Was Kostet Künstliche Befruchtung In Deutschland?

Therapie – Homologe Inseminationsbehandlung (IUI) 350,- bis 420,- EUR* ohne die erforderlichen Termine für Zyklusmonitoring und Hormonkontrollen. Die Anzahl der Termine und somit Kosten hierfür können variieren. Typischerweise werden ein bis drei Termine à 145,- EUR benötigt.

  1. Heterologe Inseminationsbehandlung (IUI) 390,- bis 450,- EUR* ohne die erforderlichen Termine für Zyklusmonitoring und Hormonkontrollen;
  2. Die Anzahl der Termine und somit Kosten hierfür können variieren;
  3. Typischerweise werden ein bis drei Termine à 145,- EUR benötigt;

Intralipidinfusion: 150,- EUR* Behandlungen in Kooperation mit externen Kinderwunschzentren (Leistungen werden jeweils durch den Leistungserbringer separat abgerechnet): IVF : ca. 000,- bis 3. 500,- EUR* (ohne Medikamente) ICSI : ca. 900,- bis 5. 700,- EUR* (abhängig von der Anzahl der Eizellen, ohne Medikamente) Social Freezing : ca. 300,- EUR* pro Jahr für die Lagerung (ohne Medikamente) Was Kostet Künstliche Befruchtung In Deutschland.

Wird die künstliche Befruchtung von der Krankenkasse bezahlt?

Kostenübernahme bei einzelnen Behandlungen – Die gesetzlichen Krankenkassen fassen eine Kinderwunsch-Therapie als Behandlung eines Paares auf und verteilen die Kosten auf beide Partner. Das heißt, die gesetzliche Krankenkasse der Frau übernimmt – immer anteilig – die bei ihr anfallenden Kosten, zudem in der Regel die Kosten für die verpflichtende ärztliche Beratung vor der Behandlung sowie die Kosten, die im Labor entstehen.

Die Krankenkasse ihres Partners ist für die bei ihm entstehenden Kosten zuständig sowie für Kosten, die durch die ärztliche Beratung im Vorfeld einer ICSI und gegebenenfalls für eine humangenetische Beratung anfallen.

Wenn beide Partner privat versichert sind, können sie für eine Kinderwunsch-Behandlung häufig mehr Leistungen in Anspruch nehmen als gesetzlich versicherte Paare. Die privaten Krankenkassen verfahren nach dem „Verursacherprinzip”. Das bedeutet beispielsweise, dass bei männlicher Sterilität (eingeschränktes Spermiogramm) die private Krankenkasse des Mannes sämtliche Kosten der Behandlung übernimmt, auch wenn die Ehefrau gesetzlich versichert ist.

  • Samenübertragung: Die homologe Samenübertragung, also die Übertragung des Samens des Ehemannes, wird von den gesetzlichen Kassen in einem nicht durch Hormonpräparate stimulierten Zyklus bis zu achtmal zur Hälfte bezahlt;

Wird vor der Insemination eine hormonelle Stimulation der Eierstöcke durchgeführt, beteiligen sich die Kassen mit 50 Prozent an bis zu drei Behandlungen. Samenübertragung mit Spendersamen: Die Kosten werden in der Regel weder von den gesetzlichen noch von den privaten Krankenkassen übernommen.

IVF und ICSI: Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen 50 Prozent der Kosten für drei Behandlungen. Allerdings wird eine dritte Behandlung im Allgemeinen nur dann zur Hälfte bezahlt, wenn es bei mindestens einer der ersten zwei Behandlungen zur Befruchtung einer Eizelle im Laborglas gekommen ist.

Führt die Behandlung zur Geburt eines Kindes, hat ein Paar erneut Anspruch auf bis zu drei Behandlungen, wenn es sich ein weiteres Kind wünscht. Als Geburt gilt die Lebend- oder Totgeburt eines Kindes, nicht jedoch eine Eileiter- oder Bauchhöhlenschwangerschaft oder eine Fehlgeburt.

Bei einer Fehlgeburt kommt das Kind mit weniger als 500 Gramm tot zur Welt. Eine Behandlung, nach der sich eine Schwangerschaft im  Ultraschall  nachweisen lässt (klinische Schwangerschaft), die aber nicht zur Geburt eines Kindes führt, wird nicht gerechnet.

Das bedeutet, dass in einem solchen Fall das Paar Anspruch auf eine weitere Behandlung hat. IVF/ICSI mit Spendersamen: Weder gesetzliche noch private Krankenkassen übernehmen die Kosten. Unter Umständen kann ein Ehepaar die Kosten einer künstlichen Befruchtung mit Spendersamen als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzen, wenn der Ehepartner selbst keine Kinder zeugen und sein Sperma auch nicht für eine künstliche Befruchtung eingesetzt werden kann.

Welche Krankenkasse übernimmt künstliche Befruchtung zu 100 %?

Kostenübernahme Künstliche Befruchtung

Krankenkasse Maximaler Prozentsatz Maximaler Betrag
BKK Scheufelen 100,00 % 4. 275,00 €
BKK Akzo Nobel Bayern 100,00 % 3. 000,00 €
IKK Südwest 100,00 % 3. 000,00 €
VIACTIV Krankenkasse 100,00 % 1. 500,00 €

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Bis wann darf man in Deutschland künstlich befruchtet werden?

Voraussetzungen – Damit eine künstliche Befruchtung von der Krankenkasse übernommen wird, müssen alle folgenden Bedingungen erfüllt sein:

  1. Nach ärztlicher Feststellung zur Herbeiführung einer Schwangerschaft erforderlich.
  2. Nach ärztlicher Feststellung hinreichende Aussicht auf Erfolg. Die Finanzierung der Maßnahme wird abgelehnt, wenn die für die jeweilige Methode zulässige Höchstzahl an erfolglosen Versuchen erreicht ist. Näheres siehe unten. Die einer Geburt vorangegangenen Behandlungsversuche werden nicht dazugezählt.
  3. Ehepaar (Ausnahmen siehe unten).
  4. Homologe Befruchtung (ausschließlich Verwendung von Ei- und Samenzellen der Ehepartner).
  5. Medizinische und psychosoziale Beratung des Paares durch einen Arzt, der die Behandlung nicht selbst durchführt. Dieser Arzt stellt eine Beratungsbescheinigung aus und überweist an einen Arzt oder eine Einrichtung, die eine Berechtigung zur Durchführung der künstlichen Befruchtung besitzen.
  6. Frauen müssen das 25. Lebensjahr vollendet und dürfen das 40. Lebensjahr noch nicht erreicht haben; Männer müssen das 25. Lebensjahr vollendet und dürfen das 50. Lebensjahr noch nicht erreicht haben.
  7. Vor Beginn der Behandlung muss der Krankenkasse ein Behandlungsplan zur Genehmigung vorgelegt werden.

Wo ist die künstliche Befruchtung am günstigsten?

Polen – das Land plant striktere Gesetzgebung. Leihmutterschaft und Eizellspende sind in Polen erlaubt, die Regelungen zur künstlichen Befruchtung sind damit liberaler als in Deutschland. Deshalb zieht es auch viele deutsche Paare zur Behandlung nach Polen.

Wie oft klappt es beim ersten Mal bei der künstlichen Befruchtung?

Viele Frauen bleiben ungewollt kinderlos, weil sie krank waren oder für das erste Kind relativ alt sind Dann ist die künstliche Befruchtung oft die letzte Möglichkeit – aber manchmal auch eine Enttäuschung Fünf Personen in einem Raum. Keiner redet. Leise Loungemusik will die Stille übertönen, doch es funktioniert nicht.

  1. Zu laut sind die Gedanken, die sich jeder über den anderen macht;
  2. Warum klappt es bei denen nicht? Wie oft haben sie es schon versucht? „Um die anderen nicht die ganze Zeit anzustarren, blättern alle in den Babyalben, die überall ausliegen”, sagt Bea Schulz (Name geändert);

Mit 35 Jahren saß sie das erste Mal im Wartezimmer einer Berliner Kinderwunschpraxis. Wird eine Eizelle im Labor befruchtet und dann in die Gebärmutter eingepflanzt, liegt die Chance auf eine Schwangerschaft hierzulande bei durchschnittlich 28 Prozent. „Nicht zu verwechseln mit der Geburtenrate, die noch niedriger ist”, sagt Heribert Kentenich, Leiter des Fertility Centers Berlin auf dem Gelände des DRK -Klinikums Westend.

„Die künstliche Befruchtung ist oft die letzte Möglichkeit auf dem Weg zum Kind”, sagt er. Seit vor wenigen Tagen der Nobelpreis für Medizin an den britischen Pionier der Reproduktionsmedizin Robert Edwards ging, ist das Thema gerade in Deutschland wieder in der Diskussion.

Gerade in Deutschland deshalb, weil es hierzulande ungewollt kinderlose Paare wegen relativ hoher Kosten und einiger juristischer Beschränkungen schwerer haben als anderswo. Nur jede fünfte Frau bringt nach der ersten künstlichen Befruchtung ein Kind auf die Welt, sagt Kentenich.

Die Zahl der Totgeburten ist zweieinhalbmal höher und auch das Risiko, dass ein Kind behindert geboren wird, ist größer als bei einer natürlichen Schwangerschaft. Doch Kentenich hat auch Fakten, die Gutes versprechen: „Den meisten Paaren kann ich sagen, dass sie zumindest nach der dritten künstlichen Befruchtung wahrscheinlich schwanger sind.

” Bea Schulz war voller Hoffnung, als sie eine Spezialpraxis aufsuchte. Vier Jahre hatte sie versucht, auf natürlichem Wege schwanger zu werden. Doch ihr früheres Verhütungsmittel, eine Kupferspirale, hatte sie fast unfruchtbar gemacht. „Beim Einsetzen der Spirale muss es zu einer Infektion gekommen sein, dadurch hat sich ein Eileiter entzündet, war verklebt und musste raus”, sagt Schulz.

Bei dieser Operation stellten die Ärzte fest, dass auch der zweite Eileiter nicht gesund war. Schulz blieb nur die künstliche Befruchtung. Die begann mit der obligatorischen Hormonbehandlung am Anfang des Zyklus.

Ihre Eizellen reiften heran und konnten am zwölften Zyklustag in einem ambulanten Eingriff entnommen werden. Für Ärzte wie Peter Sydow, Leiter der Praxisklinik am Gendarmenmarkt, wird es in dieser Behandlungsphase spannend: Jetzt müssen er und sein Team beweisen, dass sie ihr Handwerk verstehen.

  1. „Manchmal sitzen wir bis spät abends im Labor und versuchen das zusammenzuführen, was auf natürlichem Wege nicht zueinanderfindet”, sagt er und erklärt die zwei Möglichkeiten der künstlichen Befruchtung;
See also:  Wann Wurde In Deutschland Die Sommerzeit Eingeführt?

Bei der In-Vitro-Fertilisation (IVF) werden die Samen unter dem Mikroskop einfach auf das Ei losgelassen. „Das macht man, wenn die Spermien eine gute Qualität haben”, sagt Sydow. Sind die Samenzellen langsam und schwach, führen die Ärzte ein Spermium mit einer Nadel in die Eizelle ein.

Das nennt sich Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI). Ein paar Tage dauert es, bis sich Ei und Samen verschmolzen und so geteilt haben, dass sie vor dem deutschen Gesetz als Mensch gelten. Dann spritzen die Ärzte den Embryo in die Gebärmutter der Frau.

„Das dauert wenige Minuten und ist schmerzlos”, sagt Sydow. Anschließend heißt es hoffen – und oft auch bangen. Auch Bea Schulz wurde enttäuscht. Zwei Wochen nachdem ihr der Embryo eingesetzt worden war, rief die Ärztin ihrer damaligen Kinderwunschpraxis an und sagte ihr, dass sie leider nicht schwanger sei.

Was die Paare in die Praxen zieht, ist die Erfolgsquote. Sie soll Aufschluss über die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit nach der ersten IVF oder ICSI geben. Laut dem Deutschen IVF -Register, an das die Praxen Daten übermitteln müssen, gibt es in Berlin derzeit acht reproduktionsmedizinische Praxen mit insgesamt 24 Ärzten – so viele wie in keiner anderen deutschen Stadt.

Die Berliner Praxen haben laut Register gemeinsam mit einer Kinderwunschklinik in Brandenburg (Cottbus) im Jahr 2008 insgesamt rund 3800 Kinderwunschbehandlungen vorgenommen. Daten, wie erfolgreich diese Behandlungen waren – also zum Beispiel die Quote der Schwangerschaften und vor allem die der tatsächlich geborenen Kinder – veröffentlicht das Register nur für alle deutschen Kinderwunschpraxen gemeinsam.

  1. Für einzelne Zentren gibt es keine Vergleichszahlen;
  2. Der Markt ist schwer umkämpft, die acht Berliner Praxen stehen in einem harten Wettbewerb zueinander;
  3. Und dann kommen noch Betreiber von Reproduktionsmedizinischen Kliniken im Ausland und buhlen mit vorgeblich höheren Erfolgschancen – aufgrund der anderen Rechtsgrundlagen – gezielt um ungewollt kinderlose Paare auch in Berlin;

In Deutschland ist es laut Embryonenschutzgesetz verboten, vor dem Rückverpflanzen in die Mutter die Embryonen mit der höchsten Chance für eine erfolgreiche Schwangerschaft auszuwählen. In anderen Ländern ist das gestattet. Eine weitere Folge davon: Es werden mehr Embryonen eingepflanzt, was die Rate von Mehrlingsschwangerschaften erhöht.

Aber: Statistiken sagen über den Einzelfall wenig aus. „Es ist wie in der Natur”, sagt Heribert Kentenich vom Fertility Center, „je älter die Frau, desto unwahrscheinlicher die Schwangerschaft. ” Und dieses Familienglück hat seinen Preis.

1500 Euro Zuzahlung kann eine künstliche Befruchtung für verheiratete Paare kosten. Die Krankenkasse zahlt für maximal drei Versuche die andere Hälfte. Nichtverheiratete müssen den Gesamtpreis alleine aufbringen. „Man will Frauen gleichstellen und lässt sie Karriere machen, aber gleichzeitig erschwert man ihnen das Kinderkriegen, indem man sie zur Kasse bittet”, sagt Klaus Bühler vom Deutschen IVF -Register.

  1. Schließlich seien die meisten Frauen hierzulande nach einer Karriere nicht mehr im besten fruchtbaren Alter;
  2. Bei den schlechten Geburtenraten sei die Gesellschaft aber auf Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, und so brauche man die Reproduktionsmedizin;

Vielleicht befördert ein Nobelpreis ja auch hier ein Umdenken. Diesen und viele weitere Artikel zum Thema Reproduktionsmedizin ebenso wie einen Vergleich von Berliner Kinderwunschzentren mit Ärzteempfehlungen und Praxisporträts finden Sie im jetzt erschienen Arztpraxenführer Berlin 2010/2011 von Tagesspiegel und Gesundheitsstadt Berlin.

Das 190 Seiten starke Buch enthält Informationen zu ambulanten Arztpraxen für neun verschiedene Erkrankungen und deren Behandlung. Der Arztpraxenführer kostet 12,80 Euro (für Tagesspiegel-Abonnenten 9,80 Euro) und ist erhältlich im Tagesspiegel-Shop im Internet unter www.

tagesspiegel. de/shop oder per Telefon unter 030/29021-520.

Wie schmerzhaft ist eine künstliche Befruchtung?

Die Übertragung von Embryonen in die Gebärmutter – Wenn die Befruchtung einer oder mehrerer Eizellen gelungen ist, kommen sie in einen Brutschrank, wo sie sich weiterentwickeln. Zwischen dem zweiten bis maximal sechsten Tag nach der Eizell-Entnahme überträgt dann die Ärztin oder der Arzt ein bis höchstens drei der entstandenen Embryonen in die Gebärmutter.

Warum ist künstliche Befruchtung so teuer?

Das kosten die Kinder­wunsch-Verfahren –

  • Eine Insemination kostet etwa 200 Euro. Wird die Frau hormonell vorbehandelt, sind es rund 900 Euro. Hinzu kommen Medikamente (zirka 750 Euro). Das Paar zahlt jeweils die Hälfte aller Kosten.
  • Bei einer IVF beträgt der Eigen­anteil rund 1 500 Euro
  • Bei einer ICSI liegt der Eigen­anteil bei rund 1 800 Euro.

Hinweis: Für Privatversicherte und Selbst­zahler gibt es andere Preise. So kann eine IVF um die 3 700 Euro kosten, eine ICSI zwischen rund 5 000 bis 10 000 Euro.

  • Das Einfrieren von Eizellen, imprägnierten Eizellen oder Samen aus Hoden oder Neben­hoden wird nicht von der Kasse bezahlt. Die Kosten dafür belaufen sich auf etwa 600 bis 800 Euro. Imprägnierte Eizellen sind Eizellen, in die das Spermium bereits einge­drungen ist, deren Zell­kern aber noch nicht mit dem des Spermiums verschmolzen ist.
  • Der Transfer einer aufgetauten, befruchteten Eizelle in die Gebärmutter kostet 800 Euro. Seit dem 1. April 2022 gibt es hier für gesetzlich versicherte Patienten Erleichterungen: Die Kasse beteiligt sich an solch einem Embryonen­transfer, wenn eine einge­frorene Eizelle aus einer vorherigen Stimulation verwendet und mit IVF oder ICSI behandelt wird.
  • Zusatz­angebote: Viele Praxen bieten zusätzliche individuelle Gesund­heits­leistungen an, bei denen nicht eindeutig nachgewiesen ist, dass sie die Chancen für eine Schwangerschaft erhöhen, etwa Assisted Hatching, bei dem per Laser ein Loch in die Eihülle geschnitten wird. Das soll es dem Embryo erleichtern, sich aus der Hülle zu befreien. Die Kosten zahlen die Patienten.

Wie hoch sind die Chancen bei einer künstlichen Befruchtung?

Leider führen manche Schwangerschaften, wie nach natürlichen Befruchtungen auch, zu einer Fehlgeburt. Insgesamt liegt die Erfolgsquote, ein Kind durch eine künstliche Befruchtung zu bekommen, daher nur bei rund 22 Prozent. Diese Raten sind jedoch ein Durchschnitt aller behandelten Kinderwunschpaare.

Wie lange dauert eine Kinderwunschbehandlung?

ICSI: Dauer – Maximal 20 Tage dauert die gesamte Prozedur. Für einen ersten Schwangerschaftstest nach ICSI müssen Sie etwa fünf Wochen abwarten. Hatte die ICSI Erfolg, können Sie mit speziellen Schwangerschaftsrechnern den Geburtstermin bestimmen. Ob ICSI oder IVF: Als Berechnungsgrundlage gilt das Datum der Eizellentnahme oder der Tag, an dem eine kryokonservierte Probe aufgetaut wurde.

Kann sich jeder künstlich befruchten lassen?

Mutter oder Vater im Rechtssinne? – Grundsätzlich darf jede Frau sich künstlich befruchten lassen. Vorschriften, von wem der Samen zur Befruchtung der Eizelle kommen soll, gibt es grundsätzlich nicht. Nur im Rahmen der Kostenübernahme durch die Krankenkassen wird dies relevant.

  • Mutter ist per Gesetz immer diejenige, die das Kind zur Welt bringt. Eine Eizellenspende einer fremden Frau ist jedenfalls in Deutschland grundsätzlich verboten, es sei denn, eine Frau hat sich eigene Eizellen zur künstlichen Befruchtung einfrieren lassen und hat für diese später keine Verwendung mehr. Auf die Mutterschaft hat die Herkunft der Eizelle aber keine Auswirkungen.
  • Anders ist dies bei der Vaterschaft. Vater im Rechtssinne kann der biologische Vater sein. Das ist dann entscheidend, wenn die künstliche Befruchtung mit einer Fremdsamenspende vorgenommen wird. Führt ein verheiratetes Paar eine künstliche Befruchtung mit Samen eines Dritten durch, dann ist der Ehemann bei Zustimmung zu der künstlichen Befruchtung bereits unterhaltsverpflichtet.

    Je nachdem, in welcher Fallkonstellation die künstliche Befruchtung erfolgt, ergeben sich aber unterschiedliche Konsequenzen für die Vaterschaft und die Unterhaltsverpflichtungen. Erkennt er die Vaterschaft an, wird er Vater im Rechtssinne.

    Nach alter Rechtslage können auf den Samenspender trotzdem später Unterhaltsverpflichtungen gegenüber dem Kind erwachsen, auch wenn dies vertraglich ausgeschlossen wurde oder ein anderer die Vaterschaft anerkannt hat. Denn diese kann unter gewissen Umständen angefochten werden.

    1. Dann wird der biologische Vater doch Vater im Rechtssinne;
    2. Eine neue gesetzliche Regelung, die für Samenspenden seit Anfang 2018 gilt, schränkt diese Rechtsfolgen ein;
    3. Erklärt ein Mann, ob Samenspender oder Ehemann, seine Einwilligung zu der künstlichen Befruchtung, gilt diese solange, bis sie ausdrücklich widerrufen wird;

    Selbst wenn zwischenzeitlich die Scheidung stattgefunden hat, entbindet dies den Mann nicht von seiner Vaterschaft beziehungsweise seiner Unterhaltsverpflichtung.

Wie gefährlich ist eine künstliche Befruchtung?

Risiken der künstlichen Befruchtung – Wie bei jeder ärztlichen Hilfe gibt es auch bei der Behandlung ungewollter Kinderlosigkeit Chancen und Risiken. Zunächst wollen wir Sie über die möglichen Risiken der künstlichen Befruchtung informieren. Denn auch diese Aspekte sollten Sie in Ihre Entscheidung mit einbeziehen.

  1. Ein Gespräch mit Ihrem Arzt kann Ihnen helfen, diese Risiken abzuschätzen und ihre Fragen und Sorgen zu klären;
  2. Die bei IVF oft praktizierte hormonelle Stimulation der Eierstöcke führt zu einer Hyperaktivität der Eierstöcke;

Dies bewirkt das Heranreifen mehrerer Eizellen in einem Zyklus und ist erwünscht. In seltenen Fällen wird die Vergrößerung der Eierstöcke so stark, dass Übelkeit, Bauchschmerzen oder auch ein Zuwachs des Bauchumfangs entstehen können. Man spricht dann von einer sog.

  • Überstimulation (OHSS);
  • Das Risiko, dass eine Ovarielle Hyperstimulation zu einem Krankenhausaufenthalt führt, kann durch regelmäßige Kontrolle auf weniger als 1% gesenkt werden;
  • Da bei einer IVF bis zu drei Embryonen übertragen werden, ist auch die Chance einer Mehrlingsschwangerschaft erhöht;

Die Wahrscheinlichkeit einer Zwillingsgeburt liegt bei 20-25 %, für eine Drillingsgeburt bei 1-2 %. Eine Mehrlingsschwangerschaft stellt ein größeres Risiko dar als die Geburt eines einzelnen Kindes. Dies ist bei jeder Mehrlingsschwangerschaft der Fall. Die für die IFV notwendige Punktion (Eizellgewinnung), birgt dieselben Risiken wie jeder operative Eingriff. Außerdem kann es zu Komplikationen kommen, die in jeder Schwangerschaft auftreten können:

  • Eileiterschwangerschaft: Dabei nistet sich der Embryo in dem Eileiter ein.
  • Fehlgeburt: In der Regel besteht das Risiko einer Fehlgeburt in Deutschland zwischen 12 und 15 %. Bei IVF ist diese Zahl leicht höher, dies ist aber auf das durchschnittlich fortgeschrittene Alter der Patientinnen zurückzuführen.

Das Fehlbildungsrisiko bei dem ICSI Verfahren ist geringfügig erhöht. Die Ursache dafür ist noch nicht erforscht. Die Gründe dafür sind vermutlich das durchschnittlich höhere Alter von Kinderwunschpatienten und die teilweise vorhandene erbliche Vorbelastung.

Wie lange muss man verheiratet sein um künstliche Befruchtung zu machen?

Doch ob eine gesetzliche Krankenkasse überhaupt die Kosten für eine künstliche Befruchtung zur Hälfte übernimmt, hängt von mehreren Bedingungen ab: Ei- und Samenzelle stammen vom Paar, die Frau ist höchstens 40, der Mann höchstens 50 Jahre alt, beide Partner sind mindestens 25 Jahre alt – und das Paar ist verheiratet.

Wie teuer ist ICSI für Selbstzahler?

Was kostet eine ICSI-Behandlung? – Wenn eine IVF zu keiner Schwangerschaft führen kann oder wenn die Spermienqualität eingeschränkt ist, ist die ICSI eine Alternativ Behandlung. Sie ist aufwendiger als die IVF: unter dem Mikroskop wird das beste Spermium ausgewählt, um es in die Eizelle zu injizieren.

Was kostet eine künstliche Befruchtung wenn man nicht verheiratet ist?

Die Kosten liegen je nach Anbieter bei mindestens 2000 Euro pro Versuch – Denn in den übrigen Bundesländern erhalten Ehepaare bisher allein die gesetzlichen Zuzahlungen der Krankenkassen von 50 Prozent für die ersten drei Versuche einer künstlichen Befruchtung.

Die Kosten liegen je nach Methode und Anbieter in Deutschland bei mindestens 2. 000 Euro pro Versuch. Die Kassen zahlen nur, wenn die Frau zwischen 25 und 40 und der Mann zwischen 25 und 50 Jahren alt ist.

Wenn alle gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, erhalten unverheiratete Paare vom Bund ab sofort für die ersten drei Versuche 12,5 Prozent ihrer Ausgaben zurück, für die vierte Behandlung bis zu 25 Prozent. Ehepaare erhalten pro Versuch 25 Prozent – für sie übernimmt aber die Krankenkasse vom ersten bis zum dritten Versuch 50 Prozent der Behandlungskosten, so dass ein geringerer Eigenanteil bezuschusst wird.

  1. Hat also ein verheiratetes Paar nach der Abrechnung mit seiner Krankenkasse noch 1;
  2. 000 Euro selbst zu bezahlen, übernehmen Bund und Land einen Anteil von 250 Euro;
  3. Bei einem unverheirateten Paar, das 2;
  4. 000 Euro allein tragen muss, zahlen Bund und Land zusammen 12,5 Prozent, also ebenfalls 250 Euro;

Gleichgeschlechtliche Paare werden nicht unterstützt, erklärte das Familienministerium auf Nachfrage. Nach Angaben des Bundesverbandes der Reproduktionsmedizinischen Zentren in Deutschland wurden 2014 mehr als 85. 000 Behandlungen für eine künstliche Befruchtung registriert.

Die Zahl hat sich in den vergangenen 25 Jahren fast verzehnfacht. Beim Spitzenverband der Krankenkassen und beim Statistischen Bundesamt liegen keine bundesweiten Zahlen vor. Familienministerin Schwesig erklärte, es sei ihr ein wichtiges Anliegen, die künstliche Befruchtung zu enttabuisieren.

Wenn mehr Kinder geboren werden sollten, müssten alle Paare gefördert werden. Familienpolitik müsse sich an der Lebenswirklichkeit der Familien orientieren, sagte die SPD-Politikerin. Auch Kirchenpräsident Jung erklärte, die neue Regelung trage der gesellschaftlichen Wirklichkeit Rechnung, in der immer mehr Paare ohne Trauschein zusammenlebten.

Damit gehe die Regelung davon aus, „dass auch in einer solchen Lebensform Menschen dauerhaft und verlässlich füreinander und für ihre Kinder Verantwortung übernehmen”, sagte Jung dem Evangelischen Pressedienst.

Jung ist Mitverfasser der EKD-Orientierungshilfe „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit”, die Mitte 2013 eine heftige Diskussion ausgelöst hatte. In dem Papier spricht sich die Kirche dafür aus, alle Familienformen anzuerkennen. Kritiker sahen darin ein Abrücken vom christlichen Leitbild der Ehe.

  1. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts sank die Zahl der Ehepaare in den vergangenen 15 Jahren um zwei Millionen auf rund 17,5 Millionen;
  2. Im gleichen Zeitraum stieg der Zahl der nichtehelichen Lebensgemeinschaften von knapp 2,1 auf gut 2,8 Millionen;

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Wie viel kostet eine künstliche Befruchtung im Ausland?

Die Kosten einer Kinderwunschbehandlung mit Eizell- spende in Tschechien und Polen liegen zwischen 12. 000 Euro und 15. 000 Euro, wobei in der Regel ein „Paket’ angeboten wird, das auch das Einfrieren und den Kryotransfer von verbleibenden Embry- onen umfasst.

Welche Krankenkasse übernimmt künstliche Befruchtung 2022?

zurück zu den Kriterien | zurück zum Krankenkassentest künstliche Befruchtung Eine künstliche Befruchtung kann je nach Verfahren und der Anzahl der Versuche für die Versicherten sehr teuer werden und im Einzelfall über 10. 000 Euro kosten. Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Kostenübernahme von 50 Prozent für maximal drei Versuche. Im Rahmen einer freiwilligen Zusatzleistung übernehmen einige Krankenkassen auch den Eigenanteil der Versicherten teilweise bis vollständig. Für den Test wurde wie folgt bewertet: 3 Sterne – 100 % der Behandlungskosten oder alternativ mehr als 500 EUR zusätzlich für jeden der 3 Standard-Versuche werden bezahlt. Testergebnisse sortieren nach:

  • Für Ihren Kinderwunsch stockt die BKK exklusiv den gesetzlichen Zuschuss der künstliche Befruchtung für bis zu drei Versuche auf. Sie erhalten bei Durchführung einer In-Vitro-Fertilisation (IVF) oder einer Intracytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) zusätzlich zu dem gesetzlich geregelten Anspruch einen Zuschuss von 500,00 Euro je Versicherte/n, je Versuch, maximal bis zur Höhe der tatsächlich entstandenen Kosten je Versicherte/n.
  • Die BKK firmus gewährt ihren Versicherten, die Anspruch auf Maßnahmen der künstlichen Befruchtung für das Verfahren ICSI oder IVF haben, zusätzlich zu den gesetzlichen Regelungen einen Zuschuss für max. drei weitere Behandlungsversuche. Der Zuschuss beträgt für jeden Versicherten und Behandlungsversuch 500 EUR. So kann man mit einem Zuschuss von bis zu 3. 000 EUR rechnen, wenn beide Partner bei der BKK firmus versichert sind.
  • Bezuschusst wird der Eigenanteil der gesetzlichen Kostenbeteiligung mit bis zu 2. 000 Euro (Maximalbetrag innerhalb von 24 Monaten, beginnend ab dem 1. Versuch), wenn beide bei der BKK Freudenberg versichert sind.
  • Die BKK Pfaff unterstützt Ehepaare mit einem Zuschuss zu ICSI-/IVF-Behandlungen in Höhe von 800 EUR pro Versuch, für maximal 3 Behandlungen. Beide Ehepartner müssen bei der BKK PFAFF versichert sein.
  • Die BKK VBU übernimmt zusätzlich zur gesetzlichen Leistung bis zu 600 Euro je Versuch.
  • Die Innovationskasse übernimmt zusätzlich zum gesetzlichen Anteil (50%) für ihre Versicherten 1. 000 Euro je Behandlungsversuch der mit dem Behandlungsplan genehmigten Kosten für die In-vitro-Fertilisation (IvF) und die Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) jedoch nicht mehr als die dem Versicherten tatsächlich entstandenen Kosten. Voraussetzungen – das Paar muss verheiratet sein – beide Ehepartner müssen mindestens 25 Jahre alt sein – die Ehefrau muss unter 40 Jahre alt sein – der Ehemann muss unter 50 Jahre alt sein – nur Ei- und Samenzellen des Ehepaars werden verwendet – die Maßnahme ist nach ärztlicher Feststellung erforderlich und hat Aussicht auf Erfolg – die Leistung darf nur von zugelassenen Vertragspartnern erbracht werden – die Ehegatten müssen vorher von einem Arzt, der die Behandlung nicht selbst durchführt, über die geplante Maßnahme informiert werden
  • Die IKK Südwest übernimmt für ihre Versicherten für Behandlungsmaßnahmen zusätzlich zur Gesetzesleistung die restlichen 50 % der mit dem Behandlungsplan genehmigten Kosten, maximal jedoch bis zu 1. 000 Euro je Behandlungsversuch. Voraussetzung hierfür ist, dass der Ehepartner ebenfalls bei der IKK Südwest versichert ist.
  • Zusätzlich über den gesetzlichen Anspruch hinaus erhalten Versicherte – im Zuge der Zusatzleistungen weitere Zuschüsse von bis zu 400 EUR bei erfolgten Behandlungsversuchen (bis zu drei Versuche) pro Ehepaar.
  • Die R+V Betriebskrankenkasse bezuschusst die ersten drei Behandlungsversuche mittels In-vitro-Fertilisation (IVF) in Höhe von 50 %. Zusätzlich bezuschusst sie die ersten drei Behandlungsversuche mittels Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) ebenfalls in Höhe von 50 %.
  • Zusätzlich zur gesetzlichen Leistung zahlt die VIACTIV Krankenkasse einen Zuschuss von bis zu 500 Euro je Behandlungsversuch – für bis zu drei Versuche. Diese Zusatzleistung können Sie für eine In-vitro-Fertilisation (IVF) oder eine Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) in Anspruch nehmen.
  • Die AOK BW übernimmt zusätzlich 25 % der Behandlungskosten für die künstliche Befruchtung. Bezahlt werden 75 % der Kosten für 3 Behandlungszyklen , wenn beide Partner bei der AOK versichert sind. Dies gilt auch für weibliche Paare gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz.
  • Die AOK PLUS übernimmt zusammen mit dem gesetzlichen Anteil insgesamt 75% der Kosten für eine künstliche Befruchtung. Die noch verbleibenden Kosten können durch entsprechende Beantragung der Versicherten über die Förderung durch Bund und Land weitestgehend gedeckt werden.
  • Für AOK-versicherte Ehepaare (bzw. wenn der Ehepartner nicht anderweitig gesetzlich versichert ist) werden die Behandlungskosten zu 75% übernommen.
  • Die AOK Rheinland/Hamburg übernimmt insgesamt 75% der entsprechend der gesetzlichen Vorgaben mit dem Behandlungsplan genehmigten Kosten der Maßnahmen, die bei ihrem Versicherten durchgeführt werden.
  • Für Versicherte übernimmt die BAHN-BKK insgesamt 75 Prozent von deren personenbezogenen Kosten. Voraussetzung ist, dass während des Behandlungszeitraums eine Versicherung bei der BAHN-BKK bestand.
  • Der Zuschuss der BKK Herkules beträgt 260 EUR pro Versuch (maximal die tatsächlich entstandenen Kosten) für insgesamt 3 Versuche. Eine Kostenbeteiligung erfolgt, wenn beide Ehepartner bei der BKK Herkules versichert sind.
  • Der Eigenanteil wird zur Hälfte übernommen, wenn beide Ehepartner bei der BKK SBH versichert sind und noch kryo-konservierte Eizellen vorhanden sind.
  • Die BKK Scheufelen leistet zusätzlich einen Zuschuss von maximal 25,00 EUR für Männer und 475,00 EUR für Frauen je Behandlungszyklus für maximal 9 Behandlungszyklen je Paar.
  • Einmalig gibt es weitere 1. 000 EUR Zuschuss für medizinische Maßnahmen zur Herbeiführung einer Schwangerschaft (wenn Ehepartner auch bei der BKK WIRTSCHAFT & FINANZEN versichert ist, ansonsten 500 EUR).
  • Die BKK24 gewährt für die ersten 3 Versuche einen zusätzlichen Kostenzuschuss von jeweils 300 EUR. Voraussetzung ist, dass beide Ehepartner bei der BKK24 versichert sind.
  • Als hkk-Kunde erhalten Ehepaare 200,00 EUR je Behandlungsversuch und je hkk-versichertem Partner für bis zu drei Behandlungsversuche, insgesamt also gesamt 1. 200€. Die Extraleistung gilt dabei für alle mit dem Behandlungsplan genehmigten Maßnahmen.
  • Wenn beide Ehepartner bei der IKK Brandenburg und Berlin versichert sind, die künstliche Befruchtung in einer dafür zugelassenen Praxis durchgeführt wird und der Kostenrahmen für alle dazu nötigen Maßnahmen vorab schriftlich genehmigt worden ist, werden insgesamt 100 % erstattet , wenn das Familieneinkommen (Einnahmen zum Lebensunterhalt) in den letzten 12 Monaten vor Antragstellung die zum Zeitpunkt der Antragstellung gültige Bezugsgröße (West) nach § 18 SGB IV nicht übersteigt. Ansonsten werden zusätzlich zu den gesetzlich geregelten Ansprüchen weitere 60 % der nach dem genehmigten Behandlungsplan verbleibenden Eigenanteile erstattet, insgesamt also 80 % der Kosten.
  • Die IKK classic übernimmt neben dem gesetzlichen Anspruch je Behandlungsversuch bis zu 500 Euro des Eigenanteils, wenn beide Ehepartner bei der IKK classic versichert sind. Ist nur ein Ehepartner bei der IKK classic versichert, werden bis zu 250 Euro des Eigenanteils je Behandlungsversuch übernommen.
  • Zur künstlichen Befruchtung beteiligt sich die KNAPPSCHAFT an dem versichertenbezogenen Eigenanteil mit einem zusätzlichen Kostenzuschuss von bis zu 500 EUR für max. 3 Versuche.
  • Es gibt zusätzlich zum gesetzlichen Anspruch einen Zuschuss zur künstlichen Befruchtung von 500 EUR pro Behandlungsversuch für die ersten drei Versuche , also max. 500 EUR.
  • Zusätzlich zur Regelleistung werden je Versuch 250€ zusätzlich bezuschusst.
  • Sind beide Ehepartner bei der Bertelsmann BKK versichert, zahlt diese, neben den gesetzlichen Leistungen in Höhe von 50% der genehmigten Kosten, einen Zuschuss für maximal drei Versuche in Höhe von bis zu 250 € je Versuch.
  • Zusätzlich zum gesetzlichen Zuschuss zahlt die BIG jeweils bis zu 200 EUR je Versuch für die ersten 3 Versuche (sofern beide Partner bei der BIG versichert sind). Nach Vorlage der Rechnung werden die Kosten erstattet.
  • Der Zuschuss zur künstlichen Befruchtung beträgt 250 EUR je Behandlungsversuch für max. 3 Behandlungen.
  • Die BKK VerbundPlus unterstützt bei den ersten drei Versuchen der künstlichen Befruchtung zusätzlich mit je 200 EUR , wenn beide Ehepartner bei der BKK VerbundPlus versichert sind.
  • Zusätzlich zu den gesetzlich vorgesehenen Leistungen erstattet die BKK ZF & Partner bis 500 € des Eigenanteils.
  • Zusätzlich zum gesetzlichen Anspruch zahlt die Continentale BKK einen Zuschuss von je 250 Euro für drei Versuche. Insgesamt erhält ein Ehepaar also bis zu 750 Euro extra für künstliche Befruchtung.
  • Die Debeka BKK gewährt zusätzlich zu den nach § 27a Abs. 3 SGB V mit dem Behandlungsplan genehmigten Leistungen einen Zuschuss. Der Zuschuss beträgt maximal 200 Euro je Behandlungsversuch für maximal 3 Versuche. Eine Kostenerstattung nach dieser Vorschrift erfolgt nur, wenn beide Ehepartner bei der Debeka BKK versichert sind.

    2 Sterne – 75 % der Behandlungskosten oder ein Zuschuss von über 251 – 500 EUR für jeden der 3 Standard-Versuche werden bezahlt. 1 Stern – Ein Zuschuss von 51 % – 74 % der Behandlungskosten oder bis zu 250 EUR je Versuch werden bezahlt.

    Die Kostenerstattung kann nur auf der Basis einer spezifizierten Rechnung eines zugelassenen oder nach § 13 Abs. 4 SGB V berechtigten Leistungserbringers erfolgen. Im Übrigen bleiben die Bestimmungen des § 27a SGB V unberührt.

  • Die HEK bezuschusst maximal 3 Versuche IVF oder ICSI in Höhe von 200 EUR je Versuch.
  • Die KKH zahlt für KKH-versicherte Ehepaare über die gesetzliche Regelleistung hinaus einen Zuschuss zum Eigenbehalt einer IVF/ICSI-Behandlung in Höhe von 100 Euro je Behandlungsversuch, also maximal 300 Euro.
  • Ehepaare, bei denen beide Partner bei der TK versichert sind, erhalten zusätzlich einen Zuschuss von 250 Euro je Behandlungsversuch.
  • Durch Erfüllung von Bonusmaßnahmen im Benefit-Gesundheitsbonus ist ein zusätzlicher Zuschuss (abhängig von Alter und Geschlecht) in Höhe von bis zu 240,00 Euro/Kalenderjahr möglich.
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    Wie viel übernimmt die AOK bei künstlicher Befruchtung?

    Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen für Leistungen der künstlichen Befruchtung grundsätzlich 50 % der notwendigen Behandlungskosten, wie Arzneimittel, OP zur Eizellentnahme, Sperma-Aufbereitung. Diese Kosten werden von der AOK direkt an den Arzt (über die kassenärztliche Vereinigung) bzw.

    Was kostet eine künstliche Befruchtung AOK?

    Die Kosten einer IVF Behandlung belaufen sich auf ca 4000 Euro. Die AOK Rheinland übernimmt sogar 75% allerdings nur für verheiratete Paare.

    Wie hoch sind die Chancen bei einer künstlichen Befruchtung?

    Leider führen manche Schwangerschaften, wie nach natürlichen Befruchtungen auch, zu einer Fehlgeburt. Insgesamt liegt die Erfolgsquote, ein Kind durch eine künstliche Befruchtung zu bekommen, daher nur bei rund 22 Prozent. Diese Raten sind jedoch ein Durchschnitt aller behandelten Kinderwunschpaare.