der Top-Ten-Patentanmelder sind deutsche Unternehmen. Insgesamt ging somit knapp die Hälfte aller geschützten Innovationen auf das Konto deutscher Konzerne. Auch die strengeren Emissionsvorschriften, nicht nur in der EU, sondern auch in einem der wichtigsten Automärkte überhaupt, China, sind für die heimische Automobilindustrie mehr Chance denn Hindernis.

Leichtbau- und Aerodynamikkomponenten sind ebenso für die Gewichtsreduktion und die Kraftstoffersparnis gefragt. Diese kommen ebenfalls häufig aus Deutschland. Die Branche ist gewappnet und arbeitet leidenschaftlich daran, Antworten auf die Frage nach den Mobilitätskonzepten von morgen zu finden.

  • So auch der Autovermieter Sixt;
  • Mit einer App reagiert das Unternehmen auf die stark gestiegenen Ansprüche der Kunden;
  • Die Anwendung integriert diverse Angebote aus unterschiedlichen Bereichen wie Autovermietung , Carsharing und Fahrdienste;

Allzu häufig wird in der Gesamtschau allerdings der Schienenverkehr vergessen. Dabei spielt er eine gewichtige Rolle, um beispielsweise Lieferketten effizienter zu gestalten. Kritisch ist anzumerken, dass die Investitionen in den Schienenverkehr über viele Jahre deutlich zu gering ausgefallen sind.

Die Chancen, die der Schienenverkehr bietet, hat auch der Bund jetzt wenigstens erkannt und fördert den Ausbau. Zwischen 2020 und 2029 sollen rund 50 Milliarden Euro in die Modernisierung der Trassen investiert werden.

Das ist für die Experten von Vossloh allerdings nur eine Seite der Medaille. Schienenwege müssten künftig auch effizienter nutzbar sein. Autos, Anlagenbau, Rekordjagd Neben der Automobilindustrie verzeichneten auch die Anmeldungen in der Computertechnik und der Biotechnologie eine starke Zunahme aus Deutschland.

  1. Im Unternehmensranking der Top-Patentanmelder hat Siemens nach 2011 wieder die Spitzenposition eingenommen, gefolgt von Huawei und Samsung;
  2. Gleichzeitig ist der Dax-Konzern aus München in vier der zehn führenden Technologiefelder der EPA – also im weltweiten Vergleich – unter den ersten zehn Top-Patentanmeldern vertreten;

Zur Weltspitze gehört Deutschland nach wie vor im Maschinenbau. Genauso wie bei den Automobilproduzenten können die Unternehmen auf eine jahrzehntelange Expertise verweisen. Natürlich ist das immer noch keine Garantie, dass der Erfolg auf ewig zementiert ist, aber sie hilft auf jeden Fall bei den bevorstehenden Herausforderungen.

  • Und die haben es in sich;
  • Es steht nichts Geringeres bevor als die vierte industrielle Revolution – also die voll vernetzte und im besten Fall voll automatisierte Produktion;
  • Bildlich gesprochen, sollte es möglich sein, am Anfang des Prozesses einen Baumstamm in die Produktion zu geben, um am Ende einen Schreibtisch zu erhalten, ohne dass ein Mitarbeiter aus Fleisch und Blut auch nur einen Finger an das Werkstück gelegt hat;

Am besten verlässt das Produkt noch verpackt und mit den zugehörigen Informationen für die Logistik versehen das Werksgelände. Industrie 4. 0 und Smart Factory lauten die Schlagworte im Zusammenhang mit diesem massiven Umwälzungsprozess. Die hiesige Vorzeigeindustrie ist gewappnet.

  1. Durch ihre hohe Innovationskraft stärkt sie ihre Position;
  2. Das kommt an;
  3. Im Jahr 2018 wuchs der Maschinenbau kräftig weiter;
  4. Die Branche hat trotz einer Delle im Dezember auf Grund der Verunsicherung im Rahmen der Handelskonflikte im vergangenen Jahr von kräftiger Nachfrage aus dem In- und Ausland profitiert;
See also:  Abtreibung Deutschland Bis Wann?

Insgesamt gingen laut Statistischem Bundesamt bei der exportorientierten Schlüsselindustrie etwa ein Prozent mehr Bestellungen ein als noch im Jahr 2017. Alles in allem sei das Jahr also gut gelaufen, trotz der kleinen Auftragsflaute zum Jahresende. Auch künftig sehen die Experten keine größere Eintrübung der Geschäfte für die Gesamtbranche.

  • So soll der Umsatz der deutschen Maschinenbauer im bereits laufenden Jahr 2019 bei 244 Milliarden Euro eintreffen;
  • Wegen des vermutlich weiterhin anhaltenden herausfordernden Umfelds durch Handelskonflikte und den noch unabsehbaren Ausgang des Austritts Großbritanniens aus der EU soll das Wachstum der Branche bei zwei Prozent im Jahr 2019 liegen;

Damit geht die umsatzseitige Rekordjagd im Maschinenbau also weiter. Kein Wunder, denn Unternehmen, die im globalen Automatisierungswettlauf vorn dabei sein wollen, benötigen vor allem Industrieroboter und zugehörige Komponenten wie Kameras und Software.

  • Besonders in diesem Bereich zeigt sich Deutschlands Stärke;
  • Machine Vision, also die Branche, die im Maschinenbausektor mit industrieller Bildverarbeitung zu tun hat, eilt von Rekord zu Rekord;
  • Im Jahr 2018 knackte der Umsatz der Unternehmen, deren Technologie bei der Produktion beispielsweise bei Mensch-Maschine-Kollaborationen zum Einsatz kommt, erstmals die Marke von 15 Milliarden Euro;

Für 2019 rechnet die Branche selbst mit weiterem Wachstum. Der VDMA avisiert eine Steigerung der Umsätze von zwei bis fünf Prozent. Dann kämen die industriellen Bildverarbeiter auf einen Gesamtumsatz von bis zu 15,7 Milliarden Euro. „Der neue Rekordwert zeigt, dass der weltweite Bedarf an den Technologien der Robotik und Automation aus Deutschland weiterhin hoch ist”, sagt Wilfried Eberhardt, Vorsitzender des VDMA Fachverbands Robotik + Automation.

  1. Auch hier zeigt sich erneut die hohe Innovationskraft der deutschen Unternehmen;
  2. Weltmarktführer der Weltmarktführer Nirgendwo gibt es so viele Unternehmen, die in ihrer Branche Weltmarktführer sind, wie in der Bundesrepublik;

Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Ländern sind dabei allerdings nicht unbedingt riesige Konzerne mit Milliarden Euro an Börsenwert erforderlich. Vielmehr bildet das Rückgrat der heimischen Industrie der Mittelstand. Darum wird Deutschland in aller Welt beneidet.

Kleine, wendige Unternehmen, die in ihrer Nische Weltmarktführer sind. Natürlich ist der Begriff Weltmarktführer in der Nische oder eben Hidden Champion relativ. Was für einen Multimilliardenkonzern ein Nischengeschäft ist, ist für einen deutschen Mittelständler mit vielleicht 500 Mitarbeitern das täglich Brot und eine riesige Chance.

Fassen lässt sich der Begriff Hidden Champion allerdings schon. Diese Unternehmen müssen in ihrem Segment den höchsten oder zweithöchsten Marktanteil aufweisen, und ihr Jahresumsatz muss bei mehr als 50 Millionen Euro liegen. Mehr als die Hälfte davon sollte im Ausland erlöst werden, und mit ihren Produkten und Dienstleistungen müssen die Unternehmen auf mindestens drei Kontinenten führend sein.

  1. Dem Unternehmensberater und Unternehmer Hermann Simon zufolge, der den Begriff der Hidden Champions prägte, gibt es etwa 500 derartiger versteckter Perlen in Deutschland;
  2. Die Ziele dieser Unternehmen sind auf Wachstum und Marktführerschaft ausgerichtet, gleichzeitig sind sie hochprofitabel;

Laut Simon liegt ihre langjährige Umsatzrendite bei mehr als dem Doppelten des Durchschnitts deutscher Unternehmen. Die Kraft der Unternehmen kennen Holdings von deutschen Mittelständlern gut, beispielsweise Indus als Dachgesellschaft von nicht weniger als 45 solcher Unternehmen.

Über die Börsennotierung von Indus werden solche Mittelständler auch für den privaten Anleger investierbar. Besonders robust Wie profitabel und kerngesund die typischen deutschen Mittelständler arbeiten, zeigte eine jüngst vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband durchgeführte Stichprobe von 4000 Firmenbilanzen aus dem Jahr 2018.

Ergebnis: Während große Unternehmen im vergangenen Jahr in entwickelten Volkswirtschaften beispielsweise auf bereits verteilte Märkte trafen oder auf Grund des Handelskonflikts und strengerer Regularien nicht im gewünschten Maße wachsen konnten, verdienten Deutschlands Hidden Champions in der Nische harte Euros.

Demnach sind die Umsätze dieser kleinen und mittelgroßen Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr um 5,5 Prozent gegenüber dem Rekordjahr 2017 gestiegen. Der Gewinn vor Steuern (EBT) erhöhte sich sogar um 13,8 Prozent.

Besonders überzeugend entwickelten sich dabei Branchen wie der Handel mit einem Umsatzplus von 5,8 Prozent und einem Gewinnplus von 8,6 Prozent oder die Bauwirtschaft mit einem Zuwachs der Erlöse von 11,9 und 18,4 Prozent Steigerung bei den Gewinnen. Neben der Tatsache, dass die kleineren Unternehmen natürlich viel flexibler auf eine schwächelnde Nachfragesituation reagieren können, wirtschaftet Deutschlands Mittelstand auch äußerst nachhaltig und ist gut finanziert.

  • Gegenüber dem Vorjahr 2017 legten die Mittelständler große Teile der Gewinne in Form von Eigenkapital zurück;
  • Im Schnitt stieg dieses 2018 um 6,7 Prozent;
  • Auch dadurch erhöht sich die Fähigkeit, gut durch konjunkturelle Schwächephasen zu kommen;

Energie-Europameistertitel Als ebenso hilfreich erweist sich eine nachhaltige Industriepolitik, um den Status quo der Innovationskraft und der exponierten Stellung im Markt zu festigen. „Made in Germany” darf dabei als Qualitätssiegel nicht an Strahlkraft verlieren.

Diese Botschaft möchte nun auch die Bundesregierung senden. Anfang September präsentierte sie die Hightech-Strategie 2025. Sie soll dafür sorgen, dass Deutschland nicht den Anschluss verliert und auch künftig wirtschaftlich in der ersten Liga spielt.

Bis ins Jahr 2025 sollen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung kontinuierlich von 2,9 Prozent auf 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) angehoben werden. Auch hier gehört Deutschland im europäischen Vergleich zur Spitzengruppe. Lediglich Schweden und Österreich liegen mit einem Anteil von 3,3 Prozent beziehungsweise 3,1 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung für Forschung und Entwicklung vor Deutschland.

Inhalt der Strategie ist allerdings nicht nur die Sicherung der ökonomischen Perspektive, sondern auch der ökologischen. Dabei spielt das Thema Plastikmüll und dessen Eintrag in Gewässer genauso eine Rolle wie eine weitgehende Treibhausgasneutralität der Unternehmen.

Nachhaltigkeit ist das Schlagwort. In dieser Hinsicht tut sich auch in Deutschland viel. Herzstück des Wandels hin zu einer ökologischeren Wirtschaftsweise sind Rohstoffe und Produkte aus nachhaltigen Quellen. Die Unternehmen ziehen dabei mit, etwa der Duft-, Geschmacksstoff- und Kosmetikexperte Symrise.

  1. Nachhaltige Rohstoffe einzukaufen und zu verarbeiten ist einer der Kernpunkte der Konzernstrategie;
  2. Das Engagement wurde im Dezember 2018 mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis belohnt;
  3. Nachhaltigkeit ist ein weites Feld, und eine nachhaltige Produktionsweise darf sich nicht allein auf die zu verarbeitenden Rohstoffe und Vorprodukte beschränken;

Ebenso entscheidend ist auch der möglichst ressourcenschonende Einsatz von Energie im Produktionsprozess. Deutschland hat mit der Energiewende in dieser Hinsicht bereits buchstäblich für nachhaltige Resonanz gesorgt. Der Lohn der harten Arbeit und langwierigen Diskussion ist ein Europameistertitel.

Seit der Jahrtausendwende installierten die Deutschen 1,7 Millionen Solaranlagen – Chapeau! Egal, ob in Form von Solarparks, auf Fabrikdächern oder dem trauten Heim. Das entspricht einer Bruttoleistung von 46 Gigawatt, also in etwa so viel wie 50 Kohlekraftwerke erzeugen.

Das bringt Deutschland den Energie-Europameistertitel in dieser Disziplin ein. Neben Wind- und Wasserkraft sowie Biogas spielt Solarenergie im gesamtdeutschen Energiemix eine bedeutende Rolle. Das ehrgeizige Ziel der Bundesregierung lautet schließlich, die Treibhausgasemissionen signifikant zu reduzieren.

  • Und zwar um 55 Prozent gegenüber dem Stand von 1990;
  • Das macht Deutschland spitze Seine Innovationen, die Produkte und natürlich nicht zuletzt die Unternehmen machen Deutschland zu einem Wirtschaftsstandort der Spitzenklasse;
See also:  Wie Weit Ist Die Sahara Von Deutschland Entfernt?

Auch wenn die Zeiten herausfordernder werden und die Konjunktur nachlässt, Deutschland ist bestens aufgestellt, um auch künftig von den großen Trends profitieren zu können. Und wer weiß, vielleicht wird eines Tages sogar der deutsche Humor zum Exportschlager Nummer eins.

  1. Auf Rekordjagd Trotz einer Verschärfung des Handelskonflikts befindet sich das Volumen der Ausfuhren auf Rekordjagd;
  2. Im vergangenen Jahr wurden deutsche Waren im Wert von 1,32 Billionen Euro exportiert;
  3. Quelle: Statistisches Bundesamt Das Wunder geht weiter Auch wenn die Konjunktur zuletzt schwächelte, zeigt sich der Arbeitsmarkt in sehr guter Verfassung;

Im März lag die saisonbereinigte Arbeitslosenquote bei 3,2 Prozent. Quelle: Thomson Reuters Datastream Eine Erfolgsgeschichte Starke Innovationen Das Wirtschaftswachstum, gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP), hält weiterhin an, auch wenn sich die Dynamik etwas eintrübte.

  • Für 2019 rechnet die Bundesregierung mit einem Prozent Plus;
  • Zwar belegte Deutschland hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit lediglich den dritten Platz, in Sachen Innovationen laut den Experten des Weltwirtschafts- forums jedoch Platz eins;

Quelle: Statistisches Bundesamt Quelle: World Economic Forum Deutschland macht mobil: Die deutschen Autobauer arbeiten an den Mobilitätsfragen von morgen Deutsche Vorzeigebranche. betritt das nächste Level Wenn Deutschland einen Exportschlager neben der Automobilindustrie hat, dann ist es der Maschinenbau.

  1. Langsam, aber stetig wachsen die Umsätze;
  2. Auch 2019 ist Wachstum programmiert;
  3. Besonders dynamisch entwickelt sich innerhalb der Maschinenbaubranche der Bereich der Robotik und Automation;
  4. Die Roboter-Kollegen gelten als Treiber der vierten industriellen Revolution;

Quelle: Statistisches Bundesamt Quelle: VDMA Und steigt und steigt Genussfähige Germanen Die Bruttowertschöpfung gibt Auskunft über die wirtschaftliche Leistungsstärke eines Staates. Sie ergibt sich aus dem Wert der produzierten Waren abzüglich der Vorleistungen.

Häufig wurde kritisiert, dass der Binnenkonsum in Deutschland nicht in Fahrt käme. Damit dürfte wohl seit Längerem Schluss sein. Die niedrige Arbeitslosigkeit führt auch zu höherem Konsum. Quelle: Statistisches Bundesamt Quelle: Statistisches Bundesamt Schlüsselindustrie: Der Maschinenbau prägt die vierte industrielle Revolution Weiterhin niedrig Weiterhin stark Die Preissteigerungsraten bleiben auch in den kommenden Jahren auf einem niedrigen Niveau.

Das dürfte für die Konjunktur eine tendenziell stützende Wirkung haben. Die Automobilindustrie steht vor großen Herausforderungen, zeigt sich aber in robuster Verfassung. Auch in den kommenden Jahren bleibt sie weiterhin auf dem Wachstumspfad. Quellen: Statistisches Bundesamt, Statista Quellen: Statistisches Bundesamt, IMF, Statista.

Wohin liefert die Ukraine Weizen?

Die Ukraine gehört zu den führenden Exportnationen von Weizen weltweit. Die sogenannte “Kornkammer Europas” beliefert jedoch nicht in erster Linie europäische Länder. Die Hauptabnehmerländer liegen allesamt in Asien und Nordafrika. Wichtigstes Zielland für das ukrainische Weizen (inkl.

Welche Güter führt Deutschland hauptsächlich aus?

Kraftwagen und Kraftwagenteile waren im Jahr 2021 mit 210,3 Milliarden Euro und einem Anteil von 15,3 % an den deutschen Gesamtexporten wie schon in den vergangenen Jahren Deutschlands wichtigste Exportgüter.

Ist Deutschland immer noch Exportweltmeister?

Fakten – Im Jahr 2021 exportierte Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Waren im Wert von 1. 375 Milliarden Euro und importierte im Gegenzug Waren im Wert von 1. 203 Milliarden Euro – nie zuvor war der Wert der Ex- und Importe höher. Insgesamt erhöhte sich der Warenexport beziehungsweise der Warenimport in den Jahren 1980 bis 2021 jährlich um 5,1 beziehungsweise 4,8 Prozent.

Im Jahr 2020 wurden – bezogen auf den Wert aller Waren – 32,7 Prozent der Inlandsnachfrage Deutschlands durch Importe abgedeckt. Wie hoch die Bedeutung des Außenhandels für Deutschland ist, zeigt auch die Außenhandelsquote.

Die Außenhandelsquote entspricht dem prozentualen Anteil des Warenexports und -imports eines Staates/einer Region am jeweiligen Bruttoinlandsprodukt (BIP). Nach Angaben der United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) stieg die Außenhandelsquote Deutschlands von 43,8 Prozent im Jahr 1990 auf 70,5 Prozent im Jahr 2008.

Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise führte zu einem deutlichen Rückgang der Außenhandelsquote auf 60,2 Prozent im Jahr 2009. Allerdings wurde mit 72,9 Prozent bereits 2011 das Vorkrisenniveau übertroffen.

Im Jahr 2019 lag die Außenhandelsquote Deutschlands bei 70,5 Prozent, 2020 sank sie aufgrund der Corona-Pandemie auf 67,3 Prozent. Im Jahr 2008 konnte Deutschland seinen Titel als “Exportweltmeister” noch knapp gegen China verteidigen – sechsmal in Folge exportierte Deutschland mehr Waren als jedes andere Land.

  1. 2009 wurde Deutschland jedoch klar von China abgelöst;
  2. Nach Angaben der UNCTAD konnte China seinen Vorsprung gegenüber Deutschland immer weiter ausbauen, auf gut 1;
  3. 200 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020;
  4. Zudem lagen in den Jahren 2010 bis 2020 auch die USA wieder vor Deutschland – 2020 lag die Differenz bei 51 Milliarden US-Dollar;

Eine ganz andere Rangfolge ergibt sich, wenn der Warenexport pro Kopf verglichen wird: Bei dieser Betrachtungsweise lagen im Jahr 2020 die Handelsdrehscheiben Hongkong und Singapur an vorderster Stelle. Darauf folgten die Niederlande, die Schweiz, Irland und Belgien.

  • Deutschland kam nach dieser Rechnung noch in die Top 20 von 190 Staaten/Gebieten mit mehr als 100;
  • 000 Einwohnern (Rang 14) und lag damit weit vor den USA (Rang 46) und China (Rang 75);
  • Entsprechend entfielen auf Deutschland von den weltweit getätigten Warenexporten des Jahres 2020 überdurchschnittliche 7,8 Prozent – bei einem Anteil von 1,1 Prozent an der Weltbevölkerung;

In allen Jahren seit 1952 wurden mehr Waren aus Deutschland ausgeführt als eingeführt. In den achtzehn Jahren 2004 bis 2021 lag der Handelsbilanzüberschuss dabei siebzehnmal bei mehr als 150 Milliarden Euro. Und auch 2009 war die Handelsbilanz trotz der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise und der hohen Exportabhängigkeit Deutschlands positiv (139 Mrd.

Euro). Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurde 2016 mit 248,9 Milliarden Euro der bisher höchste Handelsbilanzüberschuss erzielt. Auf die Jahre 2017 und 2015 entfielen der zweit- und dritthöchste Überschuss (2017: 248 Mrd.

Euro / 2015: 244 Mrd. Euro). Durch die Corona-Pandemie sank der Außenhandelssaldo von 2019 bis 2021 von 224 auf 173 Milliarden Euro (minus 22,8 Prozent). Die hohen Handelsbilanzüberschüsse tragen maßgeblich dazu bei, dass auch die Leistungsbilanz Deutschlands seit einschließlich 2002 durchgehend positiv ist.

  • Die Leistungsbilanz fasst verschiedene Bilanzen zusammen – unter anderem die Handels- und die Dienstleistungsbilanz;
  • Der Leistungsbilanzüberschuss Deutschlands stieg zwischen 2003 und 2007 von 31,3 auf 171,5 Milliarden Euro;

Auch in den Krisenjahren 2008 und 2009 konnten mit 145,0 beziehungsweise 142,7 Milliarden Euro hohe Überschüsse erzielt werden. In den Folgejahren sind die Leistungsbilanzüberschüsse erneut gestiegen und erreichten 2016 mit 266,7 Milliarden Euro ihren bisherigen Höchstwert.

In sechs von sieben Jahren seit 2015 lagen die Leistungsbilanzüberschüsse bei mehr als 255 Milliarden Euro. Nur 2020 fiel der Überschuss – bedingt durch die Corona-Pandemie – etwas niedriger aus (239 Mrd.

Euro). Im Jahr 2021 lag der Leistungsbilanzüberschuss bei 265,3 Milliarden Euro. Dabei betrug der Überschuss der Warenhandelsbilanz nach Angaben der Deutschen Bundesbank 192,4 Milliarden Euro. Die Bilanz der Primäreinkommen war im Jahr 2021 ebenfalls positiv (plus 126,6 Mrd.

  1. Euro);
  2. Entgegen der vorangehenden Jahre, in denen die Dienstleistungsbilanz deutlich negativ war, lag sie 2020 und 2021 leicht im Plus (2,7 bzw;
  3. 0,3 Mrd;
  4. Euro);
  5. Die Bilanz der Sekundäreinkommen fiel, wie in den Jahren zuvor, auch 2021 negativ aus (minus 54,1 Mrd;

Euro).