Woher Kommt Halal Fleisch In Deutschland?

Woher Kommt Halal Fleisch In Deutschland

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Erstellt: 28. 06. 2015 Aktualisiert: 08. 01. 2019, 00:00 Uhr Kommentare Teilen Die Schlachtmethoden für Halal-Fleisch sind sehr umstritten. © christoph boeckheler* Schächten ist eine alte Schlachtmethode von Tieren vor allem im Judentum und im Islam. Im Interview wirbt Hessens Tierschutzbeauftragte Madeleine Martin hier nun für einen Kompromiss, um den Tieren Leiden zu ersparen. Frau Martin, ist Schächten Tierquälerei? Als diese sehr alte Schlachtmethode entwickelt wurde, waren die Tiere nicht so schwer und muskulös gebaut, wie die heutigen.

Man kannte auch keinerlei andere, schonenderen Methoden – anders als heute. Wenn man sieht, wie sich die Mastbullen durch die Rinderzucht entwickelt haben, so ist ein Schlachten ohne Betäubung eindeutig mit erheblichen Leiden und Schmerzen verbunden.

Deshalb ist es eigentlich nach dem Tierschutzgesetz nicht gestattet. Eigentlich? Das Tierschutzgesetz sieht für bestimmte Religionsgruppen Ausnahmen vor. Wobei man auch in diesem Bereich zu Verbesserungen für die Tiere käme, wenn man gemeinsam intensiv darüber sprechen würde.

  1. Wenn nicht jeder starr auf seiner Meinung beharrt;
  2. Ein schneller Schnitt, sagen Befürworter, sei weniger quälend, als dubiose Fließband-Tötungen in Schlachthöfen;
  3. Und doch sprechen Sie von Schmerzen? In eine Schlachtstätte müssen fast alle Schlachttiere, ob halal oder nicht;

Auf der Weide werden Halal-Tiere nicht geschlachtet. Aber wenn wir bei den Rindern bleiben: Wenn wir einen Charolais-Bullen nehmen oder einen Limousin-Bullen, diese Tiere haben Hälse wie Wagenräder. Die sind mit einem einzigen Schnitt nicht zu durchtrennen.

Rinder haben auch oberhalb der Wirbelsäule noch Blutgefäße, die das Hirn versorgen. Das heißt, die Bewusstseinsfähigkeit hält länger an, und sie fühlen diese Schmerzen. Das ist wissenschaftlich bewiesen. Deshalb hatten Sie vor rund zehn Jahren eine Bundesratsinitiative gestartet mit dem Ziel der Pflicht zur vorherigen Betäubung? Richtig.

Man kann im Tierschutz Kompromisse schließen, aber nur, wenn beide Seiten einen Schritt aufeinander zugehen. Nach deutschem Recht gibt es ganz strenge Vorgaben für eine Betäubung. Man kann davon aber abweichen. Wie sieht Ihr Kompromiss aus? Eine Elektro-Kurzzeitbetäubung, die nur wenige Sekunden durch den Kopf des Tiers strömt.

  • Würde das Tier nicht geschlachtet, würde es danach unverletzt aufstehen;
  • Während dieser kurzen Betäubung kann der Schnitt gesetzt werden;
  • Das wäre ein Abweichen von unseren gesetzlichen Vorschriften, würde aber auch seitens der Religionsgruppen einen Schritt verlangen;

Im Übrigen gibt es muslimische Gruppen, die sehr wohl diese Kurzzeitbetäubung akzeptieren. In Neuseeland etwa ist die Betäubung Standard. Und von dort wird halal geschlachtetes Lammfleisch in viele islamische Länder exportiert. Woher kommt das Halal-Fleisch für Verbraucher in Deutschland? Wir haben auch hier in Deutschland Schlachtstätten, die gewerblich halal schlachten.

In Hessen gibt es meines Wissens nur den muslimischen Metzger aus Aßlar. Es kommt aber auch einiges aus dem Ausland, unter anderem Neuseeland. Es gibt auch andere Länder, in denen die Elektro-Kurzzeitbetäubung verbindlich vorgeschrieben ist.

Seitens der Muslime hört man das Argument: Die Juden dürfen schächten. Das stimmt seit Jahren nicht mehr. Mitte der 90er Jahre gab es ein Gerichtsurteil, das diese beiden Religionsgruppen unterschiedlich behandelte. Die Richter beriefen sich auf muslimische Gruppen, für die die Elektro-Kurzzeitbetäubung kein Problem ist.

  • Davon leiteten sie ab, dass das Schächten ohne Betäubung im Islam nicht unerlässlich ist;
  • Wie ist die Situation aktuell? Für jüdische wie muslimische Gemeinden kann ohne Betäubung geschlachtet werden;
  • Sie bekommen eine Genehmigung – aber nur unter verschiedensten Bedingungen, zum Beispiel dem Nachweis der gläubigen Personen, die das Fleisch abnehmen;

Der muslimische Metzger in Aßlar arbeitet in einem kleinen Betrieb. Kommt das Schlachten dort dem Tierwohl nicht mehr entgegen, als das in einer großen Schlachthof-Fabrik? Die Frage ist auch, wie Tiere gestellt oder gelegt werden. Früher wurden Rinder gedreht.

  • Das war total unphysiologisch;
  • Die sind zwar einzeln in die Schlachtbox geführt worden, aber ein Rind würde nie freiwillig auf dem Rücken liegen;
  • Ja, es stimmt, ein ruhiger Einzeltierumgang ist positiv;
  • Aber das minimiert nicht die Schmerzen, die die Tiere haben, wenn ihre Hälse durchtrennt werden;

Interview: Jutta Rippegather.

Wird in Deutschland Halal geschlachtet?

Was bedeutet es, wenn ein Essen „halal” ist? Und wie erkenne ich im Supermarkt, welche Lebensmittel „halal” sind? Das Wichtigste in Kürze:

  • Das arabische Wort „halal” kann mit „rein” und „erlaubt” übersetzt werden.
  • Ist ein Lebensmittel „halal”, entspricht es muslimischen Speisevorschriften.
  • Damit Speisen „halal” sind, müssen einige Aspekte beachtet werden. Es gibt bisher aber keinen einheitlichen Standard für “halal”-Produkte.
  • Betäubungsloses Schlachten von Tieren ist in Deutschland, abgesehen von Ausnahmegenehmigungen, verboten. Der Import von Fleisch geschächteter Tiere ist jedoch erlaubt.

On.

Ist das Fleisch von Aldi Halal?

Woher Kommt Halal Fleisch In Deutschland Foto: ISO Republic Mit der neuen Eigenmarke „Delisia” nimmt Aldi Süd Halal-Würstchen ins Sortiment. Im Test ist auch die Sucuk-Wurst einer deutschen Herstellermarke. Ein großes Versprechen. „100 % Halal” steht auf der Dosenetikette der Rindswürstchen, die Aldi Süd seit Anfang Januar dieses Jahres verkauft. Seit Oktober 2019 testet der Discounter in ausgewählten Regionalgesellschaften ebenso die türkische Sucuk-Wurst der Herstellermarke Yayla.

  • Während deutsche Lebensmittelhändler wie Edeka, Rewe, Lidl und Real seit Jahren mit Halal-Produkten um muslimische Konsumenten buhlen, ist Aldi Süd spät in den Halal-Markt eingestiegen;
  • Warum jetzt? „Mit dem Angebot reagieren wir auf die Bedürfnisse unserer Kunden in den jeweiligen Regionen, in denen wir den Test durchführen”, sagt Aldi-Süd-Sprecherin Carolin Kunsleben gegenüber HALAL-WELT;

Sie würden die Kundennachfrage genau beobachten und danach entscheiden, ob die Produkte ins Standardsortiment aufgenommen werden. Auch das Angebot weiterer Halal-Produkte sei möglich. Eigenmarke: Halal-Rindswürstchen von Aldi Süd. (Foto: Kemal Calik) Sowohl die Halal-Rindswürstchen als auch die Sucuk des Krefelder Unternehmens Yayla wird von der Zur-Mühlen-Gruppe (ZMG) produziert. Die Gruppe gehört Tönnies, dem größten Fleischproduzenten in Deutschland. „Die Zur-Mühlen-Gruppe beliefert uns seit Jahren zuverlässig mit Fleisch- und Wurstwaren”, berichtet Kunsleben.

  • „Deshalb haben wir uns entschieden, die steigende Nachfrage nach Halal-Produkten durch ein uns vertrautes und halal-zertifiziertes Unternehmen zu bedienen;
  • ” ZMG verfüge über eine konzerneigene Rohstoffversorgung;

„Dies garantiert uns ein hohes Maß an Produktsicherheit, durchgehende Transparenz und Versorgungssicherheit in allen Prozessschritten”, erklärt die Sprecherin. Die Betriebe der Zur-Mühlen-Gruppe werden durch den Zertifizierer Halal-Europe aus Aachen kontrolliert.

„Dieser arbeitet nach internationalen Halal-Standards, welche eine kontrollierte Betäubung zulassen”, sagt Kunsleben. Sprich: die Schlachtung erfolgt ausschließlich mit Betäubung. Der Zertifizierer würde auch sämtliche Halal-Zertifikate aller ZMG-Fleischlieferanten kontrollieren.

Zusätzlich würden die durch die Gesetzgebung vorgeschriebenen deutschen sowie europäischen Tierschutz-Bestimmungen gelten. „Diese werden ausnahmslos berücksichtigt. ” Aldi Süd: Alle Rohstoffe werden einer Halal-Zertifizierung unterzogen Nach welchen religiösen Kriterien überprüft Halal Europe die Einhaltung von Halal-Richtlinien im Produktionsprozess und greift das Pivatunternehmen dabei auf anerkannte globale Halal-Standards wie Jakim (Malaysia), MUI (Indonesien) oder SMIIC (Halal-Standard der islamischen Länder in der OIC) zurück? „Als Gründungsmitglied des internationalen World Halal Councils arbeitet Halal-Europe nach den dort festgelegten Standards “, erklärt Kunsleben.

Mitglieder des World Halal Council sind rund 25 global tätige Zertifizierer, neben Halal Europe etwa auch Gimdes aus der Türkei. Der größere Zertifiziererrat mit weitaus mehr Mitgliedern ist jedoch der World Halal Food Council.

Keine Werbung für Halal-Testartikel Wie sichert der deutsche Discounter die Qualitäts- und Halal-Standards bei seinen Halal-Produkten ab? „Alle Rohstoffe werden vor dem Einsatz in der Produktion einer Halal-Zertifizierung unterzogen”, sagt die Sprecherin.

Dazu würden zum Beispiel Gewürze, Starterkulturen, Därme und alle anderen Inhaltsstoffe zählen. Weiterhin seien Additive und Hilfsstoffe halal-zertifiziert, um den Halal-Status nicht zu gefährden. TV-Spots, Print-Anzeigen, digitale Werbung, Social-Media-Maßnahmen oder Influencer-Marketing: Aldi Süd macht derzeit keine Werbung für die Halal-Produkte.

„Es handelt sich bisher um Testartikel”, sagt Carolin Kunsleben.

Ist das Fleisch von Edeka Halal?

“Edeka steht da nicht mehr auf der Liste” – Trotzdem kocht des Volkes Seele. “Ich kaufe ab sofort nur noch da wo kein Halal-Fleisch verkauft wird. Edeka steht da nicht mehr auf der Liste”, wettert beispielsweise Karl-Heinz S. via Facebook. Auf einige Kommentare hat Edeka reagiert: “Ja, in einzelnen Edeka-Märkten wird „Halal”-Fleisch verkauft.

Und nein, bei Edeka gibt es keine Fleisch- oder Wurstwaren, die von geschächteten Tieren stammen”, so rechtfertigt sich der Konzern. Beim Schächten wird dem Tier der Hals aufgeschlitzt, damit es ausblutet – alles ohne Betäubung.

In Deutschland ist dies verboten. Trotzdem darf hierzulande Halal-Fleisch produziert werden – vorausgesetzt das Tier wird betäubt. Denn schließlich gibt es im Koran kein Betäubungsverbot. Im Islam dürfen nur Tiere gegessen werden, die regelgerecht geschächtet wurden und nicht bereits verendet waren.

Dieses Fleisch wird als “Halal” bezeichnet. Ein Facebook-User sieht die Aufregung über das Halal-Foto bei Edeka kritisch: “Wer sich über Halal-Fleisch beschwert, beschwert sich doch sicher auch über die Massentierhaltung in Deutschland?”, schreibt Thomas E.

Die Supermarktkette Spar hatte in Österreich im vergangenen Jahr einige Halal-Produkte verkauft, diese aber nach einem Shitstorm wieder aus dem Angebot genommen. mb.

Was ist der Unterschied zwischen Helal und Halal?

Erklr’s mir Halal ist ein arabisches Wort und bedeutet “rein” und “erlaubt” (“helal” ist trkisch und heit dasselbe). Man bezeichnet damit alle Dinge und Handlungen, die nach islamischem Recht erlaubt sind. Der Islam ist der Glaube der Muslime. Darin gibt es einige Dinge, die verboten, “haram”, sind. Dazu gehren Schweinefleisch und Alkohol. Auerdem drfen Tiere im Islam nur geschlachtet werden, wenn bestimmte Rituale eingehalten werden.

Sie werden dabei mit einem Halsschnitt gettet und sollen vollstndig ausbluten. Dasselbe gilt fr den jdischen Glauben. Auch in deutschen Schlachthfen werden Tiere mit einem Halsschnitt gettet. Manche Menschen muslimischen oder jdischen Glaubens bestehen jedoch darauf, dass die Tiere vor dem Halsschnitt nicht betubt werden drfen.

Das ist in Deutschland und anderen europischen Lndern bis auf wenige Ausnahmen verboten, weil es als Tierqulerei angesehen wird. Die ist aber auch im Islam untersagt, weswegen Halal-Fleisch in Deutschland von Tieren stammt, die zumindest kurzzeitig vor ihrem Tod betubt wurden.

Wie Schlachten Türken?

Dieser Artikel behandelt das rituelle Schlachten. Zum Film von Thomas Roth siehe Schächten (Film). Schächten oder Schechita ( hebräisch שחט šacḥaṭ , deutsch ‚schlachten‘ ) ist das rituelle Schlachten von im jeweiligen Ritus zugelassenen Schlachttieren, insbesondere im Judentum und im Islam. Die Tiere werden mit einem speziellen Messer mit einem großen Schnitt quer durch die Halsunterseite, in dessen Folge die großen Blutgefäße sowie Luft- und Speiseröhre durchtrennt werden, getötet. Mit dem Schächten soll das möglichst rückstandslose Ausbluten des Tieres, sowie ein schneller Tod gewährleistet werden.

  1. Der Verzehr von Blut ist sowohl im Judentum als auch im Islam verboten;
  2. Das jüdische Schächten erfolgt ohne vorgängige Betäubung des Tieres, da nach jüdischer Auffassung das Tier durch die Betäubung verletzt und das Fleisch dadurch zum Verzehr unbrauchbar wird;

Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes (Schächturteil) werden auch muslimischen Metzgern Ausnahmegenehmigungen zum betäubungslosen Schächten erteilt, sofern das Fleisch des getöteten Tieres von Personen verzehrt wird, denen zwingende religiöse Vorschriften den Verzehr des Fleisches nicht geschächteter Tiere verbieten.

Ist das Schächten Tierquälerei?

Unter Schächten versteht man die Schlachtung eines Tieres ohne vorheriger Betäubung: Einem unbetäubten Tier wird der Hals mit einem Messer von der Kehle aus durchschnitten. Dabei werden bei vollem Bewusstsein Haut, Muskeln, die Halsschlagadern, die Luft- und Speiseröhre sowie die daneben befindlichen Nervenstränge durchtrennt. Die Tiere durchleiden einen Todeskampf, der Minuten andauern kann, mit höllischen Schmerzen, Atemnot und Todesangst bis sie schließlich verbluten.

  • Dieses betäubungslose Schlachten ist Bestandteil verschiedener Religionen und kann vor diesem Hintergrund auch in Deutschland praktiziert werden;
  • Beim normalen Schlachten, so wie es tagtäglich auf unseren Schlachthöfen stattfindet, sterben die Tiere ebenfalls durch Verbluten;

Hier werden die Tiere jedoch zuvor betäubt, so dass das Schmerzempfinden und die Wahrnehmung ausgeschaltet sind und die Tiere vom eigentlichen Schlachtvorgang nichts mitbekommen. In Deutschland verbietet das Tierschutzgesetz sowie die Tierschutzschlachtverordnung grundsätzlich, ein Tier ohne Betäubung zu schlachten.

  • Von diesem Grundsatz sind Ausnahmen jedoch möglich;
  • Menschen, denen ihr Glaube das Schächten von Tieren „zwingend vorschreibt”, können bei der zuständigen Behörde eine Ausnahmegenehmigung zum betäubungslosen Schächten beantragen;

Um die Genehmigung zur Schächtung von Tieren zu erhalten, muss die genaue Anzahl der zu schächtenden Tiere angegeben werden, sowie Auflagen bezüglich der Sachkunde und der Schlachtstätte erfüllt werden. Schächten ohne Genehmigung ist in Deutschland illegal und wird mit Geldbuße bis 25. Der Deutsche Tierschutzbund lehnt das betäubungslose Schlachten als Tierquälerei ab. Um den Tieren unnötige Schmerzen und Leiden zu ersparen, fordern wir ein generelles und von den Beweggründen unabhängiges Verbot des betäubungslosen Schlachtens. Wir verleihen mit dieser Forderung lediglich denen eine Stimme, die ihr Anliegen an den Menschen nicht selber vertreten können: den Tieren.

000 Euro, bei nachgewiesener Tierquälerei im Wiederholungsfall auch mit Haftstrafe bestraft! Schon der Transport von Schafen im Kofferraum eines PKW verstößt gegen das Tierschutzgesetz und kann streng geahndet werden.

„Halal” bedeutet nicht zwangsläufig, dass dafür die Tiere betäubungslos geschlachtet wurden. Die Bezeichnung „halal” ist kein geschützter Begriff und die Halal-Kennzeichnung ist eine freiwillige Kennzeichnung. Mit „halal” gekennzeichnete Lebensmittel werden in erster Linie nach spezifischen Produktionsrichtlinien hergestellt.

  1. Die Definition für „halal” ist auch im Judentum und im Islam nicht einheitlich geklärt;
  2. Somit ist auch nicht transparent nachvollziehbar, wie genau „halal”-gekennzeichnete Fleischprodukte produziert wurden und ob das Tier vor der Schlachtung betäubt wurde;

Eine elektrische Betäubung vor der Entblutung nach dem jeweiligen aktuellen Stand wissenschaftlicher Forschung wird bereits akzeptiert, was eine deutliche Verbesserung im Sinne des Tierschutzes darstellt. Das heißt: Tierische Produkte, die eine „halal” Kennzeichnung tragen, können von Tieren stammen, die vor der Entblutung sachgerecht betäubt wurden.

Die Tiere werden dann in deutschen Schlachthöfen genauso betäubt, wie die Tiere in konventioneller Schlachtung. Nichtsdestotrotz ist es nicht verboten, importiertes Fleisch aus betäubungsloser Schlachtung hierzulande zu verkaufen.

Eine Kurzzeitbetäubung mit elektrischem Strom tötet ein Tier nicht, sondern betäubt es nur, so dass es den Schächtschnitt nicht spürt. Dem Tier bleiben mit der Elektrokurzzeitbetäubung viele Leiden und Schmerzen erspart.

  • Dabei schlägt das Herz weiter und das betäubte Tier blutet genauso gut aus wie ein unbetäubtes.
  • Die Elektrokurzzeitbetäubung verletzt das Tier nicht. Findet der Schächtvorgang nicht statt, wird das Tier innerhalb von Minuten wieder wach und kann unverändert weiterleben.
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Dem Genuss von geschächteten Fleisch gemäß den Anforderungen der religiösen Speisevorschriften steht diese Betäubungsmethode damit nicht entgegen. Mit ihr können den Belangen des Tierschutzes und der Religion gleichermaßen Rechnung getragen. Die meisten Moslems in Deutschland haben die Elektrokurzzeitbetäubung längst akzeptiert. Auch der Dachverband der Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religionen (DITIB) rief anlässlich des islamischen Opferfest 2009 dazu auf, Tiere beim Schächten nicht zu quälen.

Warum ist Wiesenhof Halal?

Werden dem Futter für WIESENHOF Hähnchen Antibiotika oder andere Medikamente beigemischt? Das Futter für WIESENHOF Hähnchen enthält keine Antibiotika oder sonstige Medikamente. Es stammt aus eigenen und zertifizierten Futtermühlen und basiert auf rein pflanzlicher Basis: Getreide wie Weizen und Mais sowie pflanzliches Eiweiß aus Soja, Erbsen oder Raps sind dabei Hauptbestandteile.

  1. Um die Tiere bedürfnisgerecht zu versorgen, enthält dieses Mischfutter zusätzlich lebenswichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente;
  2. Das Futter wird nach den Vorgaben des deutschen Futtermittelrechts hergestellt;

Mit mehr als 1,2 Mio. Tonnen Futter pro Jahr ist die MEGA Tierernährung GmbH & Co. KG einer der führenden Hersteller von Geflügelfutter in Europa. Tierisches Eiweiß wie Tiermehl ist bei WIESENHOF bereits seit 1996 nicht mehr im Futter enthalten. Auf antibiotische Leistungsförderer verzichten wir seit 1997 – und damit schon lange vor dem entsprechenden Verbot durch den Gesetzgeber.

Dank einer ausgefeilten Erhitzungs- und Kühltechnik ist unser Futter zudem kontrolliert salmonellenfrei. Nur Futter, das die strengen Qualitätskontrollen besteht, wird ausgeliefert. Wann werden Hähnchen und Puten mit Antibiotika behandelt? Wenn ein Tier erkrankt, muss es eine angemessene medizinische Behandlung erfahren.

Um Krankheiten schnell, gezielt und effektiv behandeln zu können, ist eine gründliche Untersuchung und Diagnosestellung durch einen Tierarzt erforderlich. Nur der Tierarzt darf die Vergabe von Antibiotika anordnen – ausschließlich im Krankheitsfall – nie prophylaktisch.

  1. Der Tierarzt greift aber nicht sofort zum Antibiotikum, sondern wendet auch alternative Medizin an, zum Beispiel homöopathische Methoden;
  2. So setzen die Veterinäre in der Geflügelwirtschaft zum Beispiel auf probiotische Wirkstoffe, etwa auf Milchsäurebakterien, auf Vitamine oder Aminosäuren und bei einem leichten Schnupfen kann schon die Vergabe von Eukalyptus oder Menthol ausreichen;

Wenn es aber zu einer schwerwiegenden bakteriellen Infektion innerhalb der Geflügelherde kommt, reichen Vitamine nicht aus. In solchen Fällen ordnet der Tierarzt die Vergabe eines spezifisch wirkenden Antibiotikums an. Am besten aber werden Erkrankungen natürlich von vornherein vermieden.

Dabei ist ein funktionierendes Stallmanagement mit hochwertigem Futter, trockener Einstreu und einem optimalen Stallklima oberstes Gebot. Darüber hinaus setzen die Geflügelfachärzte auf effektive Vorbeugungskonzepte, etwa durch Impfungen, um künftig weniger Medikamente einsetzen zu müssen.

Denn der verantwortungsvolle Umgang mit Antibiotika hat für die in der Geflügelwirtschaft tätigen Landwirte höchste Priorität. Wie groß ist ein Hähnchen-Stall bei WIESENHOF? Wir arbeiten mit rund 1. 000 Landwirten in Deutschland zusammen, die verschieden große landwirtschaftliche Betriebe haben.

Bei der konventionellen Haltung gibt es keine Größenbeschränkungen. Moderne Ställe haben pro Gebäude eine Fläche von 1. 500 – 1. 800 m² mit ca. 35. 000 bis 40. 000 Hähnchen. Ein Landwirt hat ein oder mehrere dieser Gebäude pro Standort.

Bei WIESENHOF Privathof-Geflügel gibt es Betriebe, die ein oder zwei Gebäude unterhalten. Die Besatzdichte ist ca. ein Drittel geringer als in der konventionellen Haltung. Es werden 15 Küken pro Quadratmeter eingestallt. Die Bestandsgrößen variieren von 12. 000 – 40.

  • 000 Hähnchen;
  • Wie viel Platz haben die Tiere im WIESENHOF Stall? Wie viel Platz jedes einzelne Hähnchen im Stall hat, ist in Deutschland durch die Tierschutznutztierhaltungsverordnung gesetzlich festgelegt;

Die Besatzdichte wird in Kilogramm Lebendgewicht pro Quadratmeter angegeben. Basis für die deutsche Gesetzgebung ist die EU Richtlinie 2007/43, deren Vorgaben in Deutschland aber übertroffen werden: In der EU-Vorgabe ist eine Besatzdichte von bis zu 42 kg/m² genannt.

  • In Deutschland ist aber eine geringere Besatzdichte von 39 kg (Schwermast) beziehungsweise 35 kg (Leichtmast) gesetzlich festgelegt;
  • Bis Ende 2020 werden ca;
  • 90% der WIESENHOF Landwirte an einem Tierwohl-Programm wie z;

der „ Initiative Tierwohl ” des deutschen Lebensmitteleinzelhandels teilnehmen. Hier wird eine Besatzdichte von 35 kg/m² nicht überschritten und die Tiere erhalten Beschäftigungsmaterial wie Stroh und Picksteine im Stall. Zusätzlich bietet WIESENHOF noch Geflügel aus einer weiteren Alternative an, die mit dem Tierschutzlabel “Für Mehr Tierschutz”, Einstiegsstufe, des Deutschen Tierschutzbundes ausgezeichnet ist: Beim WIESENHOF Privathof-Geflügel liegt die Besatzdichte bei 25 kg/m²: Hier teilen sich maximal 15 Hähnchen einen Quadratmeter im Stall.

  1. Für die Tiergesundheit ist nicht allein die Anzahl des Geflügels im Stall ausschlaggebend, sondern noch viele andere Faktoren wie Futter, Einstreuqualität, Lichtverhältnisse und Luftfeuchtigkeit;
  2. Jeder Landwirt hat Interesse daran, dass es seinen Tieren gut geht, und betreibt dementsprechendes Stallmanagement;

Wie ist die Geflügelhaltung in Deutschland gesetzlich geregelt? In erster Linie tragen die Tierhalter und die verarbeitenden Betriebe die Verantwortung für Qualität und Sicherheit ihrer in den Verkehr gebrachten Produkte, durch eigene umfassende Kontrollen und Dokumentationen müssen sie die Qualität sicherstellen.

Diese betriebseigenen Kontrollen reichen von der Überwachung der rechtlich fixierten Standards und des Tierschutzes im Stall über die Hygiene in der Schlachtung bis hin zur Sicherstellung der gesundheitlichen Unbedenklichkeit in der Verarbeitung beziehungsweise der jeweiligen Produkte.

Daneben steht als wichtiger Baustein für sichere Lebensmittel die staatliche beziehungsweise behördliche Lebensmittel- und Veterinärüberwachung zur Einhaltung der Rechtsvorschriften in den Bereichen Lebensmittelsicherheit, Futtermittelsicherheit, Tiergesundheit und Tierschutz.

Diese Überwachung übernehmen die in den jeweiligen Bundesländern zuständigen Behörden. Diese kontrollieren regelmäßig und/oder bei Verdacht überall dort, wo Lebensmittel hergestellt, verarbeitet, aber auch in den Verkehr gebracht werden – die Kontrollen verlaufen also über alle Stufen der Produktion.

Dabei nehmen die Behörden Proben, zum Beispiel vom lebenden Tier oder in der Schlachtung/Verarbeitung vom fertigen Produkt, die in Laboren auf Keime, Rückstände (zum Beispiel von Arzneimitteln) oder sonstige gesundheitlich bedenkliche Aspekte hin untersucht werden.

  • Im Bereich der Herstellung tierischer Lebensmittel dient der sogenannte „Nationale Rückstandskontrollplan zur Überwachung von Lebensmitteln tierischer Herkunft” als Kontrollrahmen;
  • Darüber hinaus untersuchen die Behörden im Bereich der Lebensmittelsicherheit die Lebensmittel auf ihre Kennzeichnung und Werbeaussagen sowie auf deren Zusammensetzung und auf alle stofflich relevanten Parameter;

Die behördlichen Kontrollen zur Überprüfung der Einhaltung aller tierschutzrechtlichen Vorschriften umfassen die Überprüfung der betriebseigenen Dokumentation, der Haltungseinrichtungen sowie der Versorgung und des Zustands der Tiere. Bei der Schlachtung selbst sind ganztägig ein Amtsveterinär und weitere Fachassistenten im Schlachtbetrieb anwesend und überwachen den Schlachtvorgang.

  • Die Häufigkeit zusätzlicher Kontrollen bei der Schlachtung und Verarbeitung hängt jeweils von der Zahl der geschlachteten Tiere und der gegebenenfalls in der Vergangenheit festgestellten Verstöße ab;
  • Wie läuft die Schlachtung eines Huhnes oder einer Pute genau ab? Wie lange lebt WIESENHOF Geflügel bis zur Schlachtung? Ein adäquater Tierschutz gilt bei Hähnchen und Puten grundsätzlich nicht nur bei der Haltung sowie bei dem Transport zum Schlachthof, sondern auch bei der Schlachtung selbst;

Sichergestellt wird dies durch die umfassenden Regelungen zum Schutz der Tiere im Zusammenhang mit der Schlachtung oder Tötung in der deutschen Tierschutz-Schlachtverordnung. Diese wurde zum 01. Januar 2013 durch die EG-Verordnung Nr. 1099/2009 über den Schutz von Tieren zum Zeitpunkt der Tötung abgelöst, die fortan verbindlich für alle EU-Mitgliedstaaten gilt.

  1. Allgemeiner Grundsatz bei der Schlachtung in Schlachthöfen ist, dass die Tiere niemals ohne vorherige Betäubung geschlachtet werden dürfen: Daher werden Hähnchen und Puten nach der Ankunft im Schlachthof zunächst durch CO2 betäubt;

Bei der Betäubung werden die Tiere in einen Betäubungstunnel transportiert und anschließend in ein Schlachtband eingehängt. Bei der Elektro-Wasserbandbetäubung werden die Tiere kopfüber in ein Transportband gehängt und durch ein unter Spannung stehendes Wasserbad geführt.

  • Die elektronischen Anforderungen sind im europäischen Recht geregelt;
  • Nach der Betäubung werden die Tiere getötet, indem die beiden Halsschlagadern durchtrennt werden;
  • Dieser Vorgang erfolgt maschinell, wobei während des gesamten Schlachtprozesses immer eine verantwortliche Person anwesend sein muss, die diesen Vorgang beobachtet, um bei Störungen eingreifen zu können;

Alle Personen, die bei der Betäubung und Schlachtung mitarbeiten, müssen einen Sachkundenachweis besitzen. Unter anderem werden zuständige Mitarbeiter darin geschult, die Bewertung der Wirksamkeit der Betäubung, aber auch den Zustand des Todes sicher zu erkennen.

  • Warum stellt WIESENHOF nicht einfach auf eine Haltung um, die mehr Tierwohl gewährleistet? Noch zögern viele Verbraucher, für ein Extra an Tierwohl mehr Geld auszugeben;
  • Diese Erfahrung hat WIESENHOF bereits mit höherpreisigen Hähnchen aus der Auslauf-Haltung gemacht;

Das sogenannte „Weidehähnchen”, 2004 mit dem Tierschutzpreis der bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet, fand nicht genügend Käufer. Durch die Vermarktung von Weidehähnchen und Bio-Geflügel verfügt WIESENHOF jedoch über einen großen Erfahrungsschatz mit alternativen Konzepten in der Geflügel-Branche.

Dieses Know-How ist auch in die Entwicklung von WIESENHOF Privathof-Geflügel eingeflossen. Dieses Konzept zeichnet sich durch ein Mehr an Tierwohl aus: Eine langsamer wachsende Rasse, längere Aufzucht-Dauer, geringere Besatzdichte und Auslauf in einem überdachten Wintergarten sind wesentliche Merkmale.

Strohballen, Picksteine und Sitzstangen im Stall sollen darüber hinaus dazu beitragen, dass die Tiere ihre natürlichen Verhaltensweisen besser ausüben können. Nähere Informationen finden Sie unter www. wiesenhof-privathof. de. Außerdem nehmen bis Ende 2020 ca.

90% der WIESENHOF Landwirte an einem Tierwohl-Programm teil, deren Kriterien über den gesetzlichen Vorgaben liegen. Stehen WIESENHOF Betriebe zur Besichtigung offen? WIESENHOF Geflügelställe können nicht unangekündigt besichtigt werden.

Das hat lebensmittelrechtliche und hygienische Gründe. Im Vorfeld einer Stallbesichtigung sind Vorbereitungen nötig, um sicherzustellen, dass Besucher keine Keime in den Hähnchen-Stall einbringen. Diese könnten die Gesundheit der Tiere gefährden. Unser Anliegen ist jedoch die Öffentlichkeit darüber zu informieren, wie die Tiere bei uns gehalten werden.

  1. Mitunter herrscht ein verzerrtes Bild über die Nutztierhaltung, welches wir korrigieren und zu einem sachlichen Diskurs beitragen möchten;
  2. Deshalb bieten wir Stallbesuche an, zu denen sich Interessierte auf unserer Homepage anmelden können;

Im Rahmen dieser Stallbesuche zeigen WIESENHOF Landwirte aus verschiedenen Regionen Deutschlands ihren Geflügelstall. Die Besucher haben Zutritt zu einem Stall, können Fragen stellen und den Alltag eines Geflügellandwirts kennenlernen. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung! Verstoßen Sie in der Geflügelhaltung nicht gegen Tierrechte? Eine spannende und wichtige Frage, die viele weitere Fragen aufwirft.

  1. Wie genau definiert sich der Begriff „Tierrechte”? Darf man die Rechte eines Tieres mit den Rechten eines Menschen gleichsetzen? Darf der Mensch Tiere zu seinem Nutzen halten? In einer pluralistischen Gesellschaft sind verschiedene Deutungsmöglichkeiten vorstellbar;

Entsprechend haben sich auch zur philosophischen Fragestellung der Tierrechte unterschiedliche Ansichten herausgebildet. Jeder Geflügelhalter in der modernen Nutztierhaltung setzt bei seinem Handeln voraus, dass der Mensch Tiere zu seinem Nutzen halten darf – also zur Ernährung des Menschen, wie es die Gesellschaft seit jeher gewohnt ist.

Dies darf als die vorherrschende – wenn auch nicht alleinige! – Meinung in Deutschland angesehen werden. Für uns bei WIESENHOF ist das Wohlergehen der Tiere wichtig, und deshalb zählt es zu unseren Prioritäten, vermeidbares Leid oder Schmerzen für die Tiere zu verhindern und ihnen soweit es geht ein tiergerechtes Leben zu ermöglichen.

Aufgrund der strengen deutschen Regelungen in Bezug auf Haltungsformen, Tiergesundheit und Hygiene kann die moderne Geflügelwirtschaft eine tiergerechte Haltung sicherstellen. Die in Deutschland geltenden Gesetze zählen heute bereits in vielen Bereichen zu den strengsten weltweit – dies gilt vor allem für die Nutztierhaltung.

  1. Verstöße gegen den Tierschutz verurteilt WIESENHOF genauso wie jeder vernünftige Mensch;
  2. Keiner unserer Vertragsbauern profitiert von Tierquälerei;
  3. Im Gegenteil: Jeder Landwirt kann nur dann erfolgreich wirtschaften, wenn seine Tiere gesund und unversehrt bleiben;

Warum arbeitet WIESENHOF mit Subunternehmen zusammen? Die Kooperation mit anderen Unternehmen ist in der Geflügel-Branche notwendig, um zum Beispiel saisonale Spitzen abzudecken. Alle Dienstleister, mit denen WIESENHOF zusammenarbeitet, sind entsprechend geschult und werden verpflichtet, sämtliche Tierschutzvorgaben einzuhalten.

Darüber hinaus sorgt ein engmaschiges und mehrstufiges Kontrollsystem dafür, dass die hohen Ansprüche in Sachen Qualität, Sicherheit und Tierschutz auch umgesetzt werden. Wie rechtfertigen Sie, dass ein Lebewesen, das Schmerzen und Angst empfinden kann, im Handel oft billiger zu haben ist als ein Sack Kartoffeln? Bei einem insgesamt niedrigen Preisniveau auf dem deutschen Lebensmittelmarkt – gerade im Vergleich zu unseren europäischen Nachbarn – ist die Erlössituation für die deutschen Lebensmittelproduzenten in der Tat knapp kalkuliert.

Der Preis eines Lebensmittels darf aber nicht mit einer geringeren Wertschätzung gleichgesetzt werden, die man diesem Lebensmittel entgegen bringt. Ein grundsätzlicher Vergleich der Preise von Geflügelfleisch und Kartoffeln ist hierbei problematisch, da es sich um zwei völlig unterschiedliche Lebensmittel handelt.

  • Die deutschen Hähnchen- und Putenerzeuger würden es zweifelsohne begrüßen, wenn die hohen Erzeugungsstandards in Deutschland stärker vom Handel und Verbraucher finanziell honoriert würden;
  • Eine moderne und auf den Tierschutz bedachte Geflügelwirtschaft ermöglicht heute trotz alledem über die gesamte Erzeugungskette, dass das Wohlbefinden der Tiere an oberster Stelle steht;

Das WIESENHOF Sortiment bietet dem Verbraucher bereits eine Wahl von Produkten aus konventioneller Haltung und Produkten aus dem Privathof-Geflügel Sortiment  – mit unterschiedlichen Haltungsstandards und Preisstufen. Der Endpreis im Laden hängt dabei von vielen verschiedenen Faktoren ab: Besatzdichte, Aufzuchtdauer, Zusammensetzung des Futters aber auch Preisgestaltung des Handels.

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Wie kann man die Massentierhaltung von Geflügel mit seinem Gewissen vereinbaren? Die Zahl der Tiere, die in einem Stall gehalten werden, sagt noch nichts über die Haltungsbedingungen oder Tierschutzstandards aus.

Entscheidender Faktor für das Tierwohl – egal ob zum Beispiel in der ökologischen Erzeugung oder in der konventionellen Haltung – ist die Sachkunde des Halters. Entsprechend ist eine Nutztierhaltung grundsätzlich tiergerecht ausgestaltet und mit dem Gewissen eines verantwortungsbewussten, sorgfältigen Geflügelhalters zu vereinbaren: Jede Form der heute in Deutschland zugelassenen und ordnungsgemäß betriebenen Geflügelhaltung ist als tiergerecht und ethisch begründbar zu betrachten.

Die Tierhaltung in Deutschland wird kontinuierlich weiterentwickelt, die tiergerechte Haltung spielt bei uns seit jeher eine große Rolle: So ist der Schutz des Tieres seit 2002 auch zu Recht im Grundgesetz verankert.

Wichtig für das einzelne Tier sind optimale Hygiene- und Fütterungsbedingungen sowie ein gutes Stallklima. Größere Bestände bieten den Vorteil, dass die vorhandenen Ressourcen besser eingesetzt werden können und das technische Know-How effektiver genutzt werden kann.

  • Schlachtet WIESENHOF halal? WIESENHOF bietet allen Konsumenten hochwertige Produkte an, egal welcher ethnischen oder religiösen Herkunft;
  • Mit der Halal-Zertifizierung folgen wir – wie viele weitere Lebensmittelhersteller – dieser Nachfrage;

Oberste Priorität hat bei unserem Schlachtvorgang die deutsche Tierschutz-Schlachtverordnung. Die Vorgaben dieser Verordnung stellen sicher, dass die Tiere nicht gequält werden und alle Tiere vor dem Schlachten tief und sicher betäubt, also schmerzunempfindlich, sind.

  • Demzufolge hat die Halal-Schlachtung bei WIESENHOF nichts mit dem betäubungslosen Schächten zu tun;
  • Jedes geschlachtete Tier wird mehrfach von amtlicher Seite und von WIESENHOF kontrolliert;
  • Nicht alle unsere WIESENHOF Produkte enthalten ein Halal-Logo, obwohl in all diesen Betrieben ausschließlich halal-zertifizierte Produkte hergestellt werden;

Bitte achten Sie daher auf die Identitätskennzeichen unserer Betriebe, die Sie in einem oval auf der Verpackung finden. Folgende WIESENHOF Betriebe sind halal-zertifiziert: DE NI 11101 EG  DE NI 31613 EG  DE BY 21057 EG  DE ESG 251 EG  DE EZG 251 EG  DE ST 00257 EG  DE NI 10321 EG  DE ST 00030 EG  DE NW-EV 221 EG  Bitte achten Sie bei den Wurstprodukten aus dem Betrieb Rietberg (DE NW-EV 221 EG) immer auf das Halal-Logo.

Einzelne Produkte enthalten keine Auslobung, da uns einige Lieferanten für bestimmte Zutaten keine 100 prozentige Halal-Zertifizierung garantieren können. Diese Zutaten sind aber natürlich frei von Schweinefleisch, zum Beispiel ist die Gelatine aus Geflügel hergestellt und die Saitlinge sind vom Schaf.

Die Halal-Zertifizierung unserer Hähnchen und Puten erfolgt durch die HCG (Halal Certification Germany). Dabei wird akzeptiert, dass die Tiere vor dem Entbluten entsprechend der deutschen Tierschutzvorgaben ruhiggestellt (betäubt) werden. Der Schlachter ist Muslim, durch die Zertifizierungsstelle ausgewählt, und er spricht dabei die für die Halal-Schlachtung vorgesehenen Verse.

  • Die Schlachtbänder sind nach Süd-Ost ausgerichtet;
  • Die WIESENHOF Geflügelschlachtereien sind natürlich reine Geflügelbetriebe und die Endprodukte frei von Schweinefleisch oder Alkohol;
  • Haben Sie einen Werksverkauf? WIESENHOF hat in vielen seiner Produktions- und Verarbeitungsbetriebe einen Werksverkauf;

In diesen Werksverkäufen erhalten Sie leckere Geflügelspezialitäten direkt ab Werk. Weitere Informationen zu den Adressen und Öffnungszeiten finden Sie unter https://www. wiesenhof-online. de/kontakt/werksverkauf/. Ich habe eine Unverträglichkeit gegen ein bestimmtes Allergen.

  1. Welche WIESENHOF Produkte kann ich dennoch verzehren? Wenn Sie erfahren möchten, welche WIESENHOF Produkte Sie trotz Ihrer Unverträglichkeit gegen ein bestimmtes Allergen bedenkenlos verzehren können, verwenden Sie unseren Allergenfilter unter https://www;

wiesenhof-online. de/ernaehrung/allergene/. Wählen Sie einfach bei der Filterung das Allergen aus, welches Sie nicht vertragen. Alle Produkte, die dann immer noch angezeigt werden, enthalten dieses Allergen nicht. Was macht WIESENHOF in Sachen Nachhaltigkeit? Unsere Nachhaltigkeitsmaxime lautet: „Nachhaltigkeit ist eine Haltung, die sich durch das gesamte unternehmerische Handeln ziehen muss.

” WIESENHOF ist als Förderer und Partner des Zentrums für nachhaltige Unternehmensführung (ZNU) danach bestrebt die Nachhaltigkeitsstrategien im eigenen Unternehmen umzusetzen. Seit Ende 2019 sind alle deutschen WIESENHOF-Produktionsstandorte für Hähnchen-, Puten- und Wurstprodukte nach dem ZNU-Standard „Nachhaltiger Wirtschaften” zertifiziert, der zur Einführung eines integrierten Nachhaltigkeitsmanagements in Herstellerunternehmen der Ernährungs-wirtschaft dient.

Darüber hinaus sind alle sechs ZNU-zertifizierten Standorte Teil der freiwilligen Klimaschutz-Initiative „ZNU goes Zero” und wirtschaften seit dem 1. Januar 2020 zu 100 Prozent klimaneutral. Mehr Informationen zu diesen und weiteren Nachhaltigkeitsaktivitäten finden Sie auf unsere Website oder in unserem Nachhaltigkeitsbericht 2019.

Kann ich WIESENHOF Produkte online bestellen und zu mir nach Hause liefern lassen? Grundsätzlich haben wir keinen eigenen Online-Shop, in dem wir unsere Produkte anbieten. Das liegt einerseits daran, dass der Großteil der Produkte kühlpflichtig ist und die Kühlkette beim Transport nicht unterbrochen werden darf.

Andererseits ist der Versand von einzelnen Produkten an Privatadressen aus wirtschaftlichen Gründen nicht realisierbar. Es gibt aber andere Händler, die eine Auswahl unserer Produkte im Sortiment ihres Online-Shops führen. Dazu gehören Amazon Fresh, myTime, REWE online und Bringmeister.

Mit unserer Händlersuche können Sie sich die Online-Händler anzeigen lassen, welche die von Ihnen gewünschten Produkte liefern. Leider beliefern diese Händler noch nicht jede Ecke Deutschlands, sondern bislang nur wenige Großstädte.

Bitte prüfen Sie die Lieferbarkeit in Ihrer Region direkt bei dem jeweiligen Onlineshop. Welche Regeln muss ich bei der Zubereitung von Geflügel beachten? Geflügelfleisch ist reich an hochwertigen, leicht verdaulichen Nährstoffen und muss deshalb vor Verderbnis geschützt werden.

  1. Geflügelfleisch sollte nach dem Einkauf möglichst zügig nach Hause gebracht und umgehend zubereitet oder im Kühlschrank gelagert werden;
  2. Besonders im Sommer ist beim Kauf von Geflügel eine Kühltasche empfehlenswert, um die Kühlkette des Produkts vom Erzeuger bis nach Hause aufrechtzuerhalten;

Bei Frischgeflügel ideal zur kurzfristigen Lagerung sind Temperaturen um die 0° bis +4° C sollten nicht überschritten werden. Frostgeflügel ist tiefgekühlt bei -18° C zu lagern. Wer bei der Zubereitung die Regeln der Küchenhygiene beachtet, kann Geflügelfleisch unbesorgt genießen: Geflügelfleisch ist vor dem Verzehr immer vollständig durchzugaren.

So lassen sich gesundheitliche Gefahren durch etwaige Keimbelastung (z. Salmonellen) wirksam ausschließen. Die Salmonellen, die sich auf der Haut von Geflügel befinden können, werden zwar durch Erhitzen abgetötet, können sich jedoch vorher aber auf andere Lebensmittel übertragen.

Deswegen ist es neben dem vollständigen Durchgaren auch die Beachtung folgender Tipps wesentlich: • Frisches, rohes Geflügel nicht offen gemeinsam mit anderen Lebensmitteln lagern. • Stark angetautes oder aufgetautes Geflügel auf keinen Fall wieder einfrieren, sondern sofort verwenden oder gegart einfrieren.

  1. • Geräte, Werkzeuge, Schneideunterlagen, etc;
  2. , die zur Verarbeitung von Geflügel verwendet wurden, erst gründlich reinigen, bevor sie für andere Lebensmittel verwendet werden;
  3. • Tiefgefrorenes Geflügel zum Auftauen auspacken und Auftauflüssigkeit wegschütten;

• Geflügel sollte eine Kerntemperatur von +75° C erreichen. Wo kann ich die WIESENHOF Produkte oder ein bestimmtes Produkt kaufen? WIESENHOF Produkte gibt es bei zahlreichen Lebensmitteleinzelhändlern in Deutschland. Aber natürlich hat nicht jeder Händler jedes Produkt in seinem Sortiment.

Wenn Sie wissen möchten, wo es ein bestimmtes WIESENHOF Produkt zu kaufen gibt, verwenden Sie einfach die Händlersuche auf unserer Website. Geben Sie Ihre Postleitzahl ein und wählen Sie das gesuchte Produkt aus, um sich die Märkte in Ihrer Nähe anzeigen zu lassen, die das gewünschte Produkt anbieten.

Wir besuchen regelmäßig die Händler vor Ort und prüfen die Verfügbarkeit unserer Produkte. Sollte das gewünschte Produkt dennoch einmal nicht vor Ort sein, wenden Sie sich bitte an den Marktleiter oder einen Mitarbeiter des Marktes. Wie kann ich mich für eine Stelle bei WIESENHOF bewerben? In unserem Karriereportal veröffentlichen wir die offenen Stellen und aktuellen Ausbildungsplätze von allen Standorten der PHW-Gruppe.

  1. Dort kann nach dem Standort und/oder dem Berufsfeld gefiltert werden;
  2. Wenn eine Stelle oder ein Ausbildungsplatz interessant für Sie ist, können Sie sich gerne online bewerben;
  3. Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnis etc;

) können dort ebenfalls hochgeladen werden. Sie möchten gerne bei einem Unternehmen der PHW-Gruppe arbeiten und an der erfolgreichen Weiterentwicklung der Marke WIESENHOF mitwirken, haben aber keine passende Stelle gefunden? Dann bewerben Sie sich doch einfach initiativ ! Mit dem persönlich angelegten Passwort haben Sie die Möglichkeit, sich zukünftig in das Karriereportal einzuloggen.

  1. Dort können Sie dann Ihre Bewerbung überblicken und gegebenenfalls Änderungen durchführen;
  2. Wieso heißt die Marke WIESENHOF, wenn WIESENHOF keine Tiere auf einer Wiese hält, sondern nur in Ställen? „Qualität vom Lande” – so lautete nicht nur ein Slogan der Marke WIESENHOF , sondern so entstand auch das Konzept: 1965 wurden Heinz Lohmann und Paul Wesjohann Geschäftspartner, um nach CMA Richtlinien hergestelltes, qualitativ hochwertiges Geflügel aus Deutschland gemeinsam zu vermarkten;

Das Bauernhaus im Logo erinnert an die frühere Haltungsform, bei der die Küken häufig zunächst auf dem Dachboden aufgezogen wurden, bevor sie in die Ställe kamen. Bei dem Bauernhaus handelt es sich konkret um ein niederdeutsches Hallenhaus mit den typischen Pferdeköpfen, die sich über dem Dachfirst kreuzen: Mit diesem Giebelschmuck wurden damals die Windbretter verziert, die die Stroh- oder Reetdächer vor dem Ausfransen schützten.

Das Haus ist umgeben von Pappelbäumen, die häufig nahe an Flussläufen wachsen. Das Hallenhaus bzw. Niedersachsenhaus als Bestandteil des Logos entstammt der Tatsache, dass anfangs die meisten Vertragslandwirte in der Region Niedersachsen angesiedelt waren.

Der zur Bild-/Wortmarke gehörende Markenname WIESENHOF ist inspiriert von den ländlichen Regionen, in denen WIESENHOF Hähnchen gehalten werden. Wenngleich die Küken heute nicht mehr im Dachboden des Bauernhauses aufgezogen werden, finden sich die landwirtschaftlichen Betriebe nach wie vor im ländlichen Raum.

Mittlerweile sind WIESENHOFs Partnerlandwirte deutschlandweit vertreten. Auch die Landwirtschaft hat sich weiterentwickelt, die Branche befindet sich in stetiger Modernisierung. Macht WIESENHOF auch Gewinnspiele? Ob es ein Gewinnspiel auf unseren Verpackungen ist, ein Bundesliga Tippspiel mit tollen Preisen oder coole Verlosungen auf unserem Instagram Kanal , WIESENHOF verlost immer wieder tolle Preise.

Um immer auf dem neusten Stand zu sein, schaue einfach auf unserer Website unter Aktionen vorbei. Hier kommunizieren wir immer unsere aktuellen Aktionen. Ich habe eine Frage zu einem Ihrer Produkte oder zum Unternehmen. Wie kann ich Kontakt aufnehmen? Sollten Sie eine Frage zu einem bestimmten WIESENHOF Produkt haben oder uns generell eine Frage stellen möchten, erreichen Sie uns über unser Kontaktformular .

Welche Marken sind Halal in Deutschland?

Liste von Marken für produkte mit der Kennzeichnung Halal – Deutschland

Marke Produkte
Violife 14
Samyang 9
Gazi 8
Yumyum 7

.

Ist jede Sucuk Halal?

Sucuk-Wurst ist eine Spezialität, die in recht vielen Ländern verbreitet ist. Dennoch wird sie meist mit der türkischen Küche in Verbindung gebracht. Auch hierzulande wird sie immer bekannter. Die Rohwurst besteht meist aus Rindfleisch, Kalb oder Lamm und ist Halal.

  • Ihr kräftiges, sehr würziges Aroma erhält sie durch Pfeffer, Salz, Cayennepfeffer, Piment, Knoblauch und Kreuzkümmel;
  • Es gibt verschiedene Varianten der Herstellung: Sucuk-Wurst wird meist luftgetrocknet, seltener auch geräuchert;

Neben der Türkei ist die Wurstspezialität auch auf dem Balkan, in mehreren arabischen Ländern sowie einzelnen Staaten in Zentralasien verbreitet. In muslimischen Regionen vor allem das Fleisch von Kalb, Rind oder Lamm für das Brät verwendet. In anderen Regionen wird Sucuk auch aus Schweinefleisch, in Ländern wie Kasachstan oder Kirgisistan sogar aus Pferdefleisch hergestellt.

Die Wurst kann auch optisch variieren, es gibt grundsätzlich drei verschiedene Arten: Die Kangal-Sucuk wird als Ring angeboten, die Parmak-Sucuk besteht aus zwei einzelnen an den Enden miteinander verbundenen Würsten und die Büfe-Sucuk ist eine einzelne, lange Wurst.

Sucuk-Wurst wird sehr vielseitig eingesetzt und zu verschiedenen Gelegenheiten verspeist. In Scheiben gebraten und wie bei unserem Menemen-Rezept mit Rührei oder Spiegelei kombiniert, ist sie beispielsweise ein beliebtes Frühstücksgericht. Aufgrund des relativ hohen Fettgehalts kann die Wurst im eigenen Fett gebraten werden.

  1. Ebenfalls in Scheiben geschnitten wird sie in Fladenbrot als Snack serviert, meist wird sie hierfür vorher gebraten oder gegrillt;
  2. Ein Beispiel hierfür ist unser Pide-mit-Sucuk-Rezept;
  3. In Pasteten oder Teigtaschen dient die Wurst als würzige Füllung, mit Gemüse gegart kann sie Teil einer Hauptmahlzeit sein;

Eine leckere Alternative: die würzige Merguez-Wurst. Besonders köstlich als Merguez mit Gurkensalat !.

Kann Schwein halal sein?

Einzelnachweise [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] –

  1. ↑ halal. de
  2. ↑ corpuscoranicum. de Sure 5 Vers 3
  3. ↑ Schächtung: Opferung ohne Leid. In: zeit. de , abgerufen am 28. Januar 2016
  4. ↑ corpuscoranicum. de Sure 5 Vers 5
  5. ↑ Paula Schrode: Sunnitisch-islamische Diskurse zu Halal-Ernährung , 2010.
  6. ↑ Muslimisches Leben in Deutschland. In: bamf. de , 2008.
  7. ↑ Vgl. Paul Temporal: The future of Islamic branding and marketing: a managerial perspective. In: Özlem Sandıkcı und Gillian Rice (ed. ): Handbook of Islamic Marketing. Edward Elgar, Cheltenham, 2011. 465–483. Hier S. 468.
  8. ↑ Südkurier
  9. ↑ Neue Daten: Mehr als 500. 000 Muslime in Österreich. In: DiePresse. com
  10. ↑ „Wir werden einer der größten Tierschutzvereine sein”. In: Halal-Welt. März 2017, abgerufen am 19. März 2017.
  11. ↑ Die häufig gestellten Fragen zu Halal. In: One World Halal Standard
  12. ↑ http://www. volksstimme. de/nachrichten/sachsen_anhalt/1413577_Der-Islam-ist-ein-Teil-von-Wiesenhof. html
  13. ↑ Angaben eines Zertifizierers.
  14. ↑ Nennung der Norm auf einer Anbieterwebsite.
  15. ↑ Halal Circle Europe, Zertifizierer der unangekündigt und stichprobenartig prüft ( Memento des Originals vom 19. April 2014 im Internet Archive )   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  16. ↑ Urteil BVerwG vom 23. November 2006.
  17. ↑ GZ: BMG-11001/0272-I/A/15/2014 , parlamentarische Anfrage
  18. ↑ Betäuben, beten, töten: So funktioniert eine Halal-Schlachtung in der Schweiz In: Aargauerzeitung , 10. September 2016.
  19. ↑ Sous la question de la viande halal, celle de la traçabilité. In: Le Monde , 28. Februar 2012.
  20. ↑ Halal-Fleisch darf kein Bio-Siegel tragen. Frankfurter Allgemeine Zeitung. 26. Februar 2019. Abgerufen am 26. Februar 2019.
  21. ↑ Alles koscher und halal? Religiöse Gebote als Wirtschaftsfaktor , br online, 20. Dezember 2020. Abgerufen am 13. Januar 2021.
  22. ↑ https://www. halalworld-germany. de/
See also:  Wie Viele Parteien Gibt Es In Deutschland?

Warum darf man kein Schwein essen?

5 Warum essen Muslime kein Schweinefleisch? – Jede Religion hat ihre Gebote und Verbote. Im Koran steht, dass die Muslime kein Schweinefleisch essen, kein Alkohol trinken und keine Drogen zu sich nehmen drfen. Schweinefleisch wird als „unrein” bezeichnet, weil das Schwein gerne im Dreck spielt und ein Allesfresser ist.

Was ist der Unterschied zwischen koscher und halal?

Judentum und Islam erlauben nur das Schlachten von Tieren, die nicht betäubt wurden. Auch dürfen Jüdinnen*Juden sowie Muslim*innen kein Blut mit der Speise aufnehmen. Welche weiteren Vorschriften müssen beachtet werden, damit das Fleisch zum Verzehr geeignet ist? Lassen sich Schächten und Tierschutz in Einklang bringen? Wie positionieren sich Judentum und Islam gegenüber Ernährungstrends, die für einen konsequenten Verzicht auf Fleischkonsum oder Tierprodukte plädieren?.

Ist das Schächten in Deutschland verboten?

Schlachten ohne Betäubung (Schächten) nur mit Ausnahmegenehmigung erlaubt – Alljährlich wird das viertägige islamische Opferfest, „Kurban Bayrami”, gefeiert. Das nächste Opferfest findet vom 31. Juli bis zum 3. August 2020 statt. Bei der im Rahmen des Opferfestes durchgeführten rituellen Schlachtung wurden die Tiere früher traditionsgemäß nicht betäubt.

In Deutschland ist Schlachten ohne vorherige Betäubung (Schächten) grundsätzlich verboten. Nach dem Tierschutzgesetz und der Tierschutzschlacht-Verordnung darf ein warmblütiges Tier nur nach vorheriger Betäubung, die das Schmerzempfinden des Tieres sicher ausschaltet, geschlachtet werden.

Um den Bedürfnissen von Angehörigen derjenigen Religionsgemeinschaften, denen zwingende Vorschriften ihrer Religionsgemeinschaft das betäubungslose Schlachten vorschreiben oder den Genuss von Fleisch von unter Betäubung geschlachteter Tiere untersagen, Rechnung zu tragen, kann das Schlachten ohne vorherige Betäubung im Einzelfall jedoch erlaubt werden.

Dazu muss bei der zuständigen Veterinärbehörde rechtzeitig vorab ein Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung gestellt werden. Die tierschutzrechtlichen Anforderungen sind im Einzelnen in einem ministeriellen Erlass geregelt.

So ist von dem Antragsteller z. “substantiiert und nachvollziehbar” darzulegen, dass zwingende Glaubensbestimmungen vorliegen, die das betäubungslose Schlachten vorschreiben oder den Genuss von Fleisch von unter Betäubung geschlachteter Tiere untersagen.

Ferner muss die notwendige Sachkunde für das Schlachten ohne Betäubung vorliegen. Alle genehmigten Schlachtungen ohne Betäubung dürfen nur in zugelassenen Schlachtbetrieben durchgeführt werden und sind vom zuständigen Veterinäramt zu überwachen.

Wer gegen tierschutzrechtliche Vorgaben verstößt, handelt ordnungswidrig oder macht sich strafbar. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass das zuständige Veterinäramt die Elektrokurzzeitbetäubung der Schlachttiere zulässt, um den Belangen des Tierschutzes und der betroffenen Religionsgemeinschaften Rechnung zu tragen.

  1. Auskunft erteilen die Veterinärämter der Landkreise und kreisfreien Städte und des Zweckverbandes Veterinäramt JadeWeser sowie der Region Hannover;
  2. Fragen und Antworten: Wie viele Ausnahmegenehmigungen zum betäubungslosen Schlachten anlässlich des islamischen Opferfestes wurden 2019 und in den Vorjahren in Niedersachsen erteilt? Anlässlich des islamischen Opferfestes Kurban Bayrami wurde in den letzten Jahren und in diesem Jahr von einer kommunalen Veterinärbehörde in Niedersachsen jeweils eine Ausnahmegenehmigung für das betäubungslose Schlachten erteilt;

Die Genehmigung ist 2019 auf maximal 200 Schafe, bzw. Ziegen, begrenzt. Gibt es für Niedersachsen auf der Grundlage der aktuell gültigen Rechtslage die Möglichkeit, das Schächten zu verbieten, bzw. keine Ausnahmegenehmigung zu erteilen? Die Voraussetzungen für die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung nach § 4a Abs.

2 Nr. 2 des Tierschutzgesetzes sind konkret per Erlass geregelt. Ein generelles Verbot ist rechtlich nicht zulässig. Wie ist die Ausnahmeregelung mit dem Tierschutzgesetz vereinbar? Die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung, betäubungslos schlachten zu dürfen, ist sowohl auf EU-Ebene als auch national tierschutzrechtlich geregelt.

Die Rechtsordnung sieht vor, dass die Belange des Tierschutzes mit den übrigen Verfassungsgütern – wie zum Beispiel der Religionsfreiheit – in Ausgleich gebracht werden. Dies muss immer unter der Wahrung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes erfolgen. Sämtliche genehmigte Schlachtungen ohne Betäubung haben unter der amtlichen Aufsicht einer Tierärztin oder eines Tierarztes zu erfolgen, um einen schonenden Umgang mit den Tieren, das ausreichende Fixieren und den sachgemäßen Schächtschnitt und die Schlachtung durch Personen mit Sachkunde zu gewährleisten.

  • Die zuständige Behörde darf eine Ausnahmegenehmigung nur insoweit erteilen, als es erforderlich ist, den Bedürfnissen von Angehörigen bestimmter Religionsgemeinschaften zu entsprechen, denen zwingende Vorschiften ihrer Religionsgemeinschaft den Genuss von Fleisch nicht geschächteter Tiere untersagen;

Wer entscheidet über die Genehmigung? Die Landkreise, kreisfreien Städte, der Zweckverband Veterinäramt JadeWeser sowie die Region Hannover sind die für die Erteilung der Ausnahmegenehmigungen zuständigen Behörden. Was ist unter halal-zertifiziertem Fleisch zu verstehen – ist es immer betäubungslos erschlachtet? Bei der halal-Zertifizierung handelt es sich um eine private Zertifizierung, nicht um ein staatliches System mit verbindlichen rechtlichen Anforderungen.

  1. In den verschiedenen EU-Mitgliedstaaten sind die Anforderungen an die Schlachtung bei der halal-Zertifizierung nach hiesiger Erkenntnis unterschiedlich;
  2. Die in Niedersachsen ansässigen halal-zertifizierten Schlachtbetriebe schlachten alle unter Betäubung;

Halal-zertifiziertes Fleisch ist gemäß geltendem Recht uneingeschränkt vermarktbar.

Was darf man im Islam nicht essen?

Essen und Trinken – Was gläubige Muslime essen und trinken dürfen, ist klar geregelt: im Koran und in der Sunna, den überlieferten Worten und Handlungen Mohammeds. Alkohol ist für Muslime verboten, haram. Das gilt auch für Schweinefleisch und Fleisch von anderen Fleischfressern, von Aas, Opfertieren und von nicht ausgebluteten Tieren.

Warum halal Essen?

Ein Gütesiegel für halal – In Deutschland gibt es verschiedene Institute, die Nahrungsmittel auf für Muslime verbotene Inhaltsstoffe und Schlacht- bzw. Haltungsmethoden der Tiere prüfen. Haben die Lebensmittel die Prüfung bestanden, erhalten sie ein Gütesiegel für halal.

Wer darf in Deutschland Schächten?

Schlachten ohne Betäubung (Schächten) nur mit Ausnahmegenehmigung erlaubt – Alljährlich wird das viertägige islamische Opferfest, „Kurban Bayrami”, gefeiert. Das nächste Opferfest findet vom 31. Juli bis zum 3. August 2020 statt. Bei der im Rahmen des Opferfestes durchgeführten rituellen Schlachtung wurden die Tiere früher traditionsgemäß nicht betäubt.

  • In Deutschland ist Schlachten ohne vorherige Betäubung (Schächten) grundsätzlich verboten;
  • Nach dem Tierschutzgesetz und der Tierschutzschlacht-Verordnung darf ein warmblütiges Tier nur nach vorheriger Betäubung, die das Schmerzempfinden des Tieres sicher ausschaltet, geschlachtet werden;

Um den Bedürfnissen von Angehörigen derjenigen Religionsgemeinschaften, denen zwingende Vorschriften ihrer Religionsgemeinschaft das betäubungslose Schlachten vorschreiben oder den Genuss von Fleisch von unter Betäubung geschlachteter Tiere untersagen, Rechnung zu tragen, kann das Schlachten ohne vorherige Betäubung im Einzelfall jedoch erlaubt werden.

Dazu muss bei der zuständigen Veterinärbehörde rechtzeitig vorab ein Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung gestellt werden. Die tierschutzrechtlichen Anforderungen sind im Einzelnen in einem ministeriellen Erlass geregelt.

So ist von dem Antragsteller z. “substantiiert und nachvollziehbar” darzulegen, dass zwingende Glaubensbestimmungen vorliegen, die das betäubungslose Schlachten vorschreiben oder den Genuss von Fleisch von unter Betäubung geschlachteter Tiere untersagen.

  • Ferner muss die notwendige Sachkunde für das Schlachten ohne Betäubung vorliegen;
  • Alle genehmigten Schlachtungen ohne Betäubung dürfen nur in zugelassenen Schlachtbetrieben durchgeführt werden und sind vom zuständigen Veterinäramt zu überwachen;

Wer gegen tierschutzrechtliche Vorgaben verstößt, handelt ordnungswidrig oder macht sich strafbar. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass das zuständige Veterinäramt die Elektrokurzzeitbetäubung der Schlachttiere zulässt, um den Belangen des Tierschutzes und der betroffenen Religionsgemeinschaften Rechnung zu tragen.

  • Auskunft erteilen die Veterinärämter der Landkreise und kreisfreien Städte und des Zweckverbandes Veterinäramt JadeWeser sowie der Region Hannover;
  • Fragen und Antworten: Wie viele Ausnahmegenehmigungen zum betäubungslosen Schlachten anlässlich des islamischen Opferfestes wurden 2019 und in den Vorjahren in Niedersachsen erteilt? Anlässlich des islamischen Opferfestes Kurban Bayrami wurde in den letzten Jahren und in diesem Jahr von einer kommunalen Veterinärbehörde in Niedersachsen jeweils eine Ausnahmegenehmigung für das betäubungslose Schlachten erteilt;

Die Genehmigung ist 2019 auf maximal 200 Schafe, bzw. Ziegen, begrenzt. Gibt es für Niedersachsen auf der Grundlage der aktuell gültigen Rechtslage die Möglichkeit, das Schächten zu verbieten, bzw. keine Ausnahmegenehmigung zu erteilen? Die Voraussetzungen für die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung nach § 4a Abs.

2 Nr. 2 des Tierschutzgesetzes sind konkret per Erlass geregelt. Ein generelles Verbot ist rechtlich nicht zulässig. Wie ist die Ausnahmeregelung mit dem Tierschutzgesetz vereinbar? Die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung, betäubungslos schlachten zu dürfen, ist sowohl auf EU-Ebene als auch national tierschutzrechtlich geregelt.

Die Rechtsordnung sieht vor, dass die Belange des Tierschutzes mit den übrigen Verfassungsgütern – wie zum Beispiel der Religionsfreiheit – in Ausgleich gebracht werden. Dies muss immer unter der Wahrung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes erfolgen. Sämtliche genehmigte Schlachtungen ohne Betäubung haben unter der amtlichen Aufsicht einer Tierärztin oder eines Tierarztes zu erfolgen, um einen schonenden Umgang mit den Tieren, das ausreichende Fixieren und den sachgemäßen Schächtschnitt und die Schlachtung durch Personen mit Sachkunde zu gewährleisten.

  1. Die zuständige Behörde darf eine Ausnahmegenehmigung nur insoweit erteilen, als es erforderlich ist, den Bedürfnissen von Angehörigen bestimmter Religionsgemeinschaften zu entsprechen, denen zwingende Vorschiften ihrer Religionsgemeinschaft den Genuss von Fleisch nicht geschächteter Tiere untersagen;

Wer entscheidet über die Genehmigung? Die Landkreise, kreisfreien Städte, der Zweckverband Veterinäramt JadeWeser sowie die Region Hannover sind die für die Erteilung der Ausnahmegenehmigungen zuständigen Behörden. Was ist unter halal-zertifiziertem Fleisch zu verstehen – ist es immer betäubungslos erschlachtet? Bei der halal-Zertifizierung handelt es sich um eine private Zertifizierung, nicht um ein staatliches System mit verbindlichen rechtlichen Anforderungen.

  1. In den verschiedenen EU-Mitgliedstaaten sind die Anforderungen an die Schlachtung bei der halal-Zertifizierung nach hiesiger Erkenntnis unterschiedlich;
  2. Die in Niedersachsen ansässigen halal-zertifizierten Schlachtbetriebe schlachten alle unter Betäubung;

Halal-zertifiziertes Fleisch ist gemäß geltendem Recht uneingeschränkt vermarktbar.

Wie wird halal geschlachtet?

Halāl-Fleisch [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] – Ähnlich wie beim koscheren Fleisch im Judentum dürfen im Islam nur Tiere gegessen werden, die für den Konsum zulässig sind, regelgerecht geschlachtet wurden und nicht bereits verendet waren. Die Tiere werden – anders als nach mitteleuropäischen Standards – in Schlachthöfen dabei ohne Betäubung mit einem speziellen Messer mit einem einzigen großen Schnitt quer durch die Halsunterseite getötet, in dessen Folge die großen Blutgefäße sowie Luft- und Speiseröhre durchtrennt werden.

Mit dem Schächten soll das möglichst rückstandslose Ausbluten des Tieres gewährleistet werden. Im Koran heißt es dazu: „Verboten ist euch (der Genuß von) Fleisch von verendeten Tieren, Blut, Schweinefleisch und (von) Fleisch, worüber (beim Schlachten) ein anderes Wesen als Allah angerufen worden ist, und was erstickt, (zu Tod) geschlagen, (zu Tod) gestürzt oder (von einem anderen Tier zu Tod) gestoßen ist, und was ein wildes Tier angefressen hat – es sei denn, ihr schächtet es (indem ihr es nachträglich ausbluten laßt) – , und was auf einem (heidnischen) Opferstein geschlachtet worden ist, …” Das traditionelle betäubungslose Schächten wird in den meisten Ländern praktiziert.

Obwohl eine Betäubung vor dem Schächten mit dem islamischen Recht Fiqh vereinbar ist, wie muslimische Gelehrte bestätigt haben, wird von manchen Muslimen befürchtet, dass die Betäubung tödlich und damit das Fleisch verboten sei. Religiöse Strömungen wie u.

  1. die Aleviten berufen sich auf Koran, Sure 5, Vers 5, wonach auch von Christen oder Juden Geschlachtetes erlaubt ist: „Heute sind euch die guten Dinge (zu essen) erlaubt;
  2. Und was diejenigen essen, die (vor euch) die Schrift erhalten haben, ist für euch erlaubt, und (ebenso) was ihr eßt, für sie;

” Auch die Vereinigten Arabischen Emirate haben in ihrem nationalen Halal-Standard festgelegt, dass Christen und Juden Halal-Schlachtungen durchführen, wenn diese bestimmte Anforderungen erfüllen (u. müssen Schlachter jeglicher Glaubenszugehörigkeit als Nachweis der persönlichen Kompetenz ein Zertifikat vorweisen können).

  1. Im Standard „Animal Slaughtering Requirements According to Islamic Rules” (UAE;
  2. S 993:2015), der über das staatliche Normungsinstitut „Emirates Authority for Standards & Metrology” (ESMA) bezogen werden kann, heißt es: „4;

1 The Slaughterer shall be a Muslim, and may be a Jew or Christian, sane, and aware of slaughtering related requirements. ” – Vereinigte Arabische Emirate (2015): Animal Slaughtering Requirements According to Islamic Rules (UAE. S 993:2015) Zahlreiche andere internationale Halal-Standards wie z.

von Malaysia (JAKIM), Indonesien (MUI) und Singapur (MUIS) geben jedoch vor, dass nur Muslime als Schlachter zulässig sind, weshalb es sich nicht durchgesetzt hat, dass auch Christen und Juden Halal-Schlachtungen durchführen.

Allgemein ist festzuhalten, dass die islamischen Speisevorschriften in der Praxis zahlreiche Fragen und Zweifelsfälle mit sich bringen, zu denen Gelehrte unterschiedliche Auslegungen anbieten. Entsprechend vielfältig sind die Haltungen von Muslimen in diesem Feld.

  1. Nach der Studie Muslimisches Leben in Deutschland , „halten sich 91 Prozent der befragten Sunniten an islamische Speisevorschriften;
  2. Für Schiiten (60 Prozent) und Aleviten (49 Prozent) ist die Befolgung dieser Vorschriften weitaus weniger wichtig;

” .

Was ist halal geschlachtet?

Halal ist nicht gleich halal – das sind die Schlachtregeln – Hintergrund Als Halal-Fleisch wird Fleisch von Tieren bezeichnet, die nach den Regeln des Islam geschlachtet wurden. Das arabische Wort «halal» kann mit «erlaubt» oder «zulässig» übersetzt werden.

Konkret heisst dies: Die zu schlachtenden Tiere müssen – anders als nach europäischen Standards – ohne jede Betäubung mit einem speziellen Messer und mit einem einzigen grossen Schnitt quer durch die Halsunterseite getötet werden.

Mit dem Schnitt werden die Halsschlagader sowie die Luft- und Speiseröhre durchtrennt. Dadurch soll das Tier möglichst vollständig ausbluten.

Was ist der Unterschied zwischen koscher und halal?

Judentum und Islam erlauben nur das Schlachten von Tieren, die nicht betäubt wurden. Auch dürfen Jüdinnen*Juden sowie Muslim*innen kein Blut mit der Speise aufnehmen. Welche weiteren Vorschriften müssen beachtet werden, damit das Fleisch zum Verzehr geeignet ist? Lassen sich Schächten und Tierschutz in Einklang bringen? Wie positionieren sich Judentum und Islam gegenüber Ernährungstrends, die für einen konsequenten Verzicht auf Fleischkonsum oder Tierprodukte plädieren?.