Wie Viele Afghanen Leben In Deutschland?

Wie Viele Afghanen Leben In Deutschland
Einwanderung und Rechtsstatus [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] – Die Zahl der in Deutschland lebenden Personen mit afghanischem Migrationshintergrund betrug laut dem Mikrozensus des Statistischen Bundesamts im Jahr 2019 297. 000, darunter 233. 000 mit eigener Migrationserfahrung.

Allerdings waren im Ausländerzentralregister im selben Jahr nur 263. 420 afghanische Staatsbürger verzeichnet (2020: 271. 805). Laut Ausländerzentralregister ergibt sich damit seit 2015 (131. 454 afghanische Staatsangehörige) eine Zunahme von knapp 140.

000 Menschen. Hinsichtlich des Bevölkerungsanteils von Afghanistanstämmigen lagen unter den Landkreisen und kreisfreien Städten in der Bundesrepublik beim Zensus 2011 die Städte Offenbach am Main und Hamburg vorn, gefolgt von Darmstadt und Frankfurt am Main.

In Hamburg lebten am 31. Dezember 2017 35. 805 Personen mit afghanischem Migrationshintergrund , die größte Anzahl in einer deutschen Großstadt. Außerdem bilden sie die größte Gemeinschaft von Afghanistanstämmigen in ganz Europa.

Von den im Laufe des Jahres 2015 zugezogenen Afghanen stellten rund 31. 000 erstmals einen Antrag auf Asyl. Von den afghanischen Antragstellern, über deren Asylantrag im Laufe des Jahres 2015 entschieden wurde, erhielten 47 % einen Schutzstatus , überwiegend aufgrund ihrer Flüchtlingseigenschaft.

  1. Die Anerkennungsquote als Asylberechtigte lag bei unter 1 Prozent;
  2. Zum Jahreswechsel 2016/2017 befanden sich laut Innenministerium etwa 12;
  3. 000 ausreisepflichtige Afghanen in Deutschland;
  4. Ein Jahr nach NATO-Abzug im August 2021 waren bis Ende Juli 2022 17;

556 ehemalige Ortskräfte und Familienangehörige aus Afghanistan nach Deutschland gekommen. Insgesamt hat Deutschland 23. 614 Ortskräften und Familienangehörigen die Aufnahme zugesichert. Dies war mehr als vergleichbare Länder. So nahm Großbritannien 10. 100 Personen aus Afghanistan auf.

In welchem Land leben die meisten Afghanen?

Iran [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] – Der Iran ist neben Pakistan das Land mit den meisten Afghanen. Offiziell leben im Iran etwa 1 Million Afghanen, die Dunkelziffer reicht bis 3 Millionen. Die meisten Afghanen sind nach den seit 1979 anhaltenden Bürgerkriegen im Iran geflohen, dazu kommen Arbeitsmigranten.

Unter den Migranten sind Hazara überrepräsentiert, da diese wie die iranische Mehrheitsbevölkerung Persisch sprechen und schiitisch sind, während die Paschtunen meist nach Pakistan geflohen sind. Afghanen leben mit großen Einschränkungen im Iran.

Menschenrechtler und die Afghanen selber beklagen Menschenrechtsverletzungen wie Ausbeutung , Kinderarbeit , Menschenhandel , Diskriminierung , Gewalt , Zwangsrekrutierung (auch von Kindern), Hinrichtungen und gewaltsamen Zwangsabschiebungen.

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Dies belastet die Beziehungen der beiden Staaten. Im Iran leben aber auch hunderttausende Paschtunen und Hazara , die nicht aus Afghanistan stammen, sondern als ethnische Minderheit immer schon im Iran lebten.

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Wie viel Ausländer leben in Deutschland 2022?

20. Juni 2022 Weltflüchtlingstag: Mindestens 3,3 Millionen Geflüchtete und Vertriebene in Deutschland.

Wo leben in Deutschland die meisten Afghanen?

Einwanderung und Rechtsstatus [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] – Die Zahl der in Deutschland lebenden Personen mit afghanischem Migrationshintergrund betrug laut dem Mikrozensus des Statistischen Bundesamts im Jahr 2019 297. 000, darunter 233. 000 mit eigener Migrationserfahrung.

  1. Allerdings waren im Ausländerzentralregister im selben Jahr nur 263;
  2. 420 afghanische Staatsbürger verzeichnet (2020: 271;
  3. 805);
  4. Laut Ausländerzentralregister ergibt sich damit seit 2015 (131;
  5. 454 afghanische Staatsangehörige) eine Zunahme von knapp 140;

000 Menschen. Hinsichtlich des Bevölkerungsanteils von Afghanistanstämmigen lagen unter den Landkreisen und kreisfreien Städten in der Bundesrepublik beim Zensus 2011 die Städte Offenbach am Main und Hamburg vorn, gefolgt von Darmstadt und Frankfurt am Main.

In Hamburg lebten am 31. Dezember 2017 35. 805 Personen mit afghanischem Migrationshintergrund , die größte Anzahl in einer deutschen Großstadt. Außerdem bilden sie die größte Gemeinschaft von Afghanistanstämmigen in ganz Europa.

Von den im Laufe des Jahres 2015 zugezogenen Afghanen stellten rund 31. 000 erstmals einen Antrag auf Asyl. Von den afghanischen Antragstellern, über deren Asylantrag im Laufe des Jahres 2015 entschieden wurde, erhielten 47 % einen Schutzstatus , überwiegend aufgrund ihrer Flüchtlingseigenschaft.

  • Die Anerkennungsquote als Asylberechtigte lag bei unter 1 Prozent;
  • Zum Jahreswechsel 2016/2017 befanden sich laut Innenministerium etwa 12;
  • 000 ausreisepflichtige Afghanen in Deutschland;
  • Ein Jahr nach NATO-Abzug im August 2021 waren bis Ende Juli 2022 17;

556 ehemalige Ortskräfte und Familienangehörige aus Afghanistan nach Deutschland gekommen. Insgesamt hat Deutschland 23. 614 Ortskräften und Familienangehörigen die Aufnahme zugesichert. Dies war mehr als vergleichbare Länder. So nahm Großbritannien 10. 100 Personen aus Afghanistan auf.

In welchem Bundesland gibt es die wenigsten Ausländer?

Fakten – Die Höhe des Ausländeranteils an der Gesamtbevölkerung der Länder bzw. die regionale Verteilung der ausländischen Bevölkerung spiegeln vor allem die Einwanderungsgründe wider: Die Ausländer, die als Arbeitskräfte nach Deutschland kamen, ließen sich überwiegend in den industriellen Ballungsgebieten nieder.

  1. Personen, die im Zuge der Familienzusammenführung zu einem späteren Zeitpunkt einwanderten, folgten bereits vorhandenen Migrationspfaden;
  2. Die Verteilung der Asylsuchenden auf die Bundesländer wird hingegen durch eine Quote bestimmt, die jährlich von einer Bund-Länder-Kommission ermittelt wird;
See also:  Wie Viele Flüchtlinge Hat Deutschland?

Entsprechend der Einwanderungsgründe besteht beim Ausländeranteil ein großer Stadt-Land-Unterschied: 61,4 Prozent aller Ausländer lebten laut Mikrozensus 2020 in städtischen Regionen und 13,2 Prozent in ländlichen. Auf Gemeindeebene gilt, dass je größer die Einwohnerzahl der Gemeinde ist, desto größer ist tendenziell auch der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung.

Während beispielsweise der Anteil in den Gemeinden mit weniger als 2. 000 Einwohnern im Jahr 2020 bei 4,3 Prozent lag, gehörte in den Gemeinden mit 20. 000 bis unter 50. 000 Einwohnern rund jede achte Person zur ausländischen Bevölkerung (12,7 Prozent).

In den Gemeinden mit 500. 000 Einwohnern und mehr lag der entsprechende Anteil bei knapp einem Fünftel (19,5 Prozent). Die 10,6 Millionen Ausländer, die 2020 in Deutschland lebten, verteilen sich sehr unterschiedlich auf die einzelnen Bundesländer. Knapp jeder vierte Ausländer lebte 2020 in Nordrhein-Westfalen (23,4 Prozent), jeweils mehr als jeder Sechste in Bayern (17,0 Prozent) und Baden-Württemberg (16,8 Prozent) sowie jeder Zehnte in Hessen (10,0 Prozent) – zusammen lebten in diesen vier Bundesländern gut zwei Drittel aller Ausländer.

  • In Ostdeutschland (ohne Berlin) waren im Jahr 2020 lediglich 6,2 Prozent aller Ausländer ansässig und damit unterdurchschnittlich viele: Der Anteil der ostdeutschen Bevölkerung (ohne Berlin) an der Gesamtbevölkerung lag im selben Jahr bei 15,0 Prozent;

Der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung der Bundesländer war im Jahr 2020 in den Stadtstaaten Berlin (19,6 Prozent) und Bremen (19,0 Prozent) am größten. Das Flächenland Hessen lag knapp vor Hamburg (16,9 bzw. 16,8 Prozent). Es folgten Baden-Württemberg (16,1 Prozent), Nordrhein-Westfalen (13,8 Prozent) und Bayern (13,7 Prozent).

Am niedrigsten ist der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung in den ostdeutschen Bundesländern. Die Werte lagen im Jahr 2020 zwischen 4,8 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern und 5,4 Prozent in Thüringen.

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In Ostdeutschland (ohne Berlin) lag der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung im Jahr 2020 bei 5,2 Prozent. In Westdeutschland (ohne Bremen und Hamburg) lag er im selben Jahr bei 13,6 Prozent und in den Stadtstaaten bei 18,7 Prozent.

Wie viele Russen leben in Deutschland 2020?

Zusätzlich zur erfassten ausländischen Bevölkerung besaßen laut Mikrozensus im Jahr 2020 rund 298 000 Menschen neben der deutschen Staatsangehörigkeit auch die russische. Zudem lebten 24 000 Menschen in Deutschland, die sowohl die deutsche als auch die ukrainische Staatsangehörigkeit besaßen.

Wie viele Afghanen leben in Indien?

Afghanen verloren ihre Jobs – Vor dem Regierungswechsel in Afghanistan kamen pro Tag 500 bis 600 Patienten nach Indien, um sich ärztlich behandeln zu lassen. Die in Indien lebenden Afghanen haben das medizinische Angebot vermittelt und als Übersetzer gearbeitet. Wie Viele Afghanen Leben In Deutschland Afghanische Bäckerei in Delhi: Um den Bhogal Market leben auch zahlreiche Afghanen. © Deutschlandradio / Antje Stiebitz Schätzungen zufolge leben rund 21. 000 afghanische Flüchtlinge in Indien. Viele von ihnen in Delhi. Seit der Machtübernahme durch die Taliban haben laut der Flüchtlingshilfe der Vereinten Nationen, UNHCR, nur 736 Afghanen einen Flüchtlingsstatus in Indien angemeldet.

Doch mit dem Machtwechsel wurde die Fluglinie Kabul-Delhi gekappt und damit verloren sie ihren Job. Die meisten von ihnen waren bereits zum Zeitpunkt der Machtübernahme in Indien. Die unerwarteten Ereignisse in ihrer Heimat verhindern nun ihre Rückkehr.

Der Markt Lajpat Nagar wird auch als „Little Kabul” bezeichnet. Hier arbeitet Rukshana in einer Travel Agency. Da die Kunden momentan wegbleiben, hat sie Zeit zum Reden. Sie fürchtet sich bis heute, auch in Indien, vor den Taliban – obwohl sie seit acht Jahren in Neu-Delhi lebt.

„Als ich 14 Jahre alt war, wurde ich von einem Taliban gezwungen, ihn zu heiraten”, erzählt sie. Damals kam ein 19-jähriger Taliban mit seiner bewaffneten Truppe zu Rukshanas Haus und erklärte ihrem Vater: Entweder du gibst mir deine Tochter oder ich bringe deine Familie um.

Als die heute 25-Jährige das erzählt, fängt sie an zu weinen. Das Trauma sitzt tief.