Wie Viele Takko-Filialen Gibt Es In Deutschland?

Wie Viele Takko-Filialen Gibt Es In Deutschland
Standorte [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] – Aktuell (2022) betreibt die Takko Holding GmbH mit seinen Tochtergesellschaften fast 2. 000 Filialen, davon etwa 1. 100 in Deutschland. Die internationale Expansion startete im Jahr 2000. Weitere rund 900 Takko Fashion-Filialen befinden sich europaweit in den Niederlanden , Österreich , Belgien , Tschechien , der Slowakei , Ungarn , Rumänien , der Schweiz und Polen , in Kroatien , Slowenien , Estland , Italien , Litauen , Serbien und Frankreich.

Wo wird die Kleidung von Takko hergestellt?

Yi Yi hat mit 15 Jahren begonnen, in der Fabrik zu arbeiten. Zwei ihrer Freundinnen waren gerade mal 14 Jahre alt, als sie eingestellt wurden. Am liebsten hätten die Manager zwar Leute über 18 genommen, aber über ihr Alter habe sie nie gelogen, sagt Yi Yi.

  • Ihre Familie war auf das Einkommen des Mädchens angewiesen, doch viel war das nicht: Der Lohn für Hilfskräfte in der Fabrik beginnt bei 2,03 Euro;
  • Pro Tag;
  • Yi Yis Fabrik, die auch für den deutschen Textilhändler Takko produziert, liegt in Burma;

Der Bericht des Mädchens ist Teil einer Studie der niederländischen Organisation SOMO, die auf Recherchen zu multinationalen Unternehmen spezialisiert ist. Zwölf Fabriken hat SOMO zusammen mit lokalen Nichtregierungsorganisationen untersucht, mit 400 Arbeitern sprachen die Rechercheure im ersten Halbjahr 2016.

  • ( Hier finden Sie die Studie als PDF-Datei;
  • ) Die Ergebnisse passen so gar nicht zu den Nachhaltigkeitsberichten der Textilkonzerne, in denen viel von sozialer Verantwortung die Rede ist: Extrem niedrige Löhne, massive Überstunden und Kinderarbeit sind in dem noch immer weitgehend vom Militär beherrschten Land demnach keine Ausnahme;

Arbeitsverträge scheinen Mangelware. Viele Fabrikarbeiter kommen nicht mal auf den armseligen gesetzlichen Mindestlohn von umgerechnet 2,48 Euro pro Tag. Die meisten leben in Slums, ohne Elektrizität und fließend Wasser. Billigfabriken boomen Kaum ein Land, resümiert die Studie, scheint derzeit vom unrühmlichen Billigwettlauf im Textilsektor mehr zu profitieren als Burma.

Nach Angaben des dortigen Textilproduzenten-Verbands machen die Exporte des schnell wachsenden Kleidungssektors mit 1,46 Milliarden Dollar bereits zehn Prozent der Gesamtexporte des Landes aus – ein Großteil davon im Umfang von 423 Millionen Euro geht nach Europa.

Foto: Lauren Deccica for SOMO selection Seit die Sanktionen im Jahr 2013 aufgehoben wurden, boomen die Billigfabriken in Burma. Ihre Zahl wuchs von 130 auf rund 400. Konzerne wie das irische Unternehmen Primark und die schwedische Kette H&M machen sich diese Entwicklung offenbar zunutze.

Primark lässt zwar weiter in Burma fertigen, teilt aber mit, dass man die Zusammenarbeit mit den beiden im Bericht genannten Fabriken schon länger beendet habe. Warum, wird nicht genau erläutert. Stattdessen bemängelt Primark, dass der SOMO-Bericht sich “nicht auf Fakten, sondern lediglich auf Gespräche mit Fabrikarbeitern” stütze.

H&M war bereits im vergangenen Jahr von zwei schwedischen Autoren im Buch “Modesklaven” wegen Zuständen bei Zulieferern in Burma kritisiert worden. Die beiden Journalisten hatten recherchiert, wer tatsächlich den Preis für die günstige Ware des Unternehmens zahlt: Burmesische Mädchen nämlich, die bis zu 14 Stunden am Tag dafür schuften mussten.

H&M berief sich damals darauf, dass es in Burma erlaubt sei, Kinder ab 14 Jahren in Fabriken arbeiten zu lassen. Auch auf den SOMO-Report reagiert H&M ähnlich und beruft sich auf den Verhaltenskodex des Unternehmens.

Kinderarbeit sei für H&M “total inakzeptabel”, heißt es. Man habe “keine Anzeichen” dafür, dass Arbeiter unter dem gesetzlich zulässigen Alter von 14 Jahren beschäftigt werden. Überstunden, heißt es schwammig, seien eine “weitverbreitete Herausforderung”.

Sie dürften bei Lieferanten nur im legalen Bereich stattfinden, als Gehalt müssten diese “mindestens” Mindestlohn zahlen. Das stehe auch alles im Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens. Es klingt nach ausgelagerter Verantwortung, ein wenig wie: Was können wir dafür, wenn die sich nicht dran halten? “Unbequeme Wahrheit” Nicht viel besser als bei den H&M-Zulieferern sah es für die Arbeiter lange auch in der Takko -Fabrik aus.

Hier sollen im Sommer sogar 13-Jährige als Hilfsarbeiter eingestellt gewesen sein. Erst durch ein Audit im August 2016 habe Takko Kenntnis über die Zustände in der Fabrik erlangt, sagte eine Sprecherin der Kette im münsterländischen Telgte. Man habe daraufhin die eigene Methodik der Audits überarbeitet und den “ehemals beschäftigten jugendlichen Arbeitern ihre monatliche Kompensation” ausgezahlt, teilte die Takko-Sprecherin weiter mit.

Wie viel zahlt Takko?

Das Durchschnittsgehalt bei Takko Fashion reicht von ca. 63. 042 € pro Jahr als Store Manager bis zu 63. 042 € pro Jahr als Store Manager. Der durchschnittliche Stundenlohn bei Takko Fashion reicht von ca. 11 € für eine Beschäftigung als Verkäufer bis zu 11 € für eine Beschäftigung als Verkäufer.

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Welche Marken gehören zu Takko?

Wie viele Mitarbeiter hat Takko?

Seit der Eröffnung unseres ersten Stores im Jahr 1982 hat sich Takko Fashion zu einem der erfolgreichsten Modefilialisten Europas mit rund 18. 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entwickelt. Von Baby- und Kindermode für die Kleinen bis hin zu Damen- und Herrenbekleidung für die Großen – in fast 2.

000 Filialen in 17 europäischen Ländern bieten wir das modische Rundum-Sorglos-Paket für die ganze Familie. Mit unserem vielseitigen Sortiment vereinen wir alles, was das modeliebende Herz begehrt: trendige Highlights, lässige Basics, sportliche Alltagskleidung, Plus-Size-Mode sowie Wäsche und Accessoires.

Mit unseren starken Eigenmarken tragen unsere Kundinnen und Kunden nicht nur tolle Styles zu fairen Preisen, sondern auch Verantwortung: Wir bei Takko Fashion sind der festen Überzeugung, dass der Kauf von qualitativ hochwertiger und verantwortungsvoll produzierter Mode kein Luxus sein sollte, sondern eine Selbstverständlichkeit, die für jede und jeden erschwinglich ist.

Kundenorientierung liegt uns besonders am Herzen, deshalb sind wir immer und überall für unsere Kundinnen und Kunden erreichbar: In unseren Filialen, im Onlineshop und in den sozialen Medien. Durch unseren Omnichannel verzahnen wir die Kanäle miteinander und bieten so ein grenzenloses Shoppingerlebnis.

Das ist uns wichtig, denn wir wollen unsere Kundinnen und Kunden selbst entscheiden lassen, wie, wo und wann sie ihre Mode kaufen. Zur Imagebroschüre.

Wie gut ist Takko?

Insgesamt bewertet die Fear Wear Foundation Takko als „good’. Das ist ein schlechteres Ergebnis, als es etwa Öko-Pioniere wie zum Beispiel Hess Natur erreichen.

Wie fair ist Takko?

Was gibt es bei Takko Fashion?//Angebote bei Takko Fashion 🎊🥳//Xenia Igorivna 🌸

Gewusst? – , 20. 01. 2021, 16:36 Uhr 4 min Lesezeit Bei nachhaltigen und fairen Modemarken denken wir an Armed Angels, Recolution oder Jan’n’June. H&M oder Zara arbeiten mit nachhaltigen Kollektionen an einem grünen Image. Takko hingegen würden wohl die wenigsten mit nachhaltiger und fairer Mode in Verbindung bringen. Und doch: Die deutsche Modemarke setzte schon lange bevor Greenwashing zum Trend wurde auf faire und ökologische Produktion – und beweist damit, dass nachhaltige Mode auch günstig sein kann.

Doch kann ausgerechnet Takko wirklich mit Fair Fashion Labels mithalten? 2013 stürzte in Bangladesch die Textilfabrik Rana Plaza ein, über 1. 000 Menschen starben. Für viele Unternehmen, aber auch Konsument*innen ein Weckruf, der nur zu deutlich zeigte, wie prekär die Produktionsbedingungen für Mode sind.

Viele große Ketten gelobten daraufhin, die Arbeitsbedingungen in der Produktion zu verbessern und stärker zu kontrollieren. Doch selbst bei den grünen Kollektionen bekannter Fast Fashion Marken können diese teilweise nicht nachgewiesen werden. Nachhaltigkeit und faire Produktion bescheinigen Unternehmen wie H&M oder Zara sich oft nur mit selbst kreierten Siegeln.

Ist Takko ein guter Arbeitgeber?

281 Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 312 Bewertungen nicht weiterempfohlen.

Wie viel verdient man als Filialleiter bei Takko?

Anzahl der Gehaltsangaben Das Gehalt kann abhängig von verschiedenen Faktoren zwischen 25. 300 € und 44. 600 € liegen, die meisten Gehaltsangaben bewegen sich zwischen 25. 300 € und 29. 160 €.

Wie viel verdient man als Aushilfe bei Takko?

Ein typisches Gehalt für Aushilfe bei Takko Fashion beträgt €11. Gehälter für Aushilfe bei Takko Fashion können von €10 bis €11 reichen.

Wie viele Takko Filialen gibt es weltweit?

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum gleichnamigen Eishockeytorwart siehe Kari Takko

Takko Holding GmbH
Rechtsform GmbH
Gründung 1982
Sitz Telgte , Deutschland
Leitung Tjeerd Jegen
Mitarbeiterzahl 18. 000, davon 14. 000 in Deutschland
Branche Textil
Website www. takko. com

Takko Fashion ist ein 1982 von der Hettlage-Gruppe als Modea gegründetes Modeunternehmen mit Sitz in Telgte (Westfalen). Das Sortiment umfasst Mode, Wäsche und Accessoires für Damen, Herren, Kinder und Babys. Mit rund 1. 100 stationären Filialen in Deutschland sowie einem Onlineshop und einer mobilen Shopping-App , gehört Takko Fashion zu den 17 größten Bekleidungseinzelhändlern Deutschlands.

Ist 1982 Takko?

Takko in Telgte lässt das Filialkonzept 1982 auslaufen. „Wir werden die Vertriebslinie 1982 nicht weiter ausbauen, sondern uns auf unsere Kernmarke Takko Fashion fokussieren’, teilt eine Sprecherin auf Anfrage mit. Vier 1982 -Filialen wurden bereits an den polnischen Schuh-Filialisten CCC abgegeben.

Wo kommen die Klamotten von KiK her?

Bei KiK etwa kommen ca. 60% der Waren aus China, ca. 20% aus Bangladesh.

Wie viel zahlt Takko pro Stunde?

Der durchschnittliche Stundenlohn bei Takko Fashion reicht von ca. 11 € für eine Beschäftigung als Verkäufer bis zu 11 € für eine Beschäftigung als Verkäufer.

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Wird Takko pleite gehen?

Takko -Erlöse fast auf Vor-Corona-Niveau Gute Umsätze, gesicherte Liquidität – Takko Fashion hat das Geschäftsjahr 2021/22 (31.

Wie viel verdient man in der Ausbildung bei Takko?

Basierend auf 348 Gehaltsangaben beträgt das durchschnittliche Gehalt bei Takko Fashion zwischen 12. 000 € für die Position „Lehrling’ und 82. 200 € für die Position „IT-Projektmanager:in’.

Ist Takko Fast Fashion?

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Erstellt: 15. 05. 2016 Aktualisiert: 14. 01. 2019, 02:41 Uhr Kommentare Teilen Lesara will die Kunden ansprechen, denen Zalando zu teuer ist. © istock Das Berliner Start-up Lesara bringt das umstrittene Modell von Modediscountern wie Primark ins Internet. Mit billiger No-Name-Ware aus chinesischen Textilfabriken will Lesara die etablierten Modeketten angreifen. Lesara-Gründer Roman Kirsch, 27 Jahre, Hemd, Jeans, hält Modeschauen für vollkommen überbewertet.

„Was bei der Fashion Week präsentiert wird, hat so gut wie keinen Bezug zu dem, was der normale Matthias Müller aus Castrop-Rauxel möchte. ” Die meisten Menschen kaufen keine Designermode. Sie kaufen ihre Kleidung bei Aldi und Tchibo oder bei Primark und Kik.

Und künftig, zumindest wenn es nach Kirsch geht, bei Lesara. Das Berliner Start-up will das umstrittene Billig-Billig-Prinzip, mit dem Textildiscounter wie Primark erfolgreich sind, ins Internet bringen. Mit billiger No-Name-Ware aus chinesischen Textilfabriken will Lesara die etablierten Modeketten angreifen.

  1. Der Discount dominiert den Markt „Wir haben uns die Offline-Welt angeschaut”, sagt Kirsch;
  2. Drei Viertel der zwanzig größten Textilhändler in Deutschland bewegten sich entweder im sogenannten Fast-Fashion- oder Deep-Discount-Bereich: Dazu gehören Ketten wie Zara, H&M oder Primark, die neue Mode vergleichsweise schnell zu günstigen Preisen in die Läden bringen, und Einzelhändler wie Kik, Takko oder Bonprix, die mit besonders billigen Preispunkten auf Kundenfang gehen;

Kirsch sagt: „Für uns war interessant, dass die meisten noch nicht online waren. Doch allein dadurch, dass sie einen Ticken schneller waren als der klassische Handel, haben sie die Branche schon revolutioniert. ” Kirsch will mit seinem Start-up die Abläufe nun noch einmal deutlich beschleunigen.

  • Algorithmen sollen helfen, Trends schneller zu erkennen, direkte Verbindungen in die chinesischen Fabriken sollen die Produktion schneller machen – und noch billiger;
  • Kirschs Ziel: Fast Fashion auf Steroiden;

Erst im November 2013 gegründet, setzt Lesara bereits einen zweistelligen Millionenbetrag um. In diesem Jahr soll die 100-Millionen-Euro-Marke übersprungen werden. Knapp 200 Mitarbeiter hat Lesara inzwischen, etwa fünfzig Personen sitzen davon in China, um den Kontakt zu den knapp hundert Fabriken zu halten, die für Lesara produzieren.

  • Mit 25 die erste Firma verkauft Kirsch ist zwar erst 27 Jahre alt, aber Lesara ist trotzdem bereits seine zweite Gründung;
  • Gründung Nummer 1 hat er verkauft;
  • Für rund zehn Millionen Dollar ging seine erste Firma, Casacanda, an Fab;

com – ein Shoppingclub für Designerware, der zunächst viel Aufmerksamkeit bekam, aber nie ein substanzielles Geschäftsmodell aufbauen konnte. Bei Lesara soll das anders werden. Lesara soll einen Kundenbereich erschließen, dem Zalando zu teuer ist, der sich aber trotzdem trendbewusst kleiden will.

  • Die Kunden, die sonst bei Primark einkaufen, die für einen Sneaker nicht mehr als zwanzig Euro ausgeben wollen oder nicht mehr als fünfzehn Euro für ein Cocktail-Kleid;
  • Lieferzeit 90 Tage Orientiert hat sich Kirsch einerseits an Marktplatzmodellen wie dem chinesischen Internetkonzern Alibaba;

Alibaba und US-amerikanische Start-ups wie Wish. com sind Marktplätze, die Waren direkt aus chinesischen Fabriken anbieten. Die Waren sind so zwar extrem billig. Doch es dauert mitunter 60 bis 90 Tage, bis sie geliefert werden. Teilweise, sagt Kirsch, werden sie überhaupt erst nach der Bestellung gefertigt.

Die Bestellungen müssen dann häufig noch beim Zoll abgeholt werden. Zurückschicken ist oft teurer als das Produkt selbst. „Es war für uns ein enormes Mysterium, dass diese Unternehmen so schnell gewachsen sind, obwohl das Kundenerlebnis so katastrophal war,” sagt Kirsch.

Seine Erklärung für die scheinbar paradoxe Anziehungskraft der Billigmarktplätze: „Sie sind nicht nur wegen des günstigen Preises erfolgreich, sondern auch wegen der Trends, die dort zu finden sind. Wenn ein Hugo Boss oder ein Adidas sagt, ich möchte dies oder das, dann wissen das die Fabriken und produzieren auch etwas Ähnliches und bieten es dort an.

  • ” Mit Lesara versucht Kirsch, den Fabrikverkauf aus China auf die nächste Stufe zu heben;
  • Lesara zieht in das Wish-Modell eine Komfortebene ein: Indem das Start-up kleine Mengen produzieren lässt und dann aus den eigenen Lagern in China und Deutschland verschickt, kann es die Lieferzeiten auf bis zu fünf Tage reduzieren;
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Und: Kundinnen und Kunden können die Kleidung auch wieder kostenfrei zurückschicken. Algorithmen spüren Trends auf Der eigentliche Vorteil gegenüber Ketten wie Primark, H&M und anderen sollen Daten bringen. Mit Algorithmen hofft Lesara, Trends schneller zu erkennen und – durch einen extrem datengetriebenen Ansatz – schneller auf das Kundenverhalten reagieren zu können.

Kirsch sagt: „Die etablierten Modeketten funktionieren meist so, dass sie ihre smartesten Leute auf Modeschauen schicken, die dort Fotos machen, nach denen die Fabriken in China produzieren. Einige Monate später wird das zunächst in zwei bis drei Shops getestet, dann geht es in die Massenproduktion.

” Bis die Ware dann in den Geschäften liege, vergehe schnell ein halbes Jahr. „Bei uns ist sie dagegen in fünf bis fünfzehn Tagen auf der Website. ” Anstatt sich an Modeshows zu orientieren, hat Lesara ein Programm entwickelt, in das unterschiedlichste Daten fließen, um zu prognostizieren, wo gerade ein Trend entsteht.

Die Berliner überwachen etwa, wonach gerade bei Google gesucht wird – oder worüber wichtige Modeblogger schreiben. Das Programm destilliert so Vorschläge heraus, die von den Einkäufern zur Grundlage dafür genommen werden, was in den Fabriken bestellt wird – und zwar zunächst nur in kleiner Menge.

„Sobald wir die Ware dann auf der Seite haben, haben wir schnell ein ziemlich gutes Gefühl, was funktioniert”, sagt Kirsch. Ob sich etwas 100- oder 1000-mal verkauft – oder gar nicht. „Dann wird entweder nachproduziert und auch noch ähnliche Stücke im ähnlichen Stil in Auftrag gegeben – oder wir machen etwas ganz anderes.

” Das Besondere: „Der Algorithmus lernt von jedem Fehlschlag. ” So hofft Lesara, die Trefferquote gegenüber der Konkurrenz deutlich zu steigern. Gefährliche Folgen Es ist auch ein Geschäftsmodell, dass das ohnehin kritisierte Primark-Prinzip der schnellen, billigen Wegwerfmode noch einmal einen Ticken schneller dreht – mit verheerenden Folgen für Umwelt und Menschen.

Die Textilindustrie ist in den asiatischen Ländern Umweltschutzorganisationen zufolge nicht nur einer der großen Wasserverbraucher, sondern auch einer der größten Wasserverschmutzer. Zur Produktion von Textilien werden Hunderte gefährliche Chemikalien eingesetzt, für die Herstellung eines T-Shirts werden 2700 Liter Wasser benötigt.

Kirsch bestreitet das Problem nicht – aber er sieht den Verbraucher in der Pflicht, nicht Lesara: „Unsere Kleidung kommt aus den gleichen Fabriken wie teure Marken. Es liegt an den Verbrauchern, ob sie mit Kleidungsstücken genauso gut umgehen, die wesentlich günstiger waren.

” Überhaupt: So wie Kirsch es sieht, liefert Lesara nun mal das, was die Kunden wollen – und das ist eben keine Biobaumwolle, egal wie nachhaltig produziert sie ist. Er sagt: „Wir haben Biobaumwolle auch schon angetestet. Aber es war jetzt bisher nicht so, dass da eine sehr große Nachfrage erkennbar wäre oder die Kunden bereit gewesen wären, dafür noch mal ein bis zwei Euro mehr zu zahlen.

” Wieso bieten dann inzwischen auch Ketten wie H&M T-Shirts aus Biobaumwolle an? „Das ist ein PR-Stunt”, sagt Kirsch. „Ich denke, es ist ehrlicher zu sagen: Okay, wenn die Leute das nicht wollen, dann respektieren wir ihre Entscheidung.

” So wie Kirsch es sieht, liefert sein Start-up nur das, was die Leute ohnehin wollen. Und das ist: billig.

Ist Takko umweltfreundlich?

Soziale und ökologische Verantwortung sind wichtige Pfeiler unserer Firmenpolitik. Wir bei Takko Fashion tragen Verantwortung – für unsere Kundinnen und Kunden, für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Arbeiterinnen und Arbeiter in unseren Produktionsstätten und für die Umwelt.

Ist C&A Kinderarbeit?

Unternehmenspolitik – Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit? Die Firma ist nach eigenen Angaben Mitglied bei bzw. unterstützt:

  • C&A spricht sich in seinem Code of Conduct klar gegen Kinderarbeit gemäß der ILO-Richtlinien aus. 4 )
  • Arbeitnehmer:innen müssen mindestens 16 Jahre alt oder älter sein, wenn dies nach lokalem Recht erforderlich ist, unter Berücksichtigung der entsprechenden Vorschriften für Schulpflicht. 4 )
  • Arbeitnehmer:innen, die gefährliche Arbeiten ausführen oder nachts arbeiten müssen mindestens 18 Jahre alt sein. 4 )

Wo wird für NKD produziert?

Produkte und Produktionsorte – Welche Produkte , Vorprodukte oder Rohstoffe sind in Bezug auf ausbeuterische Kinderarbeit besonders zu betrachten? Woher kommen die Produkte , Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

  • Über Einkaufsbüros in Bangladesh und China (Suzhou, Hongkong) werden Produkte von asiatischen Zuliefermärkten vor Ort organisiert. 1 )
  • Zu weiteren wichtigen Beschaffungsländern zählen Myanmar, Indien, Pakistan, die Türkei sowie Zulieferer aus Osteuropa sowie dem Mittleren und Fernen Osten. 1 )