Wie Viele Krankenkassen Gibt Es In Deutschland?

Wie Viele Krankenkassen Gibt Es In Deutschland
In Deutschland werden rund 73 Millionen Versicherte von einer gesetzlichen Krankenkasse versorgt. Das entspricht rund 90 Prozent der Bevölkerung. Die gesetzlichen Krankenkassen sind als Körperschaften des öffentlichen Rechts finanziell und organisatorisch unabhängig. Sie führen die ihnen staatlich zugewiesenen Aufgaben eigenverantwortlich durch. Die gesetzlichen Krankenkassen haben als Träger der GKV das Recht zur Selbstverwaltung.

Weite Teile der gesundheitlichen Versorgung werden durch die Selbstverwaltung über Verträge mit den Leistungserbringern gestaltet. Die Anzahl der Krankenkassen hat sich im Laufe der Jahre ständig reduziert.

Waren es 1970 noch 1815 Krankenkassen, hatte sich 1990 die Anzahl bereits auf 1147 reduziert. Im Jahr 2000 waren es noch 420. Heute gibt es nur noch 97 Kassen (Stand: 01. Januar 2022). Veränderungen bei der Anzahl der Krankenkassen Veränderungen bei der Anzahl der Krankenkassen.

Wie viele gesetzliche Krankenkassen gibt es in Deutschland 2020?

Entwicklung der Anzahl gesetzlicher Krankenkassen in Deutschland von 1970 bis 2022

Merkmal Anzahl gesetzlicher Krankenkassen
2021 103
2020 105
2019 109
2018 110

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Was ist die größte Krankenkasse in Deutschland?

Der aktuelle Stand der Versichertenzahlen der gesetzlichen Krankenkassen – Über zehn Millionen Versicherte zählt Deutschlands größte Krankenkasse, die Techniker Krankenkasse. Auch die BARMER ist durch ihre Fusion mit der Deutschen BKK stark gewachsen und hat fast zur Techniker aufgeschlossen.

  • Trotz starker Verluste bleibt die DAK Gesundheit auf Platz drei der Liste der größten Krankenkassen in Deutschland;
  • Den größten Versichertenzuwachs im Vergleich der großen “Krankenkassenfamilien” erzielten im letzten Jahr die AOKen;

Bei den Ersatzkassen und Betriebskrankenkassen war das Ergebnis uneinheitlicher. Hier gab es neben Erfolgen zum Teil auch erhebliche Versichertenverluste. Dargestellt sind jeweils die aktuellsten der Redaktion zugänglichen Informationen. VERSICHERTE DER GESETZLICHEN KRANKENKASSEN.

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Bei welcher Krankenkasse sind die meisten versichert?

Im Jahr 2020 verzeichnete die Techniker Krankenkasse bundesweit rund 8,12 Millionen Mitglieder und belegte damit vor der Barmer (vormals Deutsche BKK und Barmer) mit rund 7,27 Millionen Mitgliedern Platz eins unter den größten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland.

Auf Platz drei folgt die DAK-Gesundheit mit 4,59 Millionen Mitgliedern vor den beiden größten AOK-Kassen aus den Ländern Bayern und Baden-Württemberg mit 3,59 bzw. 3,44 Millionen Mitgliedern. Insgesamt wurden in der Bundesrepublik 103 gesetzliche Krankenkassen gezählt.

Fortlaufender Konzentrationsprozess Die Zahl der Kassen hat sich seit der Einführung des gegliederten Krankenkassensystems in den neuen Bundesländern im Januar 1991 um mehr als 90 Prozent verringert. Die in der ersten Hälfte der Neunziger Jahre besonders heftige Reduzierung der Kassenzahl hat ihre Ursache in einem kontinuierlichen Zusammenschluss von Kassen, die allein nicht wettbewerbs- und überlebensfähig waren.

  1. Mit der Einführung des Gesundheitsfonds 2009 und kassenindividuellen Zusatzbeiträgen – beschlossen im GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz 2007 – gewann der Konzentrationsprozess nochmal an Fahrt und wird sich voraussichtlich auch zukünftig weiter fortsetzen;

GKV-System In der gesetzlichen Krankenversicherung – dem ältesten Zweig des deutschen Sozialversicherungssystems – waren zuletzt rund 72,8 Millionen Personen versichert. Aufgabe der GKV ist die Erhaltung, Wiederherstellung und Verbesserung des Gesundheitszustandes seiner Versicherten, wobei alle Versicherten grundsätzlich den gleichen Leistungsanspruch haben.

  • Finanziert wird das System entsprechend dem Solidaritätsprinzip durch die Beiträge seiner Mitglieder;
  • Entscheidend dabei ist jedoch nicht das individuelle Krankheitsrisiko, sondern ausschließlich die wirtschaftliche Leistungskraft eines Versicherten;

2018 beliefen sich die Gesamtausgaben der GKV auf rund 240 Milliarden Euro.

Wem gehört die AOK?

Allgemeine Ortskrankenkasse – AOK (© nmann77 – stock. adobe. com) In Deutschland gehört die Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK) zu den größten Krankenversicherungen mit ca. 26,5 Millionen Mitgliedern , was fast ein Drittel der deutschen Bevölkerung ausmacht. Weiterhin zählt sie als größte Pflegekasse Deutschlands.

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Wer steht über der Krankenkasse?

Ansprechpartner bei Beschwerden über die gesetzlichen Krankenkassen – Gesetzlich Krankenversicherte können sich bei etwaigen Rechtsverstößen an die für ihre Krankenkasse jeweils zuständige aufsichtsführende Bundes- oder Landesbehörde wenden. Das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) führt die Aufsicht über die bundesunmittelbaren gesetzlichen Krankenkassen.

Bundesunmittelbar sind die Krankenkassen, deren Zuständigkeitsbereich sich über mehr als drei Bundesländer erstreckt. Insbesondere die Ersatzkassen und die überwiegende Zahl der Betriebskrankenkassen (BKKen) sind bundesweit tätig.

Krankenkassen, deren Zuständigkeit sich nicht über das Gebiet eines Landes hinaus erstreckt, unterliegen regelmäßig der Landesaufsicht. Dies betrifft zum Beispiel die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK). Je nachdem, in welchem Bundesland die Krankenkasse ihren Sitz hat, ist die dortige Landesaufsicht für Beschwerden zuständig.

Wie viele gesetzlich versichert?

Im Jahr 2020 waren in der Bundesrepublik rund 73,36 Millionen Menschen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert. Davon waren rund 57,14 Millionen Personen beitragszahlende Mitglieder und 16,22 Millionen beitragsfreie Versicherte, z. Familienangehörige.

  1. Die privaten Krankenversicherungen (PKV) zählten einen Bestand von 8,73 Vollversicherten;
  2. GKV-System Die gesetzliche Krankenversicherung ist der älteste Zweig des deutschen Sozialversicherungssystems;
  3. Aufgabe der GKV ist die Erhaltung, Wiederherstellung und Verbesserung des Gesundheitszustandes seiner Versicherten, wobei alle Versicherten grundsätzlich den gleichen Leistungsanspruch haben;

Finanziert wird das System entsprechend dem Solidaritätsprinzip durch die Beiträge seiner Mitglieder. Entscheidend dabei ist jedoch nicht das individuelle Krankheitsrisiko, sondern ausschließlich die wirtschaftliche Leistungskraft eines Versicherten. 2019 beliefen sich die Gesamtausgaben der GKV auf rund 252,3 Milliarden Euro.

PKV im Gesundheitssystem Im deutschen Gesundheitswesen ist eine private Krankenversicherung sowohl ergänzend als auch anstelle der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) möglich. Zugang zu einer privaten Krankenvollversicherung hat in der Bundesrepublik jeder, der nicht nach § 5 SGB V in der GKV pflichtversichert ist.

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Das sind z. Selbstständige und Freiberufler, beihilfeberechtigte Beamte oder generell Angestellte und Arbeiter mit einem Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze. Neben den 8,7 Millionen Krankenvollversicherten gab es noch rund 26,8 Millionen private Zusatzversicherungen.

Welche Kassen gehören zu den primärkassen?