Wie Viel Brotsorten Gibt Es In Deutschland?

Wie Viel Brotsorten Gibt Es In Deutschland
„Warum hat ausgerechnet die deutsche Brotkultur eine so extreme Vielfalt von rund 300 Sorten?”, wundert sich Hamid Boukheraz aus Marokko – und die Frage ist berechtigt: Denn Deutschland gilt als das Land, in dem es die größte Auswahl an Brotsorten gibt.

  1. Weit über 300 Arten werden im ganzen Land gebacken, und die unterscheiden sich je nach Region nochmals;
  2. Diese große Vielfalt hat verschiedene Gründe: Einer davon sind die vielen Getreidesorten wie zum Beispiel Weizen, Dinkel oder Roggen, die in Deutschland wachsen;

Ein anderer Grund ist die gute und kreative Ausbildung von Bäckermeistern, die es in vielen Ländern so nicht gibt. Auf diese Weise hat sich ein Handwerk entwickelt, durch das das deutsche Brot zum vollwertigen Nahrungsmittel geworden ist und nicht nur eine Beilage darstellt.

Wie viele Arten von Brot in Deutschland?

Brotland Deutschland – was ist deutsche Brotkultur? – Deutsches Brot: maximale Sortenvielfalt weltweit: Wer einmal längere Zeit im Ausland gelebt hat, weiß gutes, deutsches Brot zu schätzen. Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele unterschiedliche Brotsorten und so exzellentes Brot wie in Deutschland.

  1. In den meisten Ländern der Welt gibt es nur wenige Brotarten, während das Deutsche Bäckerhandwerk rund 3;
  2. 200 unterschiedliche Brotspezialitäten vorweisen kann;
  3. Die Reichhaltigkeit des Angebots liegt in drei wesentlichen Aspekten begründet;

Auf der einen Seite hat die Vielzahl der unterschiedlichen Getreidesorten, die in Deutschland angebaut werden, einen erheblichen Einfluss auf das Spektrum von Brotsorten. Hierzu zählen neben Weizen und Roggen auch Gerste, Hafer und Dinkel. Zum anderen liegt es vorwiegend an der Fertigkeit und dem Geschick eines Bäckermeisters, welche Zutaten er für seine Backwaren verwendet, für welche Qualität seiner Rohstoffe er sich entscheidet und wie er den Teig führt und ruhen lässt.

Welche Brotsorten gibt es in Deutschland?

In welchem Land gibt es das beste Brot?

Es gibt unzählige Sorten Brot in Deutschland – Das Deutsche Brotregister des Deutschen Brotinstituts verzeichnet derzeit über 3. 200 unterschiedliche Brotspezialitäten , vermutlich sind es aber noch mehr, da nicht jeder Bäcker seine neueste Kreation sofort oder überhaupt meldet.

Was ist das beliebteste Brot der Deutschen?

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  • Lebensmittel & Ernährung

Premium Premium-Statistiken Branchenspezifische und aufwendig recherchierte Fachdaten (zum Teil aus exklusiven Partnerschaften). Für uneingeschränkten Zugriff benötigen Sie einen kostenpflichtigen Account. Die Statistik zeigt anhand einer Absatzverteilung die beliebtesten Brotsorten in Deutschland in den Jahren 2010 bis 2021. Laut Quelle war das Toastbrot im Jahr 2021 die meistgekaufte Brotsorte in Deutschland.

Wie viele Brotsorten gibts?

„Warum hat ausgerechnet die deutsche Brotkultur eine so extreme Vielfalt von rund 300 Sorten?”, wundert sich Hamid Boukheraz aus Marokko – und die Frage ist berechtigt: Denn Deutschland gilt als das Land, in dem es die größte Auswahl an Brotsorten gibt.

  • Weit über 300 Arten werden im ganzen Land gebacken, und die unterscheiden sich je nach Region nochmals;
  • Diese große Vielfalt hat verschiedene Gründe: Einer davon sind die vielen Getreidesorten wie zum Beispiel Weizen, Dinkel oder Roggen, die in Deutschland wachsen;

Ein anderer Grund ist die gute und kreative Ausbildung von Bäckermeistern, die es in vielen Ländern so nicht gibt. Auf diese Weise hat sich ein Handwerk entwickelt, durch das das deutsche Brot zum vollwertigen Nahrungsmittel geworden ist und nicht nur eine Beilage darstellt.

Welches ist die älteste brotsorte?

14’400 Jahre alt ist das älteste Brot der Welt, das Forschende in Jordanien entdeckt haben. Schon Tausende Jahre vor dem Ackerbau haben unsere Vorfahren Fladenbrote aus wildem Getreide gebacken.

Wer ist am meisten Brot auf der Welt?

Berlin – Egal, ob Brot, Brötchen, Kuchen oder süße Stücke: Pro Kopf verbraucht der Deutsche 86,9 Kilo Backwaren im Jahr, wie die Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung (GMF) heute mitteilte. Auch wenn im Herbst die Preise anziehen, werde dies den Trend kaum umkehren, sagte GMF-Geschäftsführer Heiko Zentgraf in Berlin.

Denn Brot und Brötchen gehörten erfahrungsgemäß nicht zu preissensiblen Lebensmitteln. “Ein paar Cents mehr werden die Entwicklung beim Pro-Kopf-Verbrauch nicht bremsen”, sagte auch Bäckerei-Experte Jürgen-Michael Brümmer.

Die Zentrale Markt- und Preisberichtsstelle (ZMP) und das Bäckerhandwerk hatten zuletzt wegen deutlich gestiegener Mehl- und Stromkosten für Herbst teureres Brot vorausgesagt. “Supervollkornfans findet man bei den 30- bis 50-Jährigen”, sagte Zentgraf. Jüngere hingegen griffen lieber zu hellen Weizenbroten oder zum Toast.

Der Anteil der verkauften Bio-Produkte habe sich 2006 zwar deutlich erhöht, bleibe aber mit 3,6 Prozent immer noch auf niedrigem Niveau. Beim gesamten Pro-Kopf-Verbrauch von Brot und Brötchen liege Deutschland mit Tschechien und Ungarn unter den Top-Drei-Ländern in der EU, sagte Zentgraf.

Bei der Produktionsmenge dürfte die heimische Industrie in Europa führend sein. Nach Butter und Milchprodukten werden allerdings wahrscheinlich auch Brot und Backwaren für die Verbraucher teurer. “Es wird sicherlich eine Preiserhöhung geben”, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Großbäckereien, Helmut Martell.

Nach seiner Einschätzung werden die Abgabepreise an den Handel je nach Sortiment um fünf bis neun Prozent steigen. “Was der Handel daraus macht, ist seine Sache”, erklärte Martell. Weizenpreise enorm gestiegen Der Verband Deutscher Großbäckereien vertritt Backbetriebe, die den Handel beliefern oder ihre Erzeugnisse über größere Filialketten absetzen.

Nach seinen Berechnungen sind die Herstellungs- und Vertriebskosten für Brot und Backwaren um neun Prozent gestiegen. Für Bio-Backwaren hätten sie sogar die 20-Prozent-Grenze erreicht. Vor allem verhagelten die enorm gestiegenen Getreidepreise den Bäckern die Bilanz.

  1. So würden für Bio-Getreide bis zu 65 Prozent und für konventionelles Getreide bis zu 24 Prozent mehr verlangt;
  2. Als Hauptgründe für die Explosion der Rohstoffpreise nannte der Verband, dass mittlerweile ein Drittel der Roggenernte zu Sprit verarbeitet wird;
See also:  Wie Viele Linkshänder Gibt Es In Deutschland?

Zum anderen seien die gestiegenen Preise auf Witterungseinflüsse und spekulative Faktoren zurückzuführen. Der Sachverständige für Bäckereitechnologie Jürgen-Michael Brümmer wies außerdem darauf hin, dass es im wichtigen Roggenanbauland Polen 2006 eine Missernte gegeben habe.

Wie viele Brotsorten gibt es in Europa?

Einzelnachweise –

  1. ↑ Leitsätze für Brot und Kleingebäck.
  2. ↑ Roth, K. (2010): Chemische Köstlichkeiten. Auflage. Weinheim: Wiley-VCH, S. 108.
  3. ↑ Zum Thema Brotzutaten – 300 Zusatzstoffe im Brot? Ein Faktencheck. Abgerufen am 19. März 2021.
  4. ↑ Lebensmittel-Kennzeichnung. Abgerufen am 19. März 2021.
  5. ↑ Burghard Kirsch: Müllereitechnologie – Werkstoffkunde. Auflage. Bayerischer Müllerbund, München 2016, ISBN 978-3-9812436-6-6 , S. 270.
  6. ↑ Lange Teigführung ? Besser verträgliches Brot. In: dhz. net. September 2016, abgerufen am 16. Juni 2022 (deutsch).
  7. ↑ Jochen U. Ziegler, Deborah Steiner, C. Friedrich H. Longin, Tobias Würschum, Ralf M. Schweiggert: Wheat and the irritable bowel syndrome – FODMAP levels of modern and ancient species and their retention during bread making. In: Journal of Functional Foods. Band   25 , August 2016, S.
  8. ↑ Josef Loderbauer: Das Bäckerbuch in Lernfeldern. Verlag Handwerk und Technik, Hamburg 2008, ISBN 978-3-582-40205-9.
  9. ↑ Bislang anerkannte Brotspezialitäten. brotkultur. de, abgerufen am 9. Juni 2022.
  10. ↑ Simone Riehl: Der lange Weg zur Landwirtschaft , Spektrum 2014
  11. ↑ Marta Mariotti Lippi, Bruno Foggi, Biancamaria Aranguren, Annamaria Ronchitelli, Anna Revedin: Multistep food plant processing at Grotta Paglicci (Southern Italy) around 32,600 cal B. in: PNAS 112 no. 39 (25. September 2015) 12075–12080.
  12. ↑ Michael Stang : Lust auf Grünes – Schon vor 30. 000 Jahren verarbeiteten Menschen Pflanzen zu Mehl. In: Deutschlandfunk -Sendung „ Forschung aktuell “. 19. Oktober 2010, abgerufen am 24. September 2018.
  13. ↑ Ancient weeds hint that farming may have its roots in Israel. In: The Times of Israel. 23. Juli 2015, abgerufen am 25. November 2018.
  14. ↑ Universität Kopenhagen (Hrsg. ): Ältestes Brot der Welt entdeckt. In: scinexx. de. 17. Juli 2018, abgerufen am 17. Juli 2018. Brot wurde schon vor der Ackerbau-Zeit gebacken. In: Süddeutsche. de. 17. Juli 2018, abgerufen am 24. September 2018.
  15. ↑ Erwin M. Ruprechtsberger : Bier im Altertum – Ein Überblick (= Linzer archäologische Forschungen Sonderheft 8). Linz 1992.
  16. ↑ Andreas G. Heiss, Angela Kreuz: Brot für die Salinenarbeiter – Das Keltenbrot von Bad Nauheim aus archäobotanischer Sicht. (PDF; 2,7 MB) In: Hessen Archäologie 2006: Jahrbuch für Archäologie und Paläontologie in Hessen. 2007, S. 72 , abgerufen am 25. September 2018 (wiedergegeben auf holzanatomie.
  17. ↑ welt. de
  18. ↑ Zum Thema Brothistorie – Die Entstehung der Bezeichnung „Brot”. Abgerufen am 19. März 2021.
  19. ↑ 27 Kulturformen ins deutsche Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Pressemitteilung der Kultusministerkonferenz, auf kmk. org; abgerufen am 27. September 2015.
  20. ↑ »Was ist die Geschichte hinter der besonderen Form der Brezel? Die Brezel repräsentiert verschränkte Arme über der Brust. Auf diese Weise war es im Mittelalter üblich zu beten. Einer Geschichte zufolge war es ein italienischer Mönch, der im 7. Jahrhundert das besondere Gebäck herstellte. Der Mönch wollte seine Schüler mit kleinen Brotstücken belohnen, die wie die Arme der Kinder geformt waren, wenn sie sie während des Gebets verschränkten. se/kultur/gastronomi/varifran-har-kringlan-fatt-sin-form (schwedisch)
  21. ↑ Über das Brotteilen. ( Memento des Originals vom 13. März 2007 im Internet Archive )   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  22. ↑ Korn und Brot. sagen. at.
  23. ↑ Stenographisches Protokoll, 190. Sitzung des Bundesrates der Republik Österreich (PDF; 6,7 MB) 29. Juni 1962, S. 4549 (S. 42 von 59 des Scans).
  24. ↑ Thersia Willerdorfer: Der Fleischverbrauch in Österreich von 1950–2010, Trends und Drives als Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage ( Memento des Originals vom 28. September 2015 im Internet Archive )   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF) Social Ecology Working Paper 139, ISSN   1726-3816 , April 2013, S.
  25. ↑ Deutsche Brotkultur, Briefmarke zu 2,60 € ( Memento des Originals vom 28. Dezember 2017 im Internet Archive )   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.

Wie viele Brotsorten gibt es in der Türkei?

Brotbacktechniken – In der Türkei gibt es zwei Hauptbrotarten: Sauerteigbrot, mit Triebmitteln wie Hefe gebackenes Brot und ungesäuertes Brot, normalerweise Fladenbrot. Die verschiedenen Teige, die aus einer Vielzahl von Weizen und Gersten, Mehlen und Samen hergestellt werden, werden mit einem Nudelholz, das als Oklava bekannt ist, auf die gewünschte Dicke ausgerollt. Es gibt dann verschiedene Möglichkeiten, das Brot zu kochen. Einige werden in einer Pfanne im Ofen gebacken, wie wir es in der westlichen Welt gewohnt sind. Die meisten türkischen Brote werden auf einem sogenannten “Sack” gekocht, einer konvexen Eisenbratpfanne, die über einem Feuer steht oder mit heißen Kohlen gefüllt ist.

  1. normalerweise ein langer dünner Zylinder aus Holz;
  2. Türkische Brote sind sehr spezifisch in Bezug auf die Breite und Dicke der verschiedenen Brotsorten, daher ist das Oklava-Rollen ein wichtiger Bestandteil des Brotherstellungsprozesses;

Eine andere beliebte Art, Brot in der Türkei zu backen, ist ein Tandır-Ofen. Ursprünglich von Familien in ländlichen Dörfern benutzt, besteht ein Tandır-Ofen aus Ton und wird oft außerhalb des Haupthauses aufbewahrt und hauptsächlich zum Backen von Brot verwendet.

  • Die heute verwendete Technik basiert auf dieser Idee, Tonöfen oder Metallnachbildungen zu verwenden, und der Teig wird häufig zum Kochen an die Innenwand des Tandır geklebt;
  • Eine andere erwähnenswerte Technik ist das Backen von Kieselsteinen;
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In einem Ofen wird ein Feuer angezündet und Kieselsteine werden auf den Boden des Ofens gelegt. Der Teig wird direkt auf die heißen Kieselsteine gelegt. Diese Art des Backens ist in der Region Ostanatolien besonders beliebt.

In welchem Land gibt es kein Brot?

Es gibt kein Brot auf Hawaii.

Wo gibt es kein Brot?

Keine Mahlzeit ohne Brot – Auf der arabischen Halbinsel, in Libanon, Jordanien oder Syrien hingegen kommt Chubz auf den Tisch. „Wir essen unser Fladenbrot morgens, mittags und abends”, sagt Hassan Kenj, Inhaber der Goldenen Bäckerei in Berlin und gebürtiger Syrer: „Eine Mahlzeit ohne Brot gibt es bei uns nicht.

” Und so liegen arabische Länder wie Ägypten beim Verbrauch ganz vorn – „150 bis 180 Kilo beträgt dort der Brotkonsum pro Einwohner jährlich”, sagt Fadani. Zum Vergleich: In Polen oder Russland sind es laut Fadani gut 100 Kilo, in Deutschland 86 Kilo, in Italien oder Frankreich 60 Kilo.

Mehr als ein Nahrungsmittel: In Frankreich steht das Baguette auch für ein Stück frankophiles Lebensgefühl – zumindest für uns. Dabei sind die Maße strikt von oben festgelegt: Die Länge zwischen 50 und 100 Zentimetern, der Durchmesser zwischen sechs und acht Zentimetern.

Wer hat das erste Brot erfunden?

Alten Resten eine Chance – Brot aus Roggen und Weizen, so wie wir es heute beim Bäcker kaufen, war unseren Ahnen noch unbekannt. Stattdessen pflanzten die Ackerbauern damals Einkorn, Dinkel und Emmer an. Erst später kamen Weizen und Gerste dazu und die Getreidevielfalt wurde größer, was auch unterschiedliche Brotsorten mit sich brachte.

  1. Für die alten Ägypter aber war es dieses Urgetreide, aus dem sie ihr Brot backten;
  2. So gehen denn die ältesten Zeugnisse des Brotbackens auf die Hochkultur am Nil zurück;
  3. Darstellungen und Funde belegen, dass die Ägypter bereits vor 6000 Jahren spezielle Backräume hatten, in denen das erste Brot gebacken wurde;

Sie stellten auch fest, dass Teig, der länger steht, zu gären beginnt. Dem Gären des Teigs haben wir im Übrigen unser Wort “Brot” zu verdanken. Im Althochdeutschen bedeutete der Begriff “prôt” so viel wie “Gegorenes”.

Wie viel Brot sollte man täglich essen?

Wieviel Brot am Tag ist gesund? Darauf kommt es an – Brot kommt bei den meisten Deutsch mehrmals täglich auf den Tisch: Ob zum Frühstück, in der Pause bei der Arbeit oder zum Abendessen. Wie viel Brot Sie sich täglich mit gutem Gewissen gönnen dürfen, ist von verschiedenen Faktoren abhängig.

  • Achten Sie darauf, Vollkornprodukte zu konsumieren, da sie wertvolle Nährstoffe enthalten. Weißmehlprodukte, aus denen zum Beispiel Baguettes, Rosenbrötchen und viele andere helle oder gefärbte Brote bestehen, enthalten hingegen wenig Ballaststoffe.
  • Darüber hinaus ist auch der Belag entscheidend. Wenn Sie Brot mit Gemüse wie frischen Tomaten oder leckerem Hummus belegen, ist das gleich doppelt gesund. Mit Schokocremes und Wurst sollten Sie hingegen sparsam sein.
  • Zudem ist entscheidend, wie viele Kohlenhydrate Sie den Rest des Tages zu sich nehmen. Als Faustregel gilt, dass vier bis sechs Scheiben Brot je Tag unbedenklich sind. Haben Sie jedoch zusätzlich viele Kohlenhydrate konsumiert, die zum Beispiel in Reis und Nudeln stecken, sollten Sie etwas weniger Brot verzehren.
  • Essen Sie hin und wieder mehr Brot, hat das nicht sofort gesundheitliche Folgen. Sie sollten jedoch bedenken, dass zu viele Kohlenhydrate auf Dauer zu Übergewicht führen können. Ersetzen Sie einige der Kohlenhydrate durch gesunde Fette und Eiweiße aus verschiedenen pflanzlichen und tierischen Quellen.

Warum isst man in Deutschland so viel Brot?

Nicht nur in Deutschland war das Mittagessen die Hauptmahlzeit des Tages und wurde mit der Familie eingenommen. – Bäckermeister Bernd Kütscher erklärt, dass bis zur Industrialisierung in den europäischen Regionen das Mittagessen ein wichtiger Punkt im Tagesablauf von Arbeiterfamilien war.

“In Deutschland wurde deftige Hausmannskost serviert, die den Arbeitern der Familie Kraft für die nächste Arbeitsphase geben sollte. Am Abend war es dann nicht mehr notwendig, aufwendig zu kochen. Ein Laib Brot, Butter und etwas Aufschnitt reichten als Abendbrot.

Im 19. Jahrhundert standen den Menschen dann neue Konservierungsmöglichkeiten zur Verfügung. Nun konnte Brot auch mit Marmelade oder Pflaumenmus bestrichen werden. ” In den zwanziger Jahren änderten sich dann die Alltagsanforderungen der Menschen und somit auch die Esskultur.

Der technische Fortschritt bedeutete weniger Belastung für die Arbeiter. Zudem kamen immer mehr Kantinen auf, in denen die Arbeiter und Angestellten auch Mittags auf der Arbeit warm essen konnten. Die Menschen passten ihren Speiseplan diesen Umständen an und genossen ein leichtes Abendbrot in familiärer Atmosphäre.

Auch wenn sich unsere Arbeitsbedingungen und Lebensumstände wieder geändert haben, ist die deutsche Liebe zum Brot aber geblieben. Warum?.

Wie nennt man Brot in Deutschland?

In Süddeutschland sagt man im bayerischen Teil „Semmel’ und in Baden-Württemberg, je nach Dialekt „Weckle’, „Weckerl’ oder „Semmel’.

Warum gibt es so viele Brotsorten in Deutschland?

Warum essen die Deutschen so gerne Brot?  – “Brot hat eine lange Tradition. Das moderne Brot (der mit Sauerteig gelockerte Brotlaib aus dem Ofen) wurde vor etwa 6. 000 Jahren von den Ägyptern erfunden und kam mit den Römern bald auch nach Europa. Schon vor 1.

300 Jahren wurden in den mittelalterlichen Städten in Deutschland erste Bäckereien eröffnet. Ein Grund für die vielen verschiedenen Brotsorten im Land sind die unterschiedlichen Bodenbedingungen. Im Norden Deutschlands wird mehr mit Roggen gebacken und im Süden mehr mit Weizen.

Auf der Schwäbischen Alb gibt es besonders viele Dinkelbrote, weil dort Dinkel wächst. Und die verschiedenen Brotsorten waren früher den verschiedenen Bevölkerungsgruppen vorbehalten: Weizenbrote für Könige und Adlige, Mischbrote aus feinem Mehl für vermögende Handwerker und Kaufleute.

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Wie nennt man Brot in Deutschland?

In Süddeutschland sagt man im bayerischen Teil „Semmel’ und in Baden-Württemberg, je nach Dialekt „Weckle’, „Weckerl’ oder „Semmel’.

Wer ist am meisten Brot auf der Welt?

Berlin – Egal, ob Brot, Brötchen, Kuchen oder süße Stücke: Pro Kopf verbraucht der Deutsche 86,9 Kilo Backwaren im Jahr, wie die Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung (GMF) heute mitteilte. Auch wenn im Herbst die Preise anziehen, werde dies den Trend kaum umkehren, sagte GMF-Geschäftsführer Heiko Zentgraf in Berlin.

Denn Brot und Brötchen gehörten erfahrungsgemäß nicht zu preissensiblen Lebensmitteln. “Ein paar Cents mehr werden die Entwicklung beim Pro-Kopf-Verbrauch nicht bremsen”, sagte auch Bäckerei-Experte Jürgen-Michael Brümmer.

Die Zentrale Markt- und Preisberichtsstelle (ZMP) und das Bäckerhandwerk hatten zuletzt wegen deutlich gestiegener Mehl- und Stromkosten für Herbst teureres Brot vorausgesagt. “Supervollkornfans findet man bei den 30- bis 50-Jährigen”, sagte Zentgraf. Jüngere hingegen griffen lieber zu hellen Weizenbroten oder zum Toast.

Der Anteil der verkauften Bio-Produkte habe sich 2006 zwar deutlich erhöht, bleibe aber mit 3,6 Prozent immer noch auf niedrigem Niveau. Beim gesamten Pro-Kopf-Verbrauch von Brot und Brötchen liege Deutschland mit Tschechien und Ungarn unter den Top-Drei-Ländern in der EU, sagte Zentgraf.

Bei der Produktionsmenge dürfte die heimische Industrie in Europa führend sein. Nach Butter und Milchprodukten werden allerdings wahrscheinlich auch Brot und Backwaren für die Verbraucher teurer. “Es wird sicherlich eine Preiserhöhung geben”, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Großbäckereien, Helmut Martell.

  • Nach seiner Einschätzung werden die Abgabepreise an den Handel je nach Sortiment um fünf bis neun Prozent steigen;
  • “Was der Handel daraus macht, ist seine Sache”, erklärte Martell;
  • Weizenpreise enorm gestiegen Der Verband Deutscher Großbäckereien vertritt Backbetriebe, die den Handel beliefern oder ihre Erzeugnisse über größere Filialketten absetzen;

Nach seinen Berechnungen sind die Herstellungs- und Vertriebskosten für Brot und Backwaren um neun Prozent gestiegen. Für Bio-Backwaren hätten sie sogar die 20-Prozent-Grenze erreicht. Vor allem verhagelten die enorm gestiegenen Getreidepreise den Bäckern die Bilanz.

So würden für Bio-Getreide bis zu 65 Prozent und für konventionelles Getreide bis zu 24 Prozent mehr verlangt. Als Hauptgründe für die Explosion der Rohstoffpreise nannte der Verband, dass mittlerweile ein Drittel der Roggenernte zu Sprit verarbeitet wird.

Zum anderen seien die gestiegenen Preise auf Witterungseinflüsse und spekulative Faktoren zurückzuführen. Der Sachverständige für Bäckereitechnologie Jürgen-Michael Brümmer wies außerdem darauf hin, dass es im wichtigen Roggenanbauland Polen 2006 eine Missernte gegeben habe.

Warum ist Deutschland Brotland?

Die beliebtesten Brote in Deutschland Heute ist das beliebteste Brot in Deutschland das Mischbrot. Dabei beträgt die Getreideart, die im Namen des Brotes enthalten ist, zwischen 50 bis 89 Prozent. So liegt beispielsweise bei einem Roggenmischbrot der Roggenanteil zwischen diesen Werten.

Weitere Klassiker im Bäcker-Regal sind Vollkornbrote, Weizenbrote, Roggenbrote, Schrotbrote, Mehrkorn-, Dreikorn- oder Vierkornbrote. Ausschlaggebend für die Unterscheidung ist die Zusammensetzung des verwendeten Mehls.

So sind in Deutschland mit der Zeit facettenreiche Brotvarianten und über 3000 Sorten entstanden – Das macht die deutsche Brotkultur sogar zum offiziellen immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Inspirationen für den nächsten Besuch beim Bäcker Über die herkömmlichen Brotsorten hinaus, bieten viele Bäckereien zudem unkonventionellere Exemplare mit kreativen Rezepturen an, die einen neuen Twist in die tägliche Brotzeit bringen und untermauern, warum wir Deutschen so berühmt sind für unsere Brotvielfalt.

  1. Das Gewürzbrot Ein Gewürzbrot – nur mit Butter oder kombiniert mit einem kräftigen Käse – macht das Abendbrot beispielsweise zu einem hoch aromatischen Genuss;
  2. Dafür werden Gewürze wie Kümmel, Koriander, Fenchel oder Anissamen eingebacken;

Ähnlich intensiv im Aroma sind Brote mit Kräutern oder Stückchen von Schinken, Zwiebeln, Oliven, Tomaten oder Käse. Ein knackiges Nussbrot passt hingegen nicht nur zu herzhaftem Wurstaufschnitt, sondern ebenfalls perfekt zu fruchtiger Frühstücks-Marmelade.

Das Kartoffelbrot Neben Spezialzutaten im Teig können ebenso Getreidemehl-Alternativen den Geschmack eines Laibes formen und verändern. Mit Kartoffelmehl entsteht so ein reichhaltiges Kartoffelbrot, das mit rustikalem Geschmack überzeugt.

Im Hinblick auf Fitnesstrends werden Low Carb- bzw. Eiweißbrote immer beliebter, weil diese – statt Getreidemehl mit hohem Kohlenhydratgehalt – pflanzliche oder tierische Eiweiße, Ballaststoffe und gesunde Fettsäuren aus Nüssen, Kernen und Samen enthalten.

Doch egal, ob Klassiker oder Spezialbrot, eines haben sie alle gemein: Ein frisches, saftiges Handwerks-Brot mit herrlichem Eigengeschmack benötigt keinen aufwendigen Belag, als ergänzender Partner reicht in diesem Falle ein wenig sahnige Butter und grobes Salz.

Handwerk schmeckt man Brot aus echtem Handwerk zu finden wird jedoch immer schwieriger, denn es braucht Zeit ein Brot nach Handwerksprinzipen zu backen. Aus diesem Grund werden Backwaren heute oftmals industriell gefertigt und vor Ort lediglich aufgebacken.

Nur durchschnittlich eines von fünf Broten stammt heute von einem handwerklichen Bäckereibetrieb. Dabei lohnt es besonders den traditionellen Bäcker zu besuchen, denn man kann die wertvoll investierte Zeit und Hingabe bei der Zubereitung regelrecht schmecken und das Bäckerbrot hält sich darüber hinaus um einiges länger.

Auf den heimischen Tisch Wer selbst zum Bäckermeister werden will, kann Brot auch ohne viel Aufwand in der heimischen Küche zaubern. Dabei hilft der gusseiserne arcana Bauernpfanne mit Deckel. In diesem backt der Teig, nachdem er ausreichend Ruhe genossen hat, im Backofen zu einem leckeren Brot.

Die Bauernpfanne verhindert, dass zu viel Wasser entweicht und sorgt so dafür, dass das Brot schön saftig bleibt und eine knusprige Kruste erhält. Ob zum Frühstück, als Pausenbrot oder zum Abendessen, mit dem perfection Brotmesser kann das selbstgebackene Brot schließlich in gleichmäßige Scheiben geschnitten werden.

Die lange kräftige Klinge mit Wellenschliff sorgt dafür, dass selbst harte Krusten spielend leicht zu handhaben sind. Bild: ©AND-ONE/istock.