Wie Oft Passt Deutschland In Russland?

Wie Oft Passt Deutschland In Russland
Die Fläche Russlands beträgt 17. 075. 400 qkm. Das sind 11,5% des gesamten Festlands. Damit ist Russland der flächenmäßig größte Staat der Erde. Zum Vergleich: Russland ist fast 50-mal so groß wie Deutschland.

Wie gross ist Deutschland im Vergleich zu Russland?

Geografie – Russland ist ein Land in Osteuropa und Nordasien. Der Flächenstaat hat eine Größe von 17. 098. 250 km² und eine Küstenlänge von insgesamt 37. 653 km. Diese Landmasse entspricht ungefähr 47,8 Mal der Größe Deutschlands. Russland ist damit flächenmäßig das größte Land der Welt.

Mit 8,4 Einwohnern pro km² gehört es zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde. Ein beträchtlicher Anteil der Einwohner (75%) zählt zur urbanen Bevölkerung. Russland ist auf seiner außergewöhnlich großen Fläche in zahlreiche geografische Zonen unterteilt.

Im Durchschnitt liegt es auf einer Höhe von 600 m über NN. Der höchste Berggipfel (Elbrus) liegt auf 5. 642 Metern Höhe. Direkte Landesgrenzen bestehen zu den 14 Nachbarstaaten Aserbaidschan , Belarus , China , Estland , Finnland , Georgien , Kasachstan , Nordkorea , Lettland , Litauen , Mongolei , Norwegen , Polen und Ukraine.

Wie oft passt Deutschland?

Österreich vs. Deutschland 10 : 5 – Der ultimative Ländervergleich -.

Was ist das 2 reichste Land der Welt?

Was ist der reichste Land der Welt?

Ranking 2022 Das sind die reichsten Länder der Welt – Der Reichtum eines Landes kann anhand unterschiedlicher Kriterien bemessen werden. Wir zeigen die zehn reichsten Länder der Welt im Ranking, gemessen am Bruttoinlandsprodukt pro Kopf. Die Vereinten Nationen erkennen offiziell 193 Länder und Staaten an.

Doch welches Land ist aktuell das reichste der Welt?  Es gibt viele Möglichkeiten, den Reichtum auf der Welt zu messen. Neben Vergleichswerten wie dem Ressourcenvorkommen eines Landes lohnt ein Blick auf das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf.

Das BIP pro Kopf ist ein wichtiger Indikator für das wirtschaftliche Leistungsvermögen einer Volkswirtschaft. Die hierfür verwendeten Daten stammen aus dem Jahr 2020 und sind im Oktober 2021 veröffentlicht worden – daher zeigen sie auch erste Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft.

Wie oft passt die USA in Russland?

Gleichzeitig besitzt Russland auch die größte Waldfläche weltweit. Die 30 größten Länder der Erde nach Fläche im Jahr 2022 (in Quadratkilometern)

Merkmal Fläche in Quadratkilometern
Russland 17. 098. 242
Kanada 9. 984. 670
USA 9. 833. 517

.

Wie oft passt Deutschland in Ukraine rein?

Geografie – Die Ukraine ist ein Land in Osteuropa am Schwarzen Meer. Das Land hat eine Gesamtfläche von 603. 550 km² und eine Küstenlänge von insgesamt 2. 782 km. Diese Landmasse entspricht ungefähr 1,7 Mal der Größe Deutschlands. Die Ukraine ist damit nach Russland das zweitgrößte Land in Europa und das 45st-größte Land der Welt.

Mehr als die Hälfte der Einwohner (70%) wohnt innerhalb der Städte. Die Ukraine liegt vergleichsweise niedrig auf einer Höhe von durchschnittlich 175 Metern über dem Meeresspiegel. Der höchste Berggipfel (Howerla) liegt auf 2.

061 Metern Höhe. Direkte Landesgrenzen bestehen zu den 7 Nachbarstaaten Belarus , Ungarn , Moldawien , Polen , Rumänien , Russland und Slowakei. Die Entfernung zwischen Berlin und der Hauptstadt Kiew beträgt ungefähr 1. 210 km.

Ist die Schweiz reicher als Deutschland?

Stand: 05. 01. 2022 18:55 Uhr Trotz schwächerer Wirtschaftsleistung sind die Privatvermögen in Deutschland im Corona-Jahr 2020 weiter gewachsen. Experten und Gewerkschafter sehen die Kluft zwischen Arm und Reich vergrößert. Deutschland liegt nach einer Schweizer Studie bei den Privatvermögen in Europa in der Gesamtsumme auf Platz eins.

Einer Studie des Instituts Redesigning Financial Services (RSF) betrug das Privatvermögen hierzulande im Jahr 2020 rund 16,4 Billionen Euro. Auf Platz zwei rangiert danach Frankreich mit 12,6 Billionen Euro, gefolgt von Großbritannien und Italien mit je zehn Billionen Euro.

Insgesamt seien die Privatvermögen im ersten Corona-Pandemiejahr 2020 in diesen Ländern trotz Rückgangs der Wirtschaftsleistung gewachsen.

Wie oft geht Deutschland in Afrika?

Afrika hat eine Fläche von ca. 30. 000. 000 km², Deutschland hat eine Fläche von 357. 582 km². Damit passt Deutschland ca. 85 mal in Afrika.

Wie oft passt Kanada in Deutschland?

Deutschland passt fast 28 Mal in Kanada.

Welches Land ist besser als Deutschland?

Kanada belegt in der Kategorie “Quality of Life” mit einem Score von 100 den ersten Platz im Best Countries Ranking 2021 des Nachrichtenmagazins U. News und wird somit als Land mit der höchsten Lebensqualität der Welt bewertet. Diese Statistik zeigt das Ranking der 20 Länder mit der höchsten Lebensqualität nach dem Best Countries Ranking des Nachrichtenmagazins U.

News von 2021. In einer weltweiten Umfrage zu 78 ausgewählten Nationen wurde unter rund 17. 000 Personen die Wahrnehmung eines Landes anhand von 76 Eigenschaften, die mit einer modernen Nation in Verbindung gebracht werden, bewertet.

Diese Bewertungen werden in Relation zueinander gesetzt, wobei das beste Land den Wert 100 erhält. Die Ergebnisse wurden in zehn unterschiedlich stark gewichteten Unterkategorien zusammengefasst und beinhalten die Bereiche Politik, Wirtschaft und Kultur.

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Ist Deutschland ein gefährliches Land?

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Erstellt: 16. 05. 2017 Aktualisiert: 16. 05. 2017, 10:53 Uhr Kommentare Teilen Angeblich kein sicheres Reiseziel: In einer Studie des Weltwirtschaftsforums landet Deutschland auf Platz 51. © dpa Laut einer aktuellen Studie des Weltwirtschaftsforums ist Deutschland im Hinblick auf die Sicherheit im Ranking gefallen – und zwar um ganze 31 Plätze. In der Kategorie “Bestes Reiseziel” der aktuellen Studie des Weltwirtschaftsforums landet Deutschland auf Platz drei.

Was bezieht Russland aus Deutschland?

IW-Kurzbericht Nr. 31 3. April 2022 Rohstoffabhängigkeiten der deutschen Industrie von Russland Russland ist nicht nur ein wesentlicher Gas-Exporteur für Deutschland, sondern liefert auch wichtige Rohstoffe für die deutsche Industrie. Deutschland und der Weltmarkt sind vor allem bei Nickel, Palladium und Chrom abhängig von russischen Exporten.

  1. Dies sind Rohstoffe, die zum Teil schwierig zu substituieren sind;
  2. Daher sind neue Handelsbeziehungen zu alternativen Exportnationen für diese Rohstoffe essenziell;
  3. Russland ist nicht nur ein wesentlicher Gas-Exporteur für Deutschland, sondern liefert auch wichtige Rohstoffe für die deutsche Industrie;

Deutschland und der Weltmarkt sind vor allem bei Nickel, Palladium und Chrom abhängig von russischen Exporten. Dies sind Rohstoffe, die zum Teil schwierig zu substituieren sind. Daher sind neue Handelsbeziehungen zu alternativen Exportnationen für diese Rohstoffe essenziell.

In der Diskussion um ein mögliches Gas-Embargo und die Auswirkungen anderer Sanktionen stellt sich die Frage, wie sehr Deutschland nicht nur vom russischen Gas, sondern auch von anderen russischen Rohstoffen abhängig ist.

Es zeigt sich, dass Russland besonders bei Nickel, Palladium und Chrom eine wichtige Rolle als Exporteur für Deutschland und den Weltmarkt spielt. Auf den ersten Blick erscheint ein Aussetzen der Handelsbeziehungen mit Russland für Deutschland verkraftbar.

Schließlich bezog Deutschland im Jahr 2019 nur 2 Prozent seiner Importe aus Russland. Dabei entfielen insgesamt 7 Prozent auf Rohstoffe. Der Anteil von russischen Importen bei einzelnen Rohstoffen ist jedoch sehr heterogen.

Die Datenbank Comtrade der Vereinten Nationen liefert hierfür umfassende Daten. Die Importgüter werden anhand von Informationen der Deutschen Rohstoffagentur (DERA, 2021) in Rohstoff-Klassen eingeteilt: Bergwerks-, Raffinade- und (ausgewählte) Handelsprodukte.

  1. Das Basisjahr für die Importberechnungen ist 2019, um eine Analyse der russischen Rohstoffimporte auf vollständige und aussagekräftige Daten – unbeeinflusst von der Pandemie – zu stützen;
  2. Für die Produktion wurden möglichst aktuelle Daten aus den Jahren 2019 und 2020 verwendet;

Die Ergebnisse zeigen, dass Deutschland vor allem bei Nickel von russischen Importen abhängig ist (Abbildung). 40 Prozent aller Nickelimporte stammten 2019 aus Russland. Dabei ist Russland nicht nur für Deutschland, sondern auch für den Weltmarkt ein wichtiger Nickel-Lieferant.

Über 10 Prozent der weltweiten Nickel-Exporte kommen aus Russland. Somit nimmt Russland Platz drei im Ranking weltweiter Nickel-Exporteure ein. Dies heißt aber auch, es gibt alternative Export-Länder, an die sich Deutschland bei einem Lieferungsstopp aus Russland wenden könnte: Indonesien und Kanada belegen Platz eins (17,5 Prozent) und Platz zwei (11,8 Prozent) im weltweiten Ranking von Nickel-Exportnationen.

Dass Exporte nur die Handelsbilanz, nicht aber zwangsläufig die Produktionswirklichkeit abbilden, zeigt auch ein Blick auf die Produktionsstätten: Indonesien produziert mit 31,3 Prozent der Weltproduktion am meisten Nickel, gefolgt von den Philippinen mit 13,8 Prozent. Allerdings führte der indonesische Exportstopp von Nickel im Jahr  Inhaltselement mit der ID 10698 Inhaltselement mit der ID 10697 2020 zu einem Handelsstreit zwischen der Europäischen Union (EU) und Indonesien. Die EU legte bei der World Trade Organisation Beschwerde ein. Mit einer Entscheidung der WTO ist jedoch erst Ende dieses Jahres zu rechnen (WTO, 2021). Nickel wird derzeit noch überwiegend in der Herstellung korrosionsfreier Stahllegierungen verwendet. In Zukunft gewinnt die Verwendung in Batterien für die Elektromobilität eine zunehmende Bedeutung (vbw 2021, DERA, 2021).

25,3 Prozent seiner Palladium-Importe bezieht Deutschland aus Russland. Russland ist bei Palladium in unverarbeiteter Pulverform somit Deutschlands wichtigster Handelspartner (mit einem Importwert von über 760 Millionen Euro in 2019).

Die Palladium-Produktion in Russland beläuft sich auf 42 Prozent der weltweiten Produktion von Palladium. Daher ist es nicht erstaunlich, dass russische Exporte insgesamt fast 20 Prozent der Gesamtexporte von Palladium weltweit ausmachen und das Land somit als Exportweltmeister bei Palladium gilt.

Knapp dahinter liegen das Vereinigte Königreich, die USA und Südafrika mit jeweils 18 Prozent, 14 Prozent und 13 Prozent. Zu den größten Produzenten gehören Südafrika, Kanada und Simbabwe. Die große Abhängigkeit Deutschlands und des Weltmarktes von russischem Palladium könnte auf eine weitere Problemsituation neben der viel diskutierten Abhängigkeit von Gas-Importen aus Russland hinweisen.

Palladium wird vor allem beim Bau von Autokatalysatoren, in der chemischen Industrie und in der Elektrotechnik verwendet und ist somit ein essenzieller Inputfaktor bei führenden deutschen Industrien. Eine Substitution von Palladium mit Platin ist möglich, jedoch auch kostspielig (vbw 2021, DERA 2021).

Bei Chrom kommen die russischen Importe auf über 20 Prozent aller deutschen Importe. Zwar machen russische Exporte nur etwa 6 Prozent der weltweiten Chrom-Exporte aus, jedoch liegt Russland damit immerhin auf Platz vier der Chrom-Exportnationen.

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Hier ist Südafrika ein potenzieller Ersatz-Kandidat für russisches Chrom. Das Land ist etwa für die Hälfte der weltweiten Chrom-Exporte verantwortlich. Auch Kasachstan (19 Prozent) und Indien (8 Prozent) sind weltweit wichtige Exporteure von Chrom. Das Metall kommt in der Produktion von Edelstählen zum Einsatz und wird in der Herstellung von Chemikalien und Pigmenten verwendet (vbw 2021, DERA, 2021).

  • Auch bei anderen Rohstoffen zeigt sich eine gewisse Abhängigkeit von Russland: Russische Importe von Kadmium machen fast 14 Prozent aller deutschen Kadmiumimporte aus;
  • Aktuelle Zahlen für 2021 lassen darauf schließen, dass sich dieser Anteil mehr als halbiert hat, wobei neben der unterschiedlichen Datenquelle eine unterschiedliche Komposition der Rohstoff-Klassifikation beim Vergleich der beiden Zahlen beachtet werden muss;

Außerdem ist noch die Bedeutung Russlands bei den Rohstoffen Aluminium und Phosphate nennenswert. Zwar kommen auf Basis der Aluminium-Klassifikation der DERA (2021) nicht einmal 10 Prozent der deutschen Aluminium-Importe aus Russland, für den Weltmarkt kommt Russland jedoch als drittwichtigster Exporteur von Aluminium eine wesentliche Rolle zu.

  • Ähnlich sieht es bei Phosphaten aus;
  • Deutschland importiert nur 5 Prozent der Phosphate aus Russland, auf dem Weltmarkt belegt Russland aber Rang vier unter den Phosphat-Exporteuren mit 10 Prozent am Phosphat-Welthandel;

Der Blick auf die Handelsstatistiken macht deutlich, dass nicht nur Deutschland, sondern auch der Weltmarkt im Hinblick auf Rohstoffe von Russland abhängig ist. Russland ist ein Rohstoffgigant. Daher ist es wichtig, dass Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA mit anderen rohstoffreichen und möglichst stabilen Demokratien wie USA, Kanada und Südafrika weiter vorangetrieben und ausdefiniert werden.

Es zeigt sich analog zu der Lieferkettenproblematik, dass eine weitere Diversifizierung essenziell für eine stabile Versorgungssicherheit ist. Zu prüfen ist auch, welche nationalen und europaweiten Kapazitäten für einen Abbau und die Weiterverarbeitung essenzieller Rohstoffe möglich sind.

Die dritte Möglichkeit umfasst das Recycling als Quelle von Sekundärrohstoffen und unterstreicht die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft in Deutschland und Europa. PDF herunterladen Cornelius Bähr / Melinda Fremerey / Manuel Fritsch / Thomas Obst IW-Kurzbericht Nr. 31 3. April 2022.

Warum verbündet sich Deutschland nicht mit Russland?

Seit 1990 [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] – Am 3. Oktober 1990 traten die Länder der DDR der Bundesrepublik bei und im August 1994 zogen die russischen Truppen aus Ostdeutschland ab. Ein enger kultureller und bildungspolitischer Austausch entwickelte sich.

Eines der bislang ungelösten Probleme in den Kulturbeziehungen beider Völker ist die Frage der Beutekunst , kriegsbedingt verlagerter Kunst- und Kulturgüter aus deutschen Sammlungen, die seit 1945 bis heute in Einrichtungen der Russischen Föderation verwahrt werden.

2003 wurde ein Regierungsabkommen zur Förderung des gegenseitigen Erlernens der Partnersprache abgeschlossen. 2009 wurde das Abkommen über die wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit mit der Sowjetunion von 1987 verlängert. Seit 2006 gibt es Koordinierungsbüros in Hamburg und Moskau für den bilateralen Schüler- und Jugendaustausch.

Das Goethe-Institut ist an vielen Orten in Russland präsent, in Moskau, St. Petersburg und seit Frühjahr 2009 in Nowosibirsk. Daneben sind weitere deutsche Kulturmittler in Russland vertreten (vgl. Deutsch-Russisches Haus ).

Ein Träger der russischen Kultur in Deutschland ist das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur , eine ausländische Vertretung der Föderalen Agentur für Angelegenheiten der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten. Die Tätigkeit des Hauses ist auf die Entwicklung vielseitiger russisch-deutscher Beziehungen auf den Gebieten der Kultur, Wissenschaft, Technik und der geschäftlichen Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland gerichtet.

In den Jahren 2012 und 2013 unterzeichneten beide Länder zwei Regierungsabkommen, die Tätigkeit und rechtliche Aspekte beider Kultureinrichtungen regelten (Abkommen über die Tätigkeit von Kultur- und Informationszentren und Abkommen über die Bedingungen der Unterbringung des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kultur in Berlin und des Goethe-Instituts in Moskau ).

Im Zuge Annexion der Halbinsel Krim verhängte die EU Sanktion gegen Russland , die von drei der vier im 18. Deutschen Bundestag vertretenen Fraktionen befürwortet worden waren. Die Ausnahme bildete die Partei Die Linke. Zusätzlich belastet wurden die bilateralen Beziehungen durch die im Jahr 2015 publik gewordenen, aus Russland stammenden, wiederholten Hackerangriffe auf den Deutschen Bundestag.

Die EU verhängte daraufhin im Jahr 2020 Einreiseverbote und Kontensperrungen gegen den Direktor des russischen Militärgeheimdienstes GRU , gegen eine Hackergruppe des GRU und den Hacker und Offizier Dmitri Badin.

Als Reaktion darauf verhängte Russland noch im selben Jahr Einreiseverbote gegen deutsche Regierungsvertreter. Trotzdem wurde Russland von Politikern weiter hofiert, Karl Schlögel untertitelte am 3. Juli 2016 einen Bericht mit „Putin treibt mit einem deutschen Thinktank nun den Propaganda-Krieg gegen den Westen auf die Spitze. Was für eine Schmach!” Bundespräsident Steinmeier mit Putin bei einem Besuch in Moskau , 2017 Nach dem Mord an Selimchan Changoschwili in Berlin im August 2019 verurteilte das Kammergericht einen russischen Staatsbürger, den die Staatsanwaltschaft dem russischen Geheimdienst FSB zuordnet, im Dezember 2021 wegen Mordes zu lebenslanger Haft. Der Staatsschutzsenat sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte im Auftrag des russischen Staates gehandelt hatte. Der vorsitzende Richter sprach diesbezüglich von Staatsterrorismus. Das Gericht erkannte zusätzlich die besondere Schwere der Schuld. Der russische Botschafter in Deutschland bezeichnete die Verurteilung als politisch motiviert.

  • Und links wie rechts machen mit: aus Feigheit, Geldgier oder Geltungssucht;
  • Infolge des Giftanschlags auf Alexei Nawalny am 20;
  • August 2020 verschlechterten sich die Beziehungen Russlands zu Deutschland, zur Europäischen Union (EU) , zur USA und zu vielen anderen westlichen Ländern weiter;
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Russland und Deutschland wiesen mehrere Male diplomatisches Personal der Gegenseite aus. Ansonsten zeichne sich das durch Geschäfte mit Russland korrumpierte Deutschland sich im Umgang mit Russland und Menschenrechten durch „schallendes Schweigen” aus, so Posner im April 2021.

Linke , gerade auch DDR-Nostalgiker, säuselten von “strategischer Partnerschaft” mit Russland und würden dabei von der europäischen Reaktion im Umkreis der AfD assistiert. Die East StratCom Task Force des Europäischen Auswärtigen Dienstes registrierte seit 2015 einen Anstieg von in Russland propagierten Falschinformationen über Deutschland.

Als einen Grund für das (zu) hohe Verständnis für Russland bis im Januar 2022 nannte die NZZ nebst den engen wirtschaftlichen Verflechtungen und Schuldgefühlen in Bezug auf den Zweiten Weltkrieg auch die Verklärung Putins zu einem „Gegenpol zum westlichen Mainstream”, bei der politischen Linken dank Antiamerikanismus , bei den Rechten gegen Gendersternchen und Zuwanderung.

Im Februar 2022 untersagte aufgrund einer nicht vorhandenen Sendelizenz die Kommission für Zulassung und Aufsicht die Ausstrahlung des russischen Auslandssenders RT DE in Deutschland. Kurz darauf verbot das russische Außenministerium der Deutschen Welle im selben Monat die gesamte journalistische Berichterstattung.

RT DE ignorierte noch Ende Februar das Sendeverbot und strahlte ein Vollprogramm über den russischen Angriff auf die Ukraine aus. Seit März 2022 gelten scharfe Sanktionen gegen Russland , doch wird es Deutschland kaum schaffen, vor 2024 aus der Energieabhängigkeit im Bereich der Gasversorgung auszusteigen.

  • Deutsche Wirtschaftsunternehmen exportierten im März 2022 57,5 Prozent weniger nach Russland als im März 2021 (1,1 Milliarden Euro nach ~2,6 Milliarden Euro im März 2021);
  • Laut dem Statistischen Bundesamt (StBA) lag die Russische Föderation im März nur noch auf Rang 12 der wichtigsten Bestimmungsländer für deutsche Exporte außerhalb der Europäischen Union (Drittstaaten);

Im Februar 2022 hatte Russland noch Rang 5 belegt. Laut StBA waren die deutschen Exporte in die Russische Föderation im Juni 2022 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 41,6 Prozent auf den Umfang von 1,2 Milliarden Euro gesunken. .

Was Handelt Deutschland mit Russland?

Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland basieren auf einer langjährigen und engen Kooperation. Nach starken Rückläufen der deutschen Exporte nach Russland sowie des bilateralen Handelsumsatzes insgesamt in den Jahren 2015 und 2016 nahm der Warenhandel in beiden Richtungen im Jahr 2017 wieder eine positive Entwicklung. Das bilaterale Handelsvolumen verzeichnete 2015 mit einem Rückgang um 23,9 Prozent (im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum) auf 51,733 Milliarden Euro den stärksten Rückgang seit dem Krisenjahr 2009.

Im Jahr 2016 hat sich dieser negative Trend mit einem Rückgang um nur noch 6,8 Prozent merklich abgeschwächt. Der bilaterale Handelsumsatz belief sich auf 49,028 Milliarden Euro. Im Jahr 2017 war ein Anstieg um 19,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen – wenngleich von einem niedrigen Ausgangsniveau.

Diese Entwicklung nehmen auch die deutschen Exporte. Während sie 2014 gegenüber dem Vorjahr um 18,4 Prozent und 2015 sogar um weitere 25,8 Prozent zurückgegangen sind, verzeichneten sie 2016 einen Rückgang von nur noch 1,2 Prozent. Der negative Trend der letzten Jahre im bilateralen Handel hat sich 2017 nicht fortgesetzt: die deutschen Exporte nach Russland nahmen wieder um rund 19,8 Prozent zu.

  1. Wesentliche Ursachen für den Rückgang des bilateralen Handels in den letzten Jahren liegen in Strukturschwächen der russischen Wirtschaft;
  2. Dies zeigt sich insbesondere in der hohen Abhängigkeit von Öl- und Gasexporten;

Der Rückgang der Öl- und Gaspreise in Verbindung mit der Abwertung des Rubels führte zu geringeren Einnahmen Russlands aus Energieexporten und sinkender Kaufkraft. Die aufgrund der fortbestehenden Destabilisierung der Ost-Ukraine durch Russland verhängten sektoralen EU -Wirtschaftssanktionen und die russischen Gegenmaßnahmen im Agrarbereich haben diesen Trend zusätzlich verstärkt.

Auch die russische Politik der Importsubstitution und Lokalisierung hat sich auf den bilateralen Handel ausgewirkt. Das leichte Wachstum des russischen Bruttoinlandprodukts (BIP) sowie die Zunahme des bilateralen Handelsvolumens im Jahr 2017 gehen hauptsächlich auf den im letzten Jahr angestiegenen Ölpreis zurück.

Russland bleibt größter Energielieferant Deutschlands. Jeweils fast 40 Prozent des deutschen Gas- und Ölbedarfs werden aus russischen Lieferungen gedeckt. Daneben bezieht die deutsche Wirtschaft in erheblichem Umfang Nichteisen-Metalle sowie Eisen und Stahl aus Russland.

Wie viel Umsatz macht Deutschland mit Russland?

Aus der Russischen Föderation wurden Waren im Wert von 33,1 Milliarden Euro importiert, dorthin gingen Exporte im Wert von gut 26,6 Milliarden Euro. Damit lag der Außenhandelsumsatz zwischen Deutschland und Russland 3,4 % über dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019.