Wer Hat Muttertag In Deutschland Eingeführt?

Wer Hat Muttertag In Deutschland Eingeführt
Literatur [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] –

  • Alexander Boesch, Birgit Bolognese-Leuchtenmüller, Hartwig Knack: Produkt Muttertag: Zur rituellen Inszenierung eines Festtages , zur Ausstellung: Produkt Muttertag – Zur rituellen Inszenierung eines Festtages, 6. April bis 4. Juni 2001, Österreichisches Museum für Volkskunde , Wien (= Kataloge des Österreichischen Museums für Volkskunde , Band 78). Österreichisches Museum für Volkskunde, Wien 2001, ISBN 3-900359-92-X.
  • Elba Maria Frank: Die Institution Muttertag: eine historisch-soziologische Studie , VDM Verlag Dr. Müller, Saarbrücken 2009, ISBN 978-3-8364-5057-7.
  • Karin Hausen: Mütter zwischen Geschäftsinteressen und kultischer Verehrung. Der „Deutsche Muttertag” in der Weimarer Republik. In: Gerhard Huck (Hrsg. ): Sozialgeschichte der Freizeit. Untersuchung zum Wandel der Alltagskultur in Deutschland. Hammer, Wuppertal 1980; S. 249–280, ISBN 3-87294-164-X.
  • Jörg Koch: Muttertag, in: Ders. Dass Du nicht vergessest der Geschichte – Staatliche Gedenk- und Feiertage von 1871 bis heute. Wbg Academic, Darmstadt 2019, ISBN 978-3-534-40186-4 , S. 161–168.
  • Max Matter: Entpolitisierung durch Emotionalisierung. Deutscher Muttertag – Tag der Deutschen Mutter – Muttertag. In: Rüdiger Voigt (Hrsg. ): Symbole der Politik, Politik der Symbole. Leske und Budrich, Opladen 1989. 123–135, ISBN 3-8100-0697-1.
  • Eduard Strübin: Muttertag in der Schweiz. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde , Jg. 52, 1956. 95–121.
  • Irmgard Weyrather: Mutterkreuz und Muttertag. Der Kult um die „deutsche Mutter” im Nationalsozialismus. Fischer, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-596-11517-5.

Wann war der erste Muttertag in Deutschland?

Was Mütter sich zum Muttertag wünschen Platz 4: Bilder, Blumen und Konfekt Ein Kasten Pralinen? Blumen? Bitte nicht schon wieder! Süßes, Rosen und Selbstgemaltes sind die Klassiker der Muttertagsgeschenke. Trotzdem rangieren sie auf einem unrühmlichen letzten Platz. Nur rund 11 Prozent der befragten Mütter würden sich über ein solches Muttertagsgeschenk freuen. Bild: dpa Platz 3: Ein Frühstück am Bett Wer nie sein Brot im Bette aß, der weiß auch nicht, wie Krümel pieken: Der Kaffee ergießt sich über das Nachthemd und das Marmeladen-Croissant verziert die Kissen. Ein Frühstück im Bett läuft selten ohne kleinere oder größere Katastrophen ab. Immerhin rund 17 Prozent der Mamas wünschen sich trotzdem eins. Bild: ZB Platz 2: Ein Tag für mich alleine Arbeit, Kochen, Putzen, Streit schlichten und Unterhaltung liefern: Moderne Mütter stehen ganz schön unter Strom. Deshalb wünschen sich auch gut 23 Prozent der Befragten einfach nur eine Auszeit. Das kann auch für eine Geschenk-Idee herhalten: Wie wäre es mal mit einem Gutschein für eine Massage, einen Wellness-Tag oder eine Woche ohne Haushaltsarbeit für Mutti? Bild: AP Platz 1: Ein Tag mit meiner Familie Die lieben Kleinen sind ja nicht ohne Grund auf der Welt: Rund 50 Prozent der Mamas nennen einen gemeinsamen Tag mit der Familie als ihren größten Wunsch zum Muttertag. Ob Spieleabend, Spaziergang oder Ausflug: Hauptsache, alle sind mal stressfrei und fröhlich beisammen. Bild: dpa Woher kommt der Brauch des Muttertags in Deutschland eigentlich? Weit verbreitet sind die Annahmen, dass er seinen Ursprung in der Nazizeit findet oder von Blumenhändlern erfunden wurde.

Doch das stimmt so nicht: Der Muttertag geht auf eine Initiative der amerikanischen Frauenrechtlerin Anna Jarvis zurück. Um ihre 1905 gestorbene Mutter zu ehren und auf Probleme von Frauen aufmerksam zu machen, forderte sie einen Festtag für alle Mütter.

1914 erklärte US-Präsident Woodrow Wilson den zweiten Mai-Sonntag zum landesweiten Muttertag. Floristik-Organisationen brachten den Tag dann nach Europa. In Deutschland wurde die Idee im Jahr 1923 aufgegriffen. Der Muttertag ist also keine Erfindung der Nationalsozialisten.

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Wer brachte den Muttertag nach Deutschland?

Von den Nazis missbraucht – Als Idealbild galten für die Nazis Frauen, die viele Kinder zur Welt brachten und nur für ihre Familie da waren. Frauen mit acht Kindern wurde das Mutterkreuz verliehen. Own/ Wikimedia Commons In Deutschland wurde der Muttertag vom Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber ins Leben gerufen. Offiziell eingeführt wurde er im Jahr 1923. Zwar wurde der Muttertag in Deutschland wie gesagt nicht von den Nazis erfunden.

Richtig ist allerdings, dass dieser Tag während der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland von Adolf Hitler für seine Zwecke benutzt wurde. Der Muttertag wurde von den Nationalsozialisten im Jahr 1933 in den “Gedenk- und Ehrentag der deutschen Mütter” umbenannt.

Das Mutterbild der Nazis wurde für ihre Propaganda missbraucht. Sie gaben vor, sich für familiäre Werte einzusetzen und manipulierten die Menschen auf diese Weise. Als Ideal galt die “bürgerliche Hausfrau”, die dem Deutschen Reich diente, indem sie dem Staat möglichst viele “arische Kinder” gebar und für ihre Familie sorgte.

Wenn eine Frau acht Kinder zur Welt brachte, wurde ihr das “goldene Mutterkreuz” verliehen. Nach dem Zweiten Weltkrieg brachten die im besetzten Deutschland stationierten US-Amerikaner den Muttertag erneut zurück und er wurde in allen westlichen Ländern eingeführt.

In der DDR , die unter dem Einfluss der sozialistischen Sowjetunion stand, wurde anstatt des Muttertags der Internationale Frauentag gefeiert, ebenso wie auch in den anderen Staaten des Ostblocks. Dahinter stand die gegenseitige feindliche Haltung zwischen den USA und der Sowjetunion.

Wo kommt der Muttertag her?

Der Muttertag – eine amerikanische Erfindung – Der Muttertag hat seinen Ursprung in der frühen amerikanischen Frauenbewegung. Die Pastorengattin Ann Maria Jarvis führte 1858 “Mothers’ Day Works Clubs” ein, mit denen die soziale Situation von Arbeiterfamilien verbessert werden sollte.

  1. Nach dem amerikanischen Bürgerkrieg gründete sie zudem “Mothers’ Friendship Days”;
  2. In dieser pazifistischen Bewegung sollten künftige Kriege verhindern werden;
  3. Der Muttertag, so wie wir ihn heute feiern, kommt aus Grafton in den USA;

Dort lebte Anna Marie Jarvis, die Tochter von Ann Maria Jarvis. Zum zweiten Todestag ihrer Mutter ließ sie am 12. Mai 1907 einen Gedenkgottesdienst für ihre Mutter abhalten, verbunden mit einem “Memorial Mother’s Day Meeting”. Sie verteilte, um ihre Liebe auszudrücken, 500 weißen Nelken vor der Kirche an andere Mütter.

Woher kommt Mütter und Vatertag?

Wer hat den Muttertag erfunden? Blumenhändler? Nazis?

Und wie ist der Vatertag entstanden? – Über den Ursprung des Vatertags gibt es verschiedene Theorien. Eine besagt, dass die US-Amerikanerin Sonora Smart Todd nach der Einführung des Muttertags den Einfall hatte, auch den Vätern einen Tag zu widmen. Aus persönlichen Motiven: Sie wollte ihren Vater ehren, der alleinerziehend sechs Kinder großgezogen hatte.

Mittlerweile wird der Vatertag in vielen Ländern gefeiert, aber nicht immer am gleichen Tag. In Deutschland fällt der Vatertag auf Christi Himmelfahrt und hier ist es vielerorts Brauch, dass nicht nur Väter von ihren Familien gefeiert werden.

Alle Männer können „ihren” Tag zelebrieren: Häufig ziehen sie gemeinsam mit Grill und Bollerwagen los – ganz egal, ob sie schon Papa sind oder nicht.

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Wann wurde der Muttertag in Österreich eingeführt?

Kinder, Kitsch, Kommerz – klingt ganz nach “Made in USA”. Was wir heute als Muttertag feiern, hat seinen Ursprung im Land der unbegrenzten Möglichkeiten – und der offenbar ebenso unbegrenzten Mutterliebe. Dort startete die Methodistin Ann Maria Reeves im Jahre 1865 erste Versuche einen Mother’s Day einzuführen.

  1. Ihre Bewegung gewann rasch an Zulauf, und 1909 feierte man schon in 45 US-Staaten den Muttertag;
  2. 1914 wurde er nationaler Feiertag, der zweite Sonntag im Mai als offizieller jährlicher Termin dafür festgelegt;

1924 führte die damalige Regierung unter Präsident Michael Hainisch den Muttertag auch in der Alpenrepublik ein. Maßgeblichen Anteil daran hatte übrigens die Mutter des Präsidenten, Marianne Hainisch, die als bürgerliche Führerin der österreichischen Frauenbewegung schon lange für die Anerkennung der Leistungen der Frauen kämpfte.

Der Begründerin des Muttertags dagegen gefiel die Kommerzialisierung ihrer Errungenschaft gar nicht. Ann Maria Reeves bereute, den Muttertag ins Leben gerufen zu haben und kämpfte bis an ihr Lebensende für dessen Abschaffung.

Mit geringem Erfolg, wie man sieht. In unserer Serie “100 Jahre Republik – Chronik” werden die Erinnerungen unserer Republik von 1918 bis 2018 erzählt. Mehr zu dem Thema finden Sie hier. Der Muttertag wird in Österreich eingeführt – © ÖNB.

Wie viel ist das Mutterkreuz wert?

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Wie viele Mutterkreuze wurden verliehen?

Verleihungszahlen [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] – Die erste Verleihung nach Stiftung des Ehrenkreuzes im Jahr 1938 fand am 21. Mai 1939 statt. Erste Empfängerin war die 61-jährige Louise Weidenfeller aus München († 1948), die insgesamt acht Kinder geboren hatte.

Wegen der bei der anfänglichen Planung nicht erwarteten hohen Anzahl von 5,5 Millionen Ehrenkreuzen wurden bei dieser ersten Verleihung nur solche Mütter ausgezeichnet, die bereits älter als 60 Jahre waren.

So erhielten das Ehrenkreuz insgesamt ca. drei Millionen Mütter. Die übrigen Frauen erhielten es beim Erntedankfest desselben Jahres. Bis September 1941 hatten 4,7 Millionen Frauen das Mutterkreuz erhalten. Diese Zahl stieg in den folgenden Jahren nur noch moderat.

Was ist ein Mutterkreuz von 1938 wert?

Der Mindestpreis von 48 EUR wurde erreicht. 236492. MEDAILLE, Mutterkreuz ‘Der Deutschen Mutter’ 1938, Deutschland.