Wie Viele Doktoren Gibt Es In Deutschland?

Wie Viele Doktoren Gibt Es In Deutschland
Fast 29. 000 Akademiker haben 2017 einen Doktortitel erworben. Experten kritisieren das – und wünschen sich von den Universitäten „Klasse statt Masse”. Absolventen in Leipzig Berlin Im Jahr 2017 haben erneut fast 29. 000 Akademiker erfolgreich den Doktortitel erworben. Seit Jahren ist die Zahl nahezu unverändert hoch. Absolute Spitze sind die Mediziner: Hier promovieren jährlich rund 6300 Akademiker, heißt es in einer Analyse des Zentrums für Hochschulforschung CHE. Es folgen Biologen und Chemiker mit jeweils mehr als 2000 Promotionen pro Jahr, dann Physiker, Maschinenbauer und Juristen.

  • Ist dieser enorme Aufwand für Hochschulen und Nachwuchs nötig? Braucht die Wirtschaft – gerade in Zeiten des Fachkräftemangels – so viele Promovierte? Jürgen van Zwoll, Partner der Personalberatung Odgers Berndtson, verneint das;

„In Deutschland ist die Doktoritis so weit verbreitet wie sonst nur noch in Österreich – weltweit interessieren die Titel kaum”, berichtet der Headhunter. In den USA habe er noch nie gesehen, dass jemand seinen PhD auf die Visitenkarte gedruckt habe. „Für unsere exportorientierten Arbeitgeber ist es heute viel wichtiger, dass jemand Erfahrung im Ausland gesammelt hat.

  • Viele junge Leute sind zwar weltweit im Urlaub, haben ansonsten aber schon Probleme, das Bundesland zu wechseln und bleiben lieber lange unter dem heimischen Kirchturm”, kritisiert van Zwoll;
  • Mehr „Klasse statt Masse” wünscht sich auch Peter-André Alt, der Präsident der Hochschulrektoren, die die massenhaften Promotionen organisieren und finanzieren müssen;

Denn zentrale Aufgabe der Hochschule sei, die wissenschaftliche Qualität der Doktorarbeiten zu sichern. Und der Löwenanteil der Doktoren verlässt die Hochschule – nicht einmal jeder Fünfte bleibt in der Wissenschaft. Top-Jobs des Tages Jetzt die besten Jobs finden und per E-Mail benachrichtigt werden.

Der Rektorenpräsident sieht die anhaltend hohen Zahlen daher kritisch: „Wir täten uns einen Gefallen, wenn wir die Zahlen reduzierten”, empfiehlt er. Der Run auf den Doktortitel habe seine Ursache „auch darin, dass in Deutschland – anders als in vielen anderen Ländern – ein Doktortitel immer noch der Karriere hilft, etwa bei Juristen oder Chemikern”, so Alt.

„Gerade in den klassischen Naturwissenschaften und der Humanmedizin scheint die Promotion noch immer als inoffizieller Regelabschluss zu gelten”, fasst CHE-Experte Cort-Denis Hachmeister die Daten zusammen. In Tier- und Zahnmedizin liege die Promotionsquote hingegen bei unter 50 Prozent.

Wie viel Prozent der Bevölkerung haben einen Doktortitel?

Laut dem Mikrozensus hatten im Jahr 2019 insgesamt 862. 000 Deutsche einen Doktortitel inne. Das entspricht einem Anteil von 1,2 Prozent der Bevölkerung. Im Jahr 2011 waren es 1,1 Prozent, der Wert ist also relativ konstant, wenn auch mit leicht steigender Tendenz.

  1. Der Anteil der promovierten Männer ist dabei mit 65 Prozent deutlich höher als der der Frauen (35 Prozent) mit Doktortitel;
  2. Dies dürfte sich im Laufe der Jahre aber ändern: Laut der Erhebung „Prüfungen an Hochschulen” des Statistischen Bundesamts lag der Anteil der Frauen unter den frisch Promovierten im Jahr 2019 bei 45,4 Prozent;

Insgesamt wurden in dem Jahr 28. 690 Promotionen erfolgreich beendet. Eine leicht rückläufige Tendenz: Nachdem die Anzahl der abgeschlossenen Promotionen über die Jahre hinweg kontinuierlich angestiegen war, erreichte sie 2016 mit 29. 303 einen vorläufigen Höhepunkt.

Wie viele dr Titel kann man haben?

Die Höflichkeitsregel für die Beschriftung eines Briefumschlages besagt, dass alle Titel aufgeführt werden sollen. Bei jemandem, der mehrere Doktortitel hat, muss dennoch nicht “Herrn Dr. Dr. Dr. Jürgen Muster” geschrieben werden, weiß der. Falls zusätzlich zu einem Doktortitel oder mehreren ein Professorentitel vorhanden ist, wird dieser immer an erster Stelle geschrieben.

  • Bei den Doktortiteln werden jedoch höchstens zwei dazugesetzt;
  • Also maximal: “Frau Professorin Dr;
  • Dr;
  • Karin Beispiel”;
  • Hat jemand mehrere ehrenhalber verliehene Doktortitel oder mehr als einen akademischen Doktorgrad werden diese nicht alle geschrieben;

Dann heißt es “Herrn Professor Dr. mult. Dr. Jürgen Muster” beispielsweise oder “Herrn Dr. Dr. mult. Gerhard Mustermann”. Dies gilt aber nur für die Adresse auf dem Briefumschlag oder im Anschriftenfeld. Bei der Anrede wird nach wie vor nur der höchste Titel verwendet.

Wie viel kostet ein dr Titel?

Halb neun, vor der Tür zum Einwohnermeldeamt. An diesem Tag lasse ich meinen neuen, im Internet erworbenen Doktortitel in den Personalausweis eintragen. Noch einmal tief durchatmen, noch ein letzter Blick auf die Urkunde in meiner Hand. Prof. Dr. phil. Johannes Maximilian Wischmeyer von der Geisteswissenschaftlichen Universität für Bildungswissenschaften Innsbruck bescheinigt mir da per falschem Genitiv, dass ich “nach Erfüllung der universitären Pflichten und Prüfungen den akademischen Grad eines Doktor der Philosophie” führen darf.

  1. Doch Professor Wischmeyer gibt es genau so wenig wie die Universität – das ganze ist ein Fake, schön ausgedruckt auf einem Bogen Dokumentpapier;
  2. Und offenbar so schnell zusammengestellt, dass der Verfasser sogar das Ausstellungsdatum vergessen hat;

Zum Glück fällt mir das noch auf, ich mache kehrt und stürme aus dem Rathaus. Der Bürowarenhändler um die Ecke führt Datumsstempel für 2,95 Euro, ein Stempelkissen gibt’s bei der Sparkasse. Und dann: Ein neuer Anlauf im Rathaus. “Herzlich willkommen, Herr Dr.

  1. Himmelrath!” Das klingt gut;
  2. Allein: Ich habe nie promoviert;
  3. Und auch keine Zeit, um mich über Jahre mit einem wissenschaftlichen Thema auseinanderzusetzen;
  4. Wenn ich den Titel trotzdem tragen will, dann geht das nur auf illegalem Weg;

Und das habe ich ausprobiert. “Verschiedene Doktortitel völlig legal” Die Internetsuche nach dem Begriff “Promotionsberatung” ergibt über 40. 000 Treffer. Schnell ist klar: Wenn jemand anderes für mich eine Doktorarbeit schreibt, dann wird das richtig teuer.

Ghostwriter verlangen pro Seite zwischen 120 und 180 Euro; macht bei 200 Seiten mindestens 24. 000 Euro. Pauschalangebote liegen bei 20. 000 Euro. Das muss doch günstiger zu machen sein. Und tatsächlich: Immer wieder gibt es im Internet den Hinweis, dass Ehrendoktortitel gegen eine Spende verliehen werden können.

Bei osteuropäischen Anbietern kostet das ein paar tausend Euro. Preiswerter sind Angebote aus den USA, und die – deutschsprachigen – Homepages versprechen viel: ” Wollen Sie legal einen Doktortitel führen, der Ihnen zu mehr Ansehen verhilft?” Von wenig Aufwand und geringen Kosten ist die Rede, alles sei “völlig legal”.

Und weiter: “Diese Titel sind offiziell in Deutschland zu führen. ” Verliehen werden die Titel von Kirchen in den USA – als Ehrendoktorwürde gegen eine, na klar, kleine Spende. Ein Markt, der offenbar in Bewegung ist: Zu Beginn der Recherche im vergangenen Sommer wurden dafür noch 250 bis 300 Euro gefordert, mittlerweile ist der Preis auf 135 Euro gesunken.

Klingt gut, klingt billig – einfach mal ausprobieren und beim Vermittler in den USA anrufen. “Doctor of Angel Therapy”? Oder lieber “of Immortality”? “An welchem Titel wären Sie denn interessiert?”, fragt die deutschsprachige Vermittlerin in Kalifornien und schlägt gleich den “Doctor of Motivation” vor.

  1. Der klingt zwar auch nicht richtig nach Wissenschaft, ist aber immer noch besser als etwa der “Doctor of Angel Therapy”, der “Doctor of Immortality” oder gar der “Doctor of Feng Shui”;
  2. Und alle diese Titel kann ich wirklich juristisch sauber in Deutschland führen und in den Pass eintragen lassen? “Das ist von Bundesland zu Bundesland verschieden”, weicht die Dame aus;

Aber auf meiner Visitenkarte sei das alles überhaupt kein Problem. In vier bis sechs Wochen hätte ich die Urkunde samt Prüfbescheinigung in der Hand. Wegen der Prüfung solle ich mir aber keine Sorgen machen: “Das machen wir für Sie, die Fragen kennen wir schon.

  1. Das ist einfacher, als wenn Sie sich da erst in dicke Bücher einlesen müssen;
  2. ” Jemand anderes macht eine Prüfung für mich, für die man eigentlich dicke Bücher lesen müsste? Für 135 Euro? Und alles völlig legal? Das klingt dann doch etwas seltsam;

Und interessanterweise findet sich auf einem deutschen Rabattportal ein ganz ähnliches, aber noch günstigeres Angebot: der Ehrendoktortitel einer US-amerikanischen Kirche, in diesem Fall der Miami Life Development Church & Institute, für schlappe 39 Euro.

Ich greife zu. Titel von Hochschulen, die es gar nicht gibt Zwei Tage, nachdem das Geld überwiesen ist, liegt meine Promotionsurkunde im Briefkasten, laut Poststempel aber nicht aus den USA verschickt, sondern aus Lübeck.

Mit dabei: Ein geradezu überschwängliches Schreiben von Daniel van Hoogen, “President” und “Chairman of the Senate” der Miami Life Development Church, der mir zum “Doctor of Psychic Sciences honoris causa” gratuliert: “Herzlichen Glückwunsch zu dem Ihnen verliehenen kirchlichen Ehrentitel der MLDC, Inc.

  1. , Florida, USA;
  2. Nach wie vor ruft ein Doktortitel Respekt in der Gesellschaft hervor: Sie sind etwas Besonderes und Sie werden auch als solches gern gesehen”, schmeichelt mir der Präsident;
  3. “Diese Dr;
  4. und Prof;

-Titel sind keine akademischen Grade, sondern kirchliche Titel. Deswegen muss ein h. seinen Titel stets ausschreiben. Schreibt er einfach nur ‘Dr. ‘ oder ‘Prof. ‘, macht er sich leider strafbar, weil dann der Anschein erweckt wird, es handele sich um einen akademischen Grad.

All dies entfällt jedoch bei einem Dr. -Grad, da dieser ehrenhalber verliehen wird. ” Was nach juristischer Beruhigung klingt, sorgt beim Kölner Rechtsanwalt Christian Birnbaum nur für Belustigung. Birnbaum arbeitet mit dem Schwerpunkt Hochschulrecht und vertritt aktuell auch einen prominenten Doktortiteltträger unter Plagiatsverdacht.

Den amerikanischen Doktortitel h. kanzelt er als Humbug ab: “Grade, die durch Titelkauf erworben wurden, dürfen nicht geführt werden. ” Daran ändere auch nichts, dass der Kaufpreis als Spende deklariert worden sei. 39 Euro also umsonst ausgegeben, für ein wertloses Zertifikat, verschickt in Lübeck, auf der Rückseite auch noch mit einem Hinweis bedruckt, der in diesem Fall absolut zutrifft: “100 % Altpapier”.

  • Die Suche geht weiter;
  • Sogar bei Ebay gibt es unter dem Stichwort “Doktortitel” mehr als 200 Angebote;
  • Auf die Versprechen vom völlig legalen US-Kirchen-Ehrendoktortitel falle ich nicht mehr herein und nehme stattdessen für knapp zehn Euro eine Urkunde der Rheinisch-Bergischen Maximilians-Universität Wuppertal – eine reine Phantasie-Institution, gesampelt aus den Namen der RWTH Aachen, der Bergischen Universität Wuppertal und der LMU München;

Urkunden einer “Rhein-Ruhr-Universität” Andere im Internet erhältliche Urkunden spielen ebenfalls auf Namen von echten Universitäten an, etwa die falschen Titel der ebenso falschen Rhein-Ruhr-Universität Bochum. Die echte heißt nur Ruhr-Universität. Fachanwalt Birnbaum hält solche Namensähnlichkeiten juristisch für angreifbar: “Das, was Sie hier als Urkunde vorlegen, hat schon einen sehr offiziellen Anschein und ist sehr realitätsnah gestaltet”, sagt der Jurist, “da sehe ich eine erhebliche Verwechslungsgefahr, das könnte schon auf eine Täuschung im Rechtsverkehr hinauslaufen.

  1. ” Da helfe auch der sehr, sehr kleine Hinweis im ohnehin schon Kleingedruckten auf dem Lieferschein nicht, nachdem es sich um einen “Scherzartikel” handele;
  2. Ja, was denn nun – sind die Billig-Doktorurkunden tatsächlich nur Scherzartikel? Oder besteht im Rechtsverkehr eine echte Verwechslungsgefahr? Die Antwort kann nur der Test beim Einwohnermeldeamt bringen – da, wo der Doktortitel in den Personalausweis eingetragen werden kann;

Dafür wähle ich die 7,99 Euro teure Urkunde aus Innsbruck. Lange habe ich vorher geübt, wer mein Doktorvater war (“Prof. Sebastian Braunschweig”), wer der Dekan der Fakultät (“Prof. Graf Dittmar von Goldstein”) und wie mein Thema lautete (“Fußballliteratur im Umfeld der Weltmeisterschaft 2006 zwischen Markterfordernissen und literarischem Anspruch”).

  • Doch all das hätte ich gar nicht auswendig lernen müssen;
  • Denn die Rathaus-Mitarbeiterin blättert ein wenig im Passgesetz, berät sich kurz mit einem Kollegen, wie das denn mit den Doktortiteln aus Österreich ist – und macht dann den Antrag für einen neuen Personalausweis fertig;
See also:  Wie Viele Schulden Hat Deutschland?

Nicht ohne den freundlichen Hinweis, dass ich auf dem Formular bereits mit “Dr. Himmelrath” unterschreiben könne, wenn ich wolle. Ich verzichte dankend. Überforderte Meldeämter: Keine Chance gegen Betrüger? Um es ganz klar zu sagen: Eine Chance, die vorgelegte Urkunde wirklich zu prüfen, hatte sie nicht.

  1. Denn ein Zentralverzeichnis von Promotionsarbeiten gibt es nicht, eine echte Überprüfung des Doktortitels ist – anders als etwa bei einem Abiturzeugnis, das aus einem anderen EU-Land mitgebracht wird – nicht vorgesehen;

Und es gibt auch kein einheitliches Formular: Jede der mehreren tausend Hochschulen in Europa kann ihre Doktorurkunden gestalten, wie sie will. Die Sachbearbeiterin kann sich da nur auf den Augenschein verlassen. Und keine zwei Wochen später ist der neue Personalausweis da – mit dem Angebertitel vor meinem Namen, amtlich bescheinigt.

  1. Zu sagen hat das freilich nichts, sagt Anwalt Birnbaum: “Der Umstand, dass da eine Mitarbeiterin des Einwohnermeldeamts die Eintragung vornimmt, ist keine nachträgliche Legitimation des falschen Titels;

” Wer so handelt wie ich, macht sich strafbar – weshalb ich den Dr. -Eintrag auch längst wieder habe löschen lassen. Doch klar ist auch: Für potentielle Betrüger ist es ein Kinderspiel, einen akademischen Titel in die amtlichen Ausweise eintragen zu lassen und damit etwa bei Bewerbungsgesprächen in Sachen Gehalt zu betrügen.

Was ist der Doktortitel noch wert?

Am Ende wirkt sich der Titel aufs Gehalt aus – Hat man die dürren Doktorandenjahre hinter sich, kann sich der Titel außerdem finanziell immer noch lohnen. Im Schnitt verdienen Doktoren ein um 10. 000 Euro höheres Jahresgehalt als nicht promovierte Kollegen, wie eine Studie der Plattform Gehalt.

de  ermittelte. Am meisten profitieren einer vorangehenden Studie  nach promovierte Juristinnen und Juristen, im Schnitt verdienen sie rund 33. 000 Euro mehr. Karishma sagt, die Promotionsjahre hätten sie allem voran Ausdauer und Eigenständigkeit gelehrt.

Sie habe Moleküle zerlegt, neu zusammengesetzt, sich behauptet und dabei immer wieder selbst überrascht. »Ich weiß jetzt, dass ich für jedes Problem eine Lösung finde, wenn es sie gibt. « Das habe nicht nur ihr Selbstbewusstsein gestärkt. Sie sei sich sicher: Gerade als Frau, jung, zierlich und noch dazu mit Migrationshintergrund, werden ihr die zwei Buchstaben vor dem Namen in der Außenwirkung helfen.

  1. Karishma arbeitet mittlerweile als Abteilungsleiterin in einem mittelständischen Unternehmen in der Kunststoffforschung;
  2. Das Ziel: Recycling-Prozesse verbessern;
  3. Eine aktuelle und relevante Aufgabe;
  4. Und: Das Gehalt stimmt auch;

Korrekturhinweis: In einer früheren Fassung dieses Textes hieß es, ein Großteil der Promovierenden arbeite als »wissenschaftliche Hilfskraft« an der Uni. Der Begriff ist nicht ganz korrekt und wurde deshalb durch »wissenschaftliche Mitarbeiterin oder wissenschaftlicher Mitarbeiter« ersetzt.

Welcher Doktortitel ist am meisten wert?

Fast 29. 000 Akademiker haben 2017 einen Doktortitel erworben. Experten kritisieren das – und wünschen sich von den Universitäten „Klasse statt Masse”. Absolventen in Leipzig Berlin Im Jahr 2017 haben erneut fast 29. 000 Akademiker erfolgreich den Doktortitel erworben. Seit Jahren ist die Zahl nahezu unverändert hoch. Absolute Spitze sind die Mediziner: Hier promovieren jährlich rund 6300 Akademiker, heißt es in einer Analyse des Zentrums für Hochschulforschung CHE. Es folgen Biologen und Chemiker mit jeweils mehr als 2000 Promotionen pro Jahr, dann Physiker, Maschinenbauer und Juristen.

  • Ist dieser enorme Aufwand für Hochschulen und Nachwuchs nötig? Braucht die Wirtschaft – gerade in Zeiten des Fachkräftemangels – so viele Promovierte? Jürgen van Zwoll, Partner der Personalberatung Odgers Berndtson, verneint das;

„In Deutschland ist die Doktoritis so weit verbreitet wie sonst nur noch in Österreich – weltweit interessieren die Titel kaum”, berichtet der Headhunter. In den USA habe er noch nie gesehen, dass jemand seinen PhD auf die Visitenkarte gedruckt habe. „Für unsere exportorientierten Arbeitgeber ist es heute viel wichtiger, dass jemand Erfahrung im Ausland gesammelt hat.

  • Viele junge Leute sind zwar weltweit im Urlaub, haben ansonsten aber schon Probleme, das Bundesland zu wechseln und bleiben lieber lange unter dem heimischen Kirchturm”, kritisiert van Zwoll;
  • Mehr „Klasse statt Masse” wünscht sich auch Peter-André Alt, der Präsident der Hochschulrektoren, die die massenhaften Promotionen organisieren und finanzieren müssen;

Denn zentrale Aufgabe der Hochschule sei, die wissenschaftliche Qualität der Doktorarbeiten zu sichern. Und der Löwenanteil der Doktoren verlässt die Hochschule – nicht einmal jeder Fünfte bleibt in der Wissenschaft. Top-Jobs des Tages Jetzt die besten Jobs finden und per E-Mail benachrichtigt werden.

Der Rektorenpräsident sieht die anhaltend hohen Zahlen daher kritisch: „Wir täten uns einen Gefallen, wenn wir die Zahlen reduzierten”, empfiehlt er. Der Run auf den Doktortitel habe seine Ursache „auch darin, dass in Deutschland – anders als in vielen anderen Ländern – ein Doktortitel immer noch der Karriere hilft, etwa bei Juristen oder Chemikern”, so Alt.

„Gerade in den klassischen Naturwissenschaften und der Humanmedizin scheint die Promotion noch immer als inoffizieller Regelabschluss zu gelten”, fasst CHE-Experte Cort-Denis Hachmeister die Daten zusammen. In Tier- und Zahnmedizin liege die Promotionsquote hingegen bei unter 50 Prozent.

Was ist der einfachste Dr Titel?

Welchen Doktor bekommt man am einfachsten? Hallo,  Mit Sicherheit lässt sich diese Frage nicht ganz eindeutig beantworten, aber dennoch würde mich interessieren, welche Promotion eigentlich im Allgemeinen mit wie viel Aufwand verbunden ist. Gewisse Tendenzen gibt es ja:  Generell gilt der Dr.

med. ja als am “einfachsten”, weil man nebenbei zum Medizinstudium promovieren kann -wobei das bestimmt auch nicht ohne ist  – und je nach Arbeit auch sehr schnell fertig wird. Den Dr. iur. kann man wohl auch in einem Jahr schaffen, dafür ist ein Prädikatsexamen Voraussetzung.

In den Naturwissenschaften nimmt der Doktor bekanntlich viel Zeit in Anspruch und gilt als besonders aufwändig – kann man sagen, dass der Dr. rer nat der “schwierigste” ist?  Und wie sieht es in den Geisteswissenschaften aus, wie hoch sind die Ansprüche in Geschichte oder Philosophie? Als Laie kann ich mir nicht wirklich vorstellen, wie aufwändig in diesen Fächern Literaturrecherchen, Transferleistungen usw ausfallen, verglichen mit den oben genannten Fächern.

Oder eine Promotion in Theologie?  Über Meinungen, Erfahrungen und Fakten würde ich mich freuen! Re: Welchen Doktor bekommt man am einfachsten? Die reine Dissertation scheint tatsächlich in Medizin/Zahnmedizin am “leichtesten” erreichbar zu sein, da man von der Diss während des Studiums auch nicht so viel “erwarten” kann, da die Methodik ja noch nicht so sitzt.

An jemanden mit Master/1. Stex werden ganz andere Ansprüche gestellt, sowohl von anderen als auch von ihm selbst. Allerdings denke ich nicht, dass das die Medizinstudenten, die über der Diss schwitzen, auch so sehen. Wenn Aufwand (eingebrachtes Vorwissen + Zeit + Talent/Kompetenz) gleich Ansehen ist, ist der rer.

nat. wohl an erster Stelle, dann kommt der phil. , ganz “unten” ist der med. Ich persönlich erachte den theol. für am schwersten und das ist auch der, der mir am meisten Respekt abzollt. Wobei man dazu sagen muss, dass ich dieses Disziplinenbashing nur unter Studenten erlebe; an der Uni arbeiten die Disziplinen oft zusammen und jeder hat Respekt für die Expertise des Kollegen des anderen Fachbereichs.

3 mal bearbeitet. Zuletzt am 06. 04. 20 00:52. Malcolm Gillespie   📅 06. 04. 2020 05:23:28 Re: Welchen Doktor bekommt man am einfachsten? Du kannst einen Dr. in Gender Studies machen – Frage beantwortet? Re: Welchen Doktor bekommt man am einfachsten? Egal ob Dr. rer.

  1. nat;
  2. , Dr;
  3. med;
  4. oder Dr;
  5. iur;
  6. , am Ende sind sie alle Dr;
  7. Neben den gewissen Unterschieden pro Fach (die oftmals in der Natur der Sache liegen) würde ich sagen, dass es auch ganz stark am eigenen Anspruch des Doktoranden und des Doktorvaters liegt;

Es gibt Juristen, die produzieren über 5 Jahre ein 600 Seiten Opus und es gibt sicher auch Naturwissenschaftler, die im Sog der Forschung vom Doktorvater eher mitschwimmen. Genauso kann natürlich auch ein Jurist eine schmale Diss in einem Jahr durchprügeln.

  1. Wobei meine Erfahrung ist, dass Zeitaufwand und Dicke nicht zwingend etwas mit der Qualität der Arbeit zu tun haben müssen;
  2. Re: Welchen Doktor bekommt man am einfachsten? Natürlich kann man mit dem Thema “Gender studies” promovieren, wie mit jedem Thema, für das man der Experte wird;

Trotzdem ist das dann ein wirtschaftlicher, ökonomischer, philosophischer oder whatever Doktor, das Thema ist immer in die Disziplin eingebettet und verlangt dann schon auch Beschäftigung mit dieser, nicht nur mit EINEM Thema, hier Gender Studies. Dera   📅 06.

04. 2020 15:20:51 Re: Welchen Doktor bekommt man am einfachsten? Von JuraFR Egal ob Dr. rer. nat. , Dr. med. oder Dr. iur. , am Ende sind sie alle Dr. Neben den gewissen Unterschieden pro Fach (die oftmals in der Natur der Sache liegen) würde ich sagen, dass es auch ganz stark am eigenen Anspruch des Doktoranden und des Doktorvaters liegt.

Es gibt Juristen, die produzieren über 5 Jahre ein 600 Seiten Opus und es gibt sicher auch Naturwissenschaftler, die im Sog der Forschung vom Doktorvater eher mitschwimmen. Genauso kann natürlich auch ein Jurist eine schmale Diss in einem Jahr durchprügeln.

Wobei meine Erfahrung ist, dass Zeitaufwand und Dicke nicht zwingend etwas mit der Qualität der Arbeit zu tun haben müssen. Jaein. Selbstverständlich kann man in allen Fächern etwas wirklich gutes “zaubern”, wo derjenige sehr lange und sehr intensiv dran gearbeitet hat.

der Unterschied ist, dass man in Medizin und Jura eine Schmalspurdiss von vergleichsweise wenig Arbeit abgeben und damit bestehen kann. Das ist dann ungefähr rund ein Jahr Vollzeit in Jura, in Medizin reicht auch noch das, wofür man in anderen Fächern einen Bachelor bekommt.

Bei rer nat dauern “Schmalspurdissertationen” idR auch schon mindestens 3 Jahre, in seltenen Fällen vielleicht mal 2,5. Darunter lässt sich eigentlich nichts entwickeln, mit dem man bestehen könnte. Dafür lässt sich hier noch weniger anhand der Dauer festmachen, was für eine “Art” Diss das war.

Also Schmalspurdissen, sofern du denn überhaupt einen Betreuer gefunden hast, der das mitmacht (in MINT-Fächern profitieren idR auch die Profs von ihren Doktoranden auf eine ganz andere Weise als in Jura) sind in MINT-Fächern hauptberuflich wohl selten wesentlich länger als drei Jahre, aber daraus lässt sich bei Weitem nicht schließen, dass alle die “nur” drei Jahre brauchen, “Schmalspurdissen” sind.

  • Unter drei Jahre existiert quasi nicht, wenn man bestehen will;
  • Gerade in den MINT-Fächern (Ausnahme vielleicht Mathe) hängt denke ich dein Erfolg sehr maßgeblich von deinem Betreuer und deinen Finanzen ab;

Ich denke in Jura und auch Geisteswissenschaften ist der Erfolg oder Misserfolg mehr auf seinem eigenen Mist gewachsen, wenn auch natürlich in allen Fächern nur zu einem Teil und nicht ausschließlich. Dr. phil denke ich sind Schmalspurdissen auch nicht richtig existent.

  1. Also natürlich gibt es hier, genauso wie in den MINt-Fächern auch, sehr gute und sehr schlechte Dissen, aber es ist tendenziell sehr unrealistisch, sich vorzunehmen, sich jetzt einfach mal möglichst schnell den Titel abzuholen, indem man ein Jahr, oder in Medizin gar noch weniger, Vollzeit dran arbeitet;
See also:  Was Bedeutet Ukraine-Konflikt Für Deutschland?

Ich möchte nicht ausschließen, dass es nicht in den letzten ~20 Jahren irgendwer gab, der sich in nur einem Jahr einen phil, rer nat oder ing geangelt hat, aber ich denke, man kann eigentlich schon sagen, dass das quasi  nicht  existent ist. In den Naturwissenschaften würde man ein prof unter 2,5 Jahren, insbesondere wenn über Drittmittel finanziert, was die meisten Stellen sind, fast ziemlich sicher immer pauschal die Diss nicht annehmen bzw.

  1. damit drohen, die Person durchfallen zu lassen;
  2. es gibt ja leider auch bei genügend Dissertationen, die nicht “Schmalspur” sind und eigentlich definitiv schon promotionswürdig sind, genug Fälle, wo der Prof die Diss in den Naturwissenschaften nicht annehmen möchte, weil er will, dass die Person noch möglichst viele Paper kostenlos für ihn fabriziert;

Re: Welchen Doktor bekommt man am einfachsten? Kenne einen Dr. phil. , der das Ding in 10 Monaten (Erhebung davor aber 1,5 Jahre) geschrieben hat. Der war 14 Monate nach dem ersten Wort promoviert. Also insgesamt unter 3 Jahre, ABER das war ein Sonderfall, weil der schon viele Jahre an der Uni mit genau dem Thema gearbeitet hat und so quasi “nur schreiben” musste.

Der hatte die gleiche Note wie jemand, der die vollen 6 Jahre direkt nach dem Studium ausgeschöpft hat. Genauso kenne ich jemanden, der den rer. nat. in 26 Monaten inkl. Aufbauten getackert hat, aber es war so, wie oben geschrieben: der Prof meinte, nö, schau noch mal drüber, kann nicht sein.

Also hat er das Ding ein Jahr in die Schublade gelegt, ist dann noch mal drüber und hat dann abgegeben. Ein anderer angehender Dr. iur. hat nach dem 1. Stex als wiss. MA an der Uni brav gearbeitet und geschrieben, war vor dem Ref schon fast fertig und hat aber nach dem Ref wieder von vorne angefangen, weil er im Ref so viel gelernt hat, dass er nachbessern musste.

2 mal bearbeitet. Zuletzt am 06. 04. 20 21:29. Re: Welchen Doktor bekommt man am einfachsten? Das ist ja auch ein Punkt: wie viel der Zeit wird wirklich in die Diss gesteckt und wie viel ist Arbeitsleistung für den Doktorvater.

byzek   📅 06. 04. 2020 22:57:09 Re: Welchen Doktor bekommt man am einfachsten? Den Dr. med. Der wird einem Nachgeworfen wie das Berliner Abitur Dr. med   📅 06. 04. 2020 23:40:03 Re: Welchen Doktor bekommt man am einfachsten? Von byzek Den Dr. med. Der wird einem Nachgeworfen wie das Berliner Abitur Schmarrn.

Der Dr. med ist sogar am schwersten zu bekommen, da es hierfür notwendig ist Medizin zu studieren und dass schafft nur ein kleiner, einstelliger Prozentsatz aller Abiturienten. Oder war die Frage welches Promotionsverfahren am einfachsten ist? Warum dieses Thema beendet wurde Die Schließung eines Themas geschieht automatisch, wenn das Thema alt ist und es länger keine neuen Beiträge gab.

Hintergrund ist, dass die im Thread gemachten Aussagen nicht mehr zutreffend sein könnten und es nicht sinnvoll ist, dazu weiter zu diskutieren. Bitte informiere dich in neueren Beiträgen oder in unseren redaktionellen Artikeln! Neuere Themen werden manchmal durch die Moderation geschlossen, wenn diese das Gefühl hat, das Thema ist durchgesprochen oder zieht vor allem unangenehme Menschen und/oder Trolle an.

  • Falls noch Fragen offen sind, empfiehlt es sich, zunächst zu schauen, ob es zum jeweiligen Thema nicht aktuelle Artikel bei Studis Online gibt oder ob im Forum vielleicht aktuellere Themen dazu bestehen;

Ist das alles nicht der Fall, kannst du natürlich gerne ein neues Thema eröffnen 😇 Dieses Forum wird mit einer selbst weiterentwickelten Version von Phorum betrieben.

Kann man 3 Dr Titel haben?

Theorie und Praxis: Dr. rer. medic. vs. Dr. med. – Selbst unter Medizinern ist die Sache nicht immer eindeutig. Denn neben dem Dr. med. gibt es auch noch den Dr. rer. med. oder medic. , den Dr. sc. hum. und den Dr. nat. med. , um nur einige zu nennen. Dahinter verbergen sich unter anderem Doktoren der naturwissenschaftlichen Medizin, der Medizinwissenschaften, der theoretischen Medizin, der Medizintechnologie, der Biomedizin.

Sie alle haben zwar über ein medizinisch relevantes Thema promoviert , aber kein medizinisches Studium und kein Physikum absolviert. Dementsprechend dürfen sie auch keine Patienten behandeln. Häufig stammen die Theoretiker unter den Medizinern aus naturwissenschaftlichen Disziplinen wie Chemie, Biologie oder Physik.

Aber auch Absolventen aus Bereichen wie Psychologie, Statistik oder Jura können nach erfolgreicher Promotion über ein für die Medizin relevantes Thema den Titel eines Doktors der theoretischen Medizin tragen.

Was ist höher als Professor?

‘ beziehungsweise „ Prof. in’) ist der höchste akademische Titel, der in der Wissenschaft verliehen wird. Im Gegensatz zum Doktortitel steht der Professorentitel aber nicht für einen akademischen Grad, sondern für eine Amts- beziehungsweise Berufsbezeichnung.

Welche Dr Titel sind am schwierigsten?

Besonders schwere Studienfächer – Als gemeinhin  besonders schwer gelten jedoch diese Studienfächer, die hier im Überblick vorgestellt werden:

  1. Jura Wie Viele Doktoren Gibt Es In DeutschlandPraktisch unangefochten stehen die Rechtswissenschaften (Jura) an der Spitze der inoffiziellen Charts der schwierigsten Studiengänge. Insbesondere die konsequente Anwendung des Gutachtenstils und das hohe Lernpensum zur Verinnerlichung (trockenes Auswendiglernen) von unterschiedlichen Rechtsauffassungen und fachspezifischen Begrifflichkeiten stellt viele Studierende vor große Herausforderungen.
    1. Diese wachsen meist dann noch, wenn in der Klausur Gutachten geschrieben werden müssen und die verinnerlichten Begriffe und Theorien auf den jeweiligen Fall angewendet werden müssen;
    2. In ähnlicher Weise ist bei den Hausarbeiten und natürlich auch bei den Abschlussarbeiten zu argumentieren;

    Die Durchfallquoten in den Prüfungen sind dementsprechend hoch bis sehr hoch. Neben den schwierigen Inhalten und der damit verbundenen juristischen „Denkweise” sind aber auch die Prüfungsbedingungen bemerkenswert: Allein für die beiden Staatsexamen sind insgesamt 19 fünfstündige Klausuren zu bewältigen.

    In welchem Alter Doktortitel?

    Keine Lust auf lange Texte? Hier gehts direkt zur „Übersichtsgrafik” – Promotionsprogramme variieren in Deutschland in Abhängigkeit vieler Faktoren. Da wäre einerseits die Unterscheidung zwischen strukturierter und individueller Promotion. Andererseits spielt die Fachrichtung eine nicht unerhebliche Rolle.

    1. Auch wenn die Dauer des individuellen Promotionsvorhabens schlussendlich immer vom Forschungsthema und der Disziplin sowie den Lebensumständen des Forschenden abhängt: In bestimmten Fachgebieten lassen sich Tendenzen erkennen;

    So erlangen Mediziner den Doktortitel in der Regel am schnellsten, während Geisteswissenschaftler und Ingenieure im Durchschnitt am längsten promovieren. Wie viel Zeit du in deinem Studienfach für die Dissertation einplanen solltest, erfährst du hier. 3 Jahre gilt häufig als Faustregel für die Dauer einer Promotion.

    • Nur wenige Promovierende schließen jedoch tatsächlich innerhalb von 36 Monaten ihre Dissertationen ab;
    • Dazu kommt, dass bis zur Vergabe des Doktortitels häufig noch rund ein Jahr vergeht, wenn man Zeiten für die Beurteilung und die Veröffentlichung der Arbeit einberechnet;

    Vollzeitpromovierende schließen in der Regel früher ab als Doktoranden, die berufsbegleitend promovieren. Denn Job und Promotion gleichermaßen unter einen Hut zu bringen, erfordert Hartnäckigkeit und Disziplin. Du bist auf der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten für deine Promotion? Alle Informationen zum Promovieren mit Stipendium gibt es hier. Neue Einsichten, Ergebnisse und Datenquellen sorgen nicht selten für Verzögerungen im Forschungsablauf – so planen Promovierende zu Beginn des Forschungsvorhabens rund ein halbes bis ganzes Jahr weniger ein als sie schlussendlich tatsächlich benötigen. Dies gilt vor allem für Individualpromotionen. Strukturierte Promotionsprogramme in sogenannten Graduiertenschulen oder Graduiertenkollegs sind in der Regel standardisierter im Ablauf und führen schneller zum Doktortitel. 3 bis 4 Jahre gelten hier als Richtwert.

    1. Individualpromotionen dauern rund ein Jahr länger ( 4 bis 5 Jahre );
    2. Der Zeitaufwand für die Fertigstellung der Dissertation ist schwer zu pauschalisieren, hängt er doch in erster Linie auch von den persönlichen Lebensumständen wie etwa den Finanzierungsmöglichkeiten und eventuellen familiären Verpflichtungen ab;

    Im Durchschnitt sind Promovierende beim Abschluss der Dissertation 32 Jahre alt , wobei das Alter im Fachvergleich stark variiert. Die jüngsten Doktoranden finden sich in den wirtschaftswissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen Fächern. Ingenieure sowie Sozial- und Geisteswissenschaftler sind bei Beendigung der Promotion in der Tendenz häufiger älter als 34 Jahre als in anderen Fachrichtungen.

    Tatsächlich variiert auch die Promotionsdauer über Studienfächer hinweg. So promovieren Geisteswissenschaftler einer Umfrage zufolge mit durchschnittlich 5,1 Jahren am längsten, gefolgt von Ingenieuren mit 5,0 Jahren und Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern mit 4,6 Jahren.

    Rekordzeiten von 1 bis 3 Jahren schaffen lediglich Mediziner. Die Promotion wird hier häufig im Studium integriert. Statistische Arbeiten, bei der alle Datenquellen bereits vorhanden und qualitativ gut aufbereitet sind, lassen sich im Fach Medizin in 6 bis 12 Monaten realisieren.

    • Experimentelle oder klinische Doktorarbeiten inklusive Datenerhebung dauern hingegen bis zu 3 Jahre;
    • Einen besonderen Fall stellen ebenfalls juristische Promotionen dar;
    • Getrieben durch sich stetig ändernde Gesetzeslagen wird Juristen empfohlen, zügig zu promovieren – in 2 bis maximal 3 Jahren;

    Auch Mathematiker haben es meist eilig und schließen nicht selten innerhalb des Ziels von 3 Jahren ab. In den Naturwissenschaften , der Informatik sowie der Psychologie sind 4 Jahre ein realistischer Richtwert. Du weißt noch nicht, ob du der Herausforderung Promotion gewachsen bist und möchtest herausfinden, ob die Doktorarbeit dein nächstes Projekt wird? Dann haben wir diesen Artikel  für dich! Und wenn du nach einem Tool suchst, mit dem du deine Dissertation noch effizienter und im geplanten Zeitrahmen schreiben kannst: Von Doktoranden für Doktoranden entwickelt: Auratikum ist DER digitale Schreibbegleiter für Forschende! Schau’s dir am besten selbst an! Auratikum – Dein digitaler Schreibhelfer: Jetzt kostenlos ausprobieren! Headerfoto:  Muhammad Rizwan on Unsplash Infografik: .

    Ist es schwer zu promovieren?

    Voraussetzungen für das Promovieren – Was schon beim Studium (mehr oder weniger) gefordert war – Organisationstalent, Selbstdisziplin, (Selbst-)Motivation, eigenständiges Arbeiten – gilt beim Promovieren in besonderem Maße. Da sich eine Promotion über mehrere Jahre erstreckt, während derer es nicht wie im Studium deutliche Zwischenschritte gibt, sind Durchhaltevermögen, Leistungsbereitschaft und Idealismus gefragt.

    Eine Promotion sollte nie als „Notlösung” begonnen werden, weil andere Pläne gerade nicht verwirklicht werden können. Zwar wirst du so oder so die eine oder andere Krise durchmachen (weil es fast unvermeidlich ist, dass du eine Zeit lang nicht so recht vorankommst), aber je weniger du von Anfang an von der Doktorarbeit überzeugt warst, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine solche Krise zu einer großen Sinneskrise auswächst.

    Den psychischen Druck durch eine Promotion solltest du nicht unterschätzen. Schließlich solltest du dir schon vor der Promotion Gedanken machen, was danach kommen kann. In manchen Fachbereichen gibt es zwar einige Promotionsstellen, aber der Bedarf für Promovierte ist im Verhältnis deutlich geringer – sowohl „in der Wirtschaft” (oder Industrie), als auch an den Hochschulen oder hochschul-nahen Forschungsinstitutionen.

    Einen „Plan B” zu haben, der greifen kann, falls du mit der Promotion selbst danach nichts mehr anfangen kannst, ist durchaus sinnvoll. Je nach Fachbereich sollte die Abschlussnote im vorhergehenden Studium (ob Master, Diplom oder Staatsexamen) gut genug sein, um überhaupt für eine Promotion in Frage zu kommen.

    Mit einem Abschluss schlechter als 2,5 dürfte es sehr schwierig sein, oft dürfte die reale Schwelle noch höher sein.

    Kann man einen Dr Titel bekommen ohne zu studieren?

    Noch nie war es so einfach wie heute, einen Doktortitel zu erwerben. Die eigene Leistung scheint dabei gar nicht mehr gefragt zu sein – oft handelt es sich nur um eine Frage des Geldes. Wir wollen wissen: Was bringt ein Doktortitel heutzutage noch, was kostet er und wie gelangt man legal und illegal an ihn? – Einen Doktortitel zu haben, davon träumen viele Studenten, um später bessere Karrieremöglichkeiten zu haben und ein höheres Gehalt verlangen zu können.

    Gleichzeitig war es noch nie so einfach, an den begehrten Doktortitel zu kommen – auch ohne eine eigens erbrachte Leistung. Doch auch die Universtäten rüsten mit neuen technischen Mitteln und Software auf, um zu Unrecht erworbenen Doktortiteln auf die Spur zu kommen.

    Die letzten prominenten Beispiele aus der Politik belegen dies. Was ist eigentlich notwendig, um an einen Doktortitel zu gelangen? Die Antwort der Universtäten ist klar definiert: Um zu promovieren, muss man ein abgeschlossenes Studium vorweisen: Master, Diplom, Staatsexamen.

    • Ist diese Leistung erfüllt, sucht sich der Absolvent ein Thema aus, zu der er seine Doktorarbeit schreiben will;
    • Es wird recherchiert, experimentiert und aus den Ergebnissen eine Doktorarbeit erstellt;
    • Aber auch ohne Studium kann man seinen Doktor machen, vorausgesetzt man findet einen sogenannten Doktorvater;

    Eine Doktorarbeit hat in der Regel einen Umfang von 250 bis 300 Seiten, kann aber auch je nach Gebiet mehr oder weniger Seiten umfassen. Man spricht hier von einer sogenannten Dissertation. Weniger als 1% der eingereichten Doktorarbeiten fallen in der Regel durch.

    1. Wie viele davon durch eigene oder fremd erbrachte Leistung abgegeben werden, ist nicht bekannt;
    2. Der einfachste Weg, ohne eine selbst erbrachte Leistung an einen Titel zu gelangen: Man kauft sich im Ausland einen Doktortitel, der in der Regel hierzulande nicht anerkannt ist und neben einer hübschen teuren Urkunde nicht wirklich was bringt;

    Oder, man lässt sich seine Doktorarbeit von einem sogenannten Ghostwriter schreiben. Die erste Version kostet, je nach Land, zwischen 400 U$ und 9. 000 €, Angebote im Internet findet man en masse. Die zweite erwähnte Möglichkeit bietet der oben erwähnte Ghostwriter.

    Ein Ghostwriter tritt nicht mit eigenem Namen in Erscheinung, sondern erstellt Texte für Dritte. Einen Ghostwriter zum Schreiben einer Doktorarbeit zu beauftragen, ist illegal. Ein Ghostwriter wird so einen Auftrag nicht annehmen oder umformulieren in: ein Ghostwriter-Auftrag für eine wissenschaftliche Arbeit mit einem Umfang von 250 bis 300 Seiten.

    Die Kosten hierfür liegen ab 20. 000 € aufwärts. Aber bringt so ein Doktortitel, ob nun gekauft, aus eigener Leistung erbracht oder vom Ghostwriter geschrieben, heute überhaupt noch etwas? Die Bedeutung eines Doktortitel nimmt generell ab, abgesehen von medizinischen oder juristischen Berufen.

    • DDB – Deutsche Digitale Bibliothek Sie soll 30. 000 deutsche Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen vernetzen und über eine gemeinsame Plattform zugänglich machen. Eine Beta-Version ging am 28. November 2012 mit ca. 5,6 Millionen Objekten online. ]»
    • Campusjäger – die neue Art der Jobsuche Campusjäger wurde 2013 von drei Wirtschaftsingenieuren des KIT gegründet, Matthias, Martin und Jannik. Die Vision der drei – Bewerbungsprozesse so einfach wie möglich zu gestalten. Mittlerweile sind bei Campusjäger über 100 Mitarbeiter:innen in Karlsruhe und anderen Standorten beschäftigt. ]»
    • Auswahlgespräch für den Masterstudiengang Außer einem Motivationsschreiben beinhalten die Bewerbungsverfahren für viele Masterstudiengänge auch ein Auswahlgespräch. Wie auch bei einem Jobinterview oder Bewerbungsgespräch gibt es dabei wichtiges zu beachten, sowie auch gewisse Regeln, an die man sich halten sollte. Die Absicht der Universitäten ist dabei, ihre begehrten Masterstudienplätze besser an diejenigen vergeben zu können, deren Ambitionen auch zu den Studiengängen passen. ]»
    • Kein Appetit auf die Schulmensa Kinder und Jugendliche mögen das Essen in der Schulmensa meistens nicht – zurecht, denn es ist oft von minderer Qualität, von unausgewogener Zusammensetzung und verkocht. Was müsste sich ändern, und was würde das kosten? [. ]»
    • Die Regelstudienzeit – fall’ nicht durch’s Raster!? Es gibt viele Gründe dafür, wenn das Studium länger dauert als von der Studienordnung oder auch der eigenen Lebensplanung vorgesehen. Die Umstellung der Studiengänge auf Bachelor und Master an vielen Universitäten in Deutschland hat zu mehr Druck auf die Studierenden geführt, weil ihnen stärker als früher die Regelstudienzeit zu schaffen macht. Auf dem Arbeitsmarkt sind Studienverzögerungen kein Problem, solange man nicht einfach nur gebummelt hat. ]»
    • 10 things I love about Nerds Danke, liebe Nerds, dass es euch gibt! [. ]»
    • Die vielen Gesichter einer Bewerbung Für die meisten ist das Verfassen einer Bewerbung nicht gerade mit Leidenschaft verbunden. So müßig es auch sein mag, gibt es doch einige Aspekte, die bei Berücksichtigung den ganzen Prozess vereinfachen und vor allem die Jobchancen erhöhen. Einiges, das hier ausgeführt werden soll, mutet auf den ersten Blick banal an, wird aber trotzdem, wohl auch auf Grund seiner Banalität, gerne übersehen.

      Viele Firmen legen heute mehr Wert auf Auslandserfahrung und andere erbrachte Leistungen. Somit sollte man seine Energie und sein Geld doch lieber sinnvoller investieren als in einen Doktortitel – vor allem wenn man vorhat zu betrügen.

      Häufige Konsequenz: Personaler/-in XY sortiert Bewerber/-in XY sofort aus, ohne die Vita auch mit nur einem Blick zu würdigen. ]»

    • Verbraucherbildung an Schulen Zum Verbraucher wird man nicht ausgebildet, aber wir alle konsumieren und sollten das bewusst und informiert tun. Keine schlechte Idee also, Verbraucherbildung an Schulen zu etablieren: Themen wie Ernährung und Gesundheit, Medien, Finanzen und Verbraucherrecht kommen in den Lehrplänen tendenziell deutlich zu kurz. Den Vorschlag, Unternehmen künftig länderübergreifend als Partner der Schulen bei der Verbraucherbildung einzusetzen, stößt aber auf deutliche Kritik. ]»
    • Abitur nachholen Mit dem erfolgreich bestandenen Abitur erhalten junge Menschen ihre Allgemeine Hochschulreife, die zur Aufnahme eines Studiums qualifiziert. Wer in jungen Jahren frühzeitig aus dem Schulleben ausgeschieden ist und nicht den direkten Weg zum Abitur via Gymnasium zurückgelegt hat, braucht den Traum vom Studium nicht gleich ad acta legen. Verschiedene Weiterbildungsangebote führen auf dem zweiten Bildungsweg auch während der Berufstätigkeit zur Hochschulreife. ]»
    • Aktuelle Entwicklungen und Trends im Online Marketing Online Marketing und speziell SEM sind ein professionelles Geschäft geworden. Wir haben jemand gefragt, der es wissen muss: Bernhard Dragaschnig ist Projektleiter Performance Marketing bei der Comm. FACT GmbH in München. Das Interview führte Annette Butendeich. ]»

    Was bringt eine Doktorarbeit?

    Sie fördert strategisches Denkvermögen, um komplexe Sachverhalte zu durchschauen und zu verbinden. Ein Doktortitel verspricht bessere Chancen auf Führungspositionen. Laut einer Studie des Statistischen Bundesamtes mehr als die Hälfte aller Promovierten bereits im ersten Job eine Leitungsfunktion.

    Was bringt ein Doktortitel als Lehrer?

    Zum einen bekommen Lehrer mit Doktortitel keine höhere Besoldung nur aufgrund der Promotion. Zum anderen stehen Posten wie die Leitung einer Schulstufe oder auch einer Schule nicht promovierten Lehrern ebenso offen.

    Wie viele Menschen brechen ihre Promotion ab?

    Viele Studien kommen zu der Annahme, dass rund ein Fünftel der Promotionen abgebrochen wird, Spiegel Online führt sogar Schätzungen an, nach denen 40 Prozent der Dissertationen abgebrochen werden.

    Wie viele Menschen brechen ihre Promotion ab?

    Viele Studien kommen zu der Annahme, dass rund ein Fünftel der Promotionen abgebrochen wird, Spiegel Online führt sogar Schätzungen an, nach denen 40 Prozent der Dissertationen abgebrochen werden.

    In welchem Alter Doktortitel?

    Keine Lust auf lange Texte? Hier gehts direkt zur „Übersichtsgrafik” – Promotionsprogramme variieren in Deutschland in Abhängigkeit vieler Faktoren. Da wäre einerseits die Unterscheidung zwischen strukturierter und individueller Promotion. Andererseits spielt die Fachrichtung eine nicht unerhebliche Rolle.

    Auch wenn die Dauer des individuellen Promotionsvorhabens schlussendlich immer vom Forschungsthema und der Disziplin sowie den Lebensumständen des Forschenden abhängt: In bestimmten Fachgebieten lassen sich Tendenzen erkennen.

    So erlangen Mediziner den Doktortitel in der Regel am schnellsten, während Geisteswissenschaftler und Ingenieure im Durchschnitt am längsten promovieren. Wie viel Zeit du in deinem Studienfach für die Dissertation einplanen solltest, erfährst du hier. 3 Jahre gilt häufig als Faustregel für die Dauer einer Promotion.

    Nur wenige Promovierende schließen jedoch tatsächlich innerhalb von 36 Monaten ihre Dissertationen ab. Dazu kommt, dass bis zur Vergabe des Doktortitels häufig noch rund ein Jahr vergeht, wenn man Zeiten für die Beurteilung und die Veröffentlichung der Arbeit einberechnet.

    Vollzeitpromovierende schließen in der Regel früher ab als Doktoranden, die berufsbegleitend promovieren. Denn Job und Promotion gleichermaßen unter einen Hut zu bringen, erfordert Hartnäckigkeit und Disziplin. Du bist auf der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten für deine Promotion? Alle Informationen zum Promovieren mit Stipendium gibt es hier. Neue Einsichten, Ergebnisse und Datenquellen sorgen nicht selten für Verzögerungen im Forschungsablauf – so planen Promovierende zu Beginn des Forschungsvorhabens rund ein halbes bis ganzes Jahr weniger ein als sie schlussendlich tatsächlich benötigen. Dies gilt vor allem für Individualpromotionen. Strukturierte Promotionsprogramme in sogenannten Graduiertenschulen oder Graduiertenkollegs sind in der Regel standardisierter im Ablauf und führen schneller zum Doktortitel. 3 bis 4 Jahre gelten hier als Richtwert.

    • Individualpromotionen dauern rund ein Jahr länger ( 4 bis 5 Jahre );
    • Der Zeitaufwand für die Fertigstellung der Dissertation ist schwer zu pauschalisieren, hängt er doch in erster Linie auch von den persönlichen Lebensumständen wie etwa den Finanzierungsmöglichkeiten und eventuellen familiären Verpflichtungen ab;

    Im Durchschnitt sind Promovierende beim Abschluss der Dissertation 32 Jahre alt , wobei das Alter im Fachvergleich stark variiert. Die jüngsten Doktoranden finden sich in den wirtschaftswissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen Fächern. Ingenieure sowie Sozial- und Geisteswissenschaftler sind bei Beendigung der Promotion in der Tendenz häufiger älter als 34 Jahre als in anderen Fachrichtungen.

    Tatsächlich variiert auch die Promotionsdauer über Studienfächer hinweg. So promovieren Geisteswissenschaftler einer Umfrage zufolge mit durchschnittlich 5,1 Jahren am längsten, gefolgt von Ingenieuren mit 5,0 Jahren und Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern mit 4,6 Jahren.

    Rekordzeiten von 1 bis 3 Jahren schaffen lediglich Mediziner. Die Promotion wird hier häufig im Studium integriert. Statistische Arbeiten, bei der alle Datenquellen bereits vorhanden und qualitativ gut aufbereitet sind, lassen sich im Fach Medizin in 6 bis 12 Monaten realisieren.

    Experimentelle oder klinische Doktorarbeiten inklusive Datenerhebung dauern hingegen bis zu 3 Jahre. Einen besonderen Fall stellen ebenfalls juristische Promotionen dar. Getrieben durch sich stetig ändernde Gesetzeslagen wird Juristen empfohlen, zügig zu promovieren – in 2 bis maximal 3 Jahren.

    Auch Mathematiker haben es meist eilig und schließen nicht selten innerhalb des Ziels von 3 Jahren ab. In den Naturwissenschaften , der Informatik sowie der Psychologie sind 4 Jahre ein realistischer Richtwert. Du weißt noch nicht, ob du der Herausforderung Promotion gewachsen bist und möchtest herausfinden, ob die Doktorarbeit dein nächstes Projekt wird? Dann haben wir diesen Artikel  für dich! Und wenn du nach einem Tool suchst, mit dem du deine Dissertation noch effizienter und im geplanten Zeitrahmen schreiben kannst: Von Doktoranden für Doktoranden entwickelt: Auratikum ist DER digitale Schreibbegleiter für Forschende! Schau’s dir am besten selbst an! Auratikum – Dein digitaler Schreibhelfer: Jetzt kostenlos ausprobieren! Headerfoto:  Muhammad Rizwan on Unsplash Infografik: .

    Wie schwer ist es einen Doktor zu machen?

    Promotionsquoten im Überblick

    Platz Fach Promotionsquote
    1 Biologie 86,2%
    2 Chemie 78,9%
    3 Physik 64,0%
    4 Medizin 63,3%

    .

    Wie viele promovieren?

    WIESBADEN – Im Jahr 2020 befanden sich an den deutschen Hochschulen 192 300 Personen in einem laufenden Promotionsverfahren. Davon waren 102 000 Männer (53 % aller Promovierenden) und 90 300 Frauen (47 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, betrug das Durchschnittsalter der Promovierenden 30,0 Jahre.