Wie Wird Der Winter 2021 In Deutschland?

Wie Wird Der Winter 2021 In Deutschland
Moorlandschaft im Winter © Thomas Möller Zoom Offenbach, 28. Februar 2022 – In den Wintermonaten Dezember 2021 sowie Januar und Februar 2022 herrschte fast ständig die gleiche Großwetterlage: Mächtige Sturmtiefs zogen unaufhörlich von Westen über den Nordatlantik und bogen über den Britischen Inseln nach Norden ab.

  1. In deren Einflussbereich geriet auch immer wieder ganz Deutschland;
  2. Trotz des regen Tiefdruckeinflusses war der Winter hierzulande sonnenscheinreich;
  3. Er brachte zugleich einen Niederschlagsüberschuss und deutlich zu hohe Temperaturen;

Während das Bergland zeitweilig mit herrlichem Winterfeeling grüßte, erlebte das Flachland in vielen Gebieten einen Totalausfall des Winters. Das meldet der Deutsche Wetterdienst ( DWD ) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner 2 000 Messstationen.

Winter 2021/22 in Deutschland elfter zu warmer Winter in Folge Die Durchschnittstemperatur lag im Winter 2021/22 mit 3,3 Grad Celsius ( °C ) um 3,1 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990.

Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Periode 1991 bis 2020 betrug die Abweichung +1,9 Grad. Damit gehört der Winter 2021/22 zu den sieben wärmsten seit Beginn kontinuierlicher Wetteraufzeichnung im Jahr 1881 und ist zugleich der elfte zu warme Winter in Folge.

Einen schneereichen und kalten Winter suchte man im Flachland meist vergeblich. Nur um Weihnachten zeigte er sich zunächst im Süden, dann im Nordosten für ein paar Tage. Hierbei verzeichnete Oberstdorf im Allgäu am 22.

Dezember mit -19,2°C den bundesweit niedrigsten Temperaturwert. Im Westen und Südwesten viel der Winter jedoch meist völlig aus. So registrierten zahlreiche Stationen von Anfang Dezember bis Ende Februar keinen einzigen Tag mit Dauerfrost. Zum Jahreswechsel führte ein ungewöhnlicher Warmluftvorstoß regional zu Temperaturrekorden.

  1. Rheinfelden, im äußersten Südwesten Baden-Württembergs, meldete am 4;
  2. Januar mit 18,2 °C den deutschlandweit höchsten Wert des Winters 2021/22;
  3. Positive Niederschlagsbilanz, im Flachland gebietsweise kaum Schnee Der Winter 2021/22 übertraf mit annähernd 200 Litern pro Quadratmeter ( l/m² ) seinen Klimawert, der im Mittel der Referenzperiode 1961 bis 1990 bei 181 l/m² liegt, deutlich;

Verglichen mit der Periode 1991 bis 2020 lag die Abweichung bei rund 10 l/m². Während der Dezember mit nahezu 60 l/m² nur rund 85 Prozent des Solls erfüllte, erreichte der Januar mit knapp 60 l/m² seinen Klimawert fast genau. Der Februar fiel hingegen mit annähernd 80 l/m² und über 160 Prozent des Solls sehr niederschlagsreich aus.

Die größte Tagesmenge meldete Grafling-Mühlen, nordöstlich von Deggendorf, am 28. Dezember mit 66,1 l/m². Der insgesamt meiste Niederschlag fiel im West- und Südstau des Schwarzwaldes mit örtlich mehr als 450 l/m².

Im Lee des Südharzes sowie im Thüringer Becken kamen dagegen vereinzelt weniger als 50 l/m² zustande. Mitte Februar sorgte eine über mehrere Tage andauernde, außergewöhnliche Sturmserie besonders im Norden und Westen für regional immense Schäden. Schnee blieb im Flachland im Winter 2021/22 sehr rar, nur vereinzelt bildete sich in manchen Gebieten kurzzeitig eine Schneedecke.

  • Ein anderes Bild zeigte sich hingegen im Bergland, wo Frau Holle häufig für Nachschub sorgte;
  • Verbreitet sonnig, der Süden jedoch deutlich im Vorteil Mit im Mittel gut 165 Stunden überschritt die Sonnenscheindauer im Winter 2021/22 ihr Soll von 153 Stunden (Periode 1961 bis 1990) um etwa 9 Prozent;

Im Vergleich zur Periode 1991 bis 2020 mit 170 Stunden fiel der aktuelle Winter nahezu durchschnittlich aus. Am meisten zeigte sich die Sonne im Südschwarzwald und im Allgäu mit bis zu 310 Stunden, am wenigsten im Thüringer Wald, dem Frankenwald sowie im Rothaargebirge mit teils weniger als 105 Stunden.

Das Wetter in den Bundesländern im Winter 2021/22 (In Klammern finden Sie die vieljährigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990. Der Vergleich aktueller mit diesen vieljährigen Werten ermöglicht eine Einschätzung des längerfristigen Klimawandels) Baden-Württemberg: Hier lag die Mitteltemperatur bei 3,0 °C (0,0 °C ) sowie die Niederschlagssumme bei annähernd 195 l/m² (224 l/m² ).

Rheinfelden, im äußersten Südwesten Baden-Württembergs, meldete am 4. Januar mit außergewöhnlich frühen und vorfrühlingshaften 18,2 °C den bundesweit höchsten Winterwert. Aufsummiert fiel im West- und Südstau des Schwarzwaldes mit örtlich mehr als 450 l/m² der meiste Niederschlag.

Baden-Württemberg war mit gut 225 Stunden (169 Stunden) mit deutlichem Abstand vor Bayern das sonnenscheinreichste Bundesland. Die Sonne zeigte sich besonders im Südschwarzwald sowie im Allgäu mit bis zu 310 Sonnenstunden deutschlandweit am meisten.

Bayern: Der Freistaat präsentierte sich im Winter 2021/22 mit durchschnittlich 2,2 °C (-1,0 °C ) als die kälteste Region Deutschlands. Am Morgen des 22. Dezember registrierte Oberstdorf im Allgäu mit eisigen -19,2 °C den bundesweit tiefsten Winterwert. Die Niederschlagssumme lag bei rund 185 l/m² (200 l/m² ).

Grafling-Mühlen, nordöstlich von Deggendorf, verzeichnete am 28. Dezember mit 66,1 l/m² die deutschlandweit größte Tagesmenge. Bayern war mit gut 195 Stunden (171 Stunden) nach Baden-Württemberg das zweitsonnenscheinreichste Bundesland.

Im Allgäu schien die Sonne im Winter mit bis zu 310 Stunden bundesweit mit am meisten, im Frankenwald hingegen mit teils weniger als 105 Stunden am geringsten. Berlin: Die Hauptstadt erreichte eine Mitteltemperatur von 3,6 °C (0,5 °C ). Berlin war im Winter 2021/22 mit rund 135 l/m² (131 l/m² ) und gut 135 Stunden (147 Stunden) ein niederschlagsarmes sowie das zweitsonnenscheinärmste Gebiet Deutschlands.

  1. Brandenburg: Für Brandenburg ermittelten die DWD -Klimaexpert:innen eine Durchschnittstemperatur von 3,2 °C (0,1 °C );
  2. Mit einer Sonnenscheindauer von annähernd 150 Stunden erreichte es seinen Klimawert fast genau (149 Stunden);

Mitte Februar führte eine Sturmserie zu teils enormen Schäden: Angermünde, nordöstlich von Berlin, registrierte am 17. Februar Orkanböen bis zu 124,6 km/h. Mit aufgerundet 135 l/m² (123 l/m² ) war Brandenburg die zweitniederschlagsärmste Region. Bremen: Die Stadt an der Weser erreichte im Winter im Mittel 4,7 °C (1,5 °C ).

Sie war damit das wärmste Bundesland. Außerdem war Bremen mit nahezu 140 Stunden (140 Stunden) ein sonnenscheinarmes Gebiet. Der Niederschlag akkumulierte sich auf annähernd 235 l/m² (165 l/m² ) und lag damit fast um die Hälfte über dem dortigen Wintersoll.

Eine Serie von Sturm- und Orkantiefs führte Mitte Februar zu enormen Schäden: Bremerhaven meldete am 18. Februar Orkanböen bis zu 126,0 km/h. Der anhaltende Nordwestwind sorgte hierbei für eine schwere Sturmflut. Hamburg: Die Hansestadt präsentierte sich im Winter mit 4,5 °C (1,2 °C ) nach Bremen als die zweitwärmste Region Deutschlands.

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Für Hamburg ermittelten die Klimaexperten annähernd 270 l/m² (174 l/m² ) und knapp 125 Sonnenstunden (134 Stunden). Damit war es das zweitniederschlagsreichste sowie das sonnenscheinärmste Bundesland. Mitte Februar verursachte eine Serie von Sturm- und Orkantiefs eine sehr schwere Sturmflut, der Pegel der Elbe stieg am 19.

Februar auf 3,75 m über dem mittleren Hochwasser. Hessen: Hessen erreichte eine Mitteltemperatur von 3,4 °C (0,3 °C ), der Niederschlag akkumulierte sich auf gut 200 l/m² (193 l/m² ) und die Sonne schien rund 145 Stunden (136 Stunden). Mitte Februar führte eine Serie von Sturm- und Orkantiefs regional zu teils großen Schäden.

Mecklenburg-Vorpommern: Für das nordöstlichste Bundesland errechneten die DWD -Meteorolog:innen eine Durchschnittstemperatur von 3,3 °C (0,2 °C ) sowie eine Niederschlagsmenge von nahezu 170 l/m² (130 l/m² ).

Mitte Februar fegte eine Serie von Sturm- und Orkantiefs über die Region hinweg und sorgte für große Schäden. Bastorf-Kägsdorf, westlich von Rostock, registrierte am 18. Orkanböen von bis zu 123,1 km/h und Arkona auf Rügen am 19. bis zu 133,9 km/h. Mecklenburg-Vorpommern verzeichnete eine Sonnenscheindauer von abgerundet 145 Stunden und erreichte damit seinen Klimawert fast genau (144 Stunden).

  1. Niedersachsen: Für Niedersachsen ermittelten die Wetterexperten durchschnittlich 4,4 °C (1,2 °C ) sowie fast 235 l/m² (177 l/m² );
  2. Damit gehörte es mit Nordrhein-Westfalen zu den vergleichsweise warmen Regionen;

Mehrere Sturm- und Orkantiefs führten Mitte Februar regional zu immensen Schäden. Am 18. meldete Spiekeroog auf den ostfriesischen Inseln Orkanböen bis zu 135,0 km/h. Mit annähernd 140 Stunden (135 Stunden) zählte das nordwestlichste Bundesland im Winter 2021/22 zu den sonnenscheinarmen Gebieten.

Nordrhein-Westfalen: Nordrhein-Westfalen war im Länderranking mit einer Mitteltemperatur von 4,4 °C (1,7 °C ) ein warmes Bundesland. Die Niederschlagssumme erreichte im Mittel 255 l/m² (223 l/m² ). Mitte Februar sorgten mehrere Sturm-, Orkantiefs für teils enorme Schäden: Am 17.

registrierte Arnsberg-Müschede, südöstlich von Dortmund, Orkanböen bis zu 122,8 km/h. Mit annähernd 140 Stunden (151 Stunden) zählte NRW zu den sonnenscheinarmen Gebieten. Rheinland-Pfalz: Für den Winter 2021/22 berechneten die DWD -Meteorolog:innen für Rheinland-Pfalz durchschnittlich 3,6 °C (0,9 °C ), knapp 195 l/m² (206 l/m² ) und fast 165 Sonnenstunden (152 Stunden).

Saarland: Das Saarland ließ mit einer Niederschlagsbilanz von fast 280 l/m² (255 l/m² ) im Ländervergleich alle anderen Bundesländer hinter sich. Außerdem zählte es mit gut 175 Stunden (155 Stunden) zu den sonnenscheinreichen Gebieten.

In der Region lag die Mitteltemperatur im Winter bei 3,8 °C (1,2 °C ). Sachsen: Der Freistaat war im Winter 2021/22 mit 2,5 °C (-0,4 °C ) die zweitkühlste Region. In Sachsen summierte sich die Niederschlagsmenge auf fast 160 l/m² (152 l/m² ) und die Sonne zeigte sich nahezu 155 Stunden (161 Stunden).

Mitte Februar führte eine Serie von Sturmtiefs regional zu teils großen Schäden. Sachsen-Anhalt: Für Sachsen-Anhalt errechneten die Klimaexpert:innen durchschnittlich 3,6 °C (0,4 °C ) und annähernd 160 Sonnenstunden (145 Stunden).

Im Winter präsentierte sich Sachsen-Anhalt mit fast 130 l/m² (119 l/m² ) leicht über dem Klimawert – und war trotzdem das niederschlagsärmste Bundesland. Im Lee des Südharzes kamen örtlich weniger als 50 l/m² zustande. Die Mitte Februar vorherrschende Sturmserie führte regional zu teils enormen Schäden.

Schleswig-Holstein: In dem Bundesland zwischen Nord- und Ostsee lag die Mitteltemperatur in der vierten Jahreszeit bei 4,2 °C (0,9 °C ) und die Sonne schien aufgerundet 155 Stunden (144 Stunden). Schleswig-Holstein zählte mit knapp 260 l/m² (180 l/m² ) zu den niederschlagsreichen Regionen Deutschlands.

Mitte Februar sorgte eine Serie von Sturm- und Orkantiefs regional für immense Schäden: Büsum in Dithmarschen verzeichnete am 18. Orkanböen von bis zu 143,8 km/h. Hierbei führte der anhaltende Nordwestwind an der Nordseeküste zu einer schweren Sturmflut.

Thüringen: Der Freistaat repräsentierte sich im Winter 2021/22 mit 2,7 °C (-0,6 °C ) als ein kühles Bundesland. Für Thüringen kalkulierte der DWD aufgerundet 170 l/m² (159 l/m² ) und nahezu 140 Sonnenstunden (148 Stunden).

Im Thüringer Becken kamen vereinzelt weniger als 50 l/m² zustande. Mit örtlich weniger als 105 Stunden zeigte sich die Sonne im Thüringer Wald bundesweit mit am geringsten. Alle in dieser Pressemitteilung genannten Monatswerte sind vorläufige Werte. Die für den letzten Tag des Monats verwendeten Daten basieren auf Prognosen.

Bis Redaktionsschluss standen nicht alle Messungen des Stationsnetzes des DWD zur Verfügung. Hinweis: Die bundesweiten Spitzenreiter bei Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer finden Sie jeweils am zweiten Tag des Folgemonats als „Thema des Tages” unter www.

dwd. de/tagesthema. Einen umfassenden klimatologischen Rückblick und eine Vorschau finden Sie ab dem 10. des Folgemonats unter www. dwd. de/klimastatus .

War der Winter 2021 kälter als 2022?

Ein erheblich warmer Winter – Im Flächenmittel erzielte der Winter eine durchschnittliche Temperatur von +3,24 Grad und war im Vergleich zum vieljährigen Klimamittel von 1961 und 1990 um +3,0 Grad zu warm. Im Vergleich zur – wärmeren -Periode von 1991 und 2020 war der Winter 2021/2022 um +1,8 Grad zu warm – und das ist schon eine Hausnummer.

Die Temperaturen im Winter 2021/2022

Monat Temperatur Temperatur­abweichung (1961/1990) Temperatur­abweichung (1991/2020)
Dezember 2021 +2,6 Grad +1,8 Grad +0,8 Grad
Januar 2022 +2,8 Grad +3,3 Grad +1,9 Grad
Februar 2022 +4,5 Grad +4,1 Grad +3,0 Grad
Winter 2021/2022 +3,24 Grad +3,0 Grad +1,8 Grad

Das Wetter im Winter war erheblich zu warm © www. mtwetter. de

Die Abweichung der Temperaturen im Winter 2021/2022 verteilt auf die Bundesländer

Bundesland Abweichung vom Mittelwert 1961 und 1990
Berlin / Brandenburg +3,2 Grad
Baden-Württemberg +2,7 Grad
Bayern +3,1 Grad
Hessen +3,0 Grad
Mecklenburg-Vorpommern +3,1 Grad
Hamburg, Bremen / Niedersachsen +3,2 Grad
Nordrhein-Westfalen +2,7 Grad
Rheinland-Pfalz +2,7 Grad
Schleswig-Holstein +3,2 Grad
Saarland +2,5 Grad
Sachsen +3,1 Grad
Sachsen-Anhalt +3,4 Grad
Thüringen +3,2 Grad

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Wird es ein kalter Winter 2021?

Letzte Aktualisierung: Fr 25. 02. 2022 | 14:59 Uhr – Johanna Lindner Wie Wird Der Winter 2021 In Deutschland > Initialisierung des Players fehlgeschlagen! Bitte aktivieren Sie Flash! Kontakt & Support Das Winterwetter in Deutschland wird von vielen Faktoren beeinflusst. Einige haben sich bereits formiert und lassen Spekulationen über einen kalten Winter 2021/2022 zu. Doch die Chancen schwinden. Die Vorhersage zum Winterwetter setzt sich aus den Monaten Dezember, Januar und Februar zusammen. Bringen diese drei Monate Schnee und Kälte nach Deutschland?.

Wird der Winter 2022 23 kalt?

Winter-Prognose 2022/23: Droht uns ein Kälte-Schock? – Eines vorweg: Bauernregeln sagen keinesfalls das Wetter voraus. Treffen sie zu, ist das reiner Zufall. Was sich aber sagen lässt: In den vergangenen Jahrzehnten sind die Winter immer wärmer geworden.

  1. Klimatologische Trends geben einen ersten Vorgeschmack, wie der bevorstehende Winter werden könnte;
  2. Das US-amerikanische Wettermodell der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) erteilt einem Eiswinter eine klare Abfuhr;

Demnach soll der Winter 2022/23 mit 01,5 bis 1 Grad in Norddeutschland sowie 1 bis 2 Grad in Süddeutschland deutlich wärmer als im langjährigen Klimamittel werden. Laut NOAA soll der Oktober 2022 um 0,5 bis 1 Grad vom langjährigen Mittel abweichen. Der November und der Dezember sollen sich in diesem Jahr ähnlich zeigen.

Wird dieses Jahr noch Schnee kommen?

Wetter im Januar 2022: Frostpeitsche vertreibt milde Luft aus Deutschland – Anfang Januar soll es in Deutschland so richtig ungemütlich werden: Der Wind nimmt laut wetterprognose-wettervorhersage. de ab dem 3. Januar an Intensität zu und treibt Regenschauer übers ganze Land.

  • Mischt sich kalte Luft dazu, könnte es in der ersten Januarwoche sogar in einigen Regionen ordentlich Schnee geben;
  • Laut den aktuellen Prognosen soll es Anfang Januar zwar im Vergleich zu den Temperaturen Ende Dezember 2021 deutlich kälter werden, allerdings bleiben die Temperaturen tagsüber eher über dem Gefrierpunkt;

Somit ist die Wahrscheinlichkeit für Schnee Anfang Januar – zumindest im Flachland – nicht allzu hoch. In den höheren Lagen scheint die Wetterlage hingegen günstig für jede Menge Neuschnee. Wie RUHR24* berichtet, könnte es ab Heilige Drei Könige (Donnerstag, 6.

Wird es noch kalt 2022?

Klimatrend März 2022: Neuer Sonnenrekord, zu warm und bei den Frosttagen vor den Wintermonaten – Der Januar 2022 war 3,3 Grad zu warm, der Februar 2022 endete mit einem Temperaturplus von 4,1 Grad. Auch der dritte Monat im Jahr 2022 endete nach seinem Kaltstart am Anfang auch deutlich zu warm mit 1,7 Grad über dem Klimamittel von 1961-1990.

Was für ein Winter erwartet uns dieses Jahr?

In Deutschland ist 2021 derzeit auf dem Kurs das kälteste Jahr seit 2013 zu werden. Besonders von den letzten drei Jahren hebt sich 2021 ab. 2018, 2019 und 2020 waren allesamt zu trocken und mit 2 Grad über dem Mittel von 1961 bis 1990 deutlich zu warm.

Wird es kalt im Januar 2022?

Nebel im Januar © Rüdiger Manig Zoom Offenbach, 31. Januar 2022 – Der frühlingshafte Start in das neue Jahr wurde nach wenigen Tagen durch kräftige Niederschläge beendet und im weiteren Monatsverlauf brachte hoher Luftdruck über Westeuropa den Niederungen oftmals kontrastarme und trist-trübe Witterungsverläufe, während sich das südliche Bergland über oftmals sonniges Winterwetter erfreuen konnte.

Deutlich messbar zog am Abend des 15. die Druckwelle des Vulkanausbruchs im Seegebiet bei Tonga über das Bundesgebiet hinweg und konnte als „Ausschlag” von den DWD -Luftdruckmessgeräten allerorts festgehalten werden.

Für deutlich mehr Lebendigkeit sorgten aber zeitweilige Wind- und Sturmfelder, die das Monatsende vor allem im Norden und Nordosten prägten. Der Januar war bei annähernd durchschnittlicher Sonnenscheindauer und Niederschlagsmenge deutlich zu warm. Das meldet der Deutsche Wetterdienst ( DWD ) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.

Ein deutlich zu warmer Januar, Dauerfrost nur vorübergehend im Bergland Die Durchschnittstemperatur lag im Januar 2022 mit 2,6 Grad Celsius ( °C ) um 3,1 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990.

Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Periode 1991 bis 2020 betrug die Abweichung 1,7 Grad. Der Januar zeigte sich zumindest in den Niederungen wenig winterlich, denn der Temperaturverlauf war durchweg überdurchschnittlich. Besonders zu Beginn des Monats erreichten die Mitteltemperaturen ein Niveau, womit erst Ende April zu rechnen wäre.

  1. In Rheinfelden, im äußersten Südwesten Baden-Württembergs, wurde am 4;
  2. mit 18,2 °C die deutschlandweit höchste Januartemperatur 2022 registriert;
  3. Lokal traten im Südwesten des Landes auch neue Monatsrekorde auf;

Durch die milde Witterung begann bereits der Pollenflug von Hasel und Erle. Frost mit typischem Winterfeeling gab es nur in den höheren Berglagen. In Oberstdorf wurde am 12. mit -17,3 °C die tiefste Temperatur des Monats gemessen. Regenreiche Mitte und dauerweiße Bergwelt Im Januar fielen rund 60 Liter pro Quadratmeter ( l/m² ) und damit in etwa so viel Niederschlag wie im Mittel der Referenzperiode 1961 bis 1990 (61 l/m² ).

Verglichen mit der Periode 1991 bis 2020 war die Niederschlagsmenge 10 Prozent geringer. Am 4. erfasste ein riesiges Niederschlagsgebiet weite Gebiete Deutschlands und ließ im Anschluss in der Mitte und im Süden die Flusspegel ansteigen.

Baiersbronn-Schönegründ, im Nordschwarzwald, meldete mit 57,2 l/m² in diesem Zusammenhang den höchsten Tagesniederschlag. Während das Bergland mit Dauerwinter grüßte, blieb es im Flachland nur bei Winter-Stippvisiten. So wie am 8. , als kräftige Schneefälle über die mittleren Landesteile hinwegzogen.

  • Der höchste Monatsniederschlag fiel in den Mittelgebirgen;
  • Über 150 l/m² wurden dort gemessen;
  • Besonders trocken blieb es dagegen vor allem in der Magdeburger Börde mit teils unter 20 l/m²;
  • Oftmals trüb in den Niederungen und Tälern, dagegen viel Sonnenschein im Gebirge Mit 45 Stunden erreichte die Sonnenscheindauer in etwa ihr Januar-Soll von 44 Stunden (Periode 1961 bis 1990);

Im Vergleich zu 1991 bis 2020 betrug die negative Abweichung 15 Prozent. Inversionswetterlagen bescherten den Niederungen und Tälern deutlich zu wenig Sonnenschein. Mit weniger als 20 Sonnenstunden blieb es in vielen Gebieten in der Mitte oft trüb. Dagegen lockten die Bergregionen nicht nur mit reichlich Sonnenschein, sondern auch mit beeindruckenden Fernsichten.

  1. Auf den südlichen Mittelgebirgen und den Alpen schien die Sonne örtlich sogar über 100 Stunden;
  2. Das Wetter in den Bundesländern im Januar 2022 (In Klammern finden Sie die vieljährigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990;

Der Vergleich aktueller mit diesen vieljährigen Werten ermöglicht eine Einschätzung des längerfristigen Klimawandels) Baden-Württemberg: Der Januar startete in der südwestlichsten Region alles andere als winterlich. Vielmehr stieg die Temperatur auf Frühlingsniveau in die Höhe.

Rheinfelden meldete am 4. mit 18,2 °C die deutschlandweit höchste Januartemperatur. Wie in Konstanz gab es lokal sogar einen neuen Monatsrekord. Dennoch war Baden-Württemberg mit 1,5 °C (-0,7 °C ) die zweikühlste Region.

Ebenfalls am 4. wurde in Baiersbronn-Schönegründ, Nordschwarzwald, mit 57,2 l/m² der höchste Tagesniederschlag gemessen. In der Fläche gingen über den Monat 60 l/m² (75 l/m² ) Niederschlag nieder. Im Ländervergleich schien die Sonne hier mit 75 Stunden (49 Stunden) am häufigsten.

Bayern: Trotz frühlingshaftem Start mit Temperaturen von über 17 °C wurde der Freistaat mit einem Januarmittel von 1,2 °C (-1,9 °C ) das mit Abstand kühlste Bundesland. Der deutschlandweite Tiefstwert wurde aus Oberstdorf am 12.

mit -17,3 °C gemeldet. Auf den Bergen war es meist winterlich mit Schnee und reichlich Sonnenschein. In den Tieflagen blieb es dagegen oftmals trüb. Dennoch war Bayern mit 50 Stunden (50 Stunden) ein sonnenscheinreiches Bundesland. Es fielen gut 60 l/m² (66 l/m² ) Niederschlag.

Berlin: Die Januartemperatur ergab in der Bundeshauptstadt einen Wert von 3,6 °C (-0,4 °C ). Mit fast 35 l/m² (42 l/m² ) war es die trockenste Region. Die Sonnenscheindauer belief sich auf knapp 35 Stunden (43 Stunden).

Brandenburg: Milde 3,2 °C (-0,8 °C ) und annähernd 40 l/m² (40 l/m² ) Niederschlag ergaben die Auswertungen der Wetterdaten im Januar 2022. Brandenburg war nach Berlin das zweittrockenste Bundesland. Die Sonne schien in Brandenburg fast 40 Stunden (44 Stunden).

In der Nacht zum 30. sorgten schwere Sturmböen bis 100 km/h für ein turbulentes Monatsende. Bremen: Bremen war neben Hamburg im Januar 2022 das wärmste Bundesland. 5,0 °C (0,9 °C ) wurden festgehalten. Dazu war die Niederschlagsbilanz mit 47 l/m² (60 l/m² ) unterdurchschnittlich.

Die Sonne zeigte sich fast 30 Stunden (39 Stunden). Hamburg: Die Hafenmetropole war neben Bremen mit einer Januartemperatur von 5,0 °C (0,5 °C ) die wärmste Region. Es fielen rund 57 l/m² (61 l/m² ) Niederschlag und die Sonne schien nahezu 30 Stunden (39 Stunden).

  • Hessen: Hier brachte der Januar im Flächenmittel 2,7 °C (-0,4 °C ) und 70 l/m² (63 l/m² );
  • Hessen war ein nasses Bundesland;
  • Der meiste Niederschlag fiel insbesondere in der ersten Monatsdekade;
  • Am 8;
  • gab es in den südlichen Landesteilen sogar kräftige Schneefälle;

Danach blieb es häufig wolkenverhangen und so wurden sonnige Phasen vor allem abseits der Gebirge eine Besonderheit. 30 Stunden (36 Stunden) zeigte sie sich die Sonne im Mittel über alle Stationen hinweg. Hessen war damit das zweittrübste Bundesland. Mecklenburg-Vorpommern: Selten mild zeigte sich hier der erste Monat des Jahres 2022 mit 3,5 °C (-0,6 °C ).

  1. Die Niederschlagsmenge und die Sonnenscheindauer erreichten ihr Soll von 40 l/m² (45 l/m² ) beziehungsweise 45 Stunden (41 Stunden) fast genau;
  2. Schwere Sturmböen im Binnenland und Orkanböen an der Küste setzten dem Monat einen turbulenten Schlusspunkt;

Niedersachsen: Hier verlief der Januar ungewöhnlich mild und wolkenreich. Bei im Schnitt 4,4 °C (0,6 °C ) war es damit alles andere als winterlich. 55 l/m² (62 l/m² ) Niederschlag fielen in der Region. Dazu schien die Sonne magere 30 Stunden (38 Stunden). Niedersachsen war das zweitwärmste und das zweitsonnenscheinärmste Bundesland.

Nordrhein-Westfalen: Nach einem frühlingshaften Start mit Höchstwerten bis 15 °C und lokalen Monatsrekorden ging es auch im Anschluss wenig winterlich durch den Januar. 3,6 °C (1,1 °C ) und aufgerundet 75 l/m² (77 l/m² ) Niederschlag wurden in der Bilanz ermittelt.

NRW war das zweitnasseste Bundesland. Die Sonne schien mit 30 Stunden (42 Stunden) vergleichsweise selten. Rheinland-Pfalz: Rheinland-Pfalz kam im Januar auf 2,4 °C (0,3 °C ), aufgerundet 70 l/m² (69 l/m² ) Niederschlag und 45 Sonnenstunden (40 Stunden). Saarland: Im Januar erreichte hier die Temperatur einen Mittelwert von 2,4 °C (0,5 °C ) und die Niederschlagsmenge 90 l/m² (86 l/m² ).

  1. Die maßgebliche Niederschlagsrate fiel dabei in der ersten Monatsdekade;
  2. In den darauffolgenden Wochen zeigte sich dagegen vergleichsweise häufig die Sonne, sodass in der Summe gut 60 Sonnenstunden (40 Stunden) ermittelt werden konnten;

Das Saarland war das niederschlagsreichste und gleichzeitig zweitsonnigste Bundesland. Sachsen: Die Januarmitteltemperatur ergab milde 2,0 °C (-1,2 °C ). Winterwetter gab es fast nur im Bergland und sorgte dort für zum Teil gute Wintersportbedingungen. Am 21.

  • gab es im Erzgebirge auch einen Schneesturm, der zahlreiche Unfälle zur Folge hatte;
  • 65 l/m² (49 l/m² ) fielen im Monatsverlauf und fast 35 Stunden (50 Stunden) zeigte sich die Sonne;
  • Sachsen-Anhalt: Milde 3,5 °C (-0,3 °C ) wurden im diesjährig frost- und schneearmen Januar registriert;

Als vergleichsweise niederschlagsarmes Bundesland wurden in Sachsen-Anhalt knapp 40 l/m² (39 l/m² ) Niederschlag gemessen. Die Sonne schien 35 Stunden (43 Stunden). Schleswig-Holstein: Der Januar im nördlichsten und vergleichsweise auch zweitmildesten Bundesland zeigte sich mit einem Temperaturmittel von 4,7 °C (0,3 °C ) wenig winterlich.

  1. Dafür ging er aber als Fünftwärmster in die Geschichtsbücher ein;
  2. Die Sonne schien neben 50 l/m² (64 l/m² ) Niederschlag gut 45 Stunden (39 Stunden);
  3. Der Monat endete mit schweren Sturmböen und Orkanböen;
  4. So registrierte der Leuchtturm Kiel am 30;

141 km/h. Thüringen: Im Januar registrierte der DWD in Thüringen eine Durchschnittstemperatur von 2,2 °C (-1,3 °C ) und eine Niederschlagsmenge von 70 l/m² (51 l/m² ). In den höheren Lagen des Thüringer Waldes und in der Rhön lag eine mehrwöchige Schneedecke.

Oftmals blieb es trüb und trist. Als sonnenscheinärmstes Bundesland meldete Thüringen nur 26 Sonnenstunden (43 Stunden). Alle in dieser Pressemitteilung genannten Monatswerte sind vorläufige Werte. Die für den letzten Tag des Monats verwendeten Daten basieren auf Prognosen.

Bis Redaktionsschluss standen nicht alle Messungen des Stationsnetzes des DWD zur Verfügung. Hinweis: Die bundesweiten Spitzenreiter bei Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer finden Sie jeweils am zweiten Tag des Folgemonats als „Thema des Tages” unter www.