Wie Viele Wohnungen Gibt Es In Deutschland?

Wie Viele Wohnungen Gibt Es In Deutschland
28. Juli 2022 Wohnungsbestand Ende 2021: 43,1 Millionen Wohnungen. Ende 2021 gab es in Deutschland 43,1 Millionen Wohnungen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg der Wohnungsbestand im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 % oder rund 280 000 Wohnungen (2020: 42,8 Millionen).

Wie viele Mietshäuser gibt es in Deutschland?

Im Jahr 2020 wurden in Deutschland rund 19,3 Millionen Wohngebäude gezählt. Jährlich wächst der Bestand an Wohngebäuden und damit auch die Gesamtgröße der Wohnfläche in Wohngebäuden – 2020 waren es insgesamt rund 3,81 Milliarden Quadratmeter. Jedem Einwohner in Deutschland stehen somit 47,4 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung.

Wie viele freie Wohnungen gibt es in Deutschland?

Jahrelang ist die Zahl leerstehender Wohnungen in den Wachstumsgegenden gesunken, jetzt steigt die Quote erstmals wieder in den Schwarmstädten, wenn auch nicht so stark wie in den Schrumpfungsregionen. Empirica und CBRE sehen eine mögliche Trendwende. Allerdings verzerrt Corona die Statistik.

Ende 2019 standen nach den Zahlen von Empirica und CBRE deutschlandweit rund 2,8 Prozent beziehungsweise knapp 603. 000 der marktaktiven Wohnungen leer – “Ruinen” oder dysfunktionale Leerstände nicht berücksichtigt.

Die Kluft zwischen den Kernstädten mit einer Leerstandsquote von 1,9 Prozent und Regionen mit schrumpfenden Einwohnerzahlen (Leerstand: 8,6 Prozent) hat sich bereits vor einem Jahr schon vergrößert. Diese Entwicklung hat sich noch einmal verstärkt, wie der aktuelle Leerstandsindex der beiden Analysten zeigt – aber es gibt auch ein Novum: Erstmals seit 2006 steigt der Leerstand sogar in den Wachstumsregionen wieder, wenn auch leicht: Von 98.

000 leerstehenden Mietwohnungen im Vorjahr auf 102. 000 Wohnungen im Jahr 2020. Insgesamt ging die Zahl leerstehender, vermietbarer Wohnungen in Deutschland im vergangenen Jahr geringfügig um zirka 8. 000 Einheiten auf rund 611.

000 Einheiten zurück – die Leerstandsquote liegt bei 2,8 Prozent. In Schrumpfungsregionen beträgt der Leerstand derzeit 7,4 Prozent, in Wachstumsregionen immer noch unterdurchschnittliche 1,4 Prozent.

Wie viel Prozent der Deutschen haben ein eigenes Haus?

Im Jahr 2018 waren etwa 64,7 Prozent der Bewohner des Saarlands Eigentümer einer Wohnung, die sie auch selbst bewohnten. Somit war das Saarland das Bundesland mit dem höchsten Anteil an selbstgenutztem Wohneigentum. Berlin wies mit 17,4 Prozent im regionalen Vergleich die niedrigste Eigentümerquote auf.

Was besagt die Eigentümerquote? Gemäß des Statistischen Bundesamtes bezeichnet die Eigentümerquote den Anteil der von Eigentümerinnen und Eigentümern selbst bewohnten Wohnungen an allen bewohnten Wohnungen in Wohngebäuden*.

Im betrachteten Jahr 2018 wurden in Deutschland rund 36,9 Millionen Wohnungen in Wohngebäuden bewohnt. Etwa 17,2 Millionen dieser Wohnungen wurden von ihren Eigentümern selbst bewohnt. Europäischer Vergleich Unter den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union bildet Deutschland hinsichtlich der Bildung von Wohneigentum das Schlusslicht.

Bezieht man die europäischen Nicht-EU-Länder in die Betrachtung ein, so weist lediglich die Schweiz eine geringere Wohneigentumsquote auf. Die Wohneigentumsquote bildet das Verhältnis der Haushalte, die Wohneigentum gebildet haben, zur Gesamtanzahl der betrachteten Haushalte ab.

Das Statistische Bundesamt erfasst bei der Ermittlung der Eigentumsquote ausschließlich die selbstgenutzte eigene Wohnung. Gemäß der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe des Statistikamtes leben derzeit etwa 42,1 Prozent der deutschen Haushalte in den eigenen vier Wänden, ca.

Wie viel Prozent der Deutschen wohnen zur Miete?

D ie Deutschen wohnen im EU-Vergleich besonders häufig zur Miete. Nach den Angaben des europäischen Statistikamtes Eurostat leben 47,5 Prozent der Deutschen in einer Mietwohnung, während es im EU-Durchschnitt nur 29,9 Prozent sind. Umgekehrt wohnen nur 52,5 Prozent der Deutschen im eigenen Heim, während der Eigentumsanteil in der EU immerhin 70,1 Prozent beträgt. Michael Psotta Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für den Immobilienteil. Würde nicht auf den Bevölkerungsdurchschnitt, sondern auf einzelne Haushalte abgestellt, läge der deutsche Eigentumsanteil sogar unter der 50-Prozent-Marke. Ähnlich niedrig liegt dieser Anteil in Europa nur im Nicht-EU-Land Schweiz. Der geringe deutsche Anteil hat unter anderem historische Ursachen: Nach dem Krieg konnte der Wiederaufbau der zerstörten westdeutschen Städte nur mit dem Bau von Wohnblocks und großen Mehrfamilienhäusern bewältigt werden, während die Errichtung von Einfamilienhäusern in großer Zahl nicht in Frage kam.

Welches Land hat die meisten Eigentümer?

Rumänien ist das Land mit der höchsten Wohneigentumsquote in der Europäischen Union – im Jahr 2020 waren etwa 96,1 Prozent der rumänischen Bevölkerung Eigentümer eines Hauses oder einer Eigentumswohnung. Insgesamt ist zu beobachten, dass in den osteuropäischen Ländern die Wohneigentumsquoten im Vergleich zu den übrigen Regionen Europas in der Regel höher sind.

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Warum stehen so viele Wohnungen leer?

Leerstandsquote steigt  durch demografische Entwicklung – Spekulationen und Profitbestreben sind allerdings nur zwei Gründe für Leerstand. In ländlichen Gebieten gibt es ein ganz anderes Problem: die Mieter fehlen. Experten gehen davon aus, dass der Leerstand in manchen Regionen in den kommenden Jahrzehnten stark zunehmen wird.

  1. Gründe für die steigende Leerstandsquote sind dort die demografische Entwicklung und der Run auf Großstädte aufgrund der besseren Jobchancen und Infrastruktur dort;
  2. Dies wird das Überangebot an freien Wohnungen in den ländlichen Regionen noch verstärken;

Vor allem Teile Ostdeutschlands werden dann vom Wohnungs-Leerstand betroffen sein; dort wird 2030 jede fünfte Wohnung keinen Mieter haben. Doch auch in Gebieten im Westen wie dem Saarland und in Großstädten wie Essen und Dortmund wird die Leerstandsquote hoch sein.

  1. 2030 werden nur in vier Bundesländern mehr Einwohner leben als heute: in Hamburg, Berlin, Bremen und Bayern;
  2. Dort werden die online betriebenen Leerstandsmelder auch dann wichtig sein, um auf leerstehende Wohnungen trotz hoher Nachfrage aufmerksam zu machen;

Doch auch die Lebenszeit dieser Leerstandsmelder dürfte begrenzt sein: Forscher des  Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln sind sich sicher, dass der Gipfel bei der Wohnungsnachfrage im Jahr 2050 in allen Regionen Deutschlands  überschritten sein wird.

Momentan ist der Wohnraum allerdings in beliebten Großstädten knapp und die Leerstandsmelder listen viele Wohnungen dort. Gründe für eine hohe Leerstandsquote trotz starker Nachfrage sind in erster Linie Spekulation und Profitbestreben; in ländlichen Regionen führen die demografische Entwicklung und der Run auf Großstädte zu Wohnungsleerstand.

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Warum fehlen so viele Wohnungen?

Gründe für die Stagnation des Wohnungsangebots können in der Bauwirtschaft (beispielsweise zu geringe Kapazitäten durch Fachkräftemangel) oder bei den Bauherren zu finden sein (zu geringe Mietrendite, staatliche Marktregulierung etwa durch Mietpreisbindung, Leerstand, Furcht vor Mietnomaden).

Wie viel Prozent der Wohnungen stehen leer?

Leerstand in Deutschland auf einen Blick – Im Jahr 2017 standen laut Schätzung des Bundesinstituts für Bau, Stadt- und Raumforschung (BBSR) insgesamt 2,1 Millionen Wohnungen leer. Das entspricht 5,2 Prozent des gesamten Wohnungsbestands. 2012 waren es noch 4,5 Prozent des Wohnungsbestands.

Diese Entwicklung deutet sich aktuell bereits an. Schon seit dem Jahr 2016 nehmen Wohnungsleerstände in vielen ländlichen Räumen wieder zu. Dies gilt insbesondere für strukturschwache Regionen und das bundesweit, wie ein aktueller Fachbeitrag des BBSR zeigt.

In prosperierenden Städten und ihrem Umland sinkt demgegenüber die Zahl leerstehender Wohnungen. Dies ist insbesondere auf eine verstärkte Zuwanderung in diese Städte zurückzuführen. Aber auch der Trend zu immer kleineren Haushaltsgrößen führt zu einer stärkeren Nachfrage nach Wohnraum.

Warum wird in Deutschland so wenig gebaut?

Zusammenfassung – Steigt in einem Markt die Nachfrage, sollte das Angebot nachziehen. Schließlich wird es auch attraktiv, mehr zu produzieren, weil über die gestiegene Nachfrage auch die Preise steigen. Dies gilt auch grundsätzlich für den Wohnungsmarkt, doch in den Großstädten funktioniert dieser Mechanismus aktuell nicht.

Dass der Wohnungsbau nicht in Schwung kommt, liegt dabei nicht an den Investoren, denn bei niedrigen Zinsen und hohen Wohnungspreisen ist der Einstieg in den Markt sehr attraktiv. Ursächlich ist vielmehr das geringe Baulandangebot, wofür viele Beteiligte verantwortlich sind: Die Kommunalpolitik, weil zu wenig Flächen ausgewiesen werden, die Bürger, die viele Bauvorhaben bekämpfen und nicht zuletzt Grundstückseigentümer, die mit dem Verkauf warten, um höhere Preise zu realisieren.

Neben dem fehlenden Bauland sind auch die hohen Neubaukosten relevant. Aufgrund von Auflagen und Standards sind die Kosten des Neubaus so stark gestiegen, dass Neubauten kaum noch mit dem Bestand konkurrieren können, sprich Neubauten nicht in der entsprechenden Menge absetzbar sind.

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Wer hat die meisten Wohnungen in Deutschland?

Text: Matti Schenk Aus der kleinteiligen und regional sehr unterschiedlichen  Eigentümerstruktur am Mietwohnungsmarkt stechen einige wenige große Eigentümer hervor. Zum Ende des dritten Quartals 2018 verfügten in Deutschland nach unserer Recherche 25 Eigentümer über Bestände von rund 30.

  1. 000 Wohnungen oder mehr (siehe Tabelle  „Die 25 größten Wohnungseigentümer Deutschlands”);
  2. Zusammen gehören diesen Akteuren über 1,9 Mio;
  3. Mietwohnungen;
  4. Sie halten somit etwa 8 % bis 9 % des derzeitigen Mietwohnungsbestands;

Unter den 25 größten Eigentümern befinden sich lediglich neun privatwirtschaftliche Unternehmen. Allerdings gehören sieben dieser Privatunternehmen zu den zehn größten Wohnungseigentümern. Die beiden mit Abstand größten Wohnungseigentümer in Deutschland sind Vonovia mit etwa 363.

  • 500 Wohnungen sowie Deutsche Wohnen mit rund 163;
  • 100 Wohnungen;
  • Beide Unternehmen sind deutschlandweit aktiv und börsennotiert;
  • Die regionalen Schwerpunkte des auf circa 400 Standorte verteilten Portfolios der Vonovia befinden sich in Berlin, Dresden und Nordrhein-Westfalen;

Bei der Deutschen Wohnen befinden sich etwa 71 % der Wohnungen in Berlin. Bezogen auf den Zensus-Datenstand verfügen Vonovia und Deutsche Wohnen zusammen über circa 10 % aller Berliner Mietwohnungen. Daran gemessen gehört Vonovia in Kiel etwa ein Viertel aller Mietwohnungen, in Dresden sind es rund 15 %.

  1. Ebenfalls mehr als 100;
  2. 000 Wohnungen haben die in Nordrhein-Westfalen aktive Immobilien-AG LEG Immobilien sowie die ebenfalls auf Nordrhein-Westfalen fokussierte Wohnungsbaugesellschaft Vivawest;
  3. Bei Vonovia, der Deutschen Wohnen und der LEG Immobilien gehören der US-Finanzinvestor BlackRock und der norwegische Staatsfonds jeweils zu den größten Aktionären;

Hinter Vivawest stehen die RAG Stiftung, die RAG AG, die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie sowie der Evonik Pensionstreuhand e. Das einzige kommunale Unternehmen mit einer sechsstelligen Zahl an Wohnungen ist die in Hamburg tätige SAGA Unternehmensgruppe.

Wo wohnt der durchschnittliche Deutsche?

Fakten zum Wohnen in Deutschland –

  • 54 Prozent der Deutschen wohnen zur Miete – so viele wie in keinem anderen Land in Europa. Nur etwa 46 Prozent besitzen ein Haus oder eine Wohnung.
  • Die Mietkosten betragen je nach Region ein Viertel bis ein Drittel des monatlichen Einkommens.
  • München ist die Stadt mit den höchsten Mieten, gefolgt von Frankfurt und Stuttgart.
  • Im Durchschnitt hat jeder Einwohner 44,6 Quadratmeter Wohnraum zur Verfügung.
  • Die meisten Deutschen wohnen in Mehrfamilienhäusern mit bis zu zehn Wohnungen. Etwa ein Viertel wohnt in größeren Wohnblocks oder Hochhäusern, ein Drittel in Einfamilienhäusern.
  • Statistisch gesehen leben in einem Haushalt zwei Personen.
  • Etwa jeder sechste Deutsche wohnt allein.
  • In nur 0,5 Prozent aller Haushalte in Deutschland leben drei oder mehr Generationen unter einem Dach.

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Wer soll die Mieten noch bezahlen?

In Bayern wird es teuer: Deutschland-Karten zeigen: So viel müssen Sie verdienen, um sich eine Wohnung zu mieten Maximal 30 Prozent Ihres Einkommens sollten Sie für Miete ausgeben, empfehlen Finanzexperten. Doch welches Bruttoeinkommen bräuchten Sie bei dieser Faustregel, um sich eine Wohnung in München, Berlin oder auf dem Land in Brandenburg leisten zu können? Wir haben die Zahlen für 2021.

Für Links auf dieser Seite erhält FOCUS online ggf. eine Provision vom Händler, z. für mit gekennzeichnete. Mehr Infos 105. 000 Euro Jahreseinkommen sollten Sie schon mitbringen, wenn Sie in München wohnen wollen.

Damit liegt die bayrische Landeshauptstadt an der Spitze einer Auswertung aller 401 deutschen Städte und Landkreise für 2021. Wir haben dabei untersucht, wie viel Geld Sie jeweils verdienen müssten, um sich in einer Region eine durchschnittliche Wohnung von 68 Quadratmetern anzumieten und dabei für die Miete nicht mehr als 30 Prozent Ihres Einkommens auszugeben.

München führt das Ranking dabei erwartungsgemäß an, und das sogar doppelt. Denn auf Platz 2 landet der Landkreis München, der etwa Städte wie Ismaning, Unterföhring und Neubiberg umfasst und Heimat von Großkonzerne wie Infineon, ProSieben und Sixt ist.

Mit den Landkreisen Starnberg, Fürstenfeldbruck, Dachau und Ebersberg landet das Münchner Umland sogar noch vier weitere Male in den Top Ten.

Welche Stadt hat die teuerste Miete?

Platz 1 – München: 18,48 Euro pro Quadratmeter – Die teuerste Stadt in Deutschland für Mieter bleibt München. Hier zahlten Mieter im ersten Quartal 2021 18,48 Euro pro Quadratmeter. Der Abstand zur zweitplatzierten Stadt Frankfurt am Main ist mit fast drei Euro pro Quadratmeter sehr deutlich.

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Wo sind die höchsten Mieten in Deutschland?

Vielleicht steht ein Umzug vorbei oder Sie sind auf der Suche nach einem Job und wollen sich über die Lebensstandards in verschiedenen Städten und Bundesländern informieren. Neben den schönsten Fleckchen zum Wohnen und den billigsten Orten gibt es natürlich auch richtig teure Angelegenheiten. Damit Sie nicht blind in eine neue Stadt stolpern und dort eine böse Überraschung vorfinden, haben wir Ihnen eine Liste mit den 10 teuersten Städten Deutschlands zusammengestellt. Gemessen wird hierbei am Mietspiegel , da ein Großteil Ihres Gehaltes dort für Ihre Wohnung draufgehen würde. Überlegen Sie sich also gut, ob Sie wirklich in eine der folgenden Städte ziehen wollen:

  1. Platz 1 geht unangefochten an München. Dort lag der Preis pro m² im letzten Quartal 2021 nämlich durchschnittlich bei 19,37 €.
  2. Platz 2 belegt Frankfurt am Main , ist allerdings deutlich moderater als München. Hier lag der Durschnitt nämlich bei 16,11 € pro m².
  3. Dicht darauf folgt Stuttgart auf Platz 3. Mit 15,22 € pro m² immer noch teuer, aber weitaus günstiger als München.
  4. Berlin ist im Vergleich zum Vorjahr teurer geworden und so auf Platz 4 aufgerückt. Dort liegt der Durchschnitt bei 14,75 € pro m².
  5. Auch Freiburg ist teurer geworden und mit 14,36€ pro m² auf Platz 5 aufgerückt.

Durchschnittlich liegt die Miete in deutschen Städten übrigens eher bei 13,68 € pro m² , ein ganz schön großer Unterschied zu den Preisen in den obengenannten Gebieten. Natürlich ist die Miete nicht alles und viele weitere Faktoren gesellen sich zu der Entscheidung, wohin man ziehen möchte, dazu. Der Job, die Familie, das Großstadtleben. Es gibt viele Gründe – aber auch viele Möglichkeiten, den teuren Wohnungspreisen aus dem Weg zu gehen, indem man beispielsweise nicht direkt in die Stadt zieht, sondern ins nahegelegene Umland.

Hierbei gilt es dann allerdings zu bedenken, dass Kosten für Fahrtwege und dergleichen anfallen, wenn sie besonders ländlich wohnen. Ob diese Städte es wert sind, ihren Preis zu zahlen, müssen Sie für sich selbst entscheiden.

Sie alle haben ihre Vor- und Nachteile, wie fast alles andere im Leben auch. Die Miete ist zu teuer? Dann sparen Sie sich mit dem N26-Gutscheincode der FAZ zumindest die Bankgebühr. Immobilienbewertung mit Sotheby’s : Lassen Sie Ihre Immobilie von den Experten für Premium-Immobilien bewerten!.

Wie viele Reihenhäuser gibt es in Deutschland?

Knapp 9000 neue Reihenhäuser im vergangenen Jahr – Wie viele Reihenhäuser es in Deutschland gibt, hat allerdings nicht einmal das Statistische Bundesamt gezählt. Entsprechend bleibt der Anteil am Gebäudebestand nebulös. Im Neubau immerhin herrschen klare Verhältnisse: Im vergangenen Jahr sind in Deutschland laut Destatis knapp 9000 Reihenhäuser gebaut worden, gegenüber mehr als 83.

000 frei stehenden Einfamilienhäusern. Von diesen Zahlen sollte man sich nicht täuschen lassen, ebensowenig vom Image. Am Häusermarkt ist dieser Immobilientyp nämlich längst keine zweite Wahl mehr. Er ist begehrt, weil er zum – halbwegs – erschwinglichen Preis bietet, was sehr viele Menschen wollen: ein Haus mit Garten in Stadtnähe.

Die Ausstellungsmacher halten das Reihenhaus jedoch nicht nur für die günstigere Lösung, um sich diesen Wunsch zu erfüllen. Auch was Nachhaltigkeit und Klimaschutz angeht, sehen sie es im Vergleich zum frei stehenden Einfamilienhaus im Vorteil. „Schließlich verbraucht es deutlich weniger Platz und schont entsprechend die knappen Baulandressourcen”, sagt Ute Maasberg.

Die Ausstellung rückt nun aber nicht den Neubau in den Blick, sondern den Bestand. Der Eigentümerwechsel bei Reihenbauten ist schließlich in vollem Gang. In vielerlei Hinsicht passen die zwischen den zwanziger und siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts entstandenen Häuser nicht mehr zu den heutigen Ansprüchen.

Was sich aber durch eine Modernisierung aus Reihen-, aber auch Doppel- und Kettenhaus machen lässt, zeigt „Wachgeküsst” an sieben jüngeren Beispielen aus Niedersachsen und Bremen.