Wie Viele Menschen Rauchen In Deutschland 2021?

Wie Viele Menschen Rauchen In Deutschland 2021
Rückgang beim Rauchen und Alkoholkonsum reicht nicht aus – 2021 wurden in Deutschland 29,4 Milliarden Euro für Tabakprodukte ausgegeben. Im Jahr 2020 rauchten den aktuellsten Zahlen zufolge jede vierte Frau (24 Prozent) und jeder dritte Mann (34 Prozent) ab 18 Jahren.

Nach den aktuellsten Zahlen seien 2018 rund 127. 000 Menschen an den Folgen des Rauchens gestorben. Die gesamtwirtschaftlichen Kosten – etwa für die Behandlung tabakbedingter Krankheiten – beliefen sich jährlich geschätzt auf mehr als 97 Milliarden Euro.

Es bleibe bei Prävention und Kontrollpolitik noch viel zu tun, sagte DHS-Geschäftsführerin Christina Rummel. Die bisherigen Maßnahmen hätten zu einem Rückgang geführt, der reiche aber längst nicht. Wie Viele Menschen Rauchen In Deutschland 2021 Das gelte auch beim Alkohol. “Alkohol ist ein Zellgift”, stellte Vorstandschef Norbert Scherbaum klar. Zahlreiche körperliche Erkrankungen seien auf Alkoholkonsum zurückzuführen. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO habe es in Deutschland binnen eines Jahres 62. 000 alkoholbedingte Todesfälle gegeben.

  1. Die Zahl beziehe sich auf das Jahr 2016, eine neuere gebe es nicht, da die WHO die Studie unter 195 Ländern nur in größeren Jahresabständen durchführe, erläuterte Rummel;
  2. Es seien durchaus Fortschritte zu verzeichnen – vor allem im längerfristigen Vergleich: Während 1970 jeder Bundesbürger ab 15 Jahren im Schnitt 14,4 Liter Reinalkohol zu sich genommen hatte, waren es 2019 noch 10,2 Liter;

Dennoch: “In Deutschland wird zu viel Alkohol getrunken. ” Eine Aktionswoche ab 14. Mai soll auf die Risiken hinweisen – mit vielen Veranstaltungen auch im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Wie viele Menschen Rauchen in Deutschland insgesamt?

In Deutschland rauchen laut Epidemiologischer Suchtsurvey 2018 ca. 23 Prozent der Erwachsenen, das entspricht ungefähr 12 Millionen Menschen. Die Raucherquote macht bei Männern 26 und bei Frauen 20 Prozent aus. Höhere Raucherquote bei Männern In allen Altersgruppen rauchen mehr Männer als Frauen. Über einen längeren Zeitraum betrachtet, nähern sich jedoch die Anteile der Raucherinnen und Raucher aneinander an. Folgende Grafik verdeutlicht diese Entwicklung. Sie beruht ebenfalls auf Daten des Epidemiologischem Suchtsurvey 2018 und bezieht sich auf die Altersgruppe 18-59 Jahre. Es gibt mehr Menschen, die früher einmal geraucht haben als aktuelle Raucherinnen und Raucher, wie die folgende Abbildung verdeutlicht. Die Prozentwerte beziehen sich auf die Bevölkerung im Alter zwischen 18 und 64 Jahren. Viele Raucherinnen und Raucher interessieren sich für einen Rauchstopp und ein Großteil von ihnen geht ihn auch an, wie nachfolgende Abbildung zeigt. Über ein Drittel von ihnen (etwa 36 Prozent) hat in den vergangenen zwei Jahren versucht, mit dem Rauchen aufzuhören. Sollten Sie ebenfalls zu den Menschen gehören, die einen Schlussstrich unter ihre Zeit als Raucher oder Raucherin machen wollen, erfahren Sie unter Rauchstopp , wie wir Ihnen dabei helfen können. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) veröffentlicht regelmäßig Studien zum Substanzgebrauch von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland. Informationen finden Sie unter Raucherquote bei Kindern und Jugendlichen. Tabakverbrauch In Deutschland wurden im Jahr 2018 insgesamt 26,4 Milliarden Euro für Tabakwaren ausgegeben, etwa 1 Milliarde Euro mehr als im Jahr davor.

  1. Die Nettoeinnahmen aus der Tabaksteuer betrugen im Jahr 2018 14,3 Milliarden Euro, was einem Rückgang von mehr als 700 Millionen Euro  gegenüber dem Jahr 2015 entspricht;
  2. Die Kosten, die durch tabakbedingte Krankheiten und Todesfälle entstehen, werden auf bis zu 79 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt;

Von dieser Summe sind ungefähr ein Drittel direkte Kosten für das Gesundheitswesen, etwa zwei Drittel stellen sogenannte „indirekte Kosten” dar, wie beispielsweise Ausfälle bei der Produktion und Frühverrentungen.

  • DHS (Hrsg. ) (2019): Jahrbuch Sucht 2019. Pabst Science Publishers, Lengerich.
  • Kröger CB, Gomes de Matos E, Piontek D & Wenig JR (2015) Ausstiegsversuche und Hilfsmittelnutzung unter Rauchern in Deutschland: Ergebnisse aus dem Epidemiologischen Suchtsurvey 2012.
  • Seitz, N. -N. , John, L. , Atzendorf, J. , Rauschert, C. & Kraus, L. (2019). Kurzbericht Epidemiologischer Suchtsurvey 2018. Tabellenband: Tabakkonsum und Hinweise auf Konsumabhängigkeit nach Geschlecht und Alter im Jahr 2018. München: IFT Institut für Therapieforschung.
  • Seitz NN, Lochbühler K, Atzendorf J, Rauschert C, Pfeiffer-Gerschel T, Kraus L: Trends in substance use and related disorders—analysis of the Epidemiological Survey of Substance Abuse 1995 to 2018. Dtsch Arztebl Int 2019; 116: 585–91. DOI: 10. 3238/arztebl. 2019. 0585  
  • Tabakatlas Deutschland, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg, 2. Auflage 2015, Heidelberg
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Sind 10 Zigaretten am Tag viel?

Anzahl der gerauchten Zigaretten nicht entscheidend – Bei Lungenfunktionstests fanden die Forscher heraus, dass Raucher und ehemalige Raucher eine schlechtere Lungenfunktion haben als Nichtraucher. Das Besondere: Zwischen den Lungen von starken Rauchern und den Lungen von leichten Rauchern gab es kaum einen Unterschied.

Im Allgemeinen nimmt die Lungenfunktion immer weiter ab, je älter Menschen werden. Rauchen beschleunigt die Schädigung der Lunge. Die Anzahl der gerauchten Zigaretten pro Tag spielt laut der Studie jedoch kaum eine Rolle.

articlebody:textmodule) –> Weniger als fünf gerauchte Zigaretten pro Tag hinterlassen etwa zwei Drittel so viel Lungenschäden wie das Rauchen von 30 oder mehr Zigaretten pro Tag. Ein leichter Raucher verliert in einem Jahr etwa so viel Lungenfunktion wie ein starker Raucher in neun Monaten, heißt es in der Studie.

Kann Rauchen auch gesund sein?

Ein bis höchstens drei Zigaretten am Tag sind nicht so schlimm für die Gesundheit – oder? – Drei Zigaretten am Tag sind zwar besser, als den Inhalt einer ganzen Schachtel zu rauchen. Klar. Aber jede Zigarette schadet dem Körper , nicht nur eine ganze Packung.

Tabakrauch enthält Stoffe, die Krebs erzeugen können. Und für diesen Inhalt gibt es keinen unteren Grenzwert. Schon eine einzige Zigarette am Tag erhöht das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Außerdem werden aus 1 Zigarette am Tag schnell 5 und daraus 10 und daraus 20.

Auch aus diesem Grund dürfen in Deutschland Zigaretten nicht mehr pro Stück verkauft werden. Gut zu wissen:  Was heißt eigentlich   „krebserregend” ? Das heißt, dass das Risiko steigt, an Krebs zu erkranken. Also an Krankheiten, die schwer zu behandeln sind und an denen viele Menschen sterben.

In welchem Land wird am wenigsten geraucht?

Rund 28 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahre in der Türkei konsumiert täglich Zigaretten. Damit ist das Land Spitzenreiter unter den OECD-Ländern. Mit einem Raucheranteil von rund 18,8 Prozent liegt Deutschland etwas über dem OECD-Durchschnittswert von 16,5 Prozent.

Was ist am gesündesten zu Rauchen?

Hybrid-Zigaretten – Seit 2016 sind in Deutschland sogenannte Hybrid-Zigaretten zugelassen. Die Technologie ist vergleichbar mit E-Zigaretten. Der Unterschied ist, dass hier Tabak erhitzt wird. Dabei verbrennt dieser jedoch nicht – wie in gewöhnlichen Zigaretten – bei rund 800° Celsius.

  • Die Hersteller von Hybrid-Zigaretten werben diese damit an, dass durch das Verdampfen von Tabak weniger gesundheitsschädliche Stoffe entstehen als durch Verbrennen.
  • Das Bundesamt für Risikoforschung bestätigt, dass Tabak-Dampf weniger krebserregend ist als Tabak-Rauch. Die Giftigkeit des enthaltenen Nikotins ändert sich durch die andere Darreichungsform hingegen nicht.
  • Auch Hybrid-Zigaretten schaden der Gesundheit. Zu bedenken ist außerdem, dass die Technologie sehr neu ist. Die Langzeitfolgen vom Hybrid-Zigaretten-Konsum sind nicht bekannt. Weitere Forschungsergebnisse stehen aus.

Wer raucht am meisten weltweit?

Die meisten Raucher gab es weltweit mit rund 300 Millionen Tabakkonsumenten in China.

Wie viel Prozent der Raucher hören auf?

Deutschland ist Entwicklungsland in Sachen professioneller, medizinisch untersttzter Suchttherapie fr Raucher. Fr ambulante wie fr stationre Manahmen verweigern die Krankenkassen beharrlich die Kostenerstattung. Untersttzende Pharmaka gelten zu Unrecht als Lifestyle-Medikation. Von den rund 20 Millionen Rauchern in Deutschland mchten viele endlich damit aufhren. Aber die meisten haben kaum Chancen, ohne Untersttzung dauerhaft abstinent zu bleiben. Foto: Stepan Popov/stock. adobe. com Mehr als 70 % derer, die mit dem Rauchen aufhren mchten, versuchen es zunchst allein, aber lediglich 37 % sind dann nach einem Jahr noch abstinent ( 1 ).

Mit professioneller Untersttzung lsst sich die Erfolgsrate auf bis zu 40 % steigern. Wer diese jedoch hierzulande in Anspruch nehmen will, hat es schwer. Zwar versprechen bei Google die Anbieter von Entwhnungskursen vollmundig: Alle Krankenkassen zahlen ( 2 ).

Schaut man jedoch ins Kleingedruckte, bleibt am Ende doch das Meiste am Patienten hngen. Nicht nur gesetzliche Krankenkassen verweigern die Kostenbernahme fr entwhnende Medikamente oder Nikotinersatzprodukte, auch die privaten sind restriktiv. Zwar brsten sie sich, fr Akupunktur und Hypnose zur Raucherentwhnung zu zahlen, just diese werden in den aktuellen Leitlinien aber nicht empfohlen ( 3 ).

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Auch wissenschaftlich ist verbrieft, dass die Tabakentwhnung in Deutschland von den Kostentrgern stiefmtterlich behandelt wird ( 4 ). Dies steht aller Evidenz entgegen, erst krzlich besttigte ein Cochrane Review, dass die Kostenerstattung groe Bedeutung fr die Effektivitt der Tabakentwhnung hat ( 5 ).

Hiesige rzte sind gleich in 2-facher Hinsicht ausgebremst: Weder stationr noch ambulant zhlt Tabakentwhnung zum Leistungsspektrum der Krankenkassen. Daher hat die Deutsche Gesellschaft fr Pneumologie (DGP) den OPS Tabakentwhnung auf den Weg gebracht ( 6 ).

  1. Solch ein Operationen- und Prozeduren-Schlssel ist notwendig, um im Fallpauschalensystem (DRG) abrechnen zu knnen;
  2. Der OPS 9-501 soll knftig die Kostenbernahme ermglichen, wenn Kliniken in einem standardisierten Verfahren die Tabakentwhnung whrend eines stationren Aufenthaltes beginnen und dann den Patienten weiter in ambulante Strukturen berfhren ( Kasten );

Dies gilt fr alle stationr behandelten Raucher, ob sie wegen einer COPD, eines Infarktes oder einer Gelenkoperation eingewiesen worden sind. Rauchstopp in der Klinik starten Wir wissen, dass Patienten in der Klinik sehr empfnglich dafr sind, mit dem Rauchen aufzuhren, sagt Prof.

Dr. med. Stefan Andreas, Chefarzt der Lungenfachklinik Immenhausen. Insbesondere, wenn das motivierende Interview ( Kasten ) von einem Arzt vorgenommen wird ( 7 ). Wir haben mitunter die paradoxe Situation, dass wir aufwendige und kostenintensive Therapien bei Rauchern vornehmen etwa Gefbypsse anlegen , dass wir jedoch den teachable moment verpassen, um whrend dieser Zeit in der Klinik eine Entwhnung anzuregen, kritisiert der Pneumologe.

Insbesondere Patienten, die wegen einer durch Rauchen verursachten Erkrankung behandelt werden, sind eine lohnende Zielgruppe. Aber im Prinzip fallen alle Raucher unter das Programm. Das knnten je nach Klinik bis zu 40 % der stationr behandelten Patienten sein.

  • Kostenschtzungen zufolge wren fr das multimodale Programm ungefhr 400 Euro je Fall zu veranschlagen ( 8 );
  • Mehrere pneumologische Kliniken und Fachpraxen haben mit dem Deutschen Institut fr Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) rund ein Jahrzehnt lang auf die Umsetzung hingearbeitet;

Erste Beobachtungen nach Probephasen zeigen, dass das Verfahren praktikabel ist und gute Entwhnungsraten erzielt. Sollte es zur Implementierung des OPS 9-501 kommen, ist die Finanzierung der nachfolgenden Entwhnungstherapie in der ambulanten Praxis jedoch noch immer nicht gelst.

Die Evidenz, so die einschlgigen Leitlinien, spricht fr eine Kombination aus Verhaltenstherapie und medikamentser Untersttzung ( 9 , 1 ). Bezahlt wird beides nicht. So mssen die Betroffenen zum Beispiel Pharmaka zur Untersttzung der Entwhnung selbst zahlen: Das sind vor allem die verschiedenen Nikotinersatztherapien (NRT als Nikotin-Pflaster, -Kaugummis, -Tabletten, -Mundspray und -Inhaler), dann Vareniclin als partieller Agonist des nikotinischen Acetylcholinrezeptors α4β2 und schlielich das Antidepressivum Bupropion.

Entwhnungstherapie einklagen Diese Medikamente wrden zu Unrecht vom Gesetzgeber als Lifestyle-Medikation herabgewrdigt und so von der Erstattung durch die Krankenkassen ausgeschlossen, kritisieren die Lungenfachrzte im Netz ( 10 ). Alle 3 pharmakologischen Anstze sind effektiv, eine Kombination mehrerer Applikationsformen kann die Wirksamkeit der NRT ebenso steigern wie deren Kombination mit Vareniclin oder Bupropion.

  1. Die Tabakentwhnung gilt zudem als entscheidende Untersttzung bei der Behandlung von Patienten mit COPD, Lungenkrebs, Asthma und Tuberkulose ( 11 );
  2. So senkt beispielsweise der Rauchstopp die Komplikationsrate nach pulmonalen Resektionen, verbessert die Prognose und das Ansprechen der Chemotherapie ( 12 );

Und besser als Statine, Betablocker oder ACE-Hemmer senkt dies die Mortalitt der Koronaren Herzkrankheit ( 13 ). Aus diesem Grund haben wir bereits vor Jahren eine Klageinitiative zur Gleichbehandlung der Tabakabhngigkeit als Suchterkrankung in die Wege geleitet, erklrt Prof.

Dr. med. Anil Batra, Leiter der Sektion Suchtmedizin und Suchtforschung an der Psychiatrischen Universittsklinik in Tbingen und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Aktionskreises Tabakentwhnung (WAT). Die Begrenzung von Erstattungsleistungen auf Low-cost-Prventionsangebote ( 20 SGBV) msse dringend aufgehoben werden ( 14 ).

Diese Klage liegt derzeit auf Eis, weil zwischenzeitlich ein Verfahren mit dem gleichen Ziel beim Bundesverfassungsgericht anhngig ist. In Deutschland sind Raucher somit gezwungen, fr die Erstattung ihrer Therapie vor das Bundesverfassungsgericht ziehen.

  • Wenngleich vermutlich das Rauchen von E-Zigaretten fr den individuellen Raucher weniger Schadenspotenzial birgt als Tabakrauch, ist es kein Mittel zur Raucherentwhnung, wie dies zurzeit promotet wird;
  • Andreas erteilt solchen Anstzen eine klare Absage;
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Vor Kurzem zeigte eine Untersuchung aus 28 europischen Staaten, dass der Griff zur E-Zigarette die Raucherentwhnung womglich sogar behindert ( 15 ). Oft rauchen die Patienten dann beides parallel, so Andreas. Die Studie belegt ebenfalls, dass am Ende in der Bevlkerung eher mehr als weniger geraucht wurde.

Unlngst brachte in einer Debatte Prof. Dr. Paul Aveyard von der Universitt Oxford sogar den Vorschlag, E-Zigaretten so wie Nikotinersatztherapie zu verschreiben. Prof. Dr. Kenneth C. Johnson von der Universitt Ottawa hielt dagegen, dass in einer Langzeitbeobachtung von 1118 Jahre alten Schlern, der Einstieg ber die E-Zigarette das Risiko, als Tabakraucher zu enden, verzwlffacht hatte ( 16 ).

Er verwies zudem darauf, dass fast die Hlfte aller mit Rauchen assoziierten Todesflle auf das Konto von Herzerkrankungen geht. Die Gefe wrden nach wie vor vom Nikotin geschdigt. E-Zigaretten-Konsum ginge daher ebenfalls mit einem erheblichen kardialen und zerebralen Infarktrisiko einher. Multimodale stationre Therapie zur Tabakentwhnung

  • Standardisierte Erfassung der Raucheranamnese mit einem ausfhrlichen Fragebogen und standardisierte Erfassung der Nikotinabhngigkeit (Fagerstrm-Test)
  • Durchfhrung und Dokumentation von Motivationsgesprchen zur Beendigung des Tabakkonsums von insgesamt mindestens 60 Minuten durch einen Arzt mit der Qualifikation zur Tabakentwhnung (Voraussetzung ist eine zertifizierte Befhigung zur Tabakentwhnung, z. ber das Curriculum der Bundesrztekammer der DGP und BDP)
  • Durchfhrung und Dokumentation von Motivationsgesprchen individuell oder in Gruppen von insgesamt mindestens 120 Minuten durch Personal mit der Qualifikation zur Tabakentwhnung (Psychologen, Pdagogen, Sozialpdagogen, Sozialwissenschaftler, Gesundheitswissenschaftler, Pflegefachkrfte oder medizinische Fachangestellte)
  • Aufklrung ber Einsatz und Wirkungsweise von nikotinhaltigen Prparaten und anderen medikamentsen Hilfen zur Tabakentwhnung
  • Mindestens 2 Kohlenmonoxidbestimmungen in der Ausatemluft oder im Blut (CO-Hb-Wert in der Blutgasanalyse) zur Verlaufsdokumentation
  • Dokumentierte Anmeldung (unterzeichnet von meldendem Krankenhaus und gemeldetem Patienten) an ein ambulantes, von den Krankenkassen anerkanntes Tabakentwhnungsprogramm

1. Andreas S, Batra A, Behr J, et al. : Tabakentwhnung bei Patienten mit COPD. Pneumologie 2014; 68: 237–58. https://gluecklicher-nichtraucher. de/raucherentwoehnung-frankfurt-main/. https://www. private-krankenversicherungen. net/raucherentwoehnung/ 4. Borland R, Li L, Driezen P, et al.

Sie als Entwhnungshilfe zu empfehlen, sei unverantwortlich, resmiert Johnson. Dr. med. Martina Lenzen-Schulte Literatur im Internet: www. aerzteblatt. de/lit3118 oder ber QR-Code. : Cessation assistance reported by smokers in 15 countries participating in the International Tobacco Control (ITC) policy evaluation surveys.

Addiction 2012; 107: 197–205. van den Brand FA, Nagelhout GE, Reda AA, et al. : Healthcare financing systems for increasing the use of tobacco dependence treatment. Cochrane Database Syst Rev. 2017; 9: CD004305. DIMDI: OPS https://www. dimdi. de/static/de/klassi/ops/index.

htm (last accessed on 20 June 2018). Lai DT, Cahill K, Qin Y, et al. : Motivational interviewing for smoking cessation. Cochrane Database Syst Rev. 2010; (1): CD006936. Andreas S, Jany B, Hering T, et al. : OPS „Tabakentwhnung” im DRG-System – eine lohnende Perspektive fr Patienten und Klinik.

Pneumologie 2018; 72: 103–5. AWMF: S3-Leitlinie Screening, Diagnostik und Behandlung des schdlichen und abhngigen Tabakkonsums. 2015 Register Nr. 076–006. https://www. awmf. org/uploads/tx_szleitlinien/076–006l_S3_Tabak_2015– 02. pdf (last accessed on 13 June 2018).

10. Lungenrzte im Netz: Strukturierte Tabakentwhnung sollte fr alle Raucher und Raucherinnen erstattet werden. Pressemitteilung vom 04. 05. 2017. https://www. lungenaerzte-im-netz. de/news-archiv/meldung/article/strukturierte-tabakentwoehnung-soll te-fuer-alle-raucher-und-raucherinnen-er stattet-werden/ (last accessed on 13 June 2018).

11. Jimnez-Ruiz CA, Andreas S, Lewis KE, et al. : Statement on smoking cessation in COPD and other pulmonary diseases and in smokers with comorbidities hwo find it difficult to quit. Eur Resp J 2015; 46: 61-79. 12. Andreas S, Rittmeyer A, Hinterthaner M, et al.

: Tabakentwhnung bei Lungenkrebs – durchfhrbar und wirksam. Dtsch rztebl Int 2013; 110 (43): 719–24. 13. Critchley JA, Capewell S:Mortality risk reduction associated with smoking cessation in patients with coronary heart disease: a systematic review.

JAMA. 2003; 290 (1): 86–97. 14. Wissenschaftlicher Aktionskreis Tabakentwhnung (WAT) e. : http://www. wat-ev. de/ueber-den-wat/ (last accessed on 13 June 2018). 15. Filippidis FT, Laverty AA, Gerovasili V, et al. : Two-year trends and predictors of e-cigarette use in 27 European Union member states.