Wie Viel Kostet Diesel In Deutschland?

Wie Viel Kostet Diesel In Deutschland
Kraftstoffpreise aktuell in Deutschland

Kraftstoffmarken Dieselpreise aktuell Benzinpreise E10 aktuell
STAR 1,93 € 1,67 €
Supermarkt-Tankstelle 1,91 € 1,65 €
T 1,93 € 1,67 €
TANK 24 1,91 € 1,68 €

Nog 36 rijen.

Was kostet der Diesel in Deutschland heute?

Wie setzt sich der Benzinpreis bzw. Dieselpreis eigentlich zusammen? – Grundlage für die Höhe des Sprit­preises sind die Produkt­kosten für das Rohöl, die Kosten der Mineral­öl­konzerne und auch der Gewinn der Konzerne. Hinzu kommt die Energie­steuer (früher Mineral­öl­steuer) sowie die Mehrwertsteuer.

Während die Kosten für das Rohöl und die Kosten der Mineralöl­konzerne wirt­schaft­lich bedingt schwanken, bleibt die Energie­steuer pro Liter Benzin bzw. Diesel gleich. Hinzu kommt die Mehrwert­steuer, die auf die Summe aus den genannten Kosten und der Energie­steuer berechnet wird.

Die Energiesteuer beträgt für Benzin 65,45 Cent pro Liter und für Diesel 47,04 Cent pro Liter. Die Mehrwert­steuer für Sprit liegt in Deutschland bei 19%. Die Zusammensetzung des Benzinpreises bzw. Dieselpreises sehen Sie hier an zwei Beispielen – erstellt unter Verwendung tages­aktueller Preise: Rechenbeispiel für Benzin: Ein Liter Super in Deutschland kostet aktuell im Durch­schnitt 1,72 €. Dieser setzt sich wie folgt zusammen:

  • Kosten für Produkt / Mineralölkonzerne: 0,79 €
  • Energiesteuer: 0,65 €
  • Mehrwertsteuer: 0,27 €
  • Steueranteil: 54,0 %

Rechenbeispiel für Diesel: Ein Liter Diesel in Deutschland kostet aktuell im Durch­schnitt 1,91 €. Dieser setzt sich wie folgt zusammen:

  • Kosten für Produkt / Mineralölkonzerne: 1,13 €
  • Energiesteuer: 0,47 €
  • Mehrwertsteuer: 0,31 €
  • Steueranteil: 40,6 %

Bitte beachten Sie, dass die Euro-Beträge hier zur besseren Über­sicht­lich­keit auf zwei Nach­komma­stellen gerundet wurden. Die Berechnung der Beträge hingegen wurde mit den exakten Werten durchgeführt. Wie man an dem hohen Steuer­anteil im Sprit­preis erkennen kann, verdient der Staat bei jedem Liter verkauftem Benzin bzw. Diesel kräftig mit. Dies ist auch ein Grund, warum Deutschland im inter­nationalen Vergleich zu den Ländern mit dem höchsten Benzinpreis gehört. .

Wie viel kostet 1 Liter Diesel in Deutschland?

Kraftstoffpreise aktuell in Deutschland

Kraftstoffmarken Dieselpreise aktuell Benzinpreise E10 aktuell
Shell 1,96 € 1,73 €
STAR 1,93 € 1,67 €
Supermarkt-Tankstelle 1,91 € 1,65 €
T 1,93 € 1,67 €

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Wann war der Benzinpreis über 2 €?

Verkehrswissenschaftler rechnen vor, dass Sprit im Verhältnis zum Nettoeinkommen schon mal teurer war – Aber es gibt auch Verkehrsexperten, die deutlich verhaltener sind beim Blick auf die aktuellen Spritpreise und die darauf hinweisen, dass man diese absoluten Rekordzahlen ins Verhältnis setzen muss zum Einkommen.

Auch bei Benzinpreisen um die zwei Euro pro Liter müsse ein Fahrer derzeit immer noch einen geringeren Anteil seines Einkommens für das Tanken aufwenden, als das vor zehn Jahren der Fall war, sagt etwa Gernot Sieg, Direktor des Instituts für Verkehrswissenschaft an der Universität Münster.

Tatsächlich sei der Benzinpreis gestiegen, von 1997 mit durchschnittlich 85 Cent pro Liter auf 1,54 Euro pro Liter im Jahr 2021 und nun eben auf zwei Euro. Doch im gleichen Zeitraum habe sich auch der durchschnittliche Nettolohn aller Arbeitnehmer von 1334 Euro auf 2088 Euro erhöht.

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Sieg nimmt noch die technische Entwicklung dazu. Demnach sei der Verbrauch des sparsamsten VW Polo von 6,8 Liter pro 100 km (Baujahr 1997) auf 5,31 Liter pro 100 km für das Baujahr 2019 gesunken. Fasse man all dies zusammen und nehme man eine jährliche Fahrleistung von 12 000 Kilometer an, was knapp dem deutschen Durchschnitt entspricht, dann zeige sich einerseits, dass die Deutschen zuletzt niedrige Spritpreise gewohnt waren: 2020 musste ein Polo fahrender Arbeitnehmer nur 3,8 Prozent seines Lohns für das Tanken aufwenden.

Der aktuelle Sprung nach oben wirkt deshalb umso heftiger. Aber es zeige sich andererseits auch, dass über die Jahre gesehen die Belastung durch die Spritpreise auch schon höher lag, etwa im Jahr 2012, als es ein Zwischenhoch gab und ein Polo-Fahrer 6,5 Prozent seines Gehaltes für Benzin ausgeben musste.

Dieses Hoch wäre unter den aktuellen Bedingungen erst wieder erreicht, stiege der Benzinpreis auf über 2,40 Euro, rechnet Sieg vor. Sein Fazit: “Auch wenn sich die Pkw-Fahrer an relativ niedrige Spritpreise gewöhnt haben und Preiserhöhungen schmerzhaft sind, da sie den Konsum in anderen Bereichen verringern, kann dies kein Argument sein, das bei Entscheidungen über Ölembargos gegen Kriegsverbrecher eine entscheidende Rolle spielt.

” Auch andere Verkehrswissenschaftler wie Ferdinand Dudenhöffer vom Center Automotive Research in Duisburg warnen davor, den aktuellen Preis an den Tankstellen zu “überdramatisieren”: Für einen durchschnittlichen deutschen Autofahrer gehe es um 40 oder 50 Euro Mehrbelastung im Monat, solche “Höhenflüge” beim Preis gebe es immer wieder, und sie würden sich auch wieder mäßigen.

  • Und was sei diese Mehrbelastung gegen die Situation in der Ukraine;
  • “Dort sterben täglich mehrere Hundert Menschen aufgrund des russischen Angriffskriegs;
  • Großstädte werden zerstört”, sagt Dudenhöffer;
  • Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach rät ebenfalls zur Gelassenheit;

Seine direkte Antwort an Tobias Hans auf Twitter: Über 40 Prozent der Personen-Kilometer mit dem Auto würden für Freizeit- und Urlaubszwecke unternommen. Fahre man zehn Prozent weniger in der Freizeit umher, bliebe auch bei einem Preis von zwei Euro pro Liter am Ende mehr im Geldbeutel*.

Im Übrigen, so der Autoforscher, könne man ja auch aufs Fahrrad umsteigen. “Das ist kein Verzicht!” An der Münchner Tankstelle hält an Donnerstagvormittag auch Andreas Bauer mit seinem Radlader, er arbeitet im Tiefbau.

Bauer sagt, in seiner Freizeit versuche er schon, weniger Auto zu fahren. Aber für den Job? “Ich sehe es nicht ein, um fünf Uhr morgens bei minus fünf Grad mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. ” *Hinweis der Redaktion: Wir haben die Aussage von Stefan Bratzel noch ein mal konkretisiert weil sie zunächst unscharf formuliert war.

Wo ist der teuerste Benzin auf der Welt?

Weltweite Kraftstoffpreise Wo es den billigsten Sprit gibt – und wo er am teuersten ist – Zwei Cent für den Liter Benzin klingt für Autofahrer traumhaft, oder? In Venezuela ist das Realität. Das Land mit dem größten Rohölvorkommen der Welt ist gleichzeitig das Land mit dem günstigsten Sprit. Und wo steht Deutschland im weltweiten Spritpreisvergleich? Wie Viel Kostet Diesel In Deutschland (Bild: gemeinfrei / Pixabay ) Der Ukrainekrieg hat in Deutschland für starke Turbulenzen bei den Benzin- und Dieselpreisen gesorgt. Während ein Liter Super E10 laut ADAC zum Jahresbeginn im Durchschnitt noch 1,67 Euro kostete, stieg der Preis Mitte März zwischenzeitlich auf 2,19 an. Der Liter Diesel kostete damals 2,29 Euro. Inzwischen sind die Preise wieder etwas gefallen und haben sich bei rund zwei Euro eingependelt.

  • Im weltweiten Vergleich ist das zwar recht teuer, allerdings sind die Unterschiede enorm;
  • Durchschnittlich kostet ein Liter Benzin aktuell (Stand: 16;
  • Mai) 1,30 Euro, der Liter Diesel schlägt mit 1,26 zu Buche, wie aus einer Übersicht auf der Website Globalpetrolprices;
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com hervorgeht. Besonders günstig sind die Spritpreise naturgemäß in Ländern mit großen Ölvorkommen. Das meiste Rohöl weltweit gibt es in Venezuela. Gleichzeitig ist Benzin nirgends günstiger als dort. Umgerechnet 2 Cent kostet der Liter Benzin dort durchschnittlich.

Besonders günstig ist Benzin außerdem in Libyen (3 Cent/Liter) und Iran (5 Cent/Liter). Der Liter Diesel kostet in Iran sogar nur 1 Cent pro Liter. Die höchsten Spritpreise weist Globapetrolprices. com dagegen für Honkong aus.

Umgerechnet 2,78 Euro kostete am 16 Mai dort im Durchschnitt ein Liter Benzin, 2,54 Euro der Liter Diesel. Benzin ist außerdem in Norwegen (2,44 Euro/Liter) und Dänemark (2,36 Euro/Liter) besonders teuer. Auch in Monaco (2,32 Euro/Liter) und Schweden (2,26 Euro/Liter) müssen Autofahrer besonders viel für Diesel bezahlen.

Deutschland liegt der Übersicht zufolge beim Dieselpreise mit 2,04 Euro im weltweiten Vergleich auf Platz 11 und beim Benzinpreis mit 2,09 auf Platz 12. Dabei gibt es aber innerhalb Deutschlands deutliche Unterschiede.

Laut einer Übersicht des ADAC vom Dienstag (17. Mai) müssen Autofahrer aktuell in Schleswig-Holstein für Diesel und in Sachsen-Anhalt für Super E10 am meisten bezahlen. Am preiswertesten Super E10 tanken kann man derzeit dagegen in Bayern. Den günstigsten Diesel gibt es im Saarland.

Wo ist der teuerste Diesel der Welt?

Übersicht: So viel kosten Benzin und Diesel weltweit – Unter den verglichenen Ländern kostet der Liter Diesel in Schweden mit umgerechnet 2,45 €/Liter am meisten, am wenigsten in den USA mit 0,89 €/Liter. Beim E10 ist Kroatien mit 0,82 €/Liter am günstigsten.

Am teuersten ist Hongkong mit umgerechnet 2,57 €/Liter. Deutschland gehört zu den teuersten auf der Liste. Das liegt daran, dass ein Großteil des Erdöls importiert wird. Folglich sind die Preise in Deutschland von denen am Weltmarkt abhängig.

Da ein Drittel der Lieferungen aus Russland kommt, haben der Krieg in der Ukraine und Sanktionen gegen Russland einen spürbaren Einfluss auf die Preise in Deutschland. Auch Panikkäufe haben den Preis nach oben getrieben. Der Preisunterschied zu anderen Ländern kommt also zunächst durch die Preis- und Steuerpolitik, dem Preis auf dem Weltmarkt und der Abhängigkeit zu Russland zustande.

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Wann wird der Sprit billiger 2022?

Energiesteuer auf Kraftstoff wird gesenkt – Der Tankrabatt ist da: Konkret sinkt die Energiesteuer ab 1. Juni 2022 bei Benzin um 29,55 Cent pro Liter, bei Diesel um 14,04 Cent. Berücksichtigt man auch die Auswirkung auf die Mehrwertsteuer, sinkt die Steuerlast pro Liter Benzin um insgesamt 35,2 Cent, pro Liter Diesel um 16,7 Cent. News Spritpreise in Europa Das sind die Preise im Ausland.

Wann geht der Spritpreis wieder runter?

Diesel und Benzin: So können Sie sparen – Die Wahl der richtigen – weil günstigsten – Tankstelle sowie des richtigen Tankzeitpunkts schont nicht nur den Geldbeutel, auch der Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt wird gefördert. Autofahrende sollten deshalb vor dem Tanken die Spritpreise vergleichen und an teuren Tankstellen vorbeifahren.

Die Preisdifferenzen zwischen verschiedenen Anbietern können bis zu sieben Cent betragen. Wer tankt, sollte auch die  Preisunterschiede im Tagesverlauf  (siehe unten) beachten. Am günstigsten ist Kraftstoff laut einer aktuellen ADAC Studie in der Regel zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr.

Tipp : Mit der  ADAC Spritpreise-App  hat man die aktuellen Kraftstoffpreise an den Tankstellen immer im Blick und kann problemlos erkennen, wo man in der Nähe preiswert tanken kann. Die Preisunterschiede an einzelnen Tankstellen sind immer noch beträchtlich.

Wie teuer ist ein Liter Diesel?

Das ist ein Artikel vom Top-Thema: – Betriebsmittel © agrarfoto Symbolbild Anke Fritz, agrarheute am Mittwoch, 17. 01. 2018 – 07:00 (Jetzt kommentieren) Die AMI ermittelt die Preise für mineralischen Diesel ab Zapfsäule. Die Preisspanne liegt im Bundesgebiet momentan zwischen 114,90 und 128,90 Cent je Liter. Die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) ermittelt wöchentlich die Preise für mineralischen Diesel ab Zapfsäule.

Das gewichtete Bundesmittel regionaler Einzelmeldungen wird für die zweite Kalenderwoche  inklusive Energie- bzw. Mineralölsteuer und Mehrwertsteuer angegeben. Damit verbilligte sich der Dieselpreis um 1,40 Cent je Liter im Vergleich zur Vorwoche.

Die Preisspanne lag zwischen 114,90 und 128,90 Cent je Liter.

Wie sind die aktuellen Spritpreise in Deutschland?

Spritpreise in Deutschland nach Bundesland

Bundesland Diesel Super E10
Berlin 1,838 € 1,652 €
Brandenburg 1,867 € 1,680 €
Bremen 1,859 € 1,708 €
Hamburg 1,856 € 1,683 €

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Welcher Tag ist der günstigste zum Tanken?

Morgens teuer, am Abend günstig – Der Studie des ADAC zufolge ist Kraftstoff morgens am teuersten. Nachdem die Preise nachts über einen längeren Zeitraum weitgehend konstant bleiben, beginnt ab circa 5 Uhr ein deutlicher Anstieg, der kurz nach 7 Uhr seinen Höhepunkt erreicht.

  1. Hier liegt gleichzeitig das höchste Preisniveau des Tages;
  2. Anschließend fällt der Preis, um nach 9 Uhr wieder anzuziehen;
  3. Im Tagesverlauf folgen weitere Preisspitzen gegen 10 Uhr, 13 Uhr, 16 Uhr, 18 Uhr, 20 Uhr und schließlich ab 23 Uhr;

Dann klettert der Preis wieder auf sein nächtliches Niveau. Am niedrigsten liegen die durchschnittlichen Kraftstoffpreise zwischen 20 und 22 Uhr. Preisgünstig ist auch der Zeitraum zwischen 18 und 19 Uhr.