Wie Wird Der Sommer 2019 In Deutschland?

Wie Wird Der Sommer 2019 In Deutschland
Freitag, 30. 08. 2019 Bronze in allen Kategorien: Der Sommer 2019 war nach 2003 und 2018 der dritttrockenste und -sonnigste der vergangen 30 Jahre und sogar der drittwärmste seit Messbeginn vor knapp 140 Jahren. Die Hitzewelle Ende Juli sprengte dabei alle Rekorde. Mittelmeerfeeling an Nord- und Ostsee: Der Sommer 2019 brachte den deutschen Küsten wie hier in Travemünde viele Tage mit bestem Badewetter. Bild: dpa Mit einer Durchschnittstemperatur von 19,2 Grad ist der Sommer 2019 fast so warm wie der Jahrhundertsommer 2018 gewesen. Unterm Strich war es der drittwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, in Berlin, Brandenburg und Sachsen sogar der wärmste.

  • Besonders die drei Hitzewellen Ende Juni, Ende Juli und Ende August stechen ins Auge;
  • Am 25;
  • Juli zeigte das Thermometer an mehr als 20 Wetterstationen über 40 Grad an;
  • Mit 41,2 Grad wurde in Duisburg und in Tönisvorst an diesem Tag sogar ein neuer bundesweiter Allzeitrekord aufgestellt;

Mit knapp 50 Tagen mit einer Temperatur von über 25 Grad wurden rund doppelt so viele Sommertage wie sonst üblich gemessen. An 17 Tagen zeigte das Thermometer im Landesmittel sogar Werte von über 30 Grad an. Dies sind zwölf Tage mehr als im langjährigen Schnitt. Die Mitteltemperatur lag nur minimal unter derjenigen der Sommer 2003 und 2018. Im Landesdurchschnitt kamen mit rund 175 Liter Regen pro Quadratmeter nur rund 70 Prozent des Mittels zusammen. Mit 50 bis 60 Litern war es in Teilen von Sachsen-Anhalt und Thüringen am trockensten. Am Alpenrand kamen hingegen teils über 500 Liter Wasser pro Quadratmeter zusammen. Mit durchschnittlich 175 Liter Regen pro Quadratmeter gehört der Sommer zu den trockensten der letzten 30 Jahre. In Sachen Sonnenschein geht der Sommer 2019 als der viertsonnigste seit Messbeginn 1951 in die Geschichtsbücher ein. Durchschnittlich schien die Sonne dabei 755 Stunden lang. Am meisten Sonne gab es mit knapp 900 Stunden auf der Ostseeinsel Rügen. Leicht unterdurchschnittlich war es hingegen im Norden von Schleswig-Holstein.

Am Oberrhein musste man an über 30 Tagen bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke schwitzen. Die größte Tagesmenge gab es am 28. Juli mit knapp 140 Liter in Kreuth-Glashütte in Oberbayern. Die Bodenfeuchte erreichte aufgrund der trockenen Vorgeschichte von Nordrhein-Westfalen bis Brandenburg die niedrigsten Werte seit Messbeginn 1961.

In einem breiten Streifen quer über die Landesmitte hinweg brachte der Sommer 120 bis 140 Prozent des in einem durchschnittlichen Sommer üblichen Sonnenscheins. Nach 2003 und 2018 war der Sommer 2019 der drittsonnigste der letzten 30 Jahre.

Wie war der Sommer 2019 in Deutschland?

Thüringer Wald © Anne Köhler Zoom Offenbach, 30. August 2019 – Im Sommer 2019 befand sich Deutschland oft im Einflussbereich von Hochdruckgebieten. Teils herrschte dabei angenehme Witterung, teils erfolgten jedoch auch markante Vorstöße sehr heißer Luft mit neuen, eindrucksvollen Temperaturrekorden. Tiefdruckgebiete und ihre Ausläufer brachten gebietsweise kräftige Gewitter mit Sturm und Hagel, meist fielen aber nur spärliche Niederschläge.

Jeder Sommermonat endete mit einem deutlichen Überschuss an Wärme und Sonnenschein sowie einem erheblichen Regendefizit. Das meldet der Deutsche Wetterdienst ( DWD ) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.

Extreme Hitzewellen mit Temperaturrekorden – drittwärmster Sommer seit 1881 Mit 19,2 Grad Celsius ( °C ) lag im Sommer der Temperaturdurchschnitt um 2,9 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung nach oben 2,1 Grad.

  1. Damit gilt der Sommer 2019 nach 2003 mit 19,7 °C und 2018 mit 19,3 °C als drittheißester seit dem Beginn regelmäßiger Messungen 1881;
  2. Großen Anteil daran hatte die extreme Hitzewelle vom 24;
  3. bis zum 26;
  4. Juli, bei der in Deutschland jeden Tag 40 °C überschritten wurden;

Der alte Spitzenwert, aufgestellt in Kitzingen bei Würzburg am 5. Juli und 7. August 2015 mit jeweils 40,3 °C , wurde gleich an 14 Stationen übertroffen. Dabei ragte besonders Lingen (Ems) mit dem neuen deutschen Rekord von 42,6 °C heraus. Zuvor hatte bereits der Juni den bisherigen Spitzenreiter aus dem Jahr 2003 verdrängt und gilt nun als wärmster Juni seit Beginn von Messungen 1881.

  1. Frische Nächte traten vor allem Anfang Juli auf: Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge meldete am 4;
  2. Juli ein Minimum von +1,5 °C und sogar leichten Bodenfrost;
  3. In den meisten Gebieten weitere erhebliche Verschärfung der Dürre Der Sommer verfehlte mit rund 175 l/m² sein Soll von 239 Litern pro Quadratmeter ( l/m² ) um 27 Prozent;

Heftige Gewitter sorgten in einigen Gebieten an manchen Tagen für reichlich Niederschlag. Die größte 24-stündige Niederschlagssumme meldete Kreuth-Glashütte südlich vom Tegernsee am 28. Juli mit 138,9 l/m². Die meisten Regionen blieben dagegen deutlich zu trocken.

  1. Besonders in einem breiten Streifen von Nordrhein-Westfalen bis ins südliche Brandenburg fiel weniger als die Hälfte, örtlich nur ein Drittel des Solls;
  2. Zusätzlich führte die große Hitze zu sehr hohen Verdunstungsraten;

Vor allem in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen waren die Bodenfeuchten seit dem Beginn von Messungen 1961 noch nie so niedrig wie im Sommer 2019. Dies wirkte sich insbesondere auf die Getreideernte und die Wälder in Deutschland aus.

  • Sommer 2019 unter den vier sonnenscheinreichsten seit Messbeginn Mit rund 755 Sonnenstunden übertraf der Sommer 2019 sein Soll um 25 Prozent und kletterte damit auf den vierten Platz seit Beginn von Messungen 1951;

Den meisten Sonnenschein erhielt die Insel Rügen und Umgebung mit bis zu 900 Stunden, den we-nigsten einige Gebiete Schleswig-Holsteins mit örtlich nur 600 Stunden. Das Wetter in den Bundesländern im Sommer 2019 (In Klammern stehen jeweils die vieljährigen Mittelwerte der intern.

Referenzperiode) Schleswig-Holstein und Hamburg: Im Sommer 2019 war Schleswig-Holstein mit 17,9 °C (15,8 °C ) das kühlste, mit knapp 195 l/m² (222 l/m² ) ein vergleichsweise nasses und mit abgerundet 665 Stunden (645 Stunden) ein sonnenscheinarmes Bundesland.

Hamburg kam auf 19,0 °C (16,5 °C ), rund 165 l/m² (218 l/m² ) und war mit etwa 660 Stunden (618 Stunden) das sonnenscheinärmste Bundesland. Niedersachsen und Bremen: Niedersachsen war im Sommer mit 18,9 °C (16,2 °C ) ein vergleichsweise kühles Bundesland.

  • Der Niederschlag betrug etwa 150 l/m² (219 l/m² ) und der Sonnenschein rund 700 Stunden (583 Stunden);
  • Für Bremen registrierte der DWD 19,1 °C (16,4 °C ), weniger als 160 l/m² (219 l/m² ) und gut 675 Sonnenstunden (589 Stunden);

Eine extreme Hitzewelle führte am 25. Juli zu einem neuen deutschen Temperaturrekord: In Lingen im Emsland kletterte das Quecksilber bis auf 42,6 °C. Am 2. August trat in Lüdingworth bei Cuxhaven ein kleiner Tornado auf. Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburg-Vorpommern erreichte im Sommer 2019 19,1 °C (16,3 °C ), gut 160 l/m² (187 l/m² ) und nahezu 775 Sonnenstunden (676 Stunden).

Die Ostseeküste rund um Rügen war mit bis zu 900 Stunden das sonnenscheinreichste Gebiet Deutschlands. Brandenburg und Berlin: Brandenburg war mit 20,6 °C (17,3 °C ) das zweitwärmste, mit knapp 135 l/m² (177 l/m² ) ein trockenes und mit beinahe 810 Stunden (662 Stunden) ein sonnenscheinreiches Bundesland.

Durch den Großstadteffekt war Berlin mit 21,3 °C (17,7 °C ) wieder das wärmste Bundesland. Der Niederschlag summierte sich auf fast 170 l/m² (182 l/m² ) und der Sonnenschein auf rund 805 Stunden (664 Stunden). Heftige Gewitter brachten einem Streifen von Berlin-Staaken über Potsdam bis nach Langenlipsdorf im Südwesten Brandenburgs in der Nacht zum 12.

Juni gewaltige Niederschläge. Langerwisch mit 91,3 l/m² und Jüterbog mit 95,9 l/m² meldeten dabei die größten Regenmengen. Sachsen-Anhalt: Sachsen-Anhalt war im Sommer 2019 mit 20,2 °C (16,9 °C ) ein warmes und mit kaum 115 l/m² (174 l/m² ) das trockenste Bundesland.

Die Sonne schien fast 785 Stunden (610 Stunden). Bei schweren Gewittern fielen in der Nacht zum 12. Juni in Annaburg, östlich von Lutherstadt Wittenberg 92,4 l/m². Im ganzen August kamen dort dagegen lediglich 15,1 l/m² zustande. Sachsen: Sachsen gehörte im Sommer 2019 mit 20,1 °C (16,5 °C ) zu den warmen, mit gut 130 l/m² (222 l/m² ) zu den regenarmen und mit beinahe 810 Stunden (609 Stunden) zu den sonnenscheinreichen Bundesländern.

  • Kältester Ort des Sommers war Deutschneudorf-Brüderwiese, das am 4;
  • Juli +1,5 °C und sogar leichten Bodenfrost meldete;
  • Thüringen: Für dieses Bundesland notierten die Meteorologen im Sommer durchschnittlich 19,2 °C (15,8 °C ), rund 140 l/m² (210 l/m² ) und fast 740 Sonnenstunden (592 Stunden);

Am 2. August schlug der Blitz in eine Personengruppe ein, die sich auf einem Feldweg bei Leinefelde-Worbis befand und verletzte vier Menschen. Nordrhein-Westfalen: Nordrhein-Westfalen kam auf 19,1 °C (16,3 °C ), rund 740 Sonnenstunden (554 Stunden) und gut 140 l/m² (240 l/m² ).

Ein Tornado der Stärke F2 (184-255 km/h ) richtete am 4. Juni in Bocholt große Schäden an. 14 Stationen meldeten während der Hitzewelle Ende Juli 40,0 °C und mehr. In Duisburg-Baerl und Tönisvorst, westlich von Krefeld, kletterte die Temperatur dabei am 25.

Juli jeweils auf 41,2 °C. Hessen: In Hessen erreichte die Durchschnittstemperatur 19,1 °C (16,2 °C ), die Niederschlagsmenge knapp 160 l/m² (222 l/m² ) und die Sonnenscheindauer über 770 Stunden (586 Stunden). Ein Tornado der Stärke F1 (118-180 km/h ), verursachte am 12.

  • Juli bei Wetzlar-Naunheim erhebliche Schäden;
  • Noch größere Schäden entstanden am 18;
  • August, als ein Gewitter mit großem Hagel und Orkanböen südlich von Offenbach wütete;
  • Es schlug riesige Schneisen umgestürzter Bäume in den Wald und verletzte sogar mehr als 20 Menschen;
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Rheinland-Pfalz: Laut DWD -Experten erreichte Rheinland-Pfalz im Sommer 19,4 °C (16,3 °C ), knapp 145 l/m² (218 l/m² ) und war mit nahezu 815 Stunden (595 Stunden) das zweitsonnigste Bundesland. Ein Tornado der Stärke F1 (118 bis 180 km/h ), beschädigte am 12.

  • Juli in Bobenheim in der Pfalz elf Häuser, wovon zwei anschließend nicht mehr bewohnbar waren;
  • Saarland: Hier betrug die Temperatur 19,5°C (16,7 °C );
  • Im Sommer 2019 war das Saarland mit etwa 130 l/m² (226 l/m² ) das zweittrockenste und mit annähernd 820 Stunden (631 Stunden) das sonnenscheinreichste Bundesland;

Baden-Württemberg: Baden-Württemberg war im Sommer mit 18,9 °C (16,2 °C ) ein vergleichsweise kühles und mit mehr als 250 l/m² (292 l/m² ) das niederschlagsreichste Bundesland. Die Sonne zeigte sich beinahe 800 Stunden (636 Stunden). Bayern: Bayern kam im Sommer 2019 auf 19,0 °C (15,9 °C ) und war mit etwa 235 l/m² (314 l/m² ) das zweitniederschlagsreichste Bundesland.

Die Sonne schien rund 780 Stunden (623 Stunden). Die größte Niederschlags-Tagesmenge des Sommers meldete Kreuth-Glashütte südlich vom Tegernsee mit 138,9 l/m² am 28. Juli. Bei einem schweren Gewitter am Nachmittag des 10.

Juni prasselten zwischen Ammersee und München Hagelkörner bis zu 8 cm Durchmesser herab und sorgten für große Schäden. Am Abend des 18. August zog ein heftiges Gewitter mit Hagel und Orkanböen von Kahl bis nach Alzenau, nördlich von Aschaffenburg, eine Spur der Verwüstung.

  • Alle in dieser Pressemitteilung genannten Jahreszeitenwerte sind vorläufige Werte;
  • Die für die letzten zwei Tage der Jahreszeit verwendeten Daten basieren auf Prognosen;
  • Bis Redaktionsschluss standen nicht alle Messungen des Stationsnetzes des DWD zur Verfügung;

Hinweis: Die bundesweiten Spitzenreiter bei Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer finden Sie jeweils am zweiten Tag des Folgemonats als „Thema des Tages” unter www. dwd. de .

Wie warm war es 2019?

Heißestes Jahr war 2018 – Mit einer Mitteltemperatur von 10,3 Grad war das Jahr 2019 zusammen mit dem Jahr 2014 das bisher zweitwärmste in Deutschland beobachtete Jahr seit dem Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen im Jahr 1881. 9 der 10 wärmsten Jahre in Deutschland lagen innerhalb der letzten 20 Jahre.

Während der letzten 32 Jahre traten nur zwei unterdurchschnittlich warme Jahre auf (bzgl. des Referenzzeitraums 1961-1990). Das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen war 2018 (mittlere Temperatur 10,5 Grad), gefolgt von 2014 ((mittlere Temperatur 10,3 Grad).

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Wie war das Wetter im Sommer 2018?

SH und MV: Wärmster Sommer seit Beginn der Messungen – Es ist ein Traumsommer für Nord- und Ostseeurlauber, für Freibadbesitzer, Eisverkäufer und jeden, der ein bisschen Zeit im Freien genießen kann. Für Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) den wärmsten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881.

In Niedersachsen und Hamburg – sie werden in der Statistik des DWD zusammengefasst – wurden nur in den Sommermonaten 2003 noch höhere Temperaturmittelwerte gemessen. Mecklenburg-Vorpommern kommt auf 850 Sonnenstunden, Schleswig-Holstein auf 750, Niedersachsen auf 745 und Hamburg auf immerhin noch 720 Stunden Sonnenschein.

Der norddeutsche Höchstwert für diesen Sommer liegt bei 37,9 Grad, gemessen am 7. August in Barsinghausen-Hohenbostel (Niedersachsen). Warm wird es bis in den im Oktober, der die Norddeutschen auch noch einmal in Sommerlaune versetzt.

Wann kommt die nächste Hitze?

Schon Sommermonat Juli zu heiß Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes lag der Temperatur-Durchschnitt im Juli 2022 laut einer ersten Auswertung bei 19,2 Grad und damit 2,3 Grad über dem international gültigen Vergleichswert der Jahre 1961 bis 1990.

War 2019 ein hitzesommer?

Hitzewelle Juni 2019 (Hoch Vera)
 40 °C, rot > 30 °C; NOAA-NWS-CPC)”> 40 °C, rot > 30 °C; NOAA-NWS-CPC)” src=”https://upload. wikimedia. org/wikipedia/commons/thumb/7/7c/Wcmax_JUN_23_-_JUL_6_2019_cr. png/238px-Wcmax_JUN_23_-_JUL_6_2019_cr. png” decoding=”async” width=”238″ height=”250″ srcset=”//upload. wikimedia. org/wikipedia/commons/thumb/7/7c/Wcmax_JUN_23_-_JUL_6_2019_cr. png/357px-Wcmax_JUN_23_-_JUL_6_2019_cr.

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Juni – 6. Juli 2019 (lila > 40 °C, rot > 30 °C; NOAA-NWS-CPC)

Unwetter Hitzewelle
Wetterlage Omegahoch
Daten
Entstehung um 23. Juni 2019
Höhepunkt 25. –30. Juni 2019
Auflösung Anfang Juli 2019
Maximal­temperatur 46,0 °C ( Vérargues , FR, ‎ 28. )
Folgen
Betroffene Gebiete Europa und Mittelmeer

 Karte mit allen verlinkten Seiten: OSM | WikiMap In Europa herrschte Ende Juni 2019 verbreitet Hitze. Die Temperaturen überstiegen mancherorts 40 °C, mit einem neuen Allzeit-Rekordwert der Lufttemperatur in Frankreich (46,0 °C) und Andorra. Gegen Ende Juli 2019 setzte eine zweite Hitzewelle ein. Dieses Ereignis brachte mit neuerlich Temperaturen über 40 °C Allzeit-Rekorde für Deutschland, Luxemburg, die Niederlande, Belgien und das Vereinigte Königreich.

Was war im Sommer 2019?

Freitag, 30. 08. 2019 Bronze in allen Kategorien: Der Sommer 2019 war nach 2003 und 2018 der dritttrockenste und -sonnigste der vergangen 30 Jahre und sogar der drittwärmste seit Messbeginn vor knapp 140 Jahren. Die Hitzewelle Ende Juli sprengte dabei alle Rekorde. Mittelmeerfeeling an Nord- und Ostsee: Der Sommer 2019 brachte den deutschen Küsten wie hier in Travemünde viele Tage mit bestem Badewetter. Bild: dpa Mit einer Durchschnittstemperatur von 19,2 Grad ist der Sommer 2019 fast so warm wie der Jahrhundertsommer 2018 gewesen. Unterm Strich war es der drittwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, in Berlin, Brandenburg und Sachsen sogar der wärmste.

Besonders die drei Hitzewellen Ende Juni, Ende Juli und Ende August stechen ins Auge. Am 25. Juli zeigte das Thermometer an mehr als 20 Wetterstationen über 40 Grad an. Mit 41,2 Grad wurde in Duisburg und in Tönisvorst an diesem Tag sogar ein neuer bundesweiter Allzeitrekord aufgestellt.

Mit knapp 50 Tagen mit einer Temperatur von über 25 Grad wurden rund doppelt so viele Sommertage wie sonst üblich gemessen. An 17 Tagen zeigte das Thermometer im Landesmittel sogar Werte von über 30 Grad an. Dies sind zwölf Tage mehr als im langjährigen Schnitt. Die Mitteltemperatur lag nur minimal unter derjenigen der Sommer 2003 und 2018. Im Landesdurchschnitt kamen mit rund 175 Liter Regen pro Quadratmeter nur rund 70 Prozent des Mittels zusammen. Mit 50 bis 60 Litern war es in Teilen von Sachsen-Anhalt und Thüringen am trockensten. Am Alpenrand kamen hingegen teils über 500 Liter Wasser pro Quadratmeter zusammen. Mit durchschnittlich 175 Liter Regen pro Quadratmeter gehört der Sommer zu den trockensten der letzten 30 Jahre. In Sachen Sonnenschein geht der Sommer 2019 als der viertsonnigste seit Messbeginn 1951 in die Geschichtsbücher ein. Durchschnittlich schien die Sonne dabei 755 Stunden lang. Am meisten Sonne gab es mit knapp 900 Stunden auf der Ostseeinsel Rügen. Leicht unterdurchschnittlich war es hingegen im Norden von Schleswig-Holstein.

Am Oberrhein musste man an über 30 Tagen bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke schwitzen. Die größte Tagesmenge gab es am 28. Juli mit knapp 140 Liter in Kreuth-Glashütte in Oberbayern. Die Bodenfeuchte erreichte aufgrund der trockenen Vorgeschichte von Nordrhein-Westfalen bis Brandenburg die niedrigsten Werte seit Messbeginn 1961.

In einem breiten Streifen quer über die Landesmitte hinweg brachte der Sommer 120 bis 140 Prozent des in einem durchschnittlichen Sommer üblichen Sonnenscheins. Nach 2003 und 2018 war der Sommer 2019 der drittsonnigste der letzten 30 Jahre.

Welcher Sommer war wärmer 2019 oder 2020?

Mit einer Jahresmitteltemperatur von 10,4 °C war 2020 das zweitwärmste Jahr in Deutschland seit 1881, mit geringem Abstand zu dem bisher wärmsten Jahr 2018 (10,5 °C) und knapp vor 2019 und 2014 (jeweils 10,3 °C) (Abb. 1). Im Vergleich zur Referenzperiode 1961-1990 war das Jahr 2,2 Kelvin zu warm.

Was war der heißeste Sommer in Deutschland?

Die heißesten Sommer aller Zeiten: Hitzerekorde in NRW – Aktualisiert: 18. 07. 2022, 05:42 | Lesedauer: 4 Minuten Die Anzeige eines Thermometers zeigt 46,9 Grad in der Sonne an, während im Hintergrund die Menschen im Schwimmbad sind. Am 25. Juli 2019 wurden in Lingen 42,6 Grad gemessen, so heiß war es in Deutschland noch nie. Die Wetterstation wurde verlegt, um zu prüfen, ob der Rekordwert Bestand hat. Foto: Martin Remmers/dpa Essen. Waren die Sommer in NRW in der Vergangenheit anders als 2022? Welche Sommer waren bisher die heißesten aller Zeiten? Unwetter mit Starkregen, schwere Gewitter und Überschwemmungen: Der Sommer 2021 hatte sich in NRW nicht von seiner besten Seite gezeigt. Wir haben die heißesten Sommer in NRW gesammelt, nach Auswertungen des Deutschen Wetterdiensts (DWD) , des Bundesamts für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz und der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG):

  • Der sogenannte Jahrhundertsommer des Jahres 2003 bleibt mit einer Durchschnittstemperatur von 19,7 Grad der Spitzenreiter bei den Temperaturen. Ungeachtet einzelner Spitzenwerte in Regionen und Städten war der Sommer im Jahr 2003 der bisher wärmste seit der Wetteraufzeichnung. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes wurden im August 2003 in Karlsruhe Temperaturen von 40,2 Grad gemessen.
  • In der Liste der heißesten Sommer seit 1881 landet auch der Sommer aus dem Jahr 2018. Auch dieser Sommer war außergewöhnlich warm und trocken und erinnerte zumindest von den Temperaturen her an die Mittelmeerregionen. Mit einer bundesweiten Durchschnittstemperatur von 19,3 Grad war dieser Sommer um rund 3 Grad wärmer als das langjährige Mittel, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) Ende August 2018 mit.
  • Der Sommer im Jahr 2019 : Erst drei Jahre liegt er zurück, einer der heißesten Sommer seit Aufzeichnung der Wetterdaten. Im letzten Sommer wurde die bisher höchste Temperatur in Deutschland und in NRW gemessen: Im Dezember 2020 verkündete der DWD, dass der Rekord aus Lingen im Emsland aus dem Jahr 2019 annulliert werden muss. Die Temperaturen der Messstation seien nicht repräsentativ für die Region.
    • 2022 wiederum ist bisher vor allem durch anhaltende Trockenheit und Hitze geprägt;
    • Auch in den vergangenen Jahren sind bereits viele Hitzerrekorde gebrochen worden;
    • Das langjährige Mittel wird aus den Werten der Jahre 1961 bis 1990 berechnet;

    Neuer Spitzenreiter in der Rangliste des DWD ist damit Duisburg. Hier wurden am 25. Juli 2019 41,2 Grad Celsius gemessen.

  • Der Sommer aus dem Jahr 1947 : Über 60 Jahre liegt der Sommer bereits zurück. Viele Daten stehen aus dieser Zeit nicht zur Verfügung. Allerdings: Der Allzeit-Juni-Rekord stammt aus dem Jahr 1947. Die höchste jemals in einem Juni in NRW gemessene Temperatur liegt bei 37,9 Grad. Gemessen wurde sie am 27. Juni 1947 an Stationen in Köln und Königswinter.
  • Der Sommer 1994 : 18,4 Grad im Durchschnitt notierten die Meteorologen für den Sommer im Jahr 1994. In Düsseldorf lag die Durchschnittstemperatur bei 19,3 Grad, in Münster bei 18,5. Überall in Deutschland und auch in NRW schien die Sonne im Sommer 1994 überdurchschnittlich lange – im Vergleich zum Mittel der vergangenen 30 Jahre.

Vielen Menschen allerdings macht Hitze gesundheitlich zu schaffen. Wie eine Statista-Auswertung aus dem Jahr 2018 zeigt, klagten 76 Prozent der Frauen und 74 Prozent der Männer über Abgeschlagenheit. Auf Rang zwei der Probleme lagen Schlafstörung (63 Prozent Frauen, 62 Prozent Männer). Befragt wurden 1002 Menschen ab 14 Jahren.

Wie war der Sommer in 2020?

Die Temperaturen im Sommer – Dabei begann der Sommer 2020 verhältnismäßig normal. Im Juni war der Norden zu warm und der Süden zu kühl, und im Juli der Norden zu kühl und der Süden zu warm. In Summe glichen sich die zwei Monate nahezu aus und waren mit einer Differenz von rund +1,0 Grad nur leicht zu warm.

  1. Der August aber, der heizte ordentlich ein und sein Temperaturüberschuss betrug zum 23;
  2. August im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert noch immer rund +5 Grad;
  3. Die durchschnittliche Temperatur betrug im Sommer 2020 +18,2 Grad und war im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert von 1961-1990 um +1,9 Grad zu warm;

Im Vergleich zum Referenzwert von 1981-2010 betrug die Abweichung +1,1 Grad. Der wärmste Temperaturwert konnte am 9. August mit +38,6 Grad über Trier-Petrisberg gemessen werden. Der tiefste Temperaturwert konnte mit +0,5 Grad über dem Oberharz am Brocken-Stiege gleich zum Beginn des meteorologischen Sommers registriert werden.

  • Auf die Bundesländer bezogen war mit einer Abweichung vom vieljährigen Mittelwert von +2,2 Grad Rheinland-Pfalz das wärmste Bundesland;
  • Am kühlsten war es mit einer Differenz von +1,6 Grad über Niedersachsen und Schleswig-Holstein;

Im Schnitt gab es 10,4 Hitzetage (>+30 Grad), 38 Sommertage (>+25 Grad) und 1,6 Tropennächte (>+20 Grad). Weiterlesen: So war das Wetter im Sommer 2020 – Deutlich zu warm, regional erheblich zu trocken mit viel.

Wie viele hitzetote 2018?

Wenn es richtig heiß ist, kann ein Aufenthalt im Freien mitunter gefährlich sein. Das zeigt eine neue Analyse zu Hitzetoten in den vergangenen Jahren. 01. 07. 2022 Hohe Sommertemperaturen haben einer Studie zufolge in den Jahren 2018 bis 2020 jeweils zu Tausenden hitzebedingter Sterbefälle in Deutschland geführt.

Zum ersten Mal seit Beginn des Untersuchungszeitraum im Jahr 1992 sei eine Übersterblichkeit aufgrund von Hitze in drei aufeinanderfolgenden Jahren aufgetreten, schrieben Forschende von Robert Koch-Institut (RKI), Umweltbundesamt (Uba) und Deutschem Wetterdienst (DWD) am Freitag im “Deutschen Ärzteblatt”.

Hohe Temperaturen können unter anderem das Herz-Kreislauf-System stark belasten und bestehende Beschwerden, wie etwa Atemwegserkrankungen, verstärken. Da Hitze nur selten als direkte Todesursache erkannt wird, nutzten die Studienautoren für ihre Analyse statistische Verfahren.

  • Besonders stark war der Effekt vor vier Jahren, dem zweitwärmsten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1881;
  • “Insbesondere das Jahr 2018 liegt mit einer geschätzten Anzahl von etwa 8;
  • 700 hitzebedingten Sterbefällen in einer ähnlichen Größenordnung wie die historischen Hitzejahre 1994 und 2003 (jeweils rund 10;

000 Sterbefälle)”, schreiben die Forschenden.

Wann ist die Schafskälte in Deutschland?

Gibt es die Schafskälte auch in anderen Ländern? – Die Schafskälte in ein Wetterphänomen, das sich über Mitteleuropa erstreckt. Dabei sind Deutschland und Österreich am stärksten vom Kälteeinbruch betroffen. Während tiefer gelegene Gebiete weniger von der Kaltfront spüren, macht sich die Schafskälte vor allem im Alpenraum bemerkbar.

In der Alpenregion um Salzburg, Tirol und Kärnten unterscheidet man die Wetterlage in zwei Phasen. Ein erster Kälteeinbruch tritt häufig zwischen dem 3. und 5. Juni auf. Ein zweite kalte Wetterphase findet in der Regel zwischen dem 15.

und 21. Juni statt. Quelle: 1 Flohn und Hess: Meteorologische Rundschau. Ausgabe. Stuttgart 1949, S. 258. Über den Autor Birgit Amend hat einen Master of Science in Business Administration und ist studierte Diplom-Betriebswirtin. Sie arbeitet seit 15 Jahren im Marketing, zuletzt im Online Marketing. Schon in jungen Jahren entdeckte sie die Freude, spannende Geschichten zu lesen und zu erzählen. In ihrer Freizeit liebt sie das Wandern, die Natur und ihren Garten. Dabei beobachtet sie das Wetter und verlässt sich dabei auf die TFA-Messgeräte.

Wird der Sommer 2022 heiß?

So war das Wetter im Juli 2022: Hitze, Unwetter und über 40 Grad möglich – Im Juli solltest du den Regenschirm sicherheitshalber lieber öfter mitnehmen. Die Wetter-Experten:innen sagen voraus, dass der Juli 2022 ziemlich nass ausfallen könnte, vor allem im Norden von Deutschland.

Auch im Südosten sind viele Regenschauer sehr wahrscheinlich. Es wird in Deutschland eine Durchschnittstemperatur von 17 -18 Grad erwartet. Zur Einordnung: Im vergangenen Jahr lag die Durchschnittstemperatur bei 18,3 Grad.

Nach einem kühlen und regnerischen Juli-Start, steigen die Temperaturen Mitte Juli (ab dem 11. Juli) allerdings wieder hoch – und zwar so richtig. Es kommt eine heftige Hitzewelle auf Europa zu! In manchen Regionen in Mitteleuropa werden sogar Temperaturen über 45 Grad Grad erwartet, da die Sahara-Luft bis dorthin zieht.

Berechnungen des globalen Wettervorhersagemodells GFS ergeben, dass es in Teilen von Nordrhein-Westfalen in der Woche ab dem 18. Juli sogar bis zu 46 Grad werden könnte. Aber nicht nur in Nordrhein-Westfalen wird geschwitzt.

Der deutsche Wetterdienst erwartet in der Woche ab dem 18. Juli eine starke Hitzewelle für fast alle Bundesländer in Deutschland. Im Südwesten sind teilweise Temperaturen von etwa 38 Grad möglich, gerechnet wird aktuell aber mit 30 bis 36 Grad. Und auch im Norden von Deutschland werden die Temperaturen laut Wetterprognose auf bis zu 33  Grad ansteigen. Das könnte dir auch gefallen:

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Wann kommt Hitzewelle 2022?

Der wärmste Juni in Europa war der Juni 2019, der wegen einer durch das langanhaltende Hoch Vera verursachten Hitzewelle noch 0,3 °C wärmer war. Besonders betroffen war im Juni 2022 der Süden Europas in Portugal, in Spanien, in Frankreich und in Italien.

Wann wird es wieder warm 2022?

Bekommen wir einen Hitzesommer? – Das wäre eine weniger schöne Entwicklung. Nach dem rekordverdächtigen trockenen Frühling nun auch noch ein trockener Sommer. Für Natur und Landwirtschaft ist das wohl eher die schlechtere Entwicklung. Etwas mehr Regen würde dringend benötigt.

Doch wie könnten sich die Temperaturen entwickeln? Da sieht das europäische Wettermodell ECMWF einen sehr warmen bis heißen Juli. Der Monat könnte deutschlandweit um 2 Grad zu warm ausfallen. Das bedeutet 2 Grad wärmer als das Klimamittel der vergangenen 30 Jahre.

Juni und August könnten jeweils bis zu 1 oder 1,5 Grad wärmer ausfallen. Insgesamt sehen die Europäer also eher einen sehr warmen Sommer in Deutschland. Wie Wird Der Sommer 2019 In Deutschland Besonders der Juli 2022 könnte in Deutschland laut ECMWF sehr warm bis heiß ausfallen. Der US-Wetterdienst NOAA sieht das nicht ganz so extrem. Für den ersten meteorologischen Sommermonat Juni wurden die Berechnungen aktuell ordentlich gestutzt. Der Monat soll inzwischen maximal durchschnittlich ausfallen und das im Vergleich zu den Jahren 1991 bis 2020.

Was war der heißeste Sommer in Deutschland?

Die heißesten Sommer aller Zeiten: Hitzerekorde in NRW – Aktualisiert: 18. 07. 2022, 05:42 | Lesedauer: 4 Minuten Die Anzeige eines Thermometers zeigt 46,9 Grad in der Sonne an, während im Hintergrund die Menschen im Schwimmbad sind. Am 25. Juli 2019 wurden in Lingen 42,6 Grad gemessen, so heiß war es in Deutschland noch nie. Die Wetterstation wurde verlegt, um zu prüfen, ob der Rekordwert Bestand hat. Foto: Martin Remmers/dpa Essen. Waren die Sommer in NRW in der Vergangenheit anders als 2022? Welche Sommer waren bisher die heißesten aller Zeiten? Unwetter mit Starkregen, schwere Gewitter und Überschwemmungen: Der Sommer 2021 hatte sich in NRW nicht von seiner besten Seite gezeigt. Wir haben die heißesten Sommer in NRW gesammelt, nach Auswertungen des Deutschen Wetterdiensts (DWD) , des Bundesamts für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz und der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG):

  • Der sogenannte Jahrhundertsommer des Jahres 2003 bleibt mit einer Durchschnittstemperatur von 19,7 Grad der Spitzenreiter bei den Temperaturen. Ungeachtet einzelner Spitzenwerte in Regionen und Städten war der Sommer im Jahr 2003 der bisher wärmste seit der Wetteraufzeichnung. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes wurden im August 2003 in Karlsruhe Temperaturen von 40,2 Grad gemessen.
  • In der Liste der heißesten Sommer seit 1881 landet auch der Sommer aus dem Jahr 2018. Auch dieser Sommer war außergewöhnlich warm und trocken und erinnerte zumindest von den Temperaturen her an die Mittelmeerregionen. Mit einer bundesweiten Durchschnittstemperatur von 19,3 Grad war dieser Sommer um rund 3 Grad wärmer als das langjährige Mittel, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) Ende August 2018 mit.
  • Der Sommer im Jahr 2019 : Erst drei Jahre liegt er zurück, einer der heißesten Sommer seit Aufzeichnung der Wetterdaten. Im letzten Sommer wurde die bisher höchste Temperatur in Deutschland und in NRW gemessen: Im Dezember 2020 verkündete der DWD, dass der Rekord aus Lingen im Emsland aus dem Jahr 2019 annulliert werden muss. Die Temperaturen der Messstation seien nicht repräsentativ für die Region.
    1. 2022 wiederum ist bisher vor allem durch anhaltende Trockenheit und Hitze geprägt;
    2. Auch in den vergangenen Jahren sind bereits viele Hitzerrekorde gebrochen worden;
    3. Das langjährige Mittel wird aus den Werten der Jahre 1961 bis 1990 berechnet;

    Neuer Spitzenreiter in der Rangliste des DWD ist damit Duisburg. Hier wurden am 25. Juli 2019 41,2 Grad Celsius gemessen.

  • Der Sommer aus dem Jahr 1947 : Über 60 Jahre liegt der Sommer bereits zurück. Viele Daten stehen aus dieser Zeit nicht zur Verfügung. Allerdings: Der Allzeit-Juni-Rekord stammt aus dem Jahr 1947. Die höchste jemals in einem Juni in NRW gemessene Temperatur liegt bei 37,9 Grad. Gemessen wurde sie am 27. Juni 1947 an Stationen in Köln und Königswinter.
  • Der Sommer 1994 : 18,4 Grad im Durchschnitt notierten die Meteorologen für den Sommer im Jahr 1994. In Düsseldorf lag die Durchschnittstemperatur bei 19,3 Grad, in Münster bei 18,5. Überall in Deutschland und auch in NRW schien die Sonne im Sommer 1994 überdurchschnittlich lange – im Vergleich zum Mittel der vergangenen 30 Jahre.

Vielen Menschen allerdings macht Hitze gesundheitlich zu schaffen. Wie eine Statista-Auswertung aus dem Jahr 2018 zeigt, klagten 76 Prozent der Frauen und 74 Prozent der Männer über Abgeschlagenheit. Auf Rang zwei der Probleme lagen Schlafstörung (63 Prozent Frauen, 62 Prozent Männer). Befragt wurden 1002 Menschen ab 14 Jahren.

Wie war der Sommer in 2020?

Die Temperaturen im Sommer – Dabei begann der Sommer 2020 verhältnismäßig normal. Im Juni war der Norden zu warm und der Süden zu kühl, und im Juli der Norden zu kühl und der Süden zu warm. In Summe glichen sich die zwei Monate nahezu aus und waren mit einer Differenz von rund +1,0 Grad nur leicht zu warm.

Der August aber, der heizte ordentlich ein und sein Temperaturüberschuss betrug zum 23. August im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert noch immer rund +5 Grad. Die durchschnittliche Temperatur betrug im Sommer 2020 +18,2 Grad und war im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert von 1961-1990 um +1,9 Grad zu warm.

Im Vergleich zum Referenzwert von 1981-2010 betrug die Abweichung +1,1 Grad. Der wärmste Temperaturwert konnte am 9. August mit +38,6 Grad über Trier-Petrisberg gemessen werden. Der tiefste Temperaturwert konnte mit +0,5 Grad über dem Oberharz am Brocken-Stiege gleich zum Beginn des meteorologischen Sommers registriert werden.

  1. Auf die Bundesländer bezogen war mit einer Abweichung vom vieljährigen Mittelwert von +2,2 Grad Rheinland-Pfalz das wärmste Bundesland;
  2. Am kühlsten war es mit einer Differenz von +1,6 Grad über Niedersachsen und Schleswig-Holstein;

Im Schnitt gab es 10,4 Hitzetage (>+30 Grad), 38 Sommertage (>+25 Grad) und 1,6 Tropennächte (>+20 Grad). Weiterlesen: So war das Wetter im Sommer 2020 – Deutlich zu warm, regional erheblich zu trocken mit viel.

Was war der heißeste Tag in Deutschland?

Stand: 20. 07. 2022 00:27 Uhr Mit 40 Grad, die in Emsdetten in NRW gemessen wurden, war der Dienstag zumindest vorläufig der heißeste Tag des Jahres. Die Hitze ist vor allem für alte und schwache Menschen ein Problem. Für das Jahr 2022 ist voraussichtlich ein neuer deutscher Temperaturrekord erreicht worden.

  • Wie das ARD-Wetterkompetenzzentrum berichtet, wurden in Emsdetten in Nordrhein-Westfalen 40 Grad gemessen;
  • Zuvor hatte der Deutsche Wetterdienst als vorläufigen Spitzenreiter eine Station in Duisburg-Baerl mit 39,3 Grad angegeben;

Es ist möglich, dass später noch höhere Daten gemeldet werden. Der bisherige Rekord für dieses Jahr lag bei 39,2 Grad und wurde vor exakt vier Wochen, am 19. Juni, aufgestellt. Laut DWD liegt der Hitzerekord in Deutschland bei 41,2 Grad – gemessen am 25. Juli 2019 in Duisburg.

Wann war die letzte Hitzewelle?

6 Hitzewellen 2019 – Abb. 7: Höchsttemperaturen während der Hitzewelle 14. Juli – 3. August 2019 Abb. 8: 2m-Temperatur und Bodenfeuchte während der zwei Hitzewellen im Juni und Juli 2019 in NO-Frankreich und Belgien Das Jahr 2019 war durch zwei Hitzeperioden Ende Juni und Ende Juli in Mittel- und Westeuropa geprägt. Der Sommer 2019 gehört zu den fünf wärmsten Sommern in Europa seit dem 16.

  1. Jahrhundert und wird nur von den Sommern 2018, 2010 und 2003 übertroffen, die alle bereits im 21;
  2. Jahrhundert liegen;
  3. Die gemittelten kontinentalen Temperaturen lagen im Sommer 2019 um 2 °C über dem Durchschnitt von 1981-2010 und sind vergleichbar mit denen von 2003;

Der Juni war in Deutschland der wärmste Juni seit Beginn der Messungen; er war sogar wärmer als der Juni im Jahrhundertsommer 2003. Die Wärmebelastung trat besonders in Ostdeutschland auf, wo die Juni-Temperaturen um 5 °C und mehr über dem langjährigen Juni-Mittel lagen.

Der höchste Wert wurde mit 39,6 °C in Bernburg/Saale gemessen. Noch stärker wirkte sich die Hitzewelle in Frankreich aus, wo die Werte teilweise um 10 °C über den langjährigen Juni-Mitteltemperaturen lagen.

In Gallargues-le-Montueux in Okzitanien wurde mit 45,9°C sogar ein neuer französischer Rekord aufgestellt, der den bisherigen Temperatur-Rekord von 44,1 °C aus dem Jahre 2003 deutlich übertraf. Werte über 40 °C wurden auch in Spanien gemessen, so mit 44,4 °C in Alburquerque in der Region Extremadura.

  • Der heiße Juni 2019 wurde vor allem in Deutschland noch übertroffen durch die Hitzewelle Ende Juli;
  • Während dieser Hitzewelle wurde zunächst ein neuer nationaler Rekord von 42,6 °C in Lingen (Emsland) aufgestellt, der jedoch später vom DWD wegen Mängel an der Wetterstation anulliert wurde;

Der Schwerpunkt der Hitzewelle lag diesmal im Westen Deutschlands. Der bisherige Hitzerekord in Deutschland wurde mit 40,3 °C 2015 in Kitzingen erreicht; der neue Rekord von Lingen lag um mehr als 2 °C darüber. Insgesamt wurde der Rekordwert von 2015 im Juli 2019 von 14 Stationen übertroffen, von denen außer Lingen noch drei weitere Stationen Werte von über 41 °C aufzuweisen hatten.

Nationale Hitzerekorde gab es auch in anderen Ländern in Westeuropa und in Skandinavien. Zum ersten Mal über 40 °C wurden in den Niederlanden und Belgien gemessen. Helsinki verzeichnete einen Rekordwert von 33,2 °C, Schweden über 32 und Norwegen über 34 Grad.

Die Hitzewellen im Juni und Juli zeigen einige charakteristische Unterschiede. Die räumliche Ausdehnung reichte im Juli weiter nach Norden als während der Hitzewelle im Juni. Und die Hitzewelle im Juni, die in Nordafrika begann und sich dann nach Nordfrankreich ausdehnte, setzte weiter im Süden ein als im Juli, die in Frankreich einsetzte und später bis nach Skandinavien reichte.

  1. Bei beiden Hitzewellen erstreckte sich ein Hochdruckrücken von Nordafrika bis Westeuropa, der jedoch im Juni stärker ausgebildet war;
  2. Die Folge waren stärkere Südwinde und ein weit nach Norden reichendes Eindringen von Sahara-Luft nach Europa;

Für die Hitze Ende Juni war demnach primär die Advektion warmer Luft aus Afrika bestimmend. Die hohen 2m-Temperaturen Ende Juli 2019 waren dagegen stärker durch einen vertikalen Fluss sensibler Wärme vom Boden in die Atmosphäre bedingt. Grund war ein ausgetrockneter Boden, bedingt zum einen durch die Hitzewelle Ende Juni, zum anderen durch fehlenden Niederschlag und starke Sonneneinstrahlung zwischen den beiden Hitzeperioden.

Die fehlende Bodenfeuchte verhinderte eine Abkühlung durch Verdunstung, so dass die Erwärmung des Bodens direkt an die Atmosphäre abgegeben wurde. Durch Advektion bzw. horizontalen Lufttransport wurde die so erwärmte Luft über Frankreich hinaus bis nach Skandinavien transportiert.

Inzwischen gibt es einen Forschungszweig, der sich mit der Frage beschäftigt, inwieweit einzelne Extremereignisse dem Klimawandel oder anderen Faktoren zuzuordnen sind. Dabei wird in Modellsimulationen die Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines Extremereignisses unter den gegenwärtigen Klimabedingungen mit der Wahrscheinlichkeit unter nicht vom Klimawandel beeinflussten Bedingungen verglichen.

  • Die Hitzewelle in Frankreich und den Niederlanden im Juli ist danach auch unter den gegenwärtigen Klimabedingungen, d;
  • bei einer globalen Erwärmung von ca;
  • 1 °C gegenüber den vorindustriellen Verhältnissen, ein äußerst seltenes Ereignis, das nur alle 10-150 Jahre einmal zu erwarten ist;

Ohne den Klimawandel wäre die Hitzewelle in diesen beiden Ländern extrem unwahrscheinlich und sollte nur einmal in 1000 Jahren vorkommen. Ihre Wahrscheinlichkeit hat sich also um das Zehnfache erhöht. In Deutschland tritt unter den gegenwärtigen Klimabedingungen eine solche Hitzewelle um das Dreifache häufiger auf als ohne den Klimawandel.