Wie Viele Bären Gibt Es In Deutschland?

Wie Viele Bären Gibt Es In Deutschland
Bundesamt für Naturschutz: Bären auch wieder in Deutschland – Bis ins Mittelalter kamen die Tiere, die eine Körperlänge von 2,20 Meter erreichen und bis zu 350 Kilogramm schwer werden können, noch in ganz Europa vor. Als der Mensch aber die Wälder rodete und mit Gewehren Jagd auf die Bären machte, nahm deren Zahl stetig ab – auf heute etwa 17000 Exemplare.

Mehr als 90 Prozent leben auf dem Balkan und in den Karpaten sowie in Skandinavien. In den meisten Ländern starb die Art aus, in Deutschland bereits vor mehr als 150 Jahren. Jetzt wachsen mancherorts die Bestände wieder, vor allem in Skandinavien; die wichtigen Populationen in Rumänien und Kroatien gelten als stabil.

Das Bundesamt für Naturschutz rechnet damit, dass zukünftig auch wieder Bären nach Deutschland einwandern. Unproblematisch wird das gewiss nicht, wie die Erfahrungen mit der Rückkehr des Wolfes zeigen. Oder der Abschuss von „Problembär” Bruno 2006 in ­Bayern.

Wo gibt es Bären in Deutschland?

Ein Braunbär ist im Landkreis Garmisch-Partenkirchen gesichtet worden. Wie der Radiosender Antenne Bayern berichtet, tappte der Bär am 30. April in eine Fotofalle. Vor diesem Ereignis war in Bayern zuletzt im Frühjahr 2020 ein Braunbär gesichtet worden. Gleich mehrfach konnten damals im Winterhalbjahr im Gebiet zwischen Reutte im österreichischen Tirol und dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen entsprechende Hinweise bestätigt werden.

  1. Ob es sich jetzt um dasselbe Tier handelt wie damals, ist unklar;
  2. Im Gegensatz zu seinem Artgenossen, dem „Problembär Bruno”, der deutschlandweit bekannt und im Sommer 2006 geschossen wurde, verhält sich der kürzlich gesichtete Braunbär unauffällig;

In Deutschland gibt es seit langem keine freilebenden Braunbären mehr – sieht man von einigen wenigen Beobachtungen ab. Bereits im Mittelalter wurde die Population stark zurückgedrängt. Der für lange Zeit letzte deutsche Braunbär soll ein 1835 in Ruhpolding erlegtes Tier gewesen sein. .

Haben wir Bären in Deutschland?

Man könnte denken, Bären hätten das Sagen in Europa. Auf so vielen Wappen, Fahnen und Siegeln sind sie abgebildet. Braunbären gelten manchem als mystische Wesen, die über den Wald herrschen und dem Menschen zumindest ebenbürtig scheinen. Es ist noch gar nicht so lange her, da war der Ursus arctos fast überall in Europa beheimatet.

  • Heute gilt er in vielen Ländern als ausgestorben – in Deutschland schon seit mehr als 150 Jahren;
  • Nach 171 Jahren Abwesenheit wanderte im Mai 2006 erstmals wieder ein Bär nach Deutschland ein;
  • Doch „Bruno” erlangte nur traurige Berühmtheit: Nach wenigen Wochen wurde er erschossen;

Seit 2019 tappt im österreichisch-deutschen Grenzgebiet immer wieder ein Bär in Fotofallen. Auch Deutschland hat er bereits besucht. Für die Artenvielfalt wäre es ein Gewinn, wenn sich Braunbären dauerhaft in Deutschland niederlassen würde – für manche Menschen vor Ort möglicherweise aber auch eine Herausforderung.

Wie viele Bären gibt es?

Großbären – Grossbären (Ursidae) sind mittelgroße bis sehr große Landraubtiere. Zu ihnen zählen acht Arten: Braunbär, Eisbär, Schwarzbär, Kragenbär, Lippenbär, Malaienbär, Brillenbär und Großer Panda. Großbären sind kräftig gebaut, haben breite Köpfe, kurze Ohren, einen kurzen Schwanz und relativ kleine Augen.

Der Geruchssinn ist am stärksten entwickelt. Die stämmigen Hinterbeine treten mit der ganzen Sohle auf (Sohlengänger). Die Krallen können nicht eingezogen werden. Das Gebiss ist das eines Allesfressers: Die Eckzähne sind wie bei anderen Raubtieren groß und lang; die breiten Backenzähne sind weniger dazu geeignet, Beutestücke zu schneiden als pflanzliche Nahrung zu mahlen.

Die vegetarische Nahrung überwiegt. Nur der Eisbär ernährt sich fast ausschließlich von Fleisch; der Lippenbär hat sich auf Termiten spezialisiert. In Gegenden, wo im Winter die Nahrung knapp wird, halten Bären Winterruhe. Die Weibchen gebären während dieser Zeit auch ihre Jungen, meist 1 bis 3.

Wo gibt es die meisten Bären in Europa?

Etwa 17. 000 Braunbären leben noch in Europa – Insgesamt gibt es noch schätzungsweise  200. 000 Braunbären weltweit. Die größte Population in Russland. In Europa gibt es derzeit rund 17. 000 Braunbären, die meisten davon leben in den Karpaten. Weitere kleine Bestände gibt es noch in den Alpen und dem Dinarischen Gebirge, Schweden und Norwegen, Italien, Spanien, Bulgarien und Griechenland.

In Deutschland  gab es wohl zuletzt Braunbären  zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Neben dem  Verlust des Lebensraumes  führte auch vor allem auch die  gezielte Jagd zur Ausrottung  von Meister Petz. Daher war es eine Sensation, als im Jahr 2006 plötzlich ein bis dahin noch namenloser Braunbär die deutsch-österreichische Grenze überquerte.

Es war der Sohn zweier italienischer Braunbären, der auf der Suche nach einem neuen Revier auf einmal in Deutschland angelangt war. Er erhielt den Namen  Bruno, später wurde er überall als der „Problembär” bekannt , weil er sich immer wieder menschlichen Siedlungen näherte und zahlreiche Nutztiere verspeiste.

Wie viele Bären gibt es in Bayern?

Braunbär – Das Auftreten von Braunbären in Bayern ist nur sporadisch zu erwarten. Wie beim Wolf wandern vor allem die jungen, männlichen Tiere aus der kleinen Bärenpopulation im italienischen Trentino auf der Suche nach einem eigenen Revier oft große Strecken und können so auch bis nach Bayern gelangen.

Wie viele Bären gibt es im Schwarzwald?

Mit der Natur im Bunde: Heimisch! Wild! Real! – Der Alternative Wolf- und Bärenpark Schwarzwald liegt im idyllischen Wolftal in Bad Rippoldsau-Schapbach, am Rande des Nationalparks Schwarzwald. Er nennt sich „alternativ”, weil die hier lebenden Tiere aus schlechten, nicht tiergerechten Haltungen stammen.

  • Hier finden auf 10 Hektar Waldfläche zurzeit acht Braunbären, sieben europäische Wölfe und zwei eurasische Luchse, ein neues, naturnahes Zuhause (Stand 05;
  • 09;
  • 2018);
  • Der Park wurde im Jahr 2010 mit über 700 freiwilligen Helfern an 150 Tagen erbaut;
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Auch heute noch wird unsere Arbeit durch zahlreiche Ehrenamtliche unterstützt. Den oft verhaltensauffälligen Parkbewohnern steht innerhalb der umzäunten Freianlagen ein natürlicher, von Menschen weitgehend unbeeinflusster Lebensraum zur Verfügung. Die Tiere haben hier, häufig zum ersten Mal in ihrem Leben, die Möglichkeit, ihren natürlichen Bedürfnissen nachzugehen: das Gelände erkunden, sich verstecken, baden, klettern, spielen, graben.

Jedem Bären steht eine Höhle für die Winterruhe mit reichlich Naturmaterial zur Verfügung. Die Fütterung erfolgt möglichst naturnah. Feste Fütterungszeiten und -plätze gibt es nicht. Die Vergesellschaftung der Bären untereinander sowie mit Wölfen oder Luchsen hilft ihnen, ihre natürlichen Verhaltensmuster zu entdecken, so dass sie nach und nach ihre Störungen überwinden.

Die Freianlagen sind in verschiedene Areale unterteilt, um die Tiere bei Bedarf voneinander trennen zu können. Ein Teilbereich ist als so genannte Seniorenresidenz für alte, gebrechliche Bewohner vorgesehen, die hier bis zu ihrem Lebensende besonders betreut werden können.

Wann starb der Bär in Deutschland aus?

Ausgestopft und ausgestellt – Italien wollte den toten Bären zurückhaben, weil er zum Trentino-Bären Projekt gehörte. Doch Bär Bruno kam ins Münchner Museum Mensch und Natur. Anfangs war das Interesse sehr groß, erzählt Museumsleiter Michael Apel. “‘Was ist eigentlich mit dem Fleisch passiert?’ Bis hin zur Frage, ob jemand den Bärenschinken gegessen hat.

  • Natürlich hat das Fleisch von Bruno niemand gegessen;
  • ” Michael Apel Inzwischen müssen Brunos ausgestopfte Überreste vor allem vor dem endgültigen Verfall geschützt werden;
  • “In erster Linie müssen wir darauf achten, dass kein Insektenbefall stattfindet;

In die Vitrine werden Säckchen mit Lavendelöl eingebracht. ” Michael Apel Viele Schulkinder von heute kennen Bruno gar nicht mehr. Ihnen müsse die Geschichte erstmal erzählt werden, so Michael Apel. Das Foto zeigt den Braunbären “JJ1”, auch bekannt als “Problembär Bruno”, aufgenommen vom Hüttenwirt der Gehrenalpe bei Reutte in Tirol in Österreich am 19. 05. 2006.

Wie viele Bären gibt es in Polen?

Achtung Bären! Polens Förster lächeln – 23. 05. 2006, 15:27 Uhr Über die Aufregung ihrer deutschen Kollegen angesichts eines Braunbären in den Alpen können die polnischen Förster und Nationalparkhüter nur lächeln. Ein einziger Bär, das wäre in den Bergen und Wäldern im polnischen Süden und Südosten gar nichts Besonderes.

Allein in den Bieszczady Bergen in den südostpolnischen Karpaten, im Grenzgebiet zur Ukraine, leben Schätzungen zufolge etwa 35 Bären. Auf 15 bis 20 Braunbären wird die Zahl der Tiere im polnischen Teil der Hohen Tatra geschätzt.

Meist bleiben die scheuen Tiere in den Wäldern und suchen dort nach Futter. Für die Schafzüchter und Bergbauern der Region sind vor allem die Wölfe ein Problem, die weitaus häufiger als die Bären auf die Weiden vordringen und Tiere reißen. Die Forstbehörden ersetzen den Bauern anschließend den Schaden.

Respektvollen Abstand hielten Förster, Holzfäller und Wanderer schon immer vor den mächtigen Tieren, vor allem von Bärenmüttern mit Jungtieren. In den vergangenen Jahren hat Polen allerdings zunehmend ein Bären-Problem.

Denn einzelne Tiere haben begonnen, ihre Scheu vor den Menschen zu verlieren. Das macht sie unberechenbar und gefährlich. Vor wenigen Jahren sorgte eine Bärin für Schlagzeilen, die sich bevorzugt an dem bei Touristen beliebten malerischen Bergsee Morskie Oko aufhielt.

Einmal überraschte das Tier eine wandernde Schulklasse, riss einem Kind den Rucksack vom Rücken und plünderte den Proviant. Der Vorfall, der leicht mit einer Tragödie hätte enden können, alarmierte die Nationalparkverwaltung.

Die Bärin wurde eingefangen, betäubt und in eine entlegene Region der slowakischen Tatra “ausgewiesen”. Kürzlich allerdings gab es erneut Berichte über eine Bärin mit Jungtieren, die in der Region von Morskie Oko gesichtet wurde. Schon seit langem appellieren die Parkhüter an die zahlreichen Wanderer in den polnischen Bergen, keine Tiere zu füttern und kein Essen liegen zu lassen.

  • Der Leichtsinn könnte tödlich enden, wenn die Tiere erst einmal Menschen und Futter in Verbindung bringen;
  • Zumindest Bärenspuren sind für Urlauber fast schon Alltag;
  • Rund um die Hütten der Bergwanderer werden immer wieder Hinweise auf Bären gefunden – die Tiere finden Abfallkörbe unwiderstehlich, auch wenn versucht wird, sie “bärensicher” abzuschließen;

In der Sommersaison gibt es auf vielen Hütten daher abendliche “Ausgangssperren”. Ein später Spaziergang in der Dämmerung oder in einer sternklaren Nacht ist schließlich wenig ratsam, wenn draußen Bären auf Futtersuche unterwegs sind. In der Vergangenheit wurde der Zugang zum Nationalpark Hohe Tatra sogar von zehn Uhr abends bis sechs Uhr früh für Wanderer gesperrt, um Begegnungen mit Bären auszuschließen.

Wo in Bayern gibt es Bären?

In Oberbayern ist erneut ein Braunbär von einer Wildtierkamera fotografiert worden. Wie das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) mitteilte, wurde das Tier am vergangenen Wochenende im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, südlich der B307, gesichtet. Behörden, Interessenverbände und Vertreter von Nutztierhaltern seien darüber informiert worden.

Was ist der gefährlichste Bär auf der Welt?

Pinky Baiga legt vorsichtig den weißen Schal ab, der ihr dunkles Haar bedeckt. Ihr Blick ist zaghaft, ihr Schmerz beinahe greifbar. Tiefe Einschnitte ziehen sich über ihre Kopfhaut – schroffe, rosafarbene Linien, die von ihrer Stirn bis zu ihrem Scheitel reichen.

Zwei Monate zuvor war Pinky von einem Lippenbären angegriffen worden. Die Jugendliche hatte zusammen mit ihren Eltern Feuerholz in einem Wald nahe des Bandhavgarh-Nationalparks in Indien gesammelt. Als sie um eine Ecke bog, das Feuerholz auf ihrem Kopf balancierend, stand sie plötzlich einem Lippenbären gegenüber.

Das erschrockene Tier griff sie an und skalpierte sie beinahe, bevor es davonrannte. Ihre Wunden mussten genäht werden und sie verbrachte zehn Tage im Krankenhaus. Als Pinky ihre Geschichte erzählt, bricht der Abend herein. Draußen vor dem Lehmziegelhaus, das sie sich mit ihren Eltern und zehn Geschwistern teilt, treiben Männer aus dem Dorf ihre Kühe den schmalen Weg entlang.

  1. Mit 17 sollte sie eigentlich bald heiraten, wie es der lokale Brauch will;
  2. Aber jetzt kann sie kaum das Bett verlassen;
  3. Wissen kompakt: Bären Bären zählen zu den imposantesten Tieren der Welt;
  4. Aber wie viele Arten gibt es, wo leben sie und welche Rolle spielen sie in der Geschichte des Menschen? „Ich hasse den Bären”, sagt sie;
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Geschichten wie die von Pinky sind keine Seltenheit. In den letzten zwei Jahrzehnten wurden tausende Menschen von Lippenbären verletzt – hunderte überlebten ihre Begegnung mit den Tieren nicht. Die indische Regierung zählt solche Angriffe nicht auf nationaler Ebene.

Anhand der Daten einzelner Bundesstaaten lässt sich aber ablesen, dass die Lippenbären zu den tödlichsten Tieren in Indien zählen – und für mehr Todesfälle pro Kopf verantwortlich sind als jede andere Bärenart.

Lippenbären leben in 19 der 36 Staaten und Territorien Indiens. Von allen Seiten werden sie von der wachsenden menschlichen Bevölkerung bedrängt. Seit 1990 stuft die Weltnaturschutzunion die Tierart als gefährdet ein. Diesen Status hat sie auch heute noch, obwohl sie mittlerweile in Bangladesch und vermutlich auch in Bhutan ausgerottet wurde.

Wie nennt man bärenkinder?

Porträt – Name Eurasian Brown Bear ( Ursus arctos arctos ) Aussehen: Braunbären haben eine Schulterhöhe von 110 bis 150 cm und sind 80 bis 270 kg schwer. Der Braunbär hat ein dichtes und langes Fell, gelblich-braun oder rötlich-braun, manchmal dunkler, fast schwarz. Bezeichnung: Männchen = Bär Weibchen = Bärin Lebensweise Braunbären leben als Einzelgänger, sie dulden aber Artgenossen beider Geschlechter in ihren Streifgebieten. Im Gegensatz zu Luchs und Wolf sind sie nicht territorial. Ihre Wanderbewegungen reichen von ca. 50 bis 1500 km², wobei die Männchen eindeutig größere Streifgebiete beanspruchen. Bären paaren sich in der Regel mit mehreren Partnern. Jungtiere verbleiben 2 ½ bis 4 Jahre bei der Mutter, eine erneute Verpaarung erfolgt erst nachdem die Jungtiere abgewandert sind.

Spuren: Die vier Beine hinterlassen Spuren wie auf dem Bild. Bären sind in der Lage sich auf ihre Hinterbeine zu stellen, um sich einen Überblick zu verschaffen. Diese Position nehmen sie aber selten ein. Bärenjungen werden während der Winterruhe geboren und sind bei der Geburt sehr klein (200-700 g).

Sie trinken die hochnährende Milch ihrer Mutter und wachsen schnell. Wenn sie ihre Höhle im Frühjahr verlassen, werden sie schon als kleine Bären erkannt. Wenn es Winter wird, geht der Bär in seiner Höhle in Winterruhe. Die Höhle ist in natürlichen Hohlräumen, wie unter großen Felsen, oder ist direkt in den Boden gegraben.

  • Der Winterschlaf ist eine Anpassung an den Mangel an Nahrung aus der kalten Jahreszeit;
  • Die Aktivität von Herz und Lunge wird in dieser Zeit reduziert, die Körpertemperatur sinkt und der Bär ist direkt abhängig von der Fettschicht, die sich am Ende der Herbstsaison angesammelt hat;

Nahrung Europäische Braunbären ernähren sich überwiegend von Pflanzen und Aas im Frühjahr und von Früchten, Nüssen, Honig und Insekten im Herbst. Im Gegensatz zu nordamerikanischen Bären jagen und fischen sie sehr selten. In der Winterruhe nehmen sie weder Wasser noch Nahrung zu sich.

Wie gefährlich ist ein Bär?

Nicht in Panik wegrennen – Möglich ist auch, dass der Bär einen Kadaver beschützen wollte, an dem er gerade knabberte oder den er vergraben hatte. In Hungerzeiten beschützen Bären solche Nahrungsquellen erbittert. Oder wollte er einfach nur ein bissen rangeln? Die Jogger taten genau das Richtige, als sie nicht sofort kopflos wegrannten.

  • Die meisten Todesfälle durch Bären ereignen sich, wenn Menschen in Panik verfallen;
  • Schwarzbären greifen in Einzelfällen Menschen an, wenn sie großen Hunger haben;
  • Sie sind zwar nicht so gefährlich wie ihre großen Brüder, die Grizzlys, können Menschen aber schwer verletzen und in Einzelfällen auch töten;

Erst im Mai wurde die Mitarbeiterin einer Ölfirma in Kanada von einem Schwarzbären getötet. Das geschah 25 Kilometer nördlich von Fort McMurray, also ganz in der Nähe des jetzigen Vorfalls. Und im Jahr 1978 tötete ein einziger hungriger Schwarzbär gleich drei Jugendliche, die er beim Fischen in einem kanadischen See überrascht hatte.

Sind Bären aggressiv?

Aug’ in Aug’ mit dem Bär – Normalerweise nähern sich Bären einem Zeltplatz aus Neugier und flüchten, sobald sie Menschen sehen. Aber nicht jeder Bär lässt sich abschrecken, etwa ältere Bären oder auch sogenannte “Problembären”, die sich an die Nähe des Menschen gewöhnt haben.

  • Um sie zu vertreiben, kann es helfen, zu schreien oder mit den Armen zu wedeln;
  • Auch Bärenabwehrmittel (Pfefferspray, Lärmmacher wie Pfeifen) werden von Rangern empfohlen;
  • Weicht der Bär nicht von der Stelle oder wird er sogar aggressiv, heißt es Ruhe zu bewahren;

Auf keinen Fall sollte man schnell wegrennen: Der Bär gewinnt immer! Besser ist es, langsam rückwärts zu gehen und dabei laut zu sprechen. Große Vorsicht ist bei der Begegnung mit Bärenmüttern geboten, denn die Weibchen empfinden jeden als Bedrohung, der sich ihren Jungen nähert.

  • Da sich Schwarzbären und Grizzlybären in ihrem Verhalten unterscheiden, ist es wichtig, zu wissen, mit wem man es eigentlich zu tun hat: Greift ein Schwarzbär an, sollte man schreien und sich verteidigen, etwa mit Stöcken und Steinen;

Da der Schwarzbär gut klettern kann, wird von einer Flucht auf einen Baum abgeraten. Grizzlybären sind gefährlicher als ihre Verwandten. Widerstand lässt diese Bären nur noch aggressiver werden. Die größte Überlebenschance hat man, indem man sich tot stellt und mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden liegen bleibt.

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Wie viele Bären gibt es in der Türkei?

Verbreitung [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] – Die Verbreitung der Unterart ist aufgrund der verworrenen Taxonomie der Unterarten des Braunbären (allein für den Kaukasus wurden von verschiedenen Autoren fünf verschiedene Unterarten, zum Teil nebeneinander, angegeben) kaum verlässlich anzugeben.

  1. Innerhalb des gewaltigen, vier Kontinente umfassenden historischen Areals des Braunbären handelt es sich in jedem Falle um Tiere, die den Südrand der rezenten Verbreitung markieren;
  2. Die Verbreitungsgrenze im Norden wird allgemein entweder im Libanon, oder möglicherweise im äußersten Süden der Türkei, angegeben, nördlich davon schließt das Verbreitungsgebiet der Nominatform , des Europäischen Braunbären Ursus arctos arctos , an;

Die Verbreitungsgrenze im Osten ist gegenüber anderen Unterarten kaum verlässlich abgrenzbar, zumal Bären heute in diesen Regionen extrem selten, heimlich und nur unregelmäßig beobachtet sind. Nach Ansicht einiger Autoren reicht es bis Pakistan. In Syrien ist der Braunbär vermutlich ausgestorben, auch wenn jüngst (im Jahr 2014) Fotobelege und Spuren es möglich erscheinen lassen, dass eine winzige Reliktpopulation überlebt haben könnte.

In Israel wird er in biblischen und historischen Berichten erwähnt, die letzte verlässliche Erwähnung im heutigen Staatsgebiet scheint 1912 vom Hermon zu stammen , auch aus dem Libanon liegen nur historische Angaben vor.

Im Iran gibt es bis heute Bären im Elburs-Gebirge und Zāgros-Gebirge. In Golestan wurden 2015 bei einer Untersuchung mindestens 30 Bären, die dort im Hochgebirge leben, bestätigt. In der Türkei leben bis heute Bären vor allem im Pontischen Gebirge nahe der Schwarzmeerküste; diese Populationen werden meist nicht der Unterart syriacus zugeordnet.

Was sind die Feinde von Bären?

Der ausgewachsene Braunbär besitzt praktisch keine artfremden natürlichen Feinde. Lediglich in Sibirien gab es vereinzelt Fälle, in denen Tiger Bären gerissen haben. Jungtiere fallen gelegentlich Wölfen oder Adlern zum Opfer. Ein verbreitetes Phänomen bei Braunbären ist der sogenannte Infantizid – also der Kindsmord durch erwachsene Männchen.

Auch Kannibalismus ist unter Braunbären möglich. Eine häufige Todesursache ist das Erliegen an jagdbedingten Verletzungen, etwa durch die Hörner eines Beutetieres. Die gefährlichsten Feinde des Braunbären sind Parasiten.

Sogenannte Ektoparasiten (etwa Flöhe oder Zecken) leben auf ihrem Wirt und nehmen Blut und Gewebeflüssigkeiten auf. Sie können Krankheiten übertragen, die den Bären schwächen oder gar töten. Endoparasiten (etwa Fadenwürmer oder Trichinen) leben in ihren Wirten, befallen etwa Zellen, Organe oder das Blut, und machen ihn so schwach und krank.

Was macht man wenn man einen Bären trifft?

Bleiben Sie ruhig stehen und machen Sie den Bären durch lautes Reden und Bewegen der Arme auf sich aufmerksam. Schreien Sie den Bären jedoch nicht an. Rennen Sie nicht weg! Wenn der Bär sich aufrichtet ist das kein aggressiv motiviertes Verhalten, er verschafft sich nur eine bessere Übersicht über die Situation.

Wie viele Bären gibt es in den Alpen?

Schätzungen gehen davon aus, dass heute etwa 50 Bären durch die Alpen streifen – dauerhaft lebend vor allem im italienischen Naturpark Adamello-Brenta sowie in den slowenischen Alpen.

Sind Bären aggressiv?

Aug’ in Aug’ mit dem Bär – Normalerweise nähern sich Bären einem Zeltplatz aus Neugier und flüchten, sobald sie Menschen sehen. Aber nicht jeder Bär lässt sich abschrecken, etwa ältere Bären oder auch sogenannte “Problembären”, die sich an die Nähe des Menschen gewöhnt haben.

  • Um sie zu vertreiben, kann es helfen, zu schreien oder mit den Armen zu wedeln;
  • Auch Bärenabwehrmittel (Pfefferspray, Lärmmacher wie Pfeifen) werden von Rangern empfohlen;
  • Weicht der Bär nicht von der Stelle oder wird er sogar aggressiv, heißt es Ruhe zu bewahren;

Auf keinen Fall sollte man schnell wegrennen: Der Bär gewinnt immer! Besser ist es, langsam rückwärts zu gehen und dabei laut zu sprechen. Große Vorsicht ist bei der Begegnung mit Bärenmüttern geboten, denn die Weibchen empfinden jeden als Bedrohung, der sich ihren Jungen nähert.

  • Da sich Schwarzbären und Grizzlybären in ihrem Verhalten unterscheiden, ist es wichtig, zu wissen, mit wem man es eigentlich zu tun hat: Greift ein Schwarzbär an, sollte man schreien und sich verteidigen, etwa mit Stöcken und Steinen;

Da der Schwarzbär gut klettern kann, wird von einer Flucht auf einen Baum abgeraten. Grizzlybären sind gefährlicher als ihre Verwandten. Widerstand lässt diese Bären nur noch aggressiver werden. Die größte Überlebenschance hat man, indem man sich tot stellt und mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden liegen bleibt.

Wie gefährlich ist ein Bär?

Nicht in Panik wegrennen – Möglich ist auch, dass der Bär einen Kadaver beschützen wollte, an dem er gerade knabberte oder den er vergraben hatte. In Hungerzeiten beschützen Bären solche Nahrungsquellen erbittert. Oder wollte er einfach nur ein bissen rangeln? Die Jogger taten genau das Richtige, als sie nicht sofort kopflos wegrannten.

  1. Die meisten Todesfälle durch Bären ereignen sich, wenn Menschen in Panik verfallen;
  2. Schwarzbären greifen in Einzelfällen Menschen an, wenn sie großen Hunger haben;
  3. Sie sind zwar nicht so gefährlich wie ihre großen Brüder, die Grizzlys, können Menschen aber schwer verletzen und in Einzelfällen auch töten;

Erst im Mai wurde die Mitarbeiterin einer Ölfirma in Kanada von einem Schwarzbären getötet. Das geschah 25 Kilometer nördlich von Fort McMurray, also ganz in der Nähe des jetzigen Vorfalls. Und im Jahr 1978 tötete ein einziger hungriger Schwarzbär gleich drei Jugendliche, die er beim Fischen in einem kanadischen See überrascht hatte.