Wie Viele Afghanen Leben In Deutschland 2021?

Wie Viele Afghanen Leben In Deutschland 2021
Einwanderung und Rechtsstatus [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] – Die Zahl der in Deutschland lebenden Personen mit afghanischem Migrationshintergrund betrug laut dem Mikrozensus des Statistischen Bundesamts im Jahr 2019 297. 000, darunter 233. 000 mit eigener Migrationserfahrung.

  • Allerdings waren im Ausländerzentralregister im selben Jahr nur 263;
  • 420 afghanische Staatsbürger verzeichnet (2020: 271;
  • 805);
  • Laut Ausländerzentralregister ergibt sich damit seit 2015 (131;
  • 454 afghanische Staatsangehörige) eine Zunahme von knapp 140;

000 Menschen. Hinsichtlich des Bevölkerungsanteils von Afghanistanstämmigen lagen unter den Landkreisen und kreisfreien Städten in der Bundesrepublik beim Zensus 2011 die Städte Offenbach am Main und Hamburg vorn, gefolgt von Darmstadt und Frankfurt am Main.

In Hamburg lebten am 31. Dezember 2017 35. 805 Personen mit afghanischem Migrationshintergrund , die größte Anzahl in einer deutschen Großstadt. Außerdem bilden sie die größte Gemeinschaft von Afghanistanstämmigen in ganz Europa.

Von den im Laufe des Jahres 2015 zugezogenen Afghanen stellten rund 31. 000 erstmals einen Antrag auf Asyl. Von den afghanischen Antragstellern, über deren Asylantrag im Laufe des Jahres 2015 entschieden wurde, erhielten 47 % einen Schutzstatus , überwiegend aufgrund ihrer Flüchtlingseigenschaft.

Die Anerkennungsquote als Asylberechtigte lag bei unter 1 Prozent. Zum Jahreswechsel 2016/2017 befanden sich laut Innenministerium etwa 12. 000 ausreisepflichtige Afghanen in Deutschland. Ein Jahr nach NATO-Abzug im August 2021 waren bis Ende Juli 2022 17.

556 ehemalige Ortskräfte und Familienangehörige aus Afghanistan nach Deutschland gekommen. Insgesamt hat Deutschland 23. 614 Ortskräften und Familienangehörigen die Aufnahme zugesichert. Dies war mehr als vergleichbare Länder. So nahm Großbritannien 10. 100 Personen aus Afghanistan auf.

Wo leben die meisten Afghanen in Europa?

Europa [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] – Viele Afghanen leben heute in Europa. In Deutschland lebten 2019 etwa 300. 000 Menschen mit afghanischem Migrationshintergrund , von denen 263. 400 Ausländer waren. Ihr Anteil hat sich in den letzten 10 Jahren verfünffacht.

  1. Sie haben meist einen Flüchtlingsstatus in Deutschland;
  2. Hamburg ist die Stadt mit den meisten Afghanen in Deutschland;
  3. Hinter Deutschland folgen mit großem Abstand Großbritannien , Schweden , Österreich , die Niederlande und Frankreich;

Auch in den Flüchtlingslagern an den europäischen Grenzen leben tausende Flüchtlinge aus Afghanistan. In Relation zur Gesamtbevölkerung nehmen innerhalb von Europa Österreich und Schweden die Spitzenplätze ein – in diesen beiden Ländern kommt jeweils auf rund 200 Einwohner eine Person afghanischer Herkunft.

Wie viele Ausländer leben in Deutschland 2022 Prozent?

Pressemitteilung Nr. 162 vom 12. April 2022 – WIESBADEN – Im Jahr 2021 hatten 22,3 Millionen Menschen und somit 27,2 % der Bevölkerung in Deutschland einen Migrationshintergrund. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis des Mikrozensus weiter mitteilt, entspricht dies einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um 2,0 % (2020: 21,9 Millionen).

Eine Person hat nach der hier verwendeten Definition einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde. Im Jahr 2021 hatten 53 % der Bevölkerung mit Migrationshintergrund (knapp 11,8 Millionen Menschen) die deutsche Staatsangehörigkeit und gut 47 % eine ausländische Staatsangehörigkeit (knapp 10,6 Millionen Menschen).

Dabei ist die überwiegende Mehrheit der ausländischen Bevölkerung mit Migrationshintergrund selbst zugewandert (84 %), bei den Deutschen mit Migrationshintergrund waren es nur 43 %. Mehr als die Hälfte der 11,8 Millionen Deutschen mit Migrationshintergrund besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit seit der Geburt (54 %).

  1. Sie haben einen Migrationshintergrund, weil mindestens ein Elternteil ausländisch, eingebürgert, deutsch durch Adoption oder (Spät-)Aussiedlerin oder Aussiedler ist;
  2. Weitere 23 % sind selbst als (Spät-)Aussiedlerin oder Aussiedler nach Deutschland gekommen, 22 % sind eingebürgert und etwa 1 % besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit durch Adoption;

Mehrheitlich europäische Herkunftsregionen Knapp zwei Drittel (62 %) aller Personen mit Migrationshintergrund sind aus einem anderen europäischen Land Eingewanderte oder deren Nachkommen. Dies entspricht 13,9 Millionen Menschen, von denen 7,5 Millionen Wurzeln in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben.

Die zweitwichtigste Herkunftsregion ist Asien. Die 5,1 Millionen aus Asien Eingewanderten und ihre Nachkommen machen 23 % der Personen mit Migrationshintergrund aus, darunter haben 3,5 Millionen einen Bezug zum Nahen und Mittleren Osten.

Knapp 1,1 Millionen Menschen (5 %) haben Wurzeln in Afrika. Weitere 0,7 Millionen Menschen (3 %) sind aus Nord-, Mittel- und Südamerika sowie Australien Eingewanderte und deren Nachkommen. Wichtigste Herkunftsländer sind die Türkei (12 %), gefolgt von Polen (10 %), der Russischen Föderation (6 %), Kasachstan (6 %) und Syrien (5 %).

  • 1 % oder 308 000 der im Jahr 2021 in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund stammten aus der Ukraine, wobei die überwiegende Mehrheit (82 %) selbst zugewandert ist und durchschnittlich seit 19 Jahren in Deutschland lebte;

Aufgrund der jüngsten Fluchtzuwanderung könnte die Zahl der Menschen mit ukrainischem Migrationshintergrund künftig deutlich anwachsen. Knapp die Hälfte der Personen mit Migrationshintergrund spricht zu Hause überwiegend deutsch Von den 22,3 Millionen Personen mit Migrationshintergrund sprechen zu Hause 7,2 Millionen (32 %) ausschließlich und weitere 3,1 Millionen (14 %) vorwiegend deutsch.

  • Dies entspricht zusammen knapp der Hälfte (46 %) aller Menschen mit Migrationshintergrund;
  • Neben Deutsch sind die am häufigsten gesprochenen Sprachen Türkisch (8 %) gefolgt von Russisch (7 %) und Arabisch (5 %);

Knapp die Hälfte (49 %) aller Personen mit Migrationshintergrund ist mehrsprachig und spricht zu Hause sowohl Deutsch als auch (mindestens) eine weitere Sprache. Dies trifft nur auf 2 % der Personen ohne Migrationshintergrund zu. Methodische Hinweise: Der Mikrozensus ist eine Stichprobenerhebung, bei der jährlich rund 1 % der Bevölkerung in Deutschland befragt wird.

Alle Angaben beruhen auf Selbstauskünften der Befragten. Um aus den erhobenen Daten Aussagen über die Gesamtbevölkerung treffen zu können, werden die Daten an den Eckwerten der Bevölkerungsfortschreibung hochgerechnet.

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Der Mikrozensus ist die einzige derzeit verfügbare amtliche Datenquelle zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund. Die Basis der hier gemachten Angaben bildet die vom Statistischen Bundesamt entwickelte Begriff des Migrationshintergrunds „im weiteren Sinn”, der alle verfügbaren Informationen zur Bestimmung des Migrationshintergrundes einer Person berücksichtigt.

Demnach hat eine Person einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde. Weitere Definitionen zu den hier verwendeten Begriffen bietet ein  Glossar  im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes.

Die Zahlen beziehen sich auf die Bevölkerung in Privathaushalten am Hauptwohnsitz und nicht auf die Bevölkerung in Gemeinschaftsunterkünften, da aufgrund der Änderung des Mikrozensusgesetzes der Migrationsstatus ab 2017 nicht mehr für Personen in Gemeinschaftsunterkünften ermittelt werden kann.

Der Mikrozensus kommt für das Jahr 2021 auf 10,6 Millionen ausländische Personen in Privathaushalten im Jahresdurchschnitt. Zum Jahresende 2021 weist das Ausländerzentralregister (AZR) hingegen nach vorläufigen Zahlen 11,8 Millionen Ausländerinnen und Ausländer nach.

Die Differenz ist vor allem auf eine unterschiedliche Bestandsbasis zurückzuführen. So hatte der Zensus 2011 ergeben, dass die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländerinnen und Ausländer um 1,1 Millionen Personen niedriger war als zuvor angenommen. Dieser Effekt ist in der Bevölkerungsfortschreibung und damit in den Eckwerten der Hochrechnung des Mikrozensus berücksichtigt.

Im AZR wurden hingegen keine vergleichbaren Bestandskorrekturen vorgenommen. Zudem sind im Unterschied zum Mikrozensus im AZR auch Ausländerinnen und Ausländer in Gemeinschaftsunterkünften erfasst. Hinweise zur Mikrozensus-Erhebung ab Berichtsjahr 2020: Der Mikrozensus wurde 2020 methodisch neugestaltet.

Die Ergebnisse ab dem Berichtsjahr 2020 sind deshalb nur eingeschränkt mit den Vorjahren vergleichbar. Damit zwischen dem Ende des Erhebungsjahres und der Ergebnisbereitstellung möglichst wenig Zeit vergeht, werden ab dem Jahr 2020 zunächst Erstergebnisse und mit einigem zeitlichen Abstand Endergebnisse veröffentlicht.

Bevölkerung 2021 in Privathaushalten nach Migrationsstatus

Migrationsstatus Anteil an der Gesamt -bevölkerung
Anzahl in 1 000 in %
Bevölkerung in Privathaushalten insgesamt 81 875 100,0
ohne Migrationshintergrund 59 565 72,8
mit Migrationshintergrund 22 311 27,2
Deutsche 11 757 14,4
zugewandert 5 092 6,2
in Deutschland geboren 6 665 8,1
Ausländerinnen und Ausländer 10 554 12,9
zugewandert 8 872 10,8
in Deutschland geboren 1 682 2,1

Weitere Informationen: Detaillierte Ergebnisse zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund bieten die Fachserie 1, Reihe 2. 2 , die Themenseite sowie die Datenbank GENESIS- Online (Tabellen 12211-0200 bis 12211-0202 ) .

Wie viele rein Deutsche gibt es in Deutschland?

Fakten – Im Jahr 2020 hatten 21,9 Millionen der insgesamt 81,9 Millionen Einwohner in Deutschland einen Migrationshintergrund (Zugewanderte und ihre Nachkommen) – das entspricht einem Anteil von 26,7 Prozent an der Gesamtbevölkerung. Von den 21,9 Millionen Personen mit Migrationshintergrund waren 11,5 Millionen Deutsche und 10,3 Millionen Ausländer (52,8 bzw.

47,2 Prozent). Knapp zwei Drittel der Personen mit Migrationshintergrund – 13,6 Millionen bzw. 62,1 Prozent – waren 2020 selbst Migranten (erste Generation). Die Personen mit eigener Migrationserfahrung unterteilen sich in Ausländer (39,9 Prozent aller Personen mit Migrationshintergrund) und Deutsche (22,1 Prozent).

Personen ohne eigene Migrationserfahrung machten gut ein Drittel der Personen mit Migrationshintergrund aus (37,9 Prozent). Diese Gruppe teilt sich in Deutsche ohne eigene Migrationserfahrung (30,6 Prozent) und Ausländer, die ebenfalls in Deutschland geboren wurden (7,3 Prozent).

Die Deutschen mit eigener Migrationserfahrung (22,1 Prozent aller Personen mit Migrationshintergrund) untergliedern sich in (Spät-)Aussiedler (11,4 Prozent), selbst zugewanderte Eingebürgerte (9,0 Prozent) sowie selbst zugewanderte Adoptierte und als Deutsche Geborene (0,3 bzw.

1,4 Prozent). Die Deutschen mit Migrationshintergrund, aber ohne eigene Migrationserfahrung (30,6 Prozent aller Personen mit Migrationshintergrund), lassen sich ebenfalls unterteilen: Die beiden Gruppen Eingebürgerte und Adoptierte (zusammen 2,9 Prozent) sind dabei deutlich kleiner als die Gruppe der als Deutsche Geborenen (27,8 Prozent).

  • Letztere sind zum Beispiel Kinder von Eingebürgerten, deutsche Kinder ausländischer Eltern oder Kinder von (Spät-)Aussiedlern;
  • Im Jahr 2020 lebten 94,9 Prozent der Personen mit Migrationshintergrund in Westdeutschland und Berlin;

Mehr als jede vierte Person mit Migrationshintergrund lebte dabei in Nordrhein-Westfalen (25,2 Prozent), jeweils etwa jede Sechste in Baden-Württemberg und Bayern (17,4 bzw. 15,7 Prozent). Bezogen auf die jeweilige Bevölkerung der Bundesländer war ihr Anteil in den Stadtstaaten Bremen (38,1 Prozent), Berlin (34,7 Prozent) und Hamburg (34,5 Prozent) sowie in den Flächenländern Hessen (35,8 Prozent), Baden-Württemberg (34,7 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (31,2 Prozent) am höchsten.

  • In Ostdeutschland lag der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund an der Gesamtbevölkerung bei 9,1 Prozent (Westdeutschland mit Berlin: 29,8 Prozent, Deutschland: 26,7 Prozent);
  • 59,3 Prozent aller Personen mit Migrationshintergrund lebten 2020 in städtischen, 13,2 Prozent in ländlichen Regionen;

Auf Gemeindeebene gilt, dass je größer die Einwohnerzahl der Gemeinde ist, desto größer ist tendenziell auch der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund an der Gesamtbevölkerung: Während beispielsweise der Anteil in den Gemeinden mit weniger als 2.

000 Einwohnern im Jahr 2020 bei 10,6 Prozent lag, hatte in den Gemeinden mit 20. 000 bis unter 50. 000 Einwohnern mehr als jede vierte Person einen Migrationshintergrund (27,6 Prozent). In den Gemeinden mit 500.

000 Einwohnern und mehr lag der entsprechende Anteil bei 36,8 Prozent. Mittelfristig wird sich der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund weiter erhöhen: Im Jahr 2020 hatten in Deutschland 40,3 Prozent aller Kinder unter fünf Jahren einen Migrationshintergrund – in der Gruppe der 45- bis unter 55-Jährigen lag der entsprechende Anteil im selben Jahr bei 25,9 Prozent und bei den 85- bis unter 95-Jährigen bei 8,4 Prozent.

Europa ist für die Migration in Deutschland besonders bedeutsam: 34,2 Prozent der 21,9 Millionen Personen mit Migrationshintergrund stammten 2020 aus einem der 26 anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, weitere 28,9 Prozent aus einem anderen europäischen Staat.

Die meisten der 21,9 Millionen Personen mit Migrationshintergrund stammten im Jahr 2020 aus der Türkei (12,6 Prozent), gefolgt von Polen (9,4 Prozent), Russland (5,6 Prozent), Rumänien und Italien (4,3 bzw. 4,2 Prozent). Kasachstan und Syrien sind mit Anteilen von 5,2 bzw.

  1. 4,6 Prozent die wichtigsten nicht-europäischen Herkunftsländer (immer bezogen auf das eigene Geburtsland bzw;
  2. das Geburtsland der Eltern);
  3. Im Mikrozensus 2020 gaben rund 2,5 Millionen Personen an, als Aussiedler- bzw;

Spätaussiedler nach Deutschland gekommen zu sein. Die meisten (Spät-)Aussiedler kommen aus den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion (2020: 1,46 Mio. ) – darunter vor allem aus Kasachstan (673. 000) und aus Russland (584. 000). Daneben sind Polen (622. 000) und Rumänien (221.

Wo in Deutschland leben die meisten Afghanen?

Einwanderung und Rechtsstatus [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] – Die Zahl der in Deutschland lebenden Personen mit afghanischem Migrationshintergrund betrug laut dem Mikrozensus des Statistischen Bundesamts im Jahr 2019 297. 000, darunter 233. 000 mit eigener Migrationserfahrung.

Allerdings waren im Ausländerzentralregister im selben Jahr nur 263. 420 afghanische Staatsbürger verzeichnet (2020: 271. 805). Laut Ausländerzentralregister ergibt sich damit seit 2015 (131. 454 afghanische Staatsangehörige) eine Zunahme von knapp 140.

000 Menschen. Hinsichtlich des Bevölkerungsanteils von Afghanistanstämmigen lagen unter den Landkreisen und kreisfreien Städten in der Bundesrepublik beim Zensus 2011 die Städte Offenbach am Main und Hamburg vorn, gefolgt von Darmstadt und Frankfurt am Main.

In Hamburg lebten am 31. Dezember 2017 35. 805 Personen mit afghanischem Migrationshintergrund , die größte Anzahl in einer deutschen Großstadt. Außerdem bilden sie die größte Gemeinschaft von Afghanistanstämmigen in ganz Europa.

Von den im Laufe des Jahres 2015 zugezogenen Afghanen stellten rund 31. 000 erstmals einen Antrag auf Asyl. Von den afghanischen Antragstellern, über deren Asylantrag im Laufe des Jahres 2015 entschieden wurde, erhielten 47 % einen Schutzstatus , überwiegend aufgrund ihrer Flüchtlingseigenschaft.

Die Anerkennungsquote als Asylberechtigte lag bei unter 1 Prozent. Zum Jahreswechsel 2016/2017 befanden sich laut Innenministerium etwa 12. 000 ausreisepflichtige Afghanen in Deutschland. Ein Jahr nach NATO-Abzug im August 2021 waren bis Ende Juli 2022 17.

556 ehemalige Ortskräfte und Familienangehörige aus Afghanistan nach Deutschland gekommen. Insgesamt hat Deutschland 23. 614 Ortskräften und Familienangehörigen die Aufnahme zugesichert. Dies war mehr als vergleichbare Länder. So nahm Großbritannien 10. 100 Personen aus Afghanistan auf.

Wo gibt es die wenigsten Ausländer in Deutschland?

Fakten – Die Höhe des Ausländeranteils an der Gesamtbevölkerung der Länder bzw. die regionale Verteilung der ausländischen Bevölkerung spiegeln vor allem die Einwanderungsgründe wider: Die Ausländer, die als Arbeitskräfte nach Deutschland kamen, ließen sich überwiegend in den industriellen Ballungsgebieten nieder.

  1. Personen, die im Zuge der Familienzusammenführung zu einem späteren Zeitpunkt einwanderten, folgten bereits vorhandenen Migrationspfaden;
  2. Die Verteilung der Asylsuchenden auf die Bundesländer wird hingegen durch eine Quote bestimmt, die jährlich von einer Bund-Länder-Kommission ermittelt wird;

Entsprechend der Einwanderungsgründe besteht beim Ausländeranteil ein großer Stadt-Land-Unterschied: 61,4 Prozent aller Ausländer lebten laut Mikrozensus 2020 in städtischen Regionen und 13,2 Prozent in ländlichen. Auf Gemeindeebene gilt, dass je größer die Einwohnerzahl der Gemeinde ist, desto größer ist tendenziell auch der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung.

Während beispielsweise der Anteil in den Gemeinden mit weniger als 2. 000 Einwohnern im Jahr 2020 bei 4,3 Prozent lag, gehörte in den Gemeinden mit 20. 000 bis unter 50. 000 Einwohnern rund jede achte Person zur ausländischen Bevölkerung (12,7 Prozent).

In den Gemeinden mit 500. 000 Einwohnern und mehr lag der entsprechende Anteil bei knapp einem Fünftel (19,5 Prozent). Die 10,6 Millionen Ausländer, die 2020 in Deutschland lebten, verteilen sich sehr unterschiedlich auf die einzelnen Bundesländer. Knapp jeder vierte Ausländer lebte 2020 in Nordrhein-Westfalen (23,4 Prozent), jeweils mehr als jeder Sechste in Bayern (17,0 Prozent) und Baden-Württemberg (16,8 Prozent) sowie jeder Zehnte in Hessen (10,0 Prozent) – zusammen lebten in diesen vier Bundesländern gut zwei Drittel aller Ausländer.

  • In Ostdeutschland (ohne Berlin) waren im Jahr 2020 lediglich 6,2 Prozent aller Ausländer ansässig und damit unterdurchschnittlich viele: Der Anteil der ostdeutschen Bevölkerung (ohne Berlin) an der Gesamtbevölkerung lag im selben Jahr bei 15,0 Prozent;

Der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung der Bundesländer war im Jahr 2020 in den Stadtstaaten Berlin (19,6 Prozent) und Bremen (19,0 Prozent) am größten. Das Flächenland Hessen lag knapp vor Hamburg (16,9 bzw. 16,8 Prozent). Es folgten Baden-Württemberg (16,1 Prozent), Nordrhein-Westfalen (13,8 Prozent) und Bayern (13,7 Prozent).

  1. Am niedrigsten ist der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung in den ostdeutschen Bundesländern;
  2. Die Werte lagen im Jahr 2020 zwischen 4,8 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern und 5,4 Prozent in Thüringen;

In Ostdeutschland (ohne Berlin) lag der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung im Jahr 2020 bei 5,2 Prozent. In Westdeutschland (ohne Bremen und Hamburg) lag er im selben Jahr bei 13,6 Prozent und in den Stadtstaaten bei 18,7 Prozent.

Wie viele Ukrainer leben in Deutschland 2021?

Regionale Verteilung der ukrainischen Staatsbürger 2021 Die Ukrainer in Deutschland stellten 2020 mit rund 145. 500 ukrainischen Staatsbürgern die 21. -größte ausländische Bevölkerungsgruppe in Deutschland. Sie haben zahlreiche Institutionen und Organisationen gebildet, wie die Zentralvereinigung von Ukrainern in Deutschland und die Vereinigung der Ukrainischen Diaspora in Deutschland. Die meisten Ukrainer leben in Berlin , München , Hamburg , der Region Hannover , Köln und Düsseldorf. Weitere bedeutende Gemeinden finden sich in Nürnberg , Frankfurt am Main , Bremen , Leipzig und Dresden. Die Ukrainer sind prozentual besonders in den Flächenländern Mecklenburg-Vorpommern und Bayern sowie in Großstädten mit bedeutenden Diaspora -Gemeinden vertreten.

Neben Deutsch beherrschen die meisten in Deutschland lebenden Ukrainer Ukrainisch und Russisch. Viele gehören der 2018 gegründeten ukrainisch-orthodoxen Landeskirche an, daneben gibt es russisch-orthodoxe und römisch-katholische ukrainische Christen sowie jüdische Ukrainer in Deutschland.

Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine 2022 sind zahlreiche Ukrainer geflohen. Auch nach Deutschland sind hunderttausende gekommen. Genaue Zahlen gibt es nicht, da Ukrainer in den Schengen-Raum einreisen dürfen, ohne sich zu registrieren.

Wie viele Afghanen leben in Frankfurt?

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Erstellt: 30. 08. 2021 Aktualisiert: 30. 08. 2021, 16:31 Uhr Kommentare Teilen In Frankfurt haben 30 Prozent der Menschen einen ausländischen Pass. © Peter Jülich In Frankfurt leben schon zahlreiche Menschen aus Afghanistan – angesichts der Fluchtbewegungen aus dem Land werden voraussichtlich weitere dazu kommen. Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan hat die Bundeswehr ihren Evakuierungseinsatz beendet.

Sie flog mehr als 5000 Menschen aus Kabul in die usbekische Hauptstadt Taschkent aus. Von dort starteten gecharterte Flieger zum Frankfurter Flughafen. In Frankfurt gibt es eine mittelgroße afghanische Community.

Sie ist im ersten Halbjahr dieses Jahres nach Zahlen des Bürgeramts, Wahlen und Statistik um 132 Menschen gewachsen. Insgesamt wohnten genau 5843 Menschen mit afghanischem Pass in der Stadt. Zwölf ausländische Communitys in Frankfurt sind noch größer, angeführt von Menschen mit Pass aus der Türkei (rund 24 000), aus Kroatien (rund 16 000), Italien (rund 15 000).

  1. Angesichts der Fluchtbewegungen aus Afghanistan wird die Zahl der Afghanen in Deutschland und in Frankfurt weiter wachsen;
  2. Nach Zahlen des UN-Flüchtlingshilfswerks gibt es schon jetzt 3,5 Millionen Vertriebene vor Ort;

Pakistan hat demnach zuletzt rund 1,4 Millionen von ihnen aufgenommen, Iran rund 780 000. In Deutschland genießen politisch verfolgte grundsätzlich Asyl – wenn sie es direkt nach Deutschland schaffen. Über die Verteilung von Geflüchteten, die an den EU-Außengrenzen ankommen, konnten sich die EU-Staaten nicht einigen.

  • Der Umgang mit den Geflüchteten spielt im Bundestagswahlkampf eine Rolle;
  • Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat vorgeschlagen, zunächst 50 000 Menschen aus Afghanistan aufzunehmen;
  • Der CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet mahnte, 2015 dürfe sich nicht wiederholen;

Damals kamen wegen des Bürgerkriegs in Syrien etwa 900 000 Geflüchtete nach Deutschland. Der SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz bot an, die Nachbarländer Afghanistans bei der Aufnahme von Geflüchteten unterstützen zu wollen. Die Opposition im Bundestag kritisierte die Rolle der Bundesregierung angesichts der Afghanistanstrategie.

Wie viele Afghanen gibt es auf der Welt?

Bevölkerung [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] – Bevölkerungs­entwicklung, Fertilitäts- und Netto­reproduktions­raten von 1950 bis 2021; Prognose der Bevölkerungs­entwicklung bis 2032; Schätzung der Vereinten Nationen 2022 Blaue Kurve (linke Y-Achse) : Gesamt­bevölkerung jeweils zum 1. Juli in Tausend Blaue gepunktete Kurve (linke y-Achse) : Gesamt­bevölkerung jeweils zum 1. Juli in Tausend, “Mittlere Prognose” (“Medium variant”) Rote Kurve (rechte y-Achse) : Gesamt­frucht­barkeits­rate (Lebendgeburten pro Frau) Gelbe Kurve (rechte y-Achse) : Netto­reproduktions­rate (überlebende Töchter pro Frau) Afghanistan hat eine sehr junge Bevölkerung Afghanistan hatte 2020 38,9 Millionen Einwohner. Das jährliche Bevölkerungswachstum betrug + 2,3 %. Afghanistan hat eine der jüngsten und am schnellsten wachsenden Bevölkerungen weltweit. Die Bevölkerungszahl verdreifachte sich nahezu trotz mehrerer Kriege von 13,4 Millionen Menschen im Jahr 1980 auf den heutigen Wert.

  1. 2050 soll Afghanistan 61 Millionen Einwohner haben, was die begrenzten Ressourcen des Landes stark belasten wird;
  2. Die Anzahl der Geburten pro Frau lag 2020 statistisch bei 4,2;
  3. Außerhalb Afrikas ist Afghanistan das Land mit der höchsten Fruchtbarkeitsrate;

Die meisten Frauen haben keinen Zugang zu Verhütungsmitteln und werden oft sehr jung schwanger. Im Jahr 2020 lebten 26 Prozent der Einwohner Afghanistans in Städten. 5 Prozent leben als Nomaden. Die größten Städte waren im Jahr 2019 Kabul (4,273 Mill.

Wie hieß Afghanistan früher?

Afghanistan hatte im Laufe seiner Geschichte drei Namen. Ariana war der antike Name, dann Khorossân , dann wieder Ariana und dann wieder Khorossân. Diese Namen umfassten weit größere Teile der Region als das heutige Afghanistan, und zwar Teile Turkmenistans, Usbekistans, Tadjikistans, Norden und Westen Indiens (Pakistan eingeschlossen) und einige östliche Regionen Irans.

Seit der Gründung des Afghanischen Reiches im Jahr 1747 unter Ahmad Shâh Durrâní heißt das Land Afghanistan. Die Grenzen Afghanistans wurden, je nach Interessenslage, mit jeder Invasion und Neuordnung eines Imperiums verschoben, erweitert oder eingeengt.

Im folgenden werden einige Eckdaten historischer Ereignisse, die für die Entwicklung sozialer, kultureller und politischer Lage bis hin zu den heutigen Konflikten maßgebend sind, chronologisch aufgeführt.

Ist Deutschland oder Afghanistan größer?

Die wahren Gründe für den Fall Kabuls | WDR Doku

Geografie – Afghanistan ist ein Binnenstaat in Südasien westlich des Himalaya-Gebirges. Das Land hat eine Gesamtfläche von 652. 860 km². Diese Landmasse entspricht ungefähr 1,8 Mal der Größe Deutschlands. Afghanistan ist damit eines der größten Länder in Asien und das 41st-größte Land der Welt.

  • Nur ein verhältnismäßig geringer Anteil der Bevölkerung (26%) wohnt innerhalb urbaner Regionen;
  • Afghanistan liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 1885 m über NN und zählt somit zu den höchstgelegenen Ländern der Welt;

Der höchste Berggipfel (Noshak) liegt auf 7. 485 Metern Höhe. Es gibt keinen Zugang zum offenen Meer. Direkte Landesgrenzen bestehen zu den 6 Nachbarstaaten Iran , Pakistan , Turkmenistan , Usbekistan , Tadschikistan und China. Die Entfernung zwischen Berlin und der Hauptstadt Kabul beträgt ungefähr 4.