Wie Viele Burgen Gibt Es In Deutschland?

Wie Viele Burgen Gibt Es In Deutschland
Burgen sind beliebt. Aber ihre genaue Zahl ist unbekannt, die Bundesländer führen eigene Statistiken. Ein Verein erfasst daher Deutschlands Burgen mit einer wissenschaftlichen Datenbank – eine wahre Fundgrube. Wie viele Burgen hat Deutschland? Wo steht der höchste Bergfried? Welche ist die älteste Burg? Niemand weiß es ganz genau – noch nicht.

Das Europäische Burgen-Institut (EBI) will das ändern. Das EBI ist der wissenschaftliche Arm des Vereins Deutsche Burgenvereinigung (DBV) mit Sitz auf der Philippsburg unweit der einzigen unzerstörten Höhenburg am Mittelrhein, der Marksburg.

Die Daten mittelalterlicher Wehrbauten werden in Braubach bei Koblenz in der frei zugänglichen Internet-Datenbank EBIDAT erfasst. “Die bekannten Burgen in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen im Saarland sind schon vollständig erfasst”, sagt EBI-Leiter Reinhard Friedrich.

  1. “Auch in Niedersachsen sind wir fast fertig;
  2. ” Wegen der langwierigen Finanzierung und des begrenzten Personals werde es aber wohl noch zehn Jahre dauern, bis alle bekannten Burgen in Deutschland gezählt seien;

Schätzungen gehen von 25. 000 aus. Laut Friedrich könnten es aber auch mehr sein.

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    Wie viel Schlösser und Burgen gibt es in Deutschland?

    Ob trutzige Ritterburg oder romantisches Märchenschloss, historische Bauwerke faszinieren Jung und Alt gleichermaßen. Von der Ostsee bis zu den Alpen: Das sind die 15 schönsten Burgen und Schlösser in Deutschland.

    • Immer mehr Burgen und Schlösser bieten Tickets online an
    • Führungen in Schlössern im Privatbesitz häufig nur von April bis November möglich
    • Auf der Homepage Corona-Einschränkungen nachlesen

    Geschätzt 25. 000 Burgen und Schlösser zeugen in Deutschland vom Glanz vergangener Zeiten. Weil die Bundesrepublik einst in zahlreiche kleine Staaten gespalten war, finden sich hier ungewöhnlich viele prachtvolle oder beeindruckende Bauwerke. Die meisten haben spannende Geschichten zu erzählen.

    Wegen Corona wurden in manchen Bauwerken Führungen in Gruppen ausgesetzt, und die Besucher dürfen alleine mit Headset durch die Räume flanieren (Wartezeiten möglich wegen reduzierter Besucherzahl). Manche privaten Burgen und Schlösser öffnen generell ihre Räumlichkeiten nur in der warmen Jahreszeit oder an bestimmten Tagen.

    Immer mehr Burgen und Schlösser bieten ihre Tickets nur noch online an. Noch ein Tipp für Hundebesitzer : In den Schlossräumen sind Bello und Co. in der Regel nicht erwünscht. Auf einigen Burgen allerdings dürfen sie angeleint mit.

    Wo ist die größte Burg in Deutschland?

    Mehr als einen Kilometer lang – genau 1051 Meter – thront die mächtige Burganlage über der denkmalgeschützten Altstadt in Bayern. Die Burg ist der Mittelpunkt eines Burghausen-Besuches. Sie ist ein malerisches Fest für die Sinne, erste Station bewussten Entschleunigens und der Begegnung mit einer über 1000jährigen Kulturgeschichte: Scheinbar ohne Ende ziehen sich die Mauern, Zinnen, Türme und Kapellen über eine schmale Bergzunge, eingebettet zwischen dem Naturparadies Wöhrsee und der alpin glitzernden Salzach.

    • Auf der Burg sind interessante Museen und Ausstellungen beheimatet, entfalten sich extravagante Künstlergruppen, werden spektakuläre Konzerte und Schauspiele veranstaltet – Kunst und Seele finden hier ihren Rastplatz in einer traumhaften Kulisse;

    Auf der längsten Burg der der Welt wird eine längst vergangene Epoche greifbar. Ein einzigartiges Ensemble aus trutzigen Festungsmauern und fantastischen Ausblicken. Auch für die Kleinsten werden Führungen angeboten. Auf den Spuren von Zauberern, Rittern, Kirchenmäusen und Gespenstern, erfahren die Kinder auf der längsten Burg der Welt, wie die Menschen im Mittelalter gelebt haben, wie das Leben auf einer Ritterburg war, hören schaurige Spukgeschichten von damals und können im neuen Stadtmuseum ein eigenes Wappen in Trinkgläser ritzen, einen Handspiegel mit mittelalterlichen Ornamenten basteln und noch vieles mehr.

    1. Wer zur Vorweihnachtszeit einen Ausflug nach Burghausen plant, darf sich auf keinen Fall den außergewöhnlichen Weihnachtsmarkt auf der weltlängsten Burg entgehen lassen;
    2. Die Burganlage ist ganzjährig geöffnet und jederzeit (7/24) frei zugänglich (Ausnahme: Veranstaltungen auf der Burg, z;

    das Burgfest). Hedwig Jadwiga wurde 1457 in Krakau geboren. Sie war die Tochter des Königs von Polen und Großfürsten von Litauen, Kasimir und seiner Gemahlin Elisabeth von Habsburg. Am 14. November 1475 heiratete Hedwig bei der Landshuter Hochzeit Herzog Georg den Reichen.

    Die Feierlichkeiten dauerten mehrere Tage – es wurde musiziert, getanzt, gegessen und getrunken! Für die Zubereitung der Speisen waren insgesamt 146 Köche beschäftigt, um die 10. 000 Gäste zu verpflegen.

    Weiter galt es 8. 863 Pferde zu versorgen. Hier ein paar Zahlen, wie viel Tiere verspeist wurden:.

    Was ist die größte Burg der Welt?

    Veröffentlicht am 18. 04. 2010 | Lesedauer: 2 Minuten W elcher Junge hat nicht davon geträumt, als Ritter gegen Drachen zu kämpfen und das Burgfräulein zu retten? Auf zahlreichen Kastellen werden diese Kindheitserinnerungen wach. Die mächtigsten Anlagen befinden sich in Polen, Tschechien und Deutschland 1.

    Eine Ritterburg wie aus dem Märchenbuch ist die Marienburg in Polen. Erbaut wurde die mit einer Fläche von 17,5 Hektar größte Burg der Welt von deutschen Ordensrittern zwischen 1270 und 1300. Rund zehn Millionen rote Backsteine türmen sich am Ufer der Nogat, einem Mündungsarm der Weichsel, rund 60 Kilometer südöstlich von Danzig (Gdansk).

    Wechselvoll ist die Geschichte des Wunderwerks: mal Königsresidenz, mal Kaserne, mal polnisch, mal preußisch. Nach dem Zweiten Weltkrieg fiel die stark beschädigte Burganlage an Polen und wurde originalgetreu wieder aufgebaut. Das Unesco-Welterbe (seit 1997) ist einer der wichtigsten touristischen Anziehungspunkte des Landes.

    1. Die Prager Burg auf dem Hradschin ist nicht nur Residenz des Präsidenten der Tschechischen Republik, sondern auch Wahrzeichen und beliebtestes Touristenziel der tschechischen Hauptstadt;
    2. Sieben Hektar umfasst die im 9;

    Jahrhundert erbaute Festung. “Bastille Bayerns” wurde die Veste Oberhaus in Passau bis 1918 genannt, da sie fast ein Jahrhundert lang als Strafanstalt diente. Vorher residierten in der 6,5 Hektar großen Anlage auf dem St. Georgsberg die Fürstbischöfe, heute ist sie ein Museum.

    In welchem Land gibt es die meisten Burgen?

    | 22. Juli 2020, 10:49 Uhr Mehr als 600 Schlösser und Burgen, manche davon mehr als 1000 Jahre alt – und das auf einer Fläche kleiner als Hessen. Das erwartet Besucher in Wales. Das Land hat weltweit die meisten Burgen pro Quadratkilometer! TRAVELBOOK erklärt, warum das so ist und zeigt, welche Burgen Sie nicht verpassen sollten.

    Einige sind verwunschene Ruinen, die verfallen und von Pflanzen überwachsen werden, andere sind seit vielen Jahrhunderten durchgängig bewohnt. Sie alle stehen in einem Land, das viele nicht direkt mit Burgen verbinden.

    Dennoch nennt sich Wales selbst auch „Land der Schlösser” – und das vollkommen zu Recht. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es pro Quadratkilometer so viele Schlösser wie hier. Auf einer Größe von circa 20. 000 Quadratkilometern (zum Vergleich: Das Bundesland Hessen hat etwa 21.

    000 Quadratkilometer) befinden sich hier mehr als 600 Schlösser. Dabei muss man wissen: Im Englischen werden Schlösser und Burgen beide als castle  bezeichnet. Die deutsche Sprache unterscheidet Burgen, die einer militärischen Nutzung dienten, von Schlössern, die als Wohnsitz für Adlige dienten oder noch dienen.

    Doch warum hat ausgerechnet Wales so viele der spektakulären Bauwerke?.

    Was ist die älteste Burg in Deutschland?

    Deutschlands älteste bewohnte Burg – Die Meersburg ist die älteste, noch bewohnte Burg Deutschlands und befindet sich seit dem 19. Jahrhundert in Privatbesitz. Ihre Lage hoch über dem See und ihr Alter machen sie zu der großen Attraktion am Bodensee und zum Wahrzeichen der Stadt Meersburg.

    Die Anfänge gehen einer Sage nach auf den Merowinger-König Dagobert I. im 7. Jahrhundert zurück. Unter 44 Fürstbischöfen war sie ab 1211 mehr als ein halbes Jahrtausend im Besitz des Bistums Konstanz. Die Burg ist in keinem Teil der Anlage Ruine, sie ist nie zerstört worden.

    Das macht den Besuch der über tausendjährigen Burganlage einzigartig. Die Besucher erkunden die Burg auf einem selbständigen Rundgang. Alle 36 Museumsräume sind eingerichtet und beschriftet. Doch nicht nur das Mittelalter ist hier lebendig, die Burg beherbergt auch eine Annette von Droste-Hülshoff Gedenkstätte. Dreimal hat sie Schwester und Schwager, die damaligen Besitzer der Meersburg, hier besucht. .

    Was ist die älteste Burg der Welt?

    Windsor Castle, Großbritannien: Lieblingsort der Queen – Es ist das größte und älteste, durchgängig bewohnte Schloss der Welt: Schloss Windsor in der englischen Grafschaft Royal Berkshire, das auch das englische Versailles genannt wird. Das gut eine Stunde westlich von London gelegene Anwesen der Royal Family gilt auch als Lieblingsresidenz der Queen, die hier gerne ihre Wochenenden verbringt.

    An diesen Tagen weht der Royal Standard auf dem Fahnenmast in der Mitte der riesigen Burganlage (ansonsten der Union Jack). Der älteste Teil stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist für Touristen zugänglich.

    Der 24 Meter hohe Round Tower ermöglicht einen spektakulären Rundblick.

    Wie alt sind Burgen?

    Burgen im frühen Mittelalter [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] – Der „Langobardenturm” in Castelfeder , eine langobardische Befestigung, die in karolingisch-ottonischer Zeit erneuert wurde. Die hessische Amöneburg wurde seit der Merowingerzeit als Höhenburg vielfach wieder neu aufgebaut. In der unruhigen Zeit der Spätantike und Völkerwanderung zogen sich Römer wie Germanen auf Höhensiedlungen zurück. Der Geschichtsschreiber Paulus Diaconus erwähnte im 8. Jahrhundert in seiner Langobardengeschichte, auf der nicht erhaltenen Historiola des Abtes Secundus von Trient fußend, für das Jahr 590 zahlreiche castra im mittleren Alpenraum.

    Ein solches castrum wird heute meist als befestigte Höhensiedlung aus ostgotischer, byzantinischer oder langobardischer Zeit angesehen. Als Beispiele dafür können Loppio im Trentino, der Vigiliusbühl bei Perdonig oder Castelfeder bei Auer, beide im Etschtal gelegen, angeführt werden.

    Im Byzantinischen Reich wurden Festungsstädte kastron genannt. Im Fränkischen Reich setzte der Burgenbau nach einer Pause im 6. Jahrhundert unter den Merowingern und Karolingern wieder ein. Die Wikingerzüge und die Ungarneinfälle zwangen vermehrt zum Burgenbau.

    1. Zu den ältesten Anlagen, die bereits aus dem 7;
    2. Jahrhundert stammen, zählen die Meersburg , die Büraburg , die Amöneburg , die Schwedenschanze bei Stade sowie die Anlagen auf dem Odilienberg und dem Christenberg;

    Große Gaugrafen -Burgen entstanden, teilweise durch den Ausbau vorgeschichtlicher Wallanlagen. Zur selben Zeit, das heißt im späten 8. Jahrhundert und im 9. Jahrhundert, begannen auch die Slawen mit dem Bau von Burgen, in der speziellen Form des Slawischen Burgwalls.

    1. Im 10;
    2. Jahrhundert wurden in Südwestdeutschland riesige Ungarnwälle aufgeworfen;
    3. Im Vorfeld wurden ausgeklügelte Reiterannäherungshindernisse angelegt, um das Reitervolk zum Fußkampf zu zwingen;
    4. Nach der Schlacht auf dem Lechfeld bei Augsburg ( 955 ) wurde der Ausbau mancher dieser Wallanlagen abrupt abgebrochen, da die Gefahr durch die Niederlage der Ungarn beseitigt war;

    Frühmittelalterliche Burgenanlagen in Mitteleuropa waren zum größten Teil mit Erdwällen befestigt, die in der Regel mit hölzernen Aufbauten versehen waren. Viele hochmittelalterliche Burgen stehen innerhalb älterer, wesentlich großflächigerer Wallanlagen, deren Zeitstellung nicht immer zweifelsfrei zu klären ist.

    Festungstechnisch günstige Plätze wurden oft über Jahrtausende hinweg benutzt. Bedingt durch klimatische Verbesserungen kam es am Ende des frühen Mittelalters im deutschen Sprachraum zu einem raschen Bevölkerungswachstum, das die Entstehung einer neuen Gesellschaftsschicht ermöglichte, der Ministerialen.

    Diese anfangs noch unfreien Dienstleute dokumentierten ihren neuen Status oft durch die Errichtung einer hölzernen Turmhügelburg, der Motte. Dieser Bautypus war ursprünglich in Westeuropa beheimatet.

    Wie heißt das bekannteste Schloss in Deutschland?

    Schloss Neuschwanstein und die weiteren Schlösser von Ludwig II. – Wie Viele Burgen Gibt Es In Deutschland Selbstverständlich darf das berühmteste deutsche Schloss in dieser Liste nicht fehlen: Neuschwanstein in Schwangau bei Füssen. Etwa 1,4 Millionen Menschen besichtigen jährlich den wahr gewordenen Traum des einstigen „Märchenkönigs” Ludwig II von Bayern. Bei seinen Planungen für Neuschwanstein ab 1867 nahm er mitunter idealisierte, monumentale Ritterburgen aus mittelalterlichen Malereien zum Vorbild.

    Das fertige Bauwerk inspirierte wiederum Walt Disney: Im Zeichentrickfilm „Cinderella” und im Logo der Produktionsfirma ist ein sehr ähnliches Schloss zu sehen. Der in der Ausstattung immer wiederkehrende Schwan, das Wappentier der Grafen von Schwangau, steht für das christliche Ideal der Reinheit.

    Zugleich erinnert das Tier an den Schwanenritter Lohengrin aus der gleichnamigen Oper von Richard Wagner, den Ludwig sehr verehrte. Zu den Höhepunkten im Inneren zählen vor allem der Thronsaal und der Sängersaal. Besonders beeindruckend ist zudem die Grotte zwischen Wohn- und Arbeitszimmer, eine künstlich geschaffene Tropfsteinhöhle.

    Welche Burg ist noch bewohnt?

    Burg Meersburg – Bodensee – Hoch über dem Bodensee wartet “die Meersburg” auf. Heute ist sie die älteste bewohnte Burg in Deutschland und zählt zu einer der Hauptattraktionen am Bodensee. 30 Räume, eine Folterkammer, das Burgverlies, der Rittersaal und viele weitere mittelalterliche Highlights kann man hier entdecken. Wie Viele Burgen Gibt Es In Deutschland Burg Meersburg GmbH Hoch über dem Bodensee liegt die älteste bewohnte Burg Deutschlands: die Meersburg. Wandertipp: Schön ist der Weg am Bodenseeufer von Hagnau nach Meersbur. Bei der zehn Kilometer langen Wanderung auf dem Höhenweg erreicht man nach ungefähr Zweidrittel des Weges die Burg. Wer sich jetzt direkt auf den Weg machen möchte noch ein kleiner Hinweis.

    1. Im Burg-Café kann man anschließend sein Stück Kuchen mit Blick auf den Bodensee genießen;
    2. Durch die aktuellen Corona-Verordnungen und Besucherbeschränkungen müsst ihr die Tickets für Touren innerhalb der Burgen immer online vorab reservieren und kaufen;

    Informationen findet ihr hierzu auf den Webseiten der einzelnen Burgen.

    Welche Burgen wurden nie eingenommen?

    Burg Rappottenstein
    Südwestansicht der Burganlage
    Staat Österreich
    Entstehungszeit um 1150
    Burgentyp Höhenburg
    Geographische Lage ♁ 48° 31′  N , 15° 5′  O Koordinaten: 48° 30′ 43″  N , 15° 5′ 17″  O | |
    Höhenlage 701  m ü.

    Die Burg Rappottenstein ist eine mittelalterliche Burg in Rappottenstein im Nordwesten Niederösterreichs. Die Höhenburg wurde nie erobert und zählt daher zu den besterhaltenen Burgen Österreichs.

    Wer hat die erste Burg gebaut?

    Man nimmt heute an, dass die ersten Burgen im 9. Jahrhundert in Nordwestfrankreich entstanden. Sie wurden von den Menschen errichtet, um sich vor den Angriffen der Wikinger zu schützen. Diese ersten Burgen waren aus Holz und Erdreich gebaut. Etwa ab dem Jahre 1150 wurden dann Steine und später auch Ziegel als Baumaterial verwendet.

    Durch die Aufschüttung eines kleinen Hügels in sumpfiger Niederung (Motte) wurden seit dem Ende des 10. Jahrhunderts auch in Deutschland kleine burgähnliche Anlagen errichtet. Aber das 11. Jahrhundert, besonders seine zweite Hälfte, ist die Zeit, in der eine große Zahl von Burgen errichtet wurde.

    Den Bau von Turmhügelbauten im Flachland zeigt der berühmte Teppich von Bayceux bei der Stadt Dinant. Diese Turmhügelbauten, die man auch Motten nennt, wurden auf einem künstlich errichteten Erdhügel gebaut. Sie verfügten über einen Wehrturm und einen Wohnturm, die von Palisaden geschützt wurden.

    Außerhalb dieses besonders geschützten Bereichs am Fuße der Burg befanden sich als Vorburg die Wirtschaftgebäude und Stallungen. Aufgrund ihrer einfachen Bauweise und ihres hohen Alters waren diese Turmhügelbauten nicht besonders widerstandsfähig, weshalb auch keine dieser Burgen vollständig erhalten geblieben ist.

    So gibt es heute nur Rekonstruktionen und Modelle. Quelle: Bild 1: http://commons. wikimedia. org/wiki/Image:Tapisserie_motte_maquette. jpg http://en. wikipedia. org/wiki/GNU_Free_Documentation_License Bild 2: http://de. wikipedia. org/wiki/Bild:Tapisserie_motte_dinan. jpg http://en. wikipedia. org/wiki/GNU_Free_Documentation_License

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    Wie hoch ist die höchste Burg?

    PFRONTEN Die von weitem gut sichtbare Burg Falkenstein bei Pfronten liegt auf 1277 m Höhe und ist damit Deutschlands höchste Burgruine. Ihre Lage 400 m hoch über dem Vilstal direkt am Rand einer steilen, zum Teil senkrechten, Bergwand ist wahrlich sinnberaubend und einzigartig.

    Die hochmittelalterliche Burg wurde erst gegen 1270 von Graf Meinhard II von Tirol erbaut und sollte als unübersehbare Drohgebärde an das Herzogtum Bayern und das Bistum Augsburg dienen. Die Burgruine Falkenstein zählt damit auch zu den eindrucksvollsten Machtsymbolen Mitteleuropas.

    Innerhalb der Burgruine bietet eine Aussichtsplattform einen tollen Rundumblick. Ein kleines frei zugängliches Burgmuseum informiert über die Geschichte des Falkensteins. Das kleine, aber feine Museum unterhalb der Burgruine Falkenstein bietet spannende Eindrücke und informiert über die Geschichte der Burg und die Pläne von König Ludwig II.

    1. Der Märchenkönig wollte hier sein letztes Traumschloss errichten;
    2. Eine schmale Straße führt bis zum Burghotel auf dem Falkenstein;
    3. Zudem führen verschiedene Wanderweg bis zur Ruine;
    4. Die Pläne König Ludwig II Nach dem Bau um 1270, fast 600 Jahre später, entschied sich Ludwig II dafür, die Ruine durch eine romantische Märchenburg im Stile Neuschwansteins zu ersetzen;

    Chronische Finanzprobleme ließen die Pläne Ludwigs II immer weiter dahinschmelzen, ehe der frühe Tod des Königs im Juni 1886 die Pläne komplett zerplatzen ließ und das Vorhaben nicht mehr realisiert werden konnte. Die Burg heute Heute kann man die Burg bequem zu Fuß vom Burghotel und Restaurant Falkenstein erreichen.

    1. Lohnenswert ist auch ein kurzer Abstieg zur 1889 geschaffenen Mariengrotte;
    2. Im Zuge der Sanierungs- und Sicherungsmaßnahmen um 2000 entstand eine hölzerne Aussichtsplattform auf der die Besucher einen schönen Blick auf das Bayerische Voralpenland, die Allgäuer Alpen und das Schloss Neuschwanstein werfen können;

    (Die Aussichtsplattform ist im Moment nicht begehbar!) Öffnungszeiten : täglich von Mai – Oktober.

    Was ist die schönste Burg der Welt?

    Was ist die größte Burg in Europa?

    Die Burg zu Burghausen ist eine Höhenburg oberhalb der Altstadt der gleichnamigen Stadt und ist mit 1051 Metern die längste Burganlage Europas und gilt seit einem Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde als „längste Burg der Welt’.

    Wo ist das schönste Schloss der Welt?

    Leeds Castle, England Als das „ schönste Schloss der Welt ‘ wird Leeds Castle auf der Homepage angepriesen.

    Wie viele Schlosse gibt es in Deutschland?

    Bis heute weiß man nicht genau, wie viele Schlösser und Burgen es in Deutschland überhaupt gibt. Experten gehen allerdings von etwa 25. 000 Wehrbauten aus.

    Wie heißt das größte Schloss in Deutschland?

    Einst ein bescheidenes Jagdschloss, dann eine riesige, dreiflügelige Anlage: Kaum ein Regent Europas setzte den Traum einer absolutistischen Residenz so glamourös um wie die Herrscher in Ludwigsburg. Erst Residenz der Herzöge, dann Sommeraufenthalt des ersten württembergischen Königs: Schloss Ludwigsburg spielt eine wichtige Rolle in der Geschichte des Landes.

    Bei einem Rundgang durch die herrschaftlichen Prunkräume erleben die Besucher einen beeindruckenden Streifzug durch Stile und Zeiten: Wunderbare Raumfluchten mit luxuriösen Festsälen und Appartements vermitteln originalgetreu Stilkunde aus drei Epochen, vom üppigen Barock über das verspielte Rokoko bis hin zum eleganten Klassizismus.

    Aus der Barockzeit stammen die kostbar ausgestattete Hofkirche, der Spiel- und Jagdpavillon mit edlem Stuckmarmorschmuck und das Treppenhaus. Später veränderte der junge Herzog Carl Eugen das Innere im leichteren Stil des Rokoko, bevor der erste württembergische König Friedrich I.

    Wie viele Schlösser gibt es?

    Wie viele Schlösser und Burgen es in Deutschland gibt, weiß niemand so genau. Schätzungen des Vereins Deutsche Burgenvereinigung gehen von mehr als 25. 000 solcher Gebäude aus. Etliche davon lassen sich von innen besichtigen und lohnen sich sogar für einen Kurzurlaub.

    aktiv möchte die Qual der Wahl ein bisschen lindern. Im Folgenden stellen wir Ihnen 20 Highlights vor, die von Reiseexperten besonders empfohlen werden – darunter alle deutschen Schlösser und Burgen, die zum Unesco-Weltkulturerbe zählen.

    Etwa 60 Kilometer von Stuttgart entfernt thront die Burg Hohenzollern in 855 Meter Höhe auf einem Gipfel des Berges Hohenzollern. Lange Zeit war sie Sitz der gleichnamigen preußischen Hochadelsfamilie, weshalb auch in ihrer Schatzkammer die Krone Kaiser Wilhelms II.

    zu sehen ist. Die heutige Burg wurde erst im 19. Jahrhundert gebaut, doch die erste auf dem Gelände wurde schon 1267 erwähnt. Mit ihren vielen Türmen und spitzen Dächern gleicht sie einer Burg aus dem Märchen.

    Außerdem lockt sie mit vielen verschiedenen Veranstaltungen wie dem Open-Air-Theater im Sommer, bei dem traditionell einmal im Jahr ein Theaterstück von William Shakespeare im Burghof aufgeführt wird. Die Löwenburg und Schloss Wilhelmshöhe sind Teil des Bergparks Wilhelmshöhe in Kassel, den das Welterbekomitee 2013 als Unesco-Welterbe anerkannt hat.

    Die etwa 560 Hektar große barocke Anlage erstreckt sich von Kassels berühmten Wahrzeichen, der 70 Meter hohen Herkules-Statue, über die 350 Meter langen Kaskaden. Der Bergpark entstand im 17. Jahrhundert unter Landgraf Carl und wurde im späten 18.

    Jahrhundert um wilde Wasserfälle und -spiele erweitert. Als eine der ersten nachträglich gebauten Burgruinen im mittelalterlichen Stil in Europa entstand zwischen 1793 und 1801 die Löwenburg im Bergpark – im Auftrag des Landgrafen Wilhelm IX. , des späteren Kurfürsten Wilhelm I.

    von Hessen-Kassel. Äußerlich erinnert das Gebäude an eine verfallene Ritterburg, doch das täuscht: Im Inneren befinden sich mehrere fürstliche Wohnapartments, eine Rüstungskammer und eine neogotische Burgkapelle.

    Zurzeit wird der im Zweiten Weltkrieg zerstörte Bergfried instandgesetzt, weshalb Besucher bis Ende August 2020 nur die Rüstkammer und die Burgkapelle besichtigen können. Nicht weit von der Löwenburg entfernt liegt – ebenfalls im Bergpark – das Schloss Wilhelmshöhe mit einem angrenzendem Ballhaus und Gewächshaus.

    Wie viele Burgen und Schlösser gibt es in Frankreich?

    Burg Guédelon (Yonne) , Bau einer mittelalterlichen Burg ausschließlich mit Werkzeugen und Methoden der damaligen Zeit Diese Liste führt Burgen, Schlösser und Festungen in Frankreich auf. Sie ist unterteilt in 13 Regionen und 95 europäische Départements Frankreichs , in der bestehende und abgegangene Anlagen in einzelnen Listenartikeln aufgeführt sind. Zu jeder Region gibt es außerdem eine Bildergalerie, in der die bekanntesten, schönsten, originellsten oder einfach fotografisch gelungensten Fotos der dortigen Anlagen zu sehen sind.

    1. Dabei kommt aus jedem Département der Region mindestens eine Burg, ein Schloss oder eine Festung vor;
    2. Aktuell (28;
    3. Mai 2022) gibt es auf diesen 95 Seiten insgesamt 13;
    4. 322 Einträge;
    5. Laut Google zählt Frankreich mehr als 40;

    000 Schlösser und Burgen aus dem 9. bis 21. Jahrhundert. Als Monument historique der Architektur sind dort etwa 46. 000 denkmalgeschützte Gebäude eingetragen, ein großer Teil davon Burgen, Schlösser, Herrenhäuser etc. In fast jeder Gemeinde Frankreichs gibt es eines oder mehrere Schlösser bzw. Erläuterungen zu den Listen

    • Alle Anlagen müssen historisch sein. Ausnahme: Burg Guédelon (Yonne) als experimentelle Archäologie des Mittelalters (siehe Bild rechts).
    • Zu den Burgen zählen auch befestigte Häuser ( maison forte = Festes Haus ), befestigte Dörfer und Städte, Motten ( château à motte = Erd-/Turmhügelburg) und auch befestigte Kirchen und Klöster ( église fortifiée = Wehrkirche , abbaye fortifiée = Abteiburg).
    • Zu den Schlössern zählen auch diverse Herrenhäuser ( manoir, maison, demeure, ferme, folie, gentilhommière, hôtel, logis, villa …), soweit sie in ihrem Aussehen über normale Häuser hinausgehen. Eine genaue Abgrenzung ist nicht möglich. Es gilt: was in den Listen der französischen Wikipedia eingetragen ist, steht auch hier.
    • Die Listen sind über Klicks in die Kopfzeilen der ersten drei Spalten sortierbar. Die initiale Sortierung erfolgt manuell beim Erstellen über die erste Spalte nach Namen ohne Typ-Bezeichnung und Artikel.
    • Das französische Wort Château wird entweder mit Burg oder Schloss übersetzt, je nachdem ob der Bau mehr Verteidigungs- oder mehr Repräsentations-Charakter hat. Nur wenn die Anlage unter ihrem französischen Namen einer „breiten” deutschen Öffentlichkeit bekannt ist, wird dieser auch im Deutschen beibehalten. Ein Beispiel dafür ist das Château d’If aus dem Roman Der Graf von Monte Christo von Alexandre Dumas oder das von Richard Löwenherz erbaute Château Gaillard , heute eine Burgruine.
    • Ein eventuell vorhandener französischer Artikel ( la, le, les ) wird in die deutsche Bezeichnung mit übernommen und großgeschrieben, Präpositionen ( de, du, des ) nicht. Beispiele: aus Château de Bellevue wird Schloss Bellevue, aus Château de la Motte wird Burg La Motte, aus Château du Plessis wird Schloss Le Plessis ( du = de le ) und aus Château des Allymes wird Burg Les Allymes ( des = de les ).
    • Der „ Bestand ” oberhalb jeder Liste gibt die Anzahl der Anlagen in ihr zu einem bestimmten Datum an. Tipp: Zur genauen Ermittlung auf „Liste [Bearbeiten]” klicken und im Text nach „ |- ” suchen. Aktuelle Browser zeigen nun die Anzahl der gefundenen Stellen an, was der Anzahl in der Liste entspricht.
    • Die Schrägstellung eines Château-Namens mit Link gibt an, dass er auf die französische Wikipedia verweist. Im Gegensatz zu einem Link auf einen deutschen Artikel kann hier beim Erstellen nicht geprüft werden, ob die Seite in der französischen Wikipedia existiert, und der Link erscheint immer in Blau (Standard).
    • Name deu / fra : deutsche Bezeichnung mit Link + + franz. Bezeichnung mit Link ins franz. Wikipedia + + (alternative Bezeichnungen, wenn vorhanden).
    • Gemeinde / Lage : französischer Gemeindename mit Link, zusätzlich möglich: + „♁ 45,678901° N, 1,234567° O” mit Link ins GeoHack. Das Template dafür steht als Kommentar neben der Überschrift in der Vorlage.
    • Typ (Untertyp) : nur „Burg”, „Schloss” oder „Festung” mit evtl. Untertyp in Klammern, z. „Burg (Motte)”, „Schloss (Palais)” oder „Festung (Zitadelle)”. Diese Festlegung dient der besseren Sortierung.
    • Bemerkungen : Hier kann z. „Abgegangen” oder „Ruine” stehen, die heutige Nutzung oder sonstige kurze Beschreibungen.
    • Bild : Möglichst eine Gesamtansicht der Anlage oder ein anderes Bild, das mit ihr im Zusammenhang steht.

    Weiterer Hinweis für die Bearbeitung: die ersten Einträge aus der Liste des Départements Ain als Beispiele anschauen und studieren.